Radreise Rumänien Donaudelta ans Schwarze Meer

Radreisen auf dem Donauradweg

Der Donauradweg ist einer der beliebtesten Fernradwege Deutschlands und Europas. Daher darf er im Launer-Reiseangebot natürlich nicht fehlen. Neben den schönen Landschaften und den kulturellen Leckerbissen entlang des Flusses liegt das auch daran, dass das Höhenprofil des Donau Radweges recht einfach ist. Auf dem ca. 2.850 Kilometer langen Weg von der Quelle bei Donaueschingen bis zur Mündung im Donaudelta in Rumänien geht es ohne nennenswerte Gegenanstiege von ca. 700 Höhenmatern auf Null. Selbst wenn man in der Gegenrichtung fährt, spürt man die sanfte Steigung praktisch nicht. Daher ist dieser Radweg auch sehr gut für Tourenradler und E-Biker geeignet, die das erste Mal eine mehrtägige Fahrradtour unternehmen und nicht über sportlichen Ehrgeiz verfügen.

Reiseüberblick-Donauradweg

Im folgenden finden Sie alle unsere Reisen im Überblick, gerne können Sie rechts ihre Reise nach Kriterien filtern. Natürlich haben Sie hier auch die Möglichkeit nach Stichwörtern (z.B. Passau, Tulcea, Donau usw.) zu suchen sowie auch nach Ihrem passenden Reisedatum.

Informationen zum Donauradweg allgemein

Der Donauradweg ist Bestandteil der 4.448 Kilometer langen Euro-Velo-Route „Atlantik – Schwarzes Meer“. Bis in die ungarische Hauptstadt Budapest ist er sehr gut ausgebaut und ausgeschildert. Auf diesem Teil des Donauradweges bieten wir über ausgesuchte Partnerunternehmen individuelle Donauradtouren an, bei denen Gepäcktransport, Unterkünfte, Navigationsmaterial und vieles mehr zur Verfügung gestellt wird.

Die interessantesten Abschnitte des weiteren Verlaufs durch Länder wie Kroatien, Serbien und Rumänien decken wir durch geführte Rad-, E-Bike und Rennradreisen ab, bei denen der Launer-Bus mit Launer-Fahrer, Launer-Radreiseleitung und ein rumänischer Reiseleiter dafür sorgen, dass sich alle Radler wohl und sicher in der unbekannten Umgebung fühlen und so das Radeln vorbei am „Eisernen Tor“, dem Donaudurchbruch an der Grenze zwischen Serbien und Rumänien, zum imposanten Donaudelta am Schwarzen Meer unbeschwert genießen können. Besonders in Rumänien fühlt man sich dabei oft um Jahrzehnte zurückversetzt, wenn einem Pferde- und Eselskarren begegnen, die hier noch übliche Transportmittel sind. Diese Donauradreisen sind etwas für Entdecker, die neben der körperlichen Betätigung etwas Abenteuer suchen und Neues und Unbekanntes erschließen möchten.

Der Donau Radwanderweg folgt nicht nur der Donau sondern auch dem Verlauf der alten Römerstraße Via Istrum, die entlang des Donaulimes römische Festungen bis zum Schwarzen Meer verband. Mit Deutschland, Österreich, der Slowakei, Ungarn, Kroatien Serbien, Bulgarien und Rumänien führt er durch 8 verschiedene Staaten Europas. Auf einer Donau Fahrradtour sieht man beiderseits des Flusses immer wieder trutzige Burgen, prunkvolle Klöster, viele historische Bauwerke und auch eine Reihe von geologischen Besonderheiten.

Die wichtigsten Städte am Wege sind dabei sicher Ulm mit dem Ulmer Münster, das mit 161,53 Metern den höchsten Kirchturm der Welt hat, die Bischofsresidenz und Drei-Flüsse-Stadt Passau, die moderne Kulturstadt Linz und die beiden ehemaligen Kaiserstädte Wien und Budapest. Besonders in Wien ist dabei ein Aufenthalt ein Muss, um die Hofburg, den Stephansdom und viele weitere architektonische Leckerbissen aus der K & K – Zeit zu besichtigen.

Auch zur Benediktinerabtei Stift Melk, in der Mitte der Strecke zwischen Linz und Wien gelegen, sollte man einen Abstecher machen. Sie ist die größte Klosteranlage des österreichischen Barocks und an Pracht und Größe kaum zu übertreffen.

Der Donauradweg beginnt in Deutschland bei Donaueschingen an der Donauquelle. So wird der Zusammenfluss der beiden kleineren Flüsse Brigach und Breg bezeichnet, die im Volksmund „die Donau zuweg bringen“. Im weiteren Verlauf der Donau kann der Radwanderer auch auf deutscher Seite schon viele Sehenswürdigkeiten und Naturschauspiele erleben. Bei Immenburg liegt zum Beispiel eine Donauversickerungsstelle, an der ein Teil der Donau versickert, über ein Karstwassersystem in den Bodensee umgeleitet wird und von dort als Teil des Rheins in die Nordsee fließt. In Bad Gögging, zwischen Ingolstadt und Kelheim an der ehemaligen Ladenstraße der Römer gelegen, kann man auf den Spuren der Römer wandeln. Das Kastell Abusina ist Weltkulturerbestätte der UNESCO. Am Donaudurchbruch bei Weltenburg kann man das im Durchbruchstal an der Donau gelegene Schloss Weltenburg bestaunen. Bei Kelheim lohnt auch die Besichtigung der Befreiungshalle. Sehenswert ist auch das Schloss Obernzell in der Nähe der Drei-Flüsse-Stadt Passau. Kurz vor der österreichischen Grenze ragt dann mit dem Jochenstein eine interessante Felseninsel aus der Donau.

