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Holland mit dem Rad zur Tulpenblüte
7 Tage
derzeit keinen Termin - wenn Sie jedoch Interesse an dieser Reise haben
oder eine Gruppe sind, dann melden Sie sich doch einfach. Gerne teilen wir
Ihnen dann mit, wann die Reise wieder ins Programm kommt. Gerne
unterbreiten wir für Ihre Gruppe ein Angebot.
Die teuerste Tulpenzwiebel aller Zeiten brachte ihrem
Verkäufer in Jahr 1636, 17.200 Gulden ein. Dies entsprach in dieser Zeit etwa
dem 68fachen Jahresgehalt eines Zimmermanns und entspräche heute
ungefähr 17 Mio Euro. Nur wenige Monate später löste die „Tulipomanie"
den ersten Börsencrash der Geschichte aus und brachte u.a. einen
berühmten Maler mit Vornamen Rembrandt um sein Vermögen. Mit ein wenig
Phantasie könnte man meinen, die Blumenbauern in Holland wollten uns Jahr
für Jahr an die Kurzlebigkeit dieser Tulipomanie erinnern. Denn - es ist
ein enges Zeitfenster, in dem die „Bollenfelder" galoppierend
inflationär süßen Duft und Farbenpracht über Felder gießen und der
Betrachter Sinne betören. Schon wenige Tage nach ihrer vollen Blüte
verlieren die Tulpen ihre Köpfchen und werden im günstigsten Falle zu
Parfüm verarbeitet. Dieses kurze Zeitfenster wollen wir treffen, um eine
Woche lang mit dem Fahrrad in die satte Farbenpracht von über 5000
Tulpensorten, von Hyazinthen, Narzissen und Krokussen einzutauchen. Wir
feiern ein Fest fürs Auge in den „bollenvelden" zwischen Haarlem
und Leiden, zwischen Alkmaar und Den Helder. bei Egmond und bei Hoorn.
Riesige Blumenteppiche aus zitronengelben, violetten, orangen, sattroten,
blauen, grünen, weißen oder pinkfarbenen Blütenfeldern teilen die
Landschaft in bunte Rechtecke ein, soweit das Auge reicht. Die hier und da
im Blumenmeer auftauchenden Windmühlen runden die Fotovorlage
ansichtskartentauglich ab. Gönnen wir unseren Sinnen die Farbenfreude und
den Blütenduft auf vorbildlich angelegten Radwegen im Fahrradland Nr. 1.
Als besonderen Höhepunkt werden wir den 64. „Bloemencorso van de
Bollenstreek", der jährlich von Keukenhof Holland, der größten
Freilandblumenausstellung der Welt, veranstaltet wird, miterleben. Der Zug
besteht aus ungefähr 20 Prunkwagen auf denen in kunstvollen
Blumenarragements bestimmte Themen szenisch dargestellt sind, sowie aus
zahlreichen weiteren blumengeschmückten Fahrzeugen und zieht
hunderttausende Zuschauer jährlich in seinen Bann. Auch besuchen wir den
Keukenhof selbst und werden uns im Museum „De Zwarte Tulp"
Geschichten zur Geschichte der Tulpe unter botanischen - aber auch
ökonomischen - Aspekten erzählen lassen.
Profil:
Gut ausgebaute Radwege, gut zu fahren. Ab und zu sind auch Teilstücke auf
Straßen zu absolvieren. Wir starten stets nur mit Tagesgepäck.
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1. Tag: Anreisetag: Begrüßung, Abendessen im Hotel,
ggf. abends noch eine kleine gemeinsame Einstiegsrundfahrt.
2. Tag: (ca.60km)
Unsere erste Blumentour führt uns
in Richtung Den Helder. Ca. 35 km werden wir auf Radwegen zwischen
Tulpen-, Narzissen- und Hyazinthenfeldern zurücklegen. Auf dem Rückweg
fahren wir ein gutes Stück durch die Dünen und begrüßen die Nordsee.
