Launer-Reisen verwendet Cookies um die Website ständig zu verbessern und bestimmte Dienste zu ermöglichen. Wenn Sie auf unserer Seite weitersurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung und der Datenschutzerklärung zu. Ich stimme zu.
  • Radreise Sizilien - Ätna Radreise Sizilien - Ätna
  • Radreise Sizilien - Taormina Radreise Sizilien - Taormina
Italien | IT-RAD-TRANSITALI

Transitalia

  • Übernachtung Halbpension in guten Mittelklassehotels
  • Fahrradreiseleitung
  • 6 Radreisen miteinander kombiniert

tutta l’Italia, andata e ritorno - ganz Italien, hin und zurück

Kommen Sie mit uns auf eine der längsten Radreisen, die ein Reiseveranstalter anbietet. Entdecken Sie in 52 Tagen Italien, von oben bis unten, vom Norden bis in den Süden. Überqueren Sie mit uns zweimal die Alpen und klettern Sie auf den höchsten Vulkan Europas, den Ätna. Besuchen Sie Kulturstädte wie Rom, Venedig, Messina, Catania, Mantua, Ravenna, Lecce, Verona, Modena, Lucca, Grosseto, Bari, Alberobello, Pescara, Salerno, Rimini oder Ancona. Unsere erfahrenen Radreiseleiter zeigen Ihnen die wichtigsten örtlichen kulturellen Highlights. Lernen Sie die schönsten Küstenabschnitte an der Riviera, dem tyrrhenisches Meer, dem ionischen Meer und der Adria kennen. Radeln Sie auf der schönsten Küstenstraße der Welt, der Costiera Amalfitana.

Erleben Sie siebeneinhalb Wochen Italien mit Launer-Reisen auf dem Fahrrad. Eine Reise, die Sie nie mehr vergessen werden und die Eindrücke nicht mehr missen wollen.

Wir haben für Sie die schönsten Radstrecken durch Italien ausgesucht. Wir radeln auf Radwegen und kleinen Straßen, dabei meiden wir große und viel befahrene Straßen und Ballungsräume durchqueren Sie bequem mit unserem Radelbus.
 
Wir zeigen Ihnen ganz Italien, lernen Sie die Apenninhalbinsel von Kopf bis zum Stiefelabsatz kennen; und natürlich ist auch Sizilien, die größte Mittelmeerinsel, im Reiseprogramm.
 
Wer keine 52 Tage am Stück Zeit hat, teilt diese wundervolle Reise einfach in mehrere Reisen auf. Die Transitalia besteht aus insgesamt sechs Teilreisen, die Sie clever kombinieren können, beispielsweise in zweimal drei Reisen oder dreimal zwei Reisen. Kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne.

Leistungen:

  • Fahrt im Fernreisebus mit WC, Klimaanlage usw.
  • 51 x Übernachtung/Halbpension in guten Mittelklassehotels
  • Zimmer mit Du/WC
  • Fahrrad- und Gepäcktransport während der Reise
  • Radreiseleitung
  • Stadtführung in Rom mit Guide
  • Fähre Italien-Sizilien
  • Fahrt mit dem Bus auf den Ätna bis zur Seilstation
  • Eintritt Antikes Theater Taormina
  • Stadtbesichtigung von Messina, Catania, Syrakus und Taormina per Fahrrad
  • Privatboot in der Lagune von Venedig inkl. aller Transfers von Insel zu Insel

​Eventuelle weitere Eintrittspreise sind nicht inbegriffen

1. Tag: Zum Fernpaß, ca. 50-60 km

Um 6.30 Uhr Abreise in Wört/Launer-Reisen. Wir fahren mit dem Bus über die A7 nach Füssen - Roßhaupten am Forggensee zum Via Claudia Augusta (VCA) Infozentrum. Von hier starten wir noch am Vormittag mit dem Rad entlang der traditionellen VCA und sehen bald das auf der ganzen Welt bekannte Märchenschloss Neuschwanstein. Nach Füssen erreichen wir Österreich. Entlang des Lechs fahren wir bis Reutte. Jetzt verlassen wir das Tal und gelangen langsam bergauf Richtung Fernpass bis zur Übernachtung im Zugspitzgebiet.

2. Tag: Fernpaß, Inntal ca. 70-90 km

Heute nehmen wir den Fernpass (1.212 m) in Angriff und freuen uns auf die Ankunft und die wunderschönen Ausblicke. Nach kurzer Rast und Stärkung genießen wir die Abfahrt ins Gurgltal. Bei Imst erreichen wir das Inntal mit seinem gut ausgebauten Radweg. Hier treffen wir auch auf Originalspuren der VCA. An Landeck mit seiner Burg vorbei geht es immer am Inn entlang aufwärts zum Tagesziel im Raum Pfunds.

3. Tag: Reschenpass - Obervinschgau, ca. 60-90 km

Wir radeln zunächst leicht ansteigend über den Altfinstermünzpass und dann steiler werdend zum Reschenpass (1.504 m) hinauf. Vielleicht etwas abgekämpft, aber mit eisernem Willen doch oben angekommen, haben wir uns eine Erholungspause verdient. Nach dem harten Anstieg geht es entlang dem Reschensee über die Malser Heide nur noch bergab ins obere Vinschgau zu unserem Übernachtungsort.