Aber auch landschaftlich kommt der Radwanderer auf seine Kosten. Entlang des Donauufers radelt er durch das Donautal vorbei an lieblichen Donauauen und vielen Weinbergen durch wunderschöne Flusslandschaften und genießt es dabei sich von Etappe zu Etappe des Donauradweges an der frischen Luft zu bewegen.

Der Donau Tourismus ist auf eine große Zahl von Radlern eingestellt. Entlang des Donauradweges gibt es eine Vielzahl von Unterkünften, Cafes und Restaurants, die keine Wünsche offenlassen. Geniessen Sie dieses einzigartige Erlebnis mit uns auf einer der nachfolgend beschriebenen Donau Radreisen vom Frühjahr bis zum Herbst eines jeden Jahres.

Individuelle Donauradtouren mit dem Fahrrad

Ab Passau können Sie den wunderschönen Radwanderweg durch das Donautal dann mit Launer-Reisen erleben. Von Passau nach Wien und von Wien nach Budapest bieten wir die Radreisen „Radreise Donauradweg von Passau nach Wien“ und „Radreise Donauradweg von Wien nach Budapest“ an. Sie radeln zwar individuell, bekommen aber ein umfassendes Paket von Übernachtung mit Frühstück, Gepäcktransport, Tourenbuch und/oder GPS-Tracks, 7-Tage-Service-Telefon bei Problemen und vieles mehr. So können Sie Ihre Fahrradtour durch das schöne Donautal unbeschwert genießen und müssen sich um fast nichts selber kümmern.

Ab Passau geht es zunächst durch eines der längsten Durchbruchstäler der Donau. Zwischen Hofkirchen in Bayern und Aschach in Österreich hat sich die Donau hier bis zu 300 Meter tief in den Untergrund gegraben. Bei Haibach erreichen wir die Schlögener Schlinge. Diese Donauschlinge ist der größte Zwangsmeander Europas. Hier ändert die Donau mehrfach ihre Richtung, dabei zwei Richtungsänderungen um 180 Grad. Anschließend durchfahren Sie die Kulturstadt Linz mit dem Linzer Schloss. Dieses ist nur eines von einer Vielzahl von Burgen und Schlössern entlang des Donauradweges. Im weiteren Verlauf des Donau Radweges erreichen Sie die Gemeinde Pöchlarn bei Melk. Hier ist ein Kastell zu besichtigen, das zu Römerzeiten Teil der Befestigungsanlagen des Donaulimes war. Kurz darauf erreichen wir Melk und sehen oberhalb des Flusses die imposante Klosteranlage des Stifts Melk. Eine Besichtigung ist unbedingt zu empfehlen. Bevor Sie Wien erreichen führt Sie der Radwanderweg noch durch die Wachau. Die zwischen Melk und Krems gelegene Naturlandschaft mit den Stiften Melk und Göttweig sowie der historischen Altstadt von Krems ist seit dem Jahr 2000 Weltkultur- und Weltnaturerbe der UNESCO. Nach ca. 280 Kilometern Radwandern verteilt auf 6 Tagesetappen erreichen die Teilnehmer der „Radreise Donauradweg von Passau nach Wien“ die Zielstadt Wien, die gleichzeitig Startpunkt der „Radreise Donauradweg von Wien nach Budapest“ ist. Egal, ob Wien das Ziel oder der Startpunkt einer Radreise entlang der Donau ist, Sie sollten sich 1 oder 2 Tage zusätzlich Zeit nehmen diese phantastische Kaiserstadt zu Fuß oder mit dem Rad zu erkunden. Die meisten der teilweise atemberaubend schönen Sehenswürdigkeiten stehen beiderseits der Ringstrasse oder in der Altstadt verhältnismäßig nah beieinander.

Wer in Wien startet, gelangt auf der linken Donauseite schnell ins Grüne. Nach Schönau und dem Schloss Orth erreicht man in Eckartsau das kaiserliche Jagdschloss, welches einen Besuch wert ist. Am Abend hat man die österreichisch-slowakische Grenze schon passiert und übernachtet in der slowakischen Hauptstadt Bratislava (ehemals Preßburg). Die Altstadt mit dem „Alten Rathaus“, dem Michaelertor, dem Martinsdom, einigen Palais, wie dem Palais Grassalkovitsch (die Residenz des Präsidenten), die überwiegend im 18. Jahrhundert im Barockstil entstanden und viele weitere Sehenswürdigkeiten laden zu einem abendlichen Spaziergang ein. Die nächste Tagesetappe von ca. 50 Kilometern lässt auch noch Zeit für eine Stadtbesichtigung am Vormittag bevor es weiter an der Donau entlang zur slowakisch-ungarischen Grenze bei Kunovo geht. In Ungarn radeln wir dann weiter vorbei am schönen Schlosshotel Hederva entlang des schönen Donaudamms nach Györ. Auch diese westungarische Großstadt gibt mit dem Schloss Esterhazy, dem Rathaus, der Karmeliter-Kirche, dem Liebfrauendom und vielen weiteren Sehenswürdigkeiten Grund genug für einen abendlichen Bummel. Am nächsten Tag gelangen wir zwischenzeitlich, immer entlang der Donau radelnd, wieder auf slowakisches Staatsgebiet. In der slowakisch-ungarischen Doppelstadt können wir die gewaltige Festung Momostor besichtigen. Wir radeln am Nibelungenfluss weiter flussabwärts vorbei am Römerkastell Kelemantia, durch einsame Bauerndörfer, wo die Zeit stehen geblieben zu sein scheint, auf gut zu fahrenden Dammwegen und erreichen über die bekannte Giselabrücke Esztergom. Hier bietet sich eine Besichtigung des beeindruckenden Domes an. Auch besichtigen sollte man die im 13. und 14. Jahrhundert errichtete sehenswerte Königsburg in Visegrad. Abschließend führt diese schöne Donau Fahrradtour durch das Donauknie in die ungarische Hauptstadt und ehemalige Kaiserstadt Budapest, die wir dann nach ca. 320 Kilometern in 6 Tagesetappen erradelt haben. Was für Wien gilt, gilt auch für Budapest. Es ist ratsam sich hier noch etwas Zeit zu nehmen. Ob Freiheitsstatue und Zitadelle auf dem Gellertberg, der Burgpalast (ehemaliges königliches Schloss) auf dem benachbarten Burgberg oder das Palais Sandor, die Residenz des Staatspräsidenten sind nur einige Sehenswürdigkeiten, die Budapest zu bieten hat.

