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Wandern auf der
Via Plata oder Silberstraße
Der Jakobsweg
von Sevilla bis Santiago de Compostela
15 Tage
01.04. - 15.04.2012 (Busreise)
12 Tage 03.04. - 14.04.2012 (Flugreise)*
Beachten Sie nach der
Reisebeschreibung auch unsere Bildergalerie
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In römischer Zeit handelte es
sich um die Straße XXIV, die einst „Emerita Augusta", heute Mérida, mit
„Asturica Augusta", heute Astorga verband. Es war die wichtigste
Handelsverbindung, die den Norden Spaniens mit dem Süden verband. Bereits zuvor
diente diese Route als großer Handels- und Viehweg.
Nach den Römern benutzten
auch die arabischen Eroberer der iberischen Halbinsel diese von den Römern
gepflasterte Straße und nannten sie eben „gepflasterte Strasse" oder Bal’latta,
was dann „falsch" ins spanische als „Ruta de la Plata" übernommen
wurde. Auf dieser Straße bildeten sich im Mittelalter wichtigsten und
vor allem schönsten Städte Spaniens heraus: Im Süden Sevilla, dann
Mérida, Cáceres, Salamanca, Sanabria etc., einige von ihnen sind von der
UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt.
Auch war und ist die Ruta de la Plata der
Südzugang zum Jakobsweg und damit nach Santiago de Compostela, so dass in der
Neuzeit die Silberstraße auf über 1000 km von Sevilla nach Santiago de
Compostela führt. |
Profil: Wir werden auf
dieser historischen Route von Andalusien, über die „Dehesas"
(Steineichen-Felder für die Viehzucht) der Extremadura nach Kastilien und Galizien
wandern, wobei wir die landschaftlich und kulturhistorisch
wichtigsten Teilstücke ausgesucht haben. Jeden Tag sind wir zwischen 5 und 8 h
(20-33km) unterwegs und besichtigen alle interessanten Städte und Monumente,
die am Wege liegen. Es handelt sich also um eine anstrengende, aber technisch
einfache Tour mit nicht allzu großen Höhenunterschieden. Wir werden in den
traditionellen (oft einfache aber korrekte) Hotels des Weges unterkommen und
dort die landestypische Küche genießen.
1. Tag: Anreise an die
Costa Brava/ Llançà.
2. Tag: Llança - Nähe
Albacete.
3. Tag: Ankunft in Sevilla und
Stadtrundgang durch die Haupstadt Andalusiens. Wie viele andere andalusische
Städte ist Sevilla durch maurische Herrschaft und die christliche „Reconquista"
(Wiedereroberung) geprägt. Das manifestiert sich besonders im Kontrast zwischen
der größten Kathedrale Spaniens im spätgotischen Stil und der Giralda, dem
Turm der alten Hauptmezquita der Stadt. Dann gehts ins „Barrio de Santa
Cruz", dem alten Judenviertel. Übernachtung, Abendessen in Sevilla. (Unsere
Fluggäste reisen am Abend zu uns ins Hotel an. Ab jetzt haben die Bus- und
Fluggäste den gleichen Reiseverlauf bis Santiago. Die Fluggäste erhalten ein
Leihfahrrad von Launer-Reisen. Bitte Körpergröße bei Buchung angeben)
4. Tag: 1. Etappe: Monesterio
- Fuente de Cantos - Calzadilla de los Barros. Die Glocken der famosen „Giralda"
von Sevilla sind auf dem gleichen Weg hier her gebracht worden, den wir jetzt
nach Norden wandern und radeln. Die erste Etappe führt uns, zuerst mit dem Bus,
aus dem fruchtbaren Guadalquivir-Becken in die „Sierra Morena", wo wir
die Provinz von Sevilla verlassen und dann kurzzeitig in Huelva sind, um kurz
hinter Santa Olalla in die Extremadura überzuwechseln. Unsere Wanderung führt
uns einfach und relativ flach auf Wirtschaftswegen und Pfaden durch
Feldlandschaften und Olivenhaine. (27 km). Übernachtung in Zafra.
