SPANIEN | SANTIAGO DE COMPOSTELA
ES-JAK-RAD-SILBER

Radreise Jakobsweg Via de la Plata Spanien – individuell

  • die Alternative zum klassischen Jakobsweg
  • herrliche Städte wie Sevilla, Mérida, Salamanca und natürlich Santiago
  • die Individualtour mit vorgebuchten Hotels - stressfrei von Hotel zu Hotel
20 Tage
SPANIEN | SANTIAGO DE COMPOSTELA

Auf dem Jakobsweg von Sevilla bis Santiago de Compostela - individuelle Radtour "Heiliges Jahr 2021 in Santiago de Compostela"

20 Tage ganzjährig möglich – beste Reisezeit Ende Februar bis Juni und September bis November

Sie bestimmen den Termin selbst und unabhängig nach Ihren Wünschen.

Preis p.P. im DZ ab 2 Personen 2.120,-

Preis p.P. im DZ ab 3 Personen 2.070,-

Preis p.P. im DZ ab 4 Personen 2.020,-

Einzelzimmerzuschlag: 475,-

Frühbucherrabatt p.P./DZ
bis 31.10.2020 120,-
bis 31.01.2021 60,-

In römischer Zeit handelte es sich um die Straße XXIV, die einst „Emerita Augusta“, heute Mérida, mit „Asturica Augusta“, heute Astorga verband. Es war die wichtigste Handelsverbindung, die den Norden Spaniens mit dem Süden verband. Bereits zuvor diente diese Route als großer Handels- und Viehweg. Nach den Römern benutzten auch die arabischen Eroberer der iberischen Halbinsel diese von den Römern gepflasterte Straße und nannten sie eben „gepflasterte Strasse“ oder Bal’latta, was dann „falsch“ ins spanische als „Ruta de la Plata“ übernommen wurde. Auf dieser Straße bildeten sich die im Mittelalter die wichtigsten und vor allem die schönsten Städte Spaniens heraus: im Süden Sevilla, dann Mérida, Cáceres, Salamanca, Sanabria etc., einige von ihnen sind von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt. Auch war und ist die Ruta de la Plata der Südzugang zum Jakobsweg und damit nach Santiago de Compostela, so dass in der Neuzeit die Silberstraße auf über 1000 km von Sevilla nach Santiago. Wir werden auf dieser historischen Route von Andalusien, über die „Dehesas“ (Steineichen-Felder für die Viehzucht) der Extremadura nach Kastilien und Galicien fahren, wobei wir die landschaftlich und kulturhistorisch wichtigsten Teilstücke ausgesucht haben. Wir werden in traditionellen (oft einfachen aber ordentlichen) Hotels des Weges unterkommen und dort abends zusammen die landestypische Küche genießen.

Hier geht es zu weiteren Jakobswegreisen

Leistungen

  • Alle Hotelübernachtungen in mitteklassehotels aber auch Pensionen / Gasthäusern mit Halbpension
  • Zimmer mit Du/WC
  • Tracks
     

Nicht enthaltene Leistungen:

  • Eventuelle Eintrittspreise sind nicht inbegriffen.
  • Flug gerne unterbreiten wir Ihnen ein Flugangebot
  • Leihfahrrad 400,00 EUR
  • Ausflug Finisterre (vor Ort buchbar – Preis ca. 45,- EUR)

Allgemeines zur Reise

Reiseprofil


Diese Radtour, die wir mit einem befreundeten Partner aus Spanien durchführen, können Sie mit dem Mountain oder dem Trekkingrad durchführen. Sie sollten gute Kondition haben und in der Lage sein am Tag zwischen 5 bis 7 Stunden Rad zu fahren. Sie sollten ein routinierter Radfahrer sein, denn Sie fahren ohne Gepäck- und Begleitservice. D.h. Sie sollten auch Ihr Gepäck in Ihren Satteltaschen auf ein nötigstes begrenzen. Ist es nicht so. Wir haben stets immer viel zu viel dabei! Natürlich haben wir eine Notfall-Nummer für Sie, wenn Sie unterwegs Hilfe bzw. Support benötigen.

Informationen


Wir können Ihnen auch ein Angebot mit Gepäcktransport anbieten. Dies macht Sinn, wenn Sie evtl. 3 bis 5 Teilnehmer sind.