Donauradweg mit Schiff und Rad individuell

Für Genießer und Radurlauber, die nicht jeden Tag den Koffer packen möchten, bieten wir kombinierte Rad- und Schiffstouren auf der schönen blauen Donau an. Ihr schwimmendes Hotel ist dann immer dabei und sie können Ihr Gepäck während der gesamten Reise in der Kabine lassen. Neben vielseitigen Radtouren entlang des Nibelungenflusses erleben Sie den herrlichen Fluss auch auf dem Wasser und können vom Schiff aus die sich beidseitig der Donauufer erstreckenden Erhebungen und dort stehende Schlösser und Burgen bewundern. Fast täglich steht daneben eine Radtour auf dem Programm, die sie auf Basis Ihres sorgfältig erstellten Tourenbuches oder der auf Ihr Outdoor-Navigationsgerät geladenen GPS-Tracks, die Ihnen auf Wunsch zur Verfügung gestellt werden, individuell unternehmen können.

Die Radreise „Rad und Schiff Passau Wien Passau“ führt Sie dabei in 8 Tagen von Passau nach Wien und zurück. Auch auf dieser Tour können Sie die meisten der schon oben ausführlich beschriebenen Landschaften und Sehenswürdigkeiten kennenlernen. Das trifft besonders auf die traumhaft schöne K & K – Stadt Wien zu.

Die Radreise „Rad und Schiff Höhepunkte der Donau“ bringt Sie ebenfalls in 8 Tagen auch in die slowakische Hauptstadt Bratislava und die ungarische Hauptstadt Budapest. Wie weiter oben beschrieben, lohnen beide bedeutenden Städte eine ausführliche Besichtigung. Da die zurückzulegende Strecke in der gleichen Zeit von 8 Tagen nahezu doppelt so lang ist, steht für Ziele zwischen Passau und Wien dann weniger Zeit zur Verfügung.

Die Auswahl für die eine oder andere Reise ist dann sicher „Geschmackssache“. Reizvoll sind sicher beide Alternativen.

Geführte Rad- und E-BikeTouren zum Donaudelta am Schwarzen Meer

Launer-Reisen hat sich im Laufe der letzten Jahre zum Rumänien-Spezialisten entwickelt. Dort, wo der Donauradweg nicht mehr gut beschildert und durchgängig gut ausgebaut ist, und mit Ungarn, Kroatien, Serbien und Rumänien 4 Staaten des ehemaligen Ostblocks zu durchqueren sind, bietet Launer-Reisen den Trekkingrad- und E-Bike-Fahrern 2 unterschiedliche Radreisen an. Beide Reisen werden mit dem Full-Service-Angebot von Launer-Reisen durchgeführt. Wir Reisen mit dem Launer-Bus mit komfortablem Fahrradanhänger zum Startpunkt. Bus, Launer-Busfahrer, Launer Rad-Guide und ein örtlicher Führer, der auch als Dolmetscher dient, sind während beider Reisen immer dabei. Hier wird etwas Abenteuer geboten und Radtouren durch Landschaften, in denen die Zeit zum Teil stehen geblieben zu sein scheint.

Die „Radreise zum Donaudelta“ ist die körperlich leichtere, während für die „Radreise über die Karpaten ans Schwarze Meer“ schon etwas Kondition oder ein gutes E-Bike vorhanden sein sollten.

Der Streckenverlauf ist weitgehend entgegengesetzt. Bei der „Radreise zum Donaudelta“ bringt uns der Launer-Bus in die ungarische Hauptstadt und ehemalige Kaiserstadt Budapest, wo noch eine kurze Stadtrundfahrt folgt. Am nächsten Tag startet die Radtour im nahegelegenen Baja und es geht durch die Länder Ungarn, Kroatien und Serbien in die serbische Hauptstadt Belgrad mit abschließender abendlicher Stadtrundfahrt. Von dort geht es weiter zum Eisernen Tor, einem wildromantischen Donaudurchbruch an der serbisch-rumänischen Grenze. In Rumänien durchqueren wir dann die Walachei und gelangen über Calarasi nach Constanza am Schwarzen Meer. Constanza ist die größte Hafenstadt am Schwarzen Meer und hat geschichtlich einiges zu bieten. Durch die günstige Lage in der Nähe des Donau-Schwarzmeerkanals, über den man die Donau und dann den Rhein-Main-Donaukanal erreicht, ist Constanza auf dem Schiffahrtsweg an die Nordsee angebunden. In Tulcea erreichen wir dann den „Nullstein“, der das Ende der Donau und damit auch des Donauradwegs bedeutet.