4. Tag: Vinschgau über Meran ins Etschtal, ca. 60-105 km

Ohne große Anstrengung genießen wir die herrlich typische Landschaft Südtirols. Vorbei an unzähligen Obstbäumen, alten Burgen und durch malerische Orte erreichen wir die Kurstadt Meran. Im Tal der Etsch spüren wir schon das mediterrane Klima. Unsere heutige Route führt uns weiter in Richtung Süden, an Bozen vorbei durch Obst- und Weingärten in Richtung Salurn zur Sprachgrenze. Wir übernachten noch in Südtirol mit Blick auf den Mendelpass und die Südtiroler Weinstraße. Hier beziehen wir für 2 Nächte unser Quartier.

5. Tag:  Nördlicher Gardasee, ca. 50-90 km

Heute sind wir im Trentino unterwegs. Man spürt förmlich Italien. Entlang der Etsch fahren wir bis Mori. Über den Passo Giovanni erreichen wir den Gardasee. Wir haben es geschafft; quer über die Alpen mit dem Fahrrad durch 4 Länder. Am Gardasee haben wir noch einen ausgiebigen Aufenthalt und fahren dann mit dem Radbus zurück in unser Quartier in Südtirol. Im Hotel ruhen wir uns aus, lassen die Seele baumeln und können mit Stolz gut gelaunt auf die Tour Via Claudia Augusta zurückblicken

6. Tag: Zur freien Verfügung

Während die erste Reisegruppe morgens ihre Heimreise antritt, haben Sie ihren ersten Tag zur freien Verfügung. Schlafen Sie aus, genießen Sie das schöne Hotel und die herrliche südtiroler Landschaft. Ganz aktive unternehmen eine individuelle Radtour, verfahren ist angesichts der gut ausgeschilderten Radweg nahezu unmöglich.

7. Tag: Mantua, ca. 75 km

Morgens nach dem Frühstück kommt der Launer-Radelbus zu Ihnen ans Hotel mit der zweiten Reisegruppe und Sie fahren mit dem Bus an die Südspitze des Gardasee nach Peschiera del Garda. Von dort startet Sie zur Radtour entlang des Mincio-Flusses nach Mantua in die "Città d'arte". Wir schauen uns den Palazzo Ducale, die wundervolle Kirche Sant'Andrea und den Palazzo Te an. Nach einer schönen Stadtbesichtigung sind es nur noch 20 km bis zur Übernachtung.

8. Tag: Poebene - zum „Fuße des Apennins“ (ca. 50/95 km)

Zeitiges Frühstück. Heute kommt die flache Poebene. Erleben Sie einen interessanten Gegensatz. Riesige Reisfelder, Obstplantagen und Wiesen begleiten uns. Wir überqueren Italiens größten Fluss den Po bei San Benedetto Po und schauen uns die wunderschöne kleine Stadt an. "Don Camillo und Peppone" scheinen hier immer noch zu leben. Wir sehen sie bald „blitzen“, die Gipfel des Apennins. Unser Ziel ist Modena: hier besichtigen wir den historischen Stadtkern mit dem Piazza Grande und dem gewaltigen romanischen Dom San Geminiano mit dem 88 m hohen Campanile. Übernachtung am Fuß des Apennins.

9. Tag: Abetone Pass (ca. 35 oder 75 km für erfahrene Radfahrer)

Wir starten in Maranello mit einem Foto-Stopp an der Galleria Ferrari (keine Innenbesichtigung). Der Abetonepass mit einem ständigen auf und ab wird von uns Radlern einiges abverlangen. Durch alte Dörfer mit Romanischen Glockentürmen - die Zeit scheint hier oft stehen geblieben zu sein, manchmal schauen uns verdutzt alte Italiener nach und können es kaum glauben. Dalle Alpi a Roma – Bravi. Unser Ziel ist heute der Abetone Pass mit Passhöhe für sehr geübte Radler. Der Abetonepass hat es in sich, so erzählen es alle unsere Radler. Zuerst geht es richtig aufwärts, dann wellig auf ca. 700m Höhe und wenn man schon auf 1.200 Höhenmeter ist, dann geht es wieder 750 abwärts um dann wieder die verlorenen Höhenmeter zu erklimmen. Nach einem schweißtreibenden Radelspaß ist es ein sagenhaftes Gefühl am Abend den Berg bezwungen zu haben! Auch für nicht so geübte Radler haben wir eine Lösung: Sie fahren eben nur ca. die Hälfte der Strecke und werden dann von unserem Bus „aufgepickt“. Mit dem Bus erreichen wir ein einsames Bergdorf im Apennin.

10. Tag: Abetone Pass – Pisa (ca. 30, 65, 85 km oder 105 km)

Es wird ein Tag der Brücken und der Türme. Am Morgen erwartet uns eine super Abfahrt. Wir verlassen die Emiglia Romagna und kommen hinunter in die Toskana. Wir besichtigen die 220 m lange Hängebrücke "Ponte sospeso". An der berühmten "Ponte della Maddalena" (Teufelsbrücke) sammeln wir uns bevor es weiter nach Lucca geht, dem kleinen Vatikan. In Lucca soll es im Stadtzentrum mehr als 100 Kirchen geben. Nach der Mittagspause grüßt uns von weitem bereits der Schiefe Turm von Pisa, unser Tagesziel. Wir erkunden die Altstadt, den Arno und natürlich auch die Piazza Miracoli mit dem Schiefen