5. Tag: 2. Etappe: Embalse de
Proserpina – Alcuéscar. Vor der Wanderung besichtigen wir die
Römerstadt Mérida mit ihrer bekannten Brücke und dem gut erhaltenen Theater.
Die sehr abwechslungsreiche Etappe führt uns auf wenig befahrenen Landstraßen
und Forstwegen durch die Dehesas, entlang Weideflächen und über verschlafene
Dörfer nach Alcuescar, das uns mit seiner westgotischen Basilika aus 6.
Jahrhundert erwartet (28 km). Abends Stadtrundgang in Cáceres, dessen von der
UNESCO zum Weltkulturerbe erklärter Stadtkern, einer der schönsten ganz
Spanien ist. Hier leben arabische, mittelalterlich und Renaissance-Einflüsse
zusammen. Besonders hervorzuheben ist die berühmte maurische Zisterne im
Untergeschoss des Alcázars (Festung). Abendessen und Übernachtung in Cáceres.
6. Tag: 3. Etappe (2
Teilstücke): Zum Castillo de Monfragüe und Bustransfer über den
Béjarpass (insgesamt 20 km). Morgens wandern wir im Naturpark Monfragüe in
der Tajo-Schlucht. Auf schönen Walwegen durchqueren wir den hier noch
erhaltenen typischen Wald aus Stein- und Korkeichen bis zum Schloss von
Monfragüe. Der Naturpark schützt diese Urlandschaft, die eine reiche Fauna
beheimatet. Es sind die der Mönchsgeier, der schwarze Storch und der Luchs
hervorzuheben (11- 15 km). Nach der Mittagspause geht unsere zweite Teiletappe
von Baños de Montemayor zum Puerto Bejar (4 km) und noch etwas weiter Richtung
Béjar. Auf der alten Römerstraße wandern wir aus der Extremadura nach
Kastilien und seiner „Meseta".(6-10 km). Übernachtung und Abendessen in
Béjar.
7. Tag: 4. Etappe: Puerto de
Béjar - Fuenterroble de Salvatierra. Heute haben wir eine wunderschöne,
mit Landschaftsbildern sehr abwechslungsreiche Wanderung auf
Waldwegen, Pisten, Pfaden und wenig befahrenen Asphaltsträßchen durch
Kastanien- und Buchenwälder, Hecken- und Weidelandschaften, z.T. auf der alten
römischen Heerstraße, wovon einige römische Meilensteine künden (30
km). Am Nachmittag kommen wir in Salamanca an und unternehmen einen
ausführlichen Stadtrundgang durch eine der monumentalsten Städte Spaniens, die
zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Auch hier mischen sich wieder alle großen
Kunst- und Architekturschulen, vor allem die Gotik, die Romanik und die
Renaissance. Pflichtbesuche: die historische Universität und die 2 Kathedralen.
Abendessen und Übernachtung in Salamanca.
8. Tag: 5. Etappe: El Cubo de
la Tierra del Vino - Zamora. Es ist eine lange, aber wenig anstrengende
Etappe, die uns auf Feldpisten und Flurbereinigungswegen durch offene Felder-
und Weidenlandschaft sowie weite Dehesas und Heckenlandschaft führt. Immer
etwas abfallend wandern wir durch unbewohntes Gebiet ins Duero-Tal nach Zamora
(30 km) Nachmittags unternehmen wir unseren Stadtrundgang durch Zamora, das
vielleicht nicht so bekannt wie Cáceres oder Salamanca, aber ebenso reich an
historischen Bauwerken ist. Zamora gilt als das Zentrum der Romanik
Zentralspaniens. Abendessen und Übernachtung in Zamora.
9. Tag: 6. Etappe: Wandern:
Tábara - Camarzana de Tera. Von Tábara mit seiner schönen Klosterkirche
wandern wir auf Feldpisten durch weite Felder, lockere Eichenwälder und
Wiesenlandschaften sowie Weinbergen und Flussauen weiter Richtung Norden. Es
wird nun wieder hügeliger und wir überwinden mehrere leichte Anstiege.