Ein besonderes Highlight ist eine abendliche Schifffahrt durch das Donaudelta. Im Sonnenuntergang können wir die außergewöhnliche Flora und Fauna bewundern und dabei ein leckeres Abendessen genießen. Mit dem Bus geht es am nächsten Tag in die rumänische Hauptstadt Bukarest, wo wir unter anderem den protzigen Präsidentenpalast bestaunen können, den Chaucescu hat bauen lassen. Weiter Richtung Heimat fahren wir mit dem bequemen Launer-Bus durch Siebenbürgen nach Hermannstadt (heute: Sibiu). Weitgehend unberührt von zwei Weltkriegen und durch das kommunistische Regime kann man in Sibiu (2007 Kulturhauptstadt) viele gut erhaltene und restaurierte historische Gebäude besichtigen. Eine letzte Radetappe mit dem Launer-Radguide bringt uns dann zu unserem idyllischen Übernachtungsort. Über Ungarn und Österreich bringt uns der Launer-Bus dann zurück zum Ausgangsort.

Der Startort der anspruchsvolleren „Radreise über die Karpaten ans Schwarze Meer“ ist die rumänische Universitätsstadt Oradea, die zwar wenig bekannt aber sehenswert ist. Die Reise wird gemeinsam mit der „Rennradreise über die Karpaten ans Schwarze Meer“ durchgeführt. Sie eignet sich daher auch für Paare, bei denen einer Trekkingrad oder E-Bike fährt und der andere Rennrad. Während die Rennradler meistens von Hotel zu Hotel fahren, radeln die Trekkingradler und E-Biker kürzere Strecken, die bei den meisten Etappen auch noch gekürzt werden können. So kommen beide auf ihre Kosten. Am Abend sieht man sich dann wieder im Hotel oder vielleicht schon vorher bei einer Pause am Launer-Bus.

Im Anschluss an eine sehr abwechslungsreiche und schöne Radetappe bringt uns der Bus ins sächsisch-siebenbürgische Klausenburg (heute: Cluj-Napoca). Neben Esel- und Pferdekarren sehen wir in Siebenbürgen auch eigenwillige Zigeunerpaläste und Kirchenburgen. Von Klausenburg geht es weiter nach Hermannstadt mit einer herrlichen Altstadt, kleinen Gassen und urigen Gastwirtschaften (s. o.). Der nächste Tag bringt uns dann auf der Königsetappe zur und über die transfagarasche Hochstrasse, die Chaucescu mit einem Riesenaufwand vornehmlich aus militärstrategischen Zielen durch das Gebirge hat bauen lassen. Nach Erreichen der Passhöhe des Balea-Passes auf 2042 Meter Höhe wartet eine traumhaft lange und schöne Abfahrt zur Staumauer des großen Vidradu-Stausees auf uns. Alleine dafür lohnt sich diese Radreise schon. Von hier bringt uns der Bus in die rumänische Hauptstadt Bukarest. Von hier geht es in mehreren Etappen über Calarasi und Constanza nach Tulcea zum „Nullstein“ am Schwarzen Meer. Orte und Programm sind in Gegenrichtung oben beschrieben. Am Ruhetag bringt uns der Bus an die serbische Grenze, von wo wir am nächsten Tag eine erlebnisreiche und landschaftlich traumhafte Radetappe vorbei am „Eisernen Tor“ in Angriff nehmen.

Am Abend erreichen wir mit dem Bus Belgrad. Die letzten beiden Etappen bringen uns dann noch ins kroatische Vucovar, wo die Spuren des Balkankrieges (1991-1995) noch deutlich sichtbar sind und zum Ausradeln durch die ungarische Tiefebene.

Beide Radreisen sind pures Abenteuer und ausdrücklich empfehlenswert.

Geführte Rennradtour über die Kaparten zum Donaudelta am Schwarzen Meer

Auch für ambitionierte Rennradfahrer bietet Launer-Reisen eine abenteuerliche Fernfahrt auf überraschend guten Strassen durch Siebenbürgen, über die Karpaten und dann weiter zum Donaudelta an, welche die Teilnehmer teilweise in eine schon vergangen geglaubte Zeit zurückversetzt. Besonders der erste Teil dieser Rennradtour ist dabei fordernd. Der sportliche Höhepunkt ist sicher das Erklimmen der Fagarashochstrasse und das Bezwingen des Balea-Passes auf 2042 Metern Höhe. Auf 29,5 Kilometern erklimmen wir 1565 Höhenmeter und werden auf der anderen Seite des Passes mit einer wunderschönen, ewig langen Abfahrt zur Staumauer des großen Vidraru-Stausees belohnt. Der Start der Tour ist in der Nähe der Universitätsstadt Oradea. Über Klausenburg (Cluj-Napoca), Hermannsburg (Sibiu), die Karpaten, Bukarest, Calarasi und Constanza geht es zum „Nullstein“, dem Ende der Donau, nach Tulcea ans Donaudelta. Nebenbei erleben wir die den Meisten wenig bekannte Kultur Rumäniens und beeindruckende Landschaften. Die außergewöhnliche Flora und Fauna begeistert bei einer Schifffahrt durch das Donaudelta im Sonnenuntergang.