Deutsche Staatsbürger benötigen einen Personalausweis oder Reisepass. Für Bürger aus anderen Staaten können andere Einreise- und Visabestimmungen gelten.

Reisebedingungen


Mindestbeteiligung: Mind. 2, Stornostaffel A (ohne Flug) und C inkl. Flug

Reiseroute

1. Tag: Individuelle Anreise nach Sevilla. Bei Fluganreise, Ankunft in Sevilla am Flughafen.

Selbständige Anfahrt mit dem Taxi zur Unterkunft (Eigenkosten).

2. Tag: Stadtbesichtigung von Sevilla und Leihradübergabe (falls gebucht).

Wir schlagen ein selbständige Stadtbesichtigung mit der famosen Giralda vor. Im Laufe des Tages werden dann die Leihräder von der Firma „bicigrino“ (sofern gebucht) übergeben.

3. Tag: Etappe 1: Italica – Real de la Jara (83 km, 1150 Hm).

Wir verlassen Sevilla auf Nebenstrassen, um den Stadtverkehr zu vermeiden. In Italica können Sie die Ruinen einer römische Siedlung besichtigen. Nun beginnt unsere Fahrt durch das fruchtbare Guadalquivir-Becken in die „Sierra Morena“, wo wir die Provinz von Sevilla verlassen.

4. Tag: Etappe 2: Areal de la Jara – Zafra (64 km 500 Hm).

Weiter geht es durch die Sierra Morena mit einigen auch steileren Anstiegen und dann relativ flach durch Feldlandschaften und Olivenhaine nach Zafra, das das kleine Sevilla der Extramadura genannt wird. Sie sollten den Abend zu einem Stadtrundgang nutzen.

5. Tag: Etappe 3: Zafra – Mérida (64km, 350 Hm).

Die sehr abwechslungsreiche Etappe führt uns durch die Dehesas (kultivierte Steineichenwälder, in denen Schweine und auch Ziegen und Kühe gehalten werden), entlang weiter Weideflächen und über verschlafene Dörfer. Das Etappenziel ist die Römerstadt Mérida mit seiner bekannten Brücke und dem gut erhaltenen Theater.

6. Tag: Etappe 4: Mérida – Cáceres (84 km, 750 Hm).

Zuerst geht es relativ flach durch kultiviertes Land und über kleine Dörfer weiter Richtung Norden. Sie machen dann einen kleinen (steilen) Abstecher nach Montánchez, der Hauptstadt der traditionellen Schinkenherstellung in Extremadura. Abends sollten Sie einen Stadtrundgang durch den von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten Stadtkern von Cáceres unternehmen. Er ist einer der schönsten ganz Spaniens. Anmerkung: man kann die Etappe um 15 km und 400 Hm verkürzen, wenn man den Besuch von Montánchez herauslässt.

7. Tag: Etappe 5: Cáceres – Carcaboso (84km, 1100 Hm).

Es wird nun allmählich wieder bergiger. Wir überwinden mehrere  kleine Hügelketten, fahren ein Stück am Alcántara-Stausee entlang und überqueren einer der grössten spanischen Flüsse, den Tajo. Weiter geht es über ein römische Brücke und an der historischen Stadt Galisteo vorbei zum heutigen Etappenziel Carcaboso.

8. Tag: Etappe 6: Carcaboso – Baños de Montemayor (50 km, 700 Hm).

Noch befinden Sie sich auf geringer Meereshöhe, aber Im Osten macht man bereits die Sierra de Gredos, ein 2600 m erreichendes Gebirge mit Granitgipfeln und Mischwäldern aus. Wir gelangen in die alte Römerstadt von Cáparra, von der nur noch der famose Triumphbogen zeugt. Wir fahren das Ambroz-Tal hoch und gewinnen allmälich an Höhe. Unser Etappenziel liegt bereits auf 800 m Höhe. Baños de Montemayor war schön bei der Römern ein Thermalbad, das auch in modernen Zeiten den Wasserreichtum nutzt. Wir können also am Nachmittag ein vitalisierendes Bad nehmen.