Wir verlassen auf dieser Etappe die klassische Route der Silberstraße, die von
hier aus Richtung Norden nach Gijón zur Atlantikküste führt und wandern auf
der motzarabischen Route Richtung Santiago. (30 km). Weiterfahrt nach Puebla de
Sanabria mit schönem auf einem Hügel gelegenen Altstadtkern mit typisch
kastilischen Häusern und großer Burganlage. Abendessen und Übernachtung in
Puebla de Sanabría.
10. Tag: 7. Etappe: Padornelo
– A Canda. Heute erwartet uns eine abwechslungsreiche Wanderung auf
Pfaden, Waldwegen und gerölligen Bergwegen durch Heidelandschaft, Wälder und
Wiesen mit weiten Ausblicken in die grandiose Bergwelt von Sanabria. Wir sind am
Südrande dieses kleinen Gebirges, das auch wieder über 2000 m hoch ist
unterwegs und haben einen längeren Anstieg zu überwinden, der uns aus
Kastilien nach Galizien führt. (21 km). Abendessen und Übernachtung in A
Gudiña.
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11. Tag: 8. Etappe:
Laza - Xunqueira de Ambía (mit der Möglichkeit, in Vilar do
Barrio Schluß zu machen) Heute steht eine anspruchsvolle
Mittelgebirgsetappe zwischen 500 und knapp 1000 m Meereshöhe mit
einigen steilen Anstiegen auf dem Programm. Wir wandern auf Bergwegen
und Pfaden durch heideähnliche Landschaften, kleine Wälder und
Heckenzonen und an alten Weilern und ursprünglichen Dörfchen vorbei.
Nach der Überwindung des Sanabria-Gebirges sind wir aus der trockenen
Meseta kommend nun im feuchten und üppig grünen Hügelland Galizien
angelangt, das vom atlantischen Wetter dominiert ist (33 km). Wenn uns
Zeit bleibt, machen wir einen kurzen Stadtgang durch das monumentale
Ourense mit seiner römischen Brücke über den Miño. Dann geht es
noch 50 km mit dem Bus nach Lalín weiter. Abendessen und
Übernachtung in Lalín.
12. Tag: 9. Etappe:
Puente Ulla - Santiago de Compostela. Die letzte Etappe zum
großen Ziel führt uns auf Forst- und Waldwegen, asphaltierten
Sträßchen mit kleinen Bauerngärten und den
berühmten Hórreos (Maisspeicher). Wir wandern über mehrere leichte
Anstiege und am Schluss an der Flanke des Pico Sacro (Heilger Berg der
Galizier) vorbei Richtung Santiago (21 km). Bevor wir in die Stadt
einziehen noch kurze Besichtigung der Kirche Santa Maria de Sar, ein
zu entdeckendes architektonisches Wunder. Nachmittag in Santiago zur
freien Verfügung. Übernachtung und Abendessen in Santiago.
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13. Tag: Stadtrundgang durch
Santiago: Zuerst umrunden wir die Kathedrale mit ihren 4 Plätzen, um sie
aus allen Perspektiven wahrzunehmen. Vom Hauptplatz dem „Obradoira" aus
haben wir die barocke Fassade der romanischen Kathedrale, der größten Spaniens
vor uns. Wir treten durch den famosen „Pórtico de la Gloria" ein, wo der
Sündenerlass nach dem langen Pilgerweg erreicht ist. Möglichkeit, an der
Pilgermesse teilzunehmen. Weiterfahrt nach Suances oder Santillana de Mar. (Unsere
Fluggäste bleiben noch 1 Nacht in Santiago).
14. Tag: Zur
Zwischenübernachtung über Biarritz - Bordaux - nach Frankreich. (Unsere
Fluggäste fliegen zurück an Ihren Heimatort)
15. Tag: Heimreise vorbei
an Paris - Reims - Metz zu den Ausgangsorten.