Von Tulcea aus geht es dann in westliche Richtung zurück. Vorbei an dem Donaudurchbruch „Eisernes Tor“ an der rumänisch-serbischen Grenze biken wir durch Serbien und Kroatien nach Ungarn, wo die durchaus anspruchsvolle Rennradtour zu Ende geht. Dabei lernen wir noch Städte wie Belgrad, Novisad und Vucovar kennen und sehen hier und da die immer noch sichtbaren Spuren des Balkankrieges von 1991 bis 1995.

Partner oder Partnerin der oder die Trekkingrad oder E-Bike fährt, kann an der parallel durchgeführten Rad- und E-Bikereise teilnehmen.

Über Ungarn und Österreich bringt uns der Launer-Bus dann zurück zum Ausgangsort.

Praktische Durchführung der geführten Launer-Radtouren

Wer noch nicht mit uns in einer geführten Gruppe unterwegs war, fragt sich vielleicht: Wie funktioniert das praktisch in einer Gruppe. Werde ich möglicherweise überfordert oder werde ich nicht ausreichend gefordert, um meine sportlichen Ambitionen umzusetzen. Kann es funktionieren, dass Trekkingradfahrer und E-Biker zusammen in einer Gruppe fahren? Habe ich auch einmal die Möglichkeit eine Pause zu machen oder gar eine Halbetappe oder Etappe auszulassen. Oder, oder, oder.

Hier können Sie ganz beruhigt sein. Geführte Launer-Reisen werden nach einem ausgeklügelten Streckenpostensystem durchgeführt. Dieses gewährleistet, dass sowohl sportive Radler und E-Biker auf ihre Kosten kommen, aber auch weniger starke Fahrer und Fahrerinnen nicht überfordert werden. Auch gibt es immer einmal die Möglichkeit für einen Schnappschuss anzuhalten, ohne dass der Ablauf gestört wird. Auch Außenstehende geben immer wieder bewundernde Rückmeldungen, wie gut das funktioniert. Pinkelpausen, Eis- oder Kaffeepausen werden selbstverständlich auch gemacht. Letztlich geht es darum einen unvergesslichen Urlaub zu genießen und sich nicht ständig unter Druck zu fühlen. Trotzdem sollte jeder Interessent vor der Buchung einer Launer-Reise prüfen, ob er körperlich den grundsätzlichen Anforderungen der jeweiligen Radreise gewachsen ist. Um das zu erleichtern, ist jede unserer Radreisen mit einer Anzahl von Rädern – je nach Schwierigkeitsgrad – versehen.

Bei den meisten Etappen steht der Bus am Platz der Mittagspause und so hat jeder auch einmal die Möglichkeit, früher abzubrechen oder später in die Etappe einzusteigen. Am Bus gibt es Obst und Wasser und – nach Corona wieder – die Möglichkeit einen vom Busfahrer zubereiteten Imbiss zu sich zu nehmen.

Weil das so gut funktioniert, werden viele unserer Teilnehmer zu „Wiederholungstätern“.

Allgemeine Informationen zu unseren Fahrradtouren auf dem Donauradweg und zum Donaudelta

Viele unserer Kunden fragen uns, welche Vorteile hat eine Radreise entlang der Donau? Wer einen Fahrradurlaub plant, der möchte in der Regel die körperliche Bewegung an der frischen Luft mit dem Erleben der Natur und dem Kennenlernen von Land und Leuten verbinden. Das ist heutzutage grundsätzlich weltweit möglich. Radreisen entlang der Donau haben dabei den Vorteil, dass man eine verhältnismäßig kurze Anreise hat und mit dem eigenen Rad fahren kann, ohne große Verpackungsprobleme und Sorge um die unbeschädigte Ankunft des geliebten Gefährts. Außerdem vermeidet man die hohe Schadstoffbelastung der Umwelt durch Flugreisen. Besonders umweltfreundlich wird es, wenn man mit Gleichgesinnten eine Gruppenreise mit dem Bus unternimmt, der in einem durchdachten Fahrradanhänger die Räder sicher transportiert. Außerdem übernimmt der Radguide das Navigieren und führt die Teilnehmer der Reise gezielt zu den wichtigsten und schönsten kulturellen und landschaftlichen Zielen. Radreisen entlang der Donau können mit den meisten anderen Radreisen leicht mithalten.

Radreisen sind eine besonders schöne und intensive Art, eine Destination zu erleben! Sie lernen dabei viele Attraktionen in kurzer Zeit kennen. Fahrradurlauber haben durch ihr Reisetempo eine viel intensivere Wahrnehmung von ihrer Umgebung. Da die Radwanderwege oft durch die schönsten Landschaften führen, gibt es bei einer Radwanderung viel mehr zu sehen als bei einer Rundfahrt mit dem Auto. Dabei müssen Sie kein Profisportler sein, um einen Fahrradurlaub unternehmen zu können: Mit moderaten Tagesetappen und Gepäcktransfer sind unsere Radreisen auch für weniger sportliche Personen gut zu schaffen!

Beim Radwandern entlang der Donau lernen Sie Land und Leute hautnah kennen. Die Radwege sind gut ausgebaut und beschildert. Ansonsten führen unsere Touren zumeist auf verkehrsarmen Nebenstraßen durch herrliche Landschaften. Das kulturelle Erlebnis hat für uns dabei einen hohen Stellenwert. Auch Gelegenheitsradler können unbesorgt bei unseren Radreisen teilnehmen.