9. Tag: Etappe 7: Baños de Montemayor – Guijuelo (35 km, 900 Hm).

Heute steht eine kurze, aber bergige Etappa auf dem Programm. Am Ortsaugang von Baños treffen wir auf das best erhaltene Originalstück der alten Römerstrasse. Auf 3 km zieht sich die Pflastertrasse auf den Pass von Béjar hoch und wir betreten Kastillien. Sie sind nun bald am Rand der Meseta, der mächtigen Inlandhochebene Spaniens, die sich auf Hunderte von Km nach Westen und Norden erstreckt. Guijuelo, unser Ziel, ist die Hauptstadt des Schinkens Kastilliens mit ihren riesigen Speichern, in denen der Schinken luftgetrocknet wird.

10. Tag: Etappe 8: Guijuelo- Salamanca (50 km – 200 Hm) :

Immer auf 900- 1000 m Meereshöhe geht es flach durch Reste von Dehesas und Feldlandschaften. Im Osten sieht man weiterhin das mächtige,oft noch verschneite Gredos-Gebirge vor uns. Am Nachmittag kommen wir dann in Salamanca der monumentalsten Stadt Spaniens, die zum Weltkulturerbe erklärt wurde, an.

11. Tag: Ruhetag und Besichtigung von Salamanca.

12. Tag: Etappe 9 : Salamanca – Zamora (68 km, 430 Hm).

Weiter geht es durch die Meseta bis nach Cubo del Vino, wo sie  langsam ins Duero-Tal mit seinen bekannten Weinanbaugebieten abfällt. Es handelt sich um eine flache und schnelle Etappe, so dass bald das ummauerte Zamora vor uns liegt. Nachmittags unternehmen Sie einen Stadtrundgang durch Zamora, das vielleicht nicht so bekannt wie Cáceres oder Salamanca, aber auch reich an historischen Bauwerken ist. Zamora gilt als das Zentrum der Romanik Zentralspaniens.

13. Tag: Etappe 10: Zamora – Tabára (65 km, 350 Hm).

Sie verlassen nun bald die klassische Route der Silberstraße, die von hier aus Richtung Norden nach Gijón zur Atlantikküste führt und fahren auf der motzarabischen, der Pilger-Route Richtung Santiago weiter. Es handelt abwechslungsreiche Etappe durch Wälder und Kulturland in der Nähe der portugiesischen Grenze.

14. Tag: Etappe 11: Tabára – Puebla de Sanabria (88 km, 850 Hm).

Wir fahren am Tera-Fluss und seinen Kanälen ein weites Tal entlang, bis wir eine hügelige und bewaltete Region grosser Staussen erreichen. Etappenziel ist Puebla de Sanabria mit seinem schönem auf einem Hügel gelegenen Altstadtkern mit typisch kastilischen Häusern und großer Burganlage, der einen Rundgang am Abend wert ist.

15. Tag: Etappe 12: Sanabria – A Gudiña (60 km, 1550 Hm).

Es handelt sich um eine relativ kurze, aber bergige Etappe, mit 2 steilen Anstiegen, die uns nach Galicien bringt. Sie können auch einen Abstecher zum grössten Binnensee Spaniens in der Nähe von Sanabria einplanen. Dann geht es durch eine wuchtige immer grüner werdende Berglandschaft und an einsamen Dörfern vorbei nach A Guidiña, unserem Etappenziel.

16. Tag: Etappe 13: A Gudiña - Ourense (89 km, 1550 Hm).

Diese lange, landschaftlich sehr schöne, wieder sehr bergige Etappe führt uns in ständigem Auf und Ab durch das typische grüne Hügelland von Galizien, das gegenüber der trockeneren kastilischen Hochebene von atlantischem Einfluss geprägt ist. Wir sollten die lange Abfahrt ins Miño-Tal und Ourense, das nur noch auf 100 m Meereshöhe liegt, nicht versäumen. Am Abend machen wir einen kurzen Stadtgang durch das monumentale Ourense mit seiner römischen Brücke über den Miño.

17. Tag: Etappe 14: Ourense – Silleda (65 km, 1700 Hm).

Zuerst fahren wir am Miño entlang, um dann wieder ins gallizische Bergland aufzusteigen. Durch einsame Landschaften und abgelegene Dörfer sammeln wir unermüdlich Höhenmeter. Silleda, eine Kleinstadt, die die grösste überdachte Strasse Spaniens beherbergt, lässt uns dann einen Steinwurf von Santiago. 