3. Tag: (ca. 60 km) Jsselmeer und
Enkuizen: Wir fahren
zunächst durch idyllische Poldergebiete nach Osten und treffen nach gut
20 km wieder auf ein großes Tulpenanbaugebiet nahe dem Ijssemeer.
Kenner behaupten, dass die Tulpen nördlich von Hoorn kräftiger
gedeihen, weil der Boden dort noch fruchtbarer sein soll. Wieder
durchstreifen wir ausgiebig die bunten Felder und nehmen dann noch ein
Stück des Deichwegs am Ijsselmeer unter die Räder. In dem
westfriesischen Städchen Enkhuizen, einem ehemaligem Zentrum der
Heringsfischerei in der Zuiderzee, werden wir uns nach 60 km Fahrt
erholen und stärken. Dort steht der Bus zum Rücktransport bereit. Wer
seine Tagesetappe mit dem Rad auf ca. 100km noch verlängern möchte,
wird mit dem Rad zurückbegleitet. Abendessen in Alkmaar oder im Hotel.
4. Tag: (ca. 25 km) Leiden und
Keukenhof: Bustransfer nach
Leiden. Dort Besuch des Tulpenmuseums „De Zwarte Tulp". Wir radeln
durch den „Bollenstreek" bis Lisse und erhalten dort eine Führung
durch den weltberühmten Keukenhof, die größte Freiluftblumenausstellung
der Welt mit über 7 Millionen Blumensorten. Wir lassen uns vom Bus abholen.
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5. Tag: (ca.50 km) Alkmaar Käsemarkt und Bergen: Freitag
ist in Alkmaar Kaasmarkt auf der Waagplein. Wir radeln morgens in die Stadt
und verfolgen das in 4 Sprachen dargestellte Käsewiegen und -feilschen,
schmunzeln über den watschelnden Gang der Käseträger und schlendern noch
ein wenig durch die verspielte mittelalterliche Stadt um und suchen eines
der zahlreichen Restaurants zum Mittagessen auf. Anschließend fahren wir
über Heiloo, Egmond aan den Hoef und bis Bergen erneut durch die blumige
Pracht der dortigen Tulpenfelder. In dem charmanten Künstlerdorf Bergen
werden wir zu Abendessen, und dann gemütlich zum Hotel radeln.

6. Tag: Blumencorso: Es ist ein besonderer Tag, an dem der
Keukenhof sich rausgeputzt hat zum jährlichen Blumencorso auf einem
40km-Parkur von Noordwijk nach Haarlem. Wir lassen uns mit dem Bus nach
Noordwijk oder Bennebroek bringen und radeln dort durch den Bollenstreek und
suchen ein geeignetes Plätzchen, um den berühmten Blumencorso zu sehen.
Der Verlauf und die Länge der Etappe wird erst festgelegt werden, wenn der
Verlauf des Blumencorsos bekannt gemacht ist.
7. Tag: Heimreise: Nach dem Frühstück Rückfahrt an die
Ausgangsorte.
Leistungen:
• Fahrt im Fernreisebus mit
Wc, Klimaanlage, Bordküche und mit Fahrradanhänger
• 6 x Übernachtung/Halbpension in gutem
Mittelklassehotel
• Zimmer mit Du/Wc
• Radreiseleitung
• Eintritt Keukenhof und Tulpenmuseum
• Fahrrad- u. Gepäcktransport während der Reise
Eventuelle Eintrittspreise sind nicht inbegriffen.
Mindestteilnehmerzahl: 18 Personen
| Reisepreis im Doppelzimmer |
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| Einzelzimmerzuschlag |
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| Die wichtigsten Stichwörter
dieser Reise: Die Niederlande das „El Dorado" für
Radfahrer, Sehr gut
ausgebaute Radwege, Eine Radtour für Jedermann auch für den
absoluten Hobbyfahrer, Kinderdijk - Nordseeküste,
Den
Haag-Scheveningen-Delft-Rotterdam, Amsterdam –
Ijsselmeer – Volendam – Enkhuizen, Blumen–Holland
& die Rosenjäger, Kaasmarkt auf der Waagplein, Radwegen zwischen
Tulpen-, Narzissen- und Hyazinthenfeldern,
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