Mit einem Gepäcktransport und vorgebuchten Unterkünften wird Ihr Fahrradurlaub zu einem unbeschwerten Erlebnis: Einfach die Koffer packen, wie bei jeder anderen Reise und wir kümmern uns um den Rest! Sie müssen sich nicht mit schweren Gepäcktaschen abplagen und kein zusätzliches Gewicht mit dem Fahrrad transportieren. Durch die Fahrradmitnahme in unseren modernen Fahrradanhängern fahren Sie mit dem eigenen Fahrrad oder mit einem unserer Leihräder, welches Sie optional hinzubuchen können. Ihr Leihrad steht dann am Ausgangspunkt für Sie bereit.

Die Etappenlängen sind so bemessen, dass sie auch bei langsamem Tempo gut zu bewältigen sind und ausreichend Zeit für Pausen und Besichtigungsstopps erlauben. Ein hoher Erlebniswert ist uns bei der Ausarbeitung der Touren wichtiger als sportliche Höchstleistungen. 

Bei unseren Reisen sind Sie entweder in einer Gruppe mit Reiseleitung unterwegs oder individuell. Bei den Individualreisen erhalten Sie den Routenverlauf sowie eine von uns ausgearbeitete Routenbeschreibung mit Landkarten. Auf Wunsch bekommen Sie den Routenverlauf zusätzlich als GPS-Track für Ihr Navigationsgerät. Auch bei den Individualreisen profitieren Sie von unseren Serviceleistungen wie vorgebuchten Unterkünften sowie einem Gepäcktransport von Unterkunft zu Unterkunft, außerdem steht Ihnen für Fragen und Probleme ein telefonischer Service zur Verfügung.

Letztlich ist Fahrradurlaub oder eine Radsportreise entlang der Donau Natur und Kultur in einem. Wir laden Sie herzlich ein, sich mit uns auf dieses spannende Abenteuer einzulassen und die schöne blaue Donau und die umliegenden Landschaften und Sehenswürdigkeiten mit dem Rad zu erobern.

Fragen und Antworten

Ist der Donauradweg ohne Uferwechsel zu befahren?

Der Donauradweg verläuft nicht durchgängig beiderseits des Flusses. Hin und wieder ist es erforderlich das Ufer zu wechseln. Dazu nutzt man eine der vielen Donaubrücken oder eine der Donaufähren, die regelmäßig an den erforderlichen Stellen verkehren. In unseren Tourenunterlagen und GPS-Tracks ist das berücksichtigt.

Ist eine Radtour am Donauradweg empfehlenswert?

Was Landschaft und Sehenswürdigkeiten angeht, haben wir dazu viel geschrieben, wodurch man sich diese Frage leicht beantworten kann. Besonders empfehlenswert ist der Donauradweg für Radwanderer, die nicht die sportliche Herausforderung suchen, sondern auch ohne große Kondition die einzelnen Tagesetappen mit Genuss bewältigen können möchten.
Scroll to Top

Rad

Gruppenreise

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Gruppenreisen. Das heißt hier reisen Sie in einer Gruppe und werden von einem Guide geführt.

Die Gruppengröße variiert je nach Reise.

Individual Reise

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Individual Reisen. Das heißt hier navigieren Sie sich selber auf der Radtour ohne Guide und ohne Gruppe. 

E-Bike

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind für ein E-Bike bzw. Pedelec geeignet. Das heißt, hier können Sie entweder Ihr eigenes E-Bike mitnehmen oder ein E-Bike mieten.

Fahrrad

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind für Fahrräder ohne Elektro-Unterstützung  geeignet. Das heißt, hier können Sie entweder Ihr eigenes Fahrrad mitnehmen oder ein Fahrrad mieten

sehr leicht

Auch für ungeübte Radler.

leicht

Für ungeübte Radler mit etwas Kondition.

mittel

Für geübte Radler, mit etwas Kondition.

hoch

Für geübte Radler mit regelmäßiger Betätigung.

schwer

Für Hobbysportler, mindestens 3 x wöchentliches Training.

Wandern

Gruppenreise

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen , sind Gruppenreisen. Das heißt hier reisen Sie in einer Gruppe und werden von einem Guide geführt.

Die Gruppengröße variiert je nach Reise.

Individual Reise

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Individual Reisen. Das heißt hier navigieren Sie sich selber auf der Tour ohne Guide und ohne Gruppe. 

sehr leicht

Auch für ungeübte Wanderer.

leicht

Für ungeübte Wanderer mit etwas Kondition.

mittel

Für geübte Wanderer, mit etwas Kondition.

hoch

Für geübte Wanderer mit regelmäßiger Betätigung.

scher

Für Hobbysportler, mindestens 3 x wöchentliches Training.

Mountainbike - MTB

Gruppenreise

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen , sind Gruppenreisen. Das heißt hier reisen Sie in einer Gruppe und werden von einem Guide geführt.

Die Gruppengröße variiert je nach Reise.

Individual Reise

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Individual Reisen. Das heißt hier navigieren Sie sich selber auf der Radtour ohne Guide und ohne Gruppe. 

Fahrrad

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind für Fahrräder ohne Elektro-Unterstützung  geeignet. Das heißt, hier können Sie entweder Ihr eigenes Fahrrad mitnehmen oder ein Fahrrad mieten

LEVEL1 (EINSTEIGER)

Tagesleistung < 80 km, < 1500 Hm: Diese Touren finden oft auch schon im alpinen Bereich statt.
Fahrtechnik: Schotter- und Wanderwege sind hier auf längeren Abschnitten zu meistern. Kleine Stufen und Wurzeln sollten kein ernstes Hindernis darstellen. Schwierige, steile Passagen beschränken sich auf wenige Meter. Nach der Single-Trailskala S1, Schlüsselstellen kurz evtl. Single-Trailskala S2 (diese kann man auch mal schieben). (S1 = Auf einem mit S1 beschriebenen Weg muss man bereits kleinere Hindernisse wie flache Wurzeln und kleine Steine erwarten. Sehr häufig sind vereinzelte Wasserrinnen und Erosionsschäden Grund für den erhöhten Schwierigkeitsgrad, der Untergrund kann teilweise auch nicht verfestigt sein. Das Gefälle beträgt maximal 40%. Spitzkehren sind nicht zu erwarten. S2 = Im S-Grad
S2 muss man mit größeren Wurzeln und Steinen rechnen. Der Boden ist häufig nicht verfestigt. Stufen und flache Treppen sind zu erwarten. Oftmals kommen enge Kurven vor, die Steilheit beträgt passagenweise bis zu 70%)
Kondition: Eine Fahrleistung von 1500 Hm am Tag sollen kein Problem sein. Sie sollten bereits etwas längere Anstiege von bis zu 600 Hm am Stück bewältigen können. Orientierungshilfe für Ihr Bergauf-Tempo: 400 Hm/Stunde, die Tourenlänge kann bis zu 4 h reine Fahrzeit betragen.

LEVEL 3 (KÖNNER)

Tagesleistung < 100 km, < 2100 Hm: Lange Anstiege von bis zu 2 h am Stück zu meistern und ein gutes Bikehandling sind auszeichnend für den Könner.
Fahrtechnik: Lange Trailabfahrten mit Spitzkehren oder zu überfahrende Wurzeln und Stufen, auch auf losem Geröll. Nach der Single-Trailskala S2 bis
S3 (S2 = Im S-Grad S2 muss man mit größeren Wurzeln und Steinen rechnen. Der Boden ist häufig nicht verfestigt. Stufen und flache Treppen sind zu
erwarten. Oftmals kommen enge Kurven vor, die Steilheit beträgt passagenweise bis zu 70%) S3 = Verblockte Singletrails mit vielen größeren Felsbrocken
und/ oder Wurzelpassagen gehören zum S-Grad S3. Hohe Stufen, Spitzkehren und kniffelige Schrägfahrten kommen oft vor, entspannte
Rollabschnitte werden selten. Häufig ist auch mit rutschigem Untergrund und losem Geröll zu rechnen, Steilheiten über 70% sind keine Seltenheit.)
Kondition: Lange Anstiege von bis zu 2 h Stunden und mehr im zum Teil steilen Gelände erfordern ein hohes Maß an körperlicher Fitness. Es kommen
durchaus Schiebe- und Tragepassagen bergauf vor. Orientierungshilfe für Ihr Bergauf-Tempo: 600 Hm/Stunde.

LEVEL 4 (PROFIS)

Tagesleistung > 100 km, > 2500 Hm: Exzellente konditionelle Grundlagen, sehr gutes Bikehandling und Fahrten in schwierigen Geländeabschnitten sind für einen Profi mit (Marathon-) Ambitionen kennzeichnend. Nach der Single-
Trailskala S2 bis S3 in Ausnahmen S5. S4 beschreibt sehr steile und stark verblockte Singletrails mit großen Felsbrocken und/ oder anspruchsvollen
Wurzelpassagen, dazwischen häufig loses Geröll. Extreme Steilrampen, enge Spitzkehren und Stufen, bei denen das Kettenblatt unweigerlich aufsetzt,
kommen im 4. Grad häufig vor.) S5 = Der S-Grad S5 wird charakterisiert durch blockartiges Gelände mit Gegenanstiegen, Geröllfeldern und Erdrutschen,
ösenartigen Spitzkehren, mehreren hohen, direkt auf einander folgenden Absätzen und Hindernissen wie umgefallenen Bäumen – alles
oft in extremer Steilheit. Wenn überhaupt, ist wenig Auslauf bzw. Bremsweg vorhanden. Hindernisse müssen z. T. in Kombination bewältigt werden.Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Individual Reisen. Das heißt hier navigieren Sie sich selber auf der Radtour ohne Guide und ohne Gruppe. 

Rennrad

Gruppenreise

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Gruppenreisen. Das heißt hier reisen Sie in einer Gruppe und werden von einem Guide geführt.

Die Gruppengröße variiert je nach Reise.

Individual Reise

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Individual Reisen. Das heißt hier navigieren Sie sich selber auf der Radtour ohne Guide und ohne Gruppe. 

Unsere Leistungsprofile sollen es Ihnen ermöglichen, einzuschätzen, ob Sie in der Lage sind, diese Rennradreise körperlich zu schaff en. Mit Ihrer Buchung melden Sie sich zu einer geführten Gruppen-Radreise an. Wir betonen hier die Gruppendynamik. In der Regel begleitet ein Rennradguide unsere geführten Rennradtouren. Der Rennradguide orientiert sich am Leistungsvermögen der jeweiligen Gruppenmitglieder. Dieses kann je nach Gruppe mehr oder weniger hoch sein. Der Guide ist immer bestrebt, die in der Ausschreibung genannten Touren durchzuführen und hinsichtlich des gefahrenen Tempos den bestmöglichen Kompromiss zu finden.

Sind Sie ein äußerst starker Radfahrer. Dann kann Ihnen das gefahrene Tempo möglicherweise zu langsam sein. Wir wollen Sie nicht ausbremsen und empfehlen daher äußerst starken Radfahrern Folgendes:
Sie sollten im Besitz eines Navigationsgerätes sein und evtl. auch von Kartenmaterial (min. 1:200.000). Mit den von Launer-Reisen zur Verfügung gestellten GPX-Dateien können Sie Ihrem Fahrspaß frönen und alleine oder mit ähnlich starken Fahrern vorweg fahren. Unser Rennradguide weist Sie zu Etappenbeginn in die Strecke mit Bushaltepunkten, Verpflegungsmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten und Ziel (Hotel oder Busverladepunkt) ein. Rennradguide und Busfahrer sind – wenn nötig und Telefonnetz vorhanden – telefonisch erreichbar.

Sind Sie der sportliche Typ, der es schafft auch am Berg den Gruppenschnitt zu übertreffen. Sie fahren in der geführten Gruppe ganz oder zeitweise mit und akzeptieren aus sportlicher Sicht ein weniger anspruchsvolles Fahren im Bewusstsein, sich für eine Gruppenreise entschieden zu haben.
Kürzere Anstiege fahren sie vorne in der Gruppe mit dem Rennradguide hinauf und warten am Scheitelpunkt auf den Rest der Gruppe. Bei längeren Anstiegen/Pässen fahren Sie Ihr eigenes Tempo und warten am Scheitelpunkt/Pass auf den Rest der Gruppe und den Rennradguide,
der lange Anstiege hinten fährt, um weniger starke Teilnehmer zu unterstützen und die Gruppe für den Fall von Pannen/Unfällen vor sich zu haben.

Sie sind der „Ausdauertyp“ (siehe 3 Räder): Für diesen Fall fahren Sie engagiert in der Gruppe das Tempo mit, das unser Guide unter Berücksichtigung
der jeweiligen Teilnehmer vorgibt.

sehr leicht

Auch für ungeübte Rennradsportler geeignet – Diese Leistungsgruppe haben wir nur im Programm, wenn wir parallel eine Trekking-Radgruppe anbieten, der Sie sich jederzeit anschließen können.

leicht

Für ungeübte Rennradfahrer mit etwas Kondition – Sie wollen nicht dauerhaft angestrengt Rennrad fahren sondern mehr die frische Luft, Land, Leute und Kultur genießen. Für diesen Fall fahren Sie, wenn in der Rennradausschreibung 2 Kilometerangaben stehen, in der Regel die kürzere Tour. Das bedeutet aber auch, dass Sie Etappen teilweise mit dem Bus überbrücken.

mittel – mittelschwer

Für geübte Rennradfahrer mit etwas Kondition – Bei dieser Tour sollten Sie vielleicht schon ca. 300 bis 600 Kilometer in den Beinen haben. Tagesleistungen bis 100 Kilometer werden vorausgesetzt. Höhenmeter bis 1500 möglich. „Sie sind eher ausdauernd. Sie können/wollen dauerhaft 23-25 km/h in der Ebene fahren und 500-650 hm/h steigen.

hoch – schwer

Für geübte und trainierte Rennradfahrer mit Kondition und regelmäßiger Betätigung. Bei dieser Tour sollten Sie mindestens 1000 bis 1500 Kilometer in den Beinen haben, damit die Tour Spaß macht! Wir gehen davon aus, dass Sie locker 5 Stunden oder auch mehr im Sattel sitzen können. Bergfahrten ob hinauf und natürlich hinunter bereiten Ihnen keine
Schwierigkeiten. Tagesleistungen bis zu 150 Kilometer sind hier keine Frage…Passerfahrung zwingend, Sie sollten in der Lage sein längere Steigungen mit min. 8/10 km/h zu fahren, Rennrad erforderlich, Fahren in der Gruppe wird erwartet, auch Windschattenfahren sollte kein Problem sein. Höhenmeter bis 2000 ab und zu auch darüber möglich. „Sie sind eher sportlich. Sie können/wollen dauerhaft 26-27 km/h in der Ebene fahren und 650-800 hm/h steigen.“

schwer – sehr schwer

Für ambitionierte Hobbysportler, mindestens 3 x wöchentliches Training wird vorausgesetzt. Hier gehen wir davon aus, dass 2000 Trainingskilometer als „Maßstab“ absolviert haben. Ebenso sollten Ihnen 6 bis 8 Stunden im Sattel richtig Spaß machen. Dann sind Sie hier richtig. Bergfahrten sind für Sie kein Thema. Hauptsache bergauf! Tagesleistungen bis 150 – aber auch darüber hinaus sind „normal“. Passerfahrung zwingend, Sie sollten in der Lage sein längere Steigungen mit min. 9/10 km/h zu fahren, Rennrad erforderlich, Fahren in der Gruppe wird erwartet, auch Windschattenfahren sollte kein Problem sein. Höhenmeter bis 3000 ab und zu auch darüber möglich. „Sie sind eher leistungsorientiert. Sie können/wollen dauerhaft 28 km/h und mehr auf der Ebene fahren und 800 hm und mehr in der Stunde steigen. „

Wenn Sie nicht die von uns vorgeschlagenen Kilometer haben, dann ist das oft kein Beinbruch, denn viele unserer Teilnehmer gehen regelmäßig zum Joggen und im Winter zum Langlaufen bzw. Skaten. Oder fahren sportiv Inliner. Dies ist eine gute Ergänzung zum Radsport, die sich natürlich in der Fitness wieder spiegelt.
Die Kilometerangaben bei den Schwierigkeitsgraden sind natürlich bei unseren Trainingslagern insbesondere im Frühjahr nicht so sehr wichtig. Sie gehen ja ins Trainingslager um Kilometer zu machen und um fit zu werden. Aber dennoch sollten Sie eine Jahresleistung der angegebenen Kilometer regelmäßig erreichen.