18. Tag: Etappe 15: Silleda – Santiago (43 km, 900 Hm).

Die letzte Etappe zum großen Ziel führt uns durch Kultur-und Waldlandschaften und über typische galicische Streusiedlungen mit ihren kleinen Bauerngärten und den berühmten Hórreos (Maisspeicher). Bevor wir in die Stadt einziehen noch kurze Besichtigung der Kirche Santa Maria de Sar, ein zu entdeckendes architektonisches Wunder. Nachmittags werden wir dann ausführlich Santiago besichtigen.

19. Tag: Stadtrundgang in Santiago und Rückgabe der Räder (falls gebucht).

Heute haben Sie Zeit in Santiago. Lassen Sie alles noch einmal auf sich wirken. In Santiago gibt es aber auch die Möglichkeit einen Ausflug zum Kap Finisterre zu buchen. Das „Ende der Welt“ ist bei vielen Jakobspilgern noch eine letzte Sehnsucht. Fahren Sie auf einer Tagestour mit Bus die Costa Morge entlang. Lernen Sie Muros und Muxia und den Wasserfall in Ezaro kennen. (Dauer des Ausfluges ca. 10 bis 12 Stunden)

20. Tag: Ende der Reise. Individuelle Abreise von der Unterkunft nach dem Frühstück.

Bei Flugabreise selbstständige Fahrt zum Flughafen in Santiago und Rückflug.

 

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Rad

sehr leicht

Auch für ungeübte Radler.

leicht

Für ungeübte Radler mit etwas Kondition.

mittel

Für geübte Radler, mit etwas Kondition.

hoch

Für geübte Radler mit regelmäßiger Betätigung.

schwer

Für Hobbysportler, mindestens 3 x wöchentliches Training.

Wandern

sehr leicht

Auch für ungeübte Wanderer.

leicht

Für ungeübte Wanderer mit etwas Kondition.

mittel

Für geübte Wanderer, mit etwas Kondition.

hoch

Für geübte Wanderer mit regelmäßiger Betätigung.

scher

Für Hobbysportler, mindestens 3 x wöchentliches Training.

Mountainbike - MTB

LEVEL1 (EINSTEIGER)

Tagesleistung < 80 km, < 1500 Hm: Diese Touren finden oft auch schon im alpinen Bereich statt.
Fahrtechnik: Schotter- und Wanderwege sind hier auf längeren Abschnitten zu meistern. Kleine Stufen und Wurzeln sollten kein ernstes Hindernis darstellen. Schwierige, steile Passagen beschränken sich auf wenige Meter. Nach der Single-Trailskala S1, Schlüsselstellen kurz evtl. Single-Trailskala S2 (diese kann man auch mal schieben). (S1 = Auf einem mit S1 beschriebenen Weg muss man bereits kleinere Hindernisse wie flache Wurzeln und kleine Steine erwarten. Sehr häufig sind vereinzelte Wasserrinnen und Erosionsschäden Grund für den erhöhten Schwierigkeitsgrad, der Untergrund kann teilweise auch nicht verfestigt sein. Das Gefälle beträgt maximal 40%. Spitzkehren sind nicht zu erwarten. S2 = Im S-Grad
S2 muss man mit größeren Wurzeln und Steinen rechnen. Der Boden ist häufig nicht verfestigt. Stufen und flache Treppen sind zu erwarten. Oftmals kommen enge Kurven vor, die Steilheit beträgt passagenweise bis zu 70%)
Kondition: Eine Fahrleistung von 1500 Hm am Tag sollen kein Problem sein. Sie sollten bereits etwas längere Anstiege von bis zu 600 Hm am Stück bewältigen können. Orientierungshilfe für Ihr Bergauf-Tempo: 400 Hm/Stunde, die Tourenlänge kann bis zu 4 h reine Fahrzeit betragen.

LEVEL 3 (KÖNNER)

Tagesleistung < 100 km, < 2100 Hm: Lange Anstiege von bis zu 2 h am Stück zu meistern und ein gutes Bikehandling sind auszeichnend für den Könner.
Fahrtechnik: Lange Trailabfahrten mit Spitzkehren oder zu überfahrende Wurzeln und Stufen, auch auf losem Geröll. Nach der Single-Trailskala S2 bis
S3 (S2 = Im S-Grad S2 muss man mit größeren Wurzeln und Steinen rechnen. Der Boden ist häufig nicht verfestigt. Stufen und flache Treppen sind zu
erwarten. Oftmals kommen enge Kurven vor, die Steilheit beträgt passagenweise bis zu 70%) S3 = Verblockte Singletrails mit vielen größeren Felsbrocken
und/ oder Wurzelpassagen gehören zum S-Grad S3. Hohe Stufen, Spitzkehren und kniffelige Schrägfahrten kommen oft vor, entspannte
Rollabschnitte werden selten. Häufig ist auch mit rutschigem Untergrund und losem Geröll zu rechnen, Steilheiten über 70% sind keine Seltenheit.)
Kondition: Lange Anstiege von bis zu 2 h Stunden und mehr im zum Teil steilen Gelände erfordern ein hohes Maß an körperlicher Fitness. Es kommen
durchaus Schiebe- und Tragepassagen bergauf vor. Orientierungshilfe für Ihr Bergauf-Tempo: 600 Hm/Stunde.

LEVEL 4 (PROFIS)

Tagesleistung > 100 km, > 2500 Hm: Exzellente konditionelle Grundlagen, sehr gutes Bikehandling und Fahrten in schwierigen Geländeabschnitten sind für einen Profi mit (Marathon-) Ambitionen kennzeichnend. Nach der Single-
Trailskala S2 bis S3 in Ausnahmen S5. S4 beschreibt sehr steile und stark verblockte Singletrails mit großen Felsbrocken und/ oder anspruchsvollen
Wurzelpassagen, dazwischen häufig loses Geröll. Extreme Steilrampen, enge Spitzkehren und Stufen, bei denen das Kettenblatt unweigerlich aufsetzt,
kommen im 4. Grad häufig vor.) S5 = Der S-Grad S5 wird charakterisiert durch blockartiges Gelände mit Gegenanstiegen, Geröllfeldern und Erdrutschen,
ösenartigen Spitzkehren, mehreren hohen, direkt auf einander folgenden Absätzen und Hindernissen wie umgefallenen Bäumen – alles
oft in extremer Steilheit. Wenn überhaupt, ist wenig Auslauf bzw. Bremsweg vorhanden. Hindernisse müssen z. T. in Kombination bewältigt werden.

Rennrad

Unsere Leistungsprofile sollen es Ihnen ermöglichen, einzuschätzen, ob Sie in der Lage sind, diese Rennradreise körperlich zu schaff en. Mit Ihrer Buchung melden Sie sich zu einer geführten Gruppen-Radreise an. Wir betonen hier die Gruppendynamik. In der Regel begleitet ein Rennradguide unsere geführten Rennradtouren. Der Rennradguide orientiert sich am Leistungsvermögen der jeweiligen Gruppenmitglieder. Dieses kann je nach Gruppe mehr oder weniger hoch sein. Der Guide ist immer bestrebt, die in der Ausschreibung genannten Touren durchzuführen und hinsichtlich des gefahrenen Tempos den bestmöglichen Kompromiss zu finden.

Sind Sie ein äußerst starker Radfahrer. Dann kann Ihnen das gefahrene Tempo möglicherweise zu langsam sein. Wir wollen Sie nicht ausbremsen und empfehlen daher äußerst starken Radfahrern Folgendes:
Sie sollten im Besitz eines Navigationsgerätes sein und evtl. auch von Kartenmaterial (min. 1:200.000). Mit den von Launer-Reisen zur Verfügung gestellten GPX-Dateien können Sie Ihrem Fahrspaß frönen und alleine oder mit ähnlich starken Fahrern vorweg fahren. Unser Rennradguide weist Sie zu Etappenbeginn in die Strecke mit Bushaltepunkten, Verpflegungsmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten und Ziel (Hotel oder Busverladepunkt) ein. Rennradguide und Busfahrer sind – wenn nötig und Telefonnetz vorhanden – telefonisch erreichbar.

Sind Sie der sportliche Typ, der es schafft auch am Berg den Gruppenschnitt zu übertreffen. Sie fahren in der geführten Gruppe ganz oder zeitweise mit und akzeptieren aus sportlicher Sicht ein weniger anspruchsvolles Fahren im Bewusstsein, sich für eine Gruppenreise entschieden zu haben.
Kürzere Anstiege fahren sie vorne in der Gruppe mit dem Rennradguide hinauf und warten am Scheitelpunkt auf den Rest der Gruppe. Bei längeren Anstiegen/Pässen fahren Sie Ihr eigenes Tempo und warten am Scheitelpunkt/Pass auf den Rest der Gruppe und den Rennradguide,
der lange Anstiege hinten fährt, um weniger starke Teilnehmer zu unterstützen und die Gruppe für den Fall von Pannen/Unfällen vor sich zu haben.

Sie sind der „Ausdauertyp“ (siehe 3 Räder): Für diesen Fall fahren Sie engagiert in der Gruppe das Tempo mit, das unser Guide unter Berücksichtigung
der jeweiligen Teilnehmer vorgibt.

sehr leicht

Auch für ungeübte Rennradsportler geeignet – Diese Leistungsgruppe haben wir nur im Programm, wenn wir parallel eine Trekking-Radgruppe anbieten, der Sie sich jederzeit anschließen können.

leicht

Für ungeübte Rennradfahrer mit etwas Kondition – Sie wollen nicht dauerhaft angestrengt Rennrad fahren sondern mehr die frische Luft, Land, Leute und Kultur genießen. Für diesen Fall fahren Sie, wenn in der Rennradausschreibung 2 Kilometerangaben stehen, in der Regel die kürzere Tour. Das bedeutet aber auch, dass Sie Etappen teilweise mit dem Bus überbrücken.

mittel – mittelschwer

Für geübte Rennradfahrer mit etwas Kondition – Bei dieser Tour sollten Sie vielleicht schon ca. 300 bis 600 Kilometer in den Beinen haben. Tagesleistungen bis 100 Kilometer werden vorausgesetzt. Höhenmeter bis 1500 möglich. „Sie sind eher ausdauernd. Sie können/wollen dauerhaft 23-25 km/h in der Ebene fahren und 500-650 hm/h steigen.

hoch – schwer

Für geübte und trainierte Rennradfahrer mit Kondition und regelmäßiger Betätigung. Bei dieser Tour sollten Sie mindestens 1000 bis 1500 Kilometer in den Beinen haben, damit die Tour Spaß macht! Wir gehen davon aus, dass Sie locker 5 Stunden oder auch mehr im Sattel sitzen können. Bergfahrten ob hinauf und natürlich hinunter bereiten Ihnen keine
Schwierigkeiten. Tagesleistungen bis zu 150 Kilometer sind hier keine Frage…Passerfahrung zwingend, Sie sollten in der Lage sein längere Steigungen mit min. 8/10 km/h zu fahren, Rennrad erforderlich, Fahren in der Gruppe wird erwartet, auch Windschattenfahren sollte kein Problem sein. Höhenmeter bis 2000 ab und zu auch darüber möglich. „Sie sind eher sportlich. Sie können/wollen dauerhaft 26-27 km/h in der Ebene fahren und 650-800 hm/h steigen.“

schwer – sehr schwer

Für ambitionierte Hobbysportler, mindestens 3 x wöchentliches Training wird vorausgesetzt. Hier gehen wir davon aus, dass 2000 Trainingskilometer als „Maßstab“ absolviert haben. Ebenso sollten Ihnen 6 bis 8 Stunden im Sattel richtig Spaß machen. Dann sind Sie hier richtig. Bergfahrten sind für Sie kein Thema. Hauptsache bergauf! Tagesleistungen bis 150 – aber auch darüber hinaus sind „normal“. Passerfahrung zwingend, Sie sollten in der Lage sein längere Steigungen mit min. 9/10 km/h zu fahren, Rennrad erforderlich, Fahren in der Gruppe wird erwartet, auch Windschattenfahren sollte kein Problem sein. Höhenmeter bis 3000 ab und zu auch darüber möglich. „Sie sind eher leistungsorientiert. Sie können/wollen dauerhaft 28 km/h und mehr auf der Ebene fahren und 800 hm und mehr in der Stunde steigen. „

Wenn Sie nicht die von uns vorgeschlagenen Kilometer haben, dann ist das oft kein Beinbruch, denn viele unserer Teilnehmer gehen regelmäßig zum Joggen und im Winter zum Langlaufen bzw. Skaten. Oder fahren sportiv Inliner. Dies ist eine gute Ergänzung zum Radsport, die sich natürlich in der Fitness wieder spiegelt.
Die Kilometerangaben bei den Schwierigkeitsgraden sind natürlich bei unseren Trainingslagern insbesondere im Frühjahr nicht so sehr wichtig. Sie gehen ja ins Trainingslager um Kilometer zu machen und um fit zu werden. Aber dennoch sollten Sie eine Jahresleistung der angegebenen Kilometer regelmäßig erreichen.