Hinweis: Die Reise wird in
Verbindung mit unserer Radreise
Via Plata durchgeführt.
Die Erfahrung zeigt, dass es eine gute Kombinationsvariante ist.

Leistungen
• Fahrt im Fernreisebus mit WC,
Klimaanlage, Bordküche usw.
• 14 x (11x bei der Flugreise) Übernachtung/Halbpension in guten Mittelklassehotels in Zimmer mit
Du/WC
• Durchgehende Wanderreiseleitung/Betreuung
• Stadtführungen Sevilla, (Bei Flugreise nur bei entsprechenden Flugzeiten
möglich) Salamanca und Santiago
• Pilgerausweis
• Gepäcktransport während der Reise
Eventuelle Eintrittspreise sind
nicht inbegriffen.
Mindestteilnehmerzahl: 22
Personen
| Reisepreis p.P. im
Doppelzimmer 15 Tage Busreise |
1.830,00
€ |
| Einzelzimmerzuschlag |
395,00 € |
| Frühbucherpreis
Busreise bis 15.01.2012 p.P./DZ |
1.750,00
€ |
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Sparen Sie Papier - der Umwelt zuliebe -
hier
geht es zum Download dieser Reise
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Reisepreis p.P. im
Doppelzimmer 12 Tage Flugreise
(*ohne Flüge und Flughafentransfers in
Sevilla/Santiago!) |
1.536,00
€ |
| Einzelzimmerzuschlag |
299,00 € |
| Frühbucherpreis
Flugreise bis 15.01.2012 p.P./DZ |
1.456,00
€ |
(* Bitte beachten
Sie, dass Sie Ihre Flüge erst bei garantierter Durchführung
reservieren können) |
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Zum Anmeldeformular
für online-Buchung.
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| Sevilla Arkaden im Alcasar |
Sevilla - Giralda Kathedrale |
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| Sevilla Hochaltar Dom |
Sevilla - Plaza Espania |
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| Brücke von Santiago - Calatrava |
Korkeichenwälder unterwegs |
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| Ein Regenbogen auf der Hochebene |
Der Camino - die via de La Plata - der Silberweg |
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| Römerbrücke bei Merida |
Äquadukt |
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| Storchennester gibt es überall |
Eselsgespanne |
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| Römerbrücke in Salamanca mit Kathedrale |
Kathedrale von Salamanca |
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| Kathedrale Salamanca - Detail am Portal |
Salamanca Kathedrale - Querschiff - Gewölbe |
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| Der Plaza Mayor in Salamanca am Abend |
Via de La Plata |
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| Zamora |
Skulpturen Semana Santa |
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| Kuppel der Kathedrale von Zamora |
Brücke über den Duero bei Zamora |
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| Südportal Santa Marta |
Sta. Marta - die älteste Jakobsfigur auf dem Weg nach Santiago |
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| Vorbei an alten Häusern, die aus Granit gebaut sind |
Ein Dorf in Galizien |
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| Kathedrale von Santiago de Compostela |
Weihrauchfass in Santiago |
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Die
wichtigsten Stichwörter dieser Reise: Wandertour Via de la Plata
oder Silberstraße, Wandern
auf dem Jakobsweg von Sevilla bis
Santiago de Compostela in 15 Tage, Ruta
de la Plata, Wandertour auf die Silberstraße von Sevilla nach Santiago, Olalla
– Zafra , Almendralejo –
Aldea de Cano, zum Naturpark Monfragüe, Monfragüe, Béjar, Salamanca
– Zamora, Castrotorafe – Mombuey, Puebla de Sanabria –
A Gudiña, Lalín, Kombinationsreise
mit unserer Radtour Via Plata, Stadtführung
mit Ortskundigen Guide in Burgos, Leon und Santiago, Wandern auf kleinen
Nebenstraßen, Wandern durch Kultur- und
Waldlandschaften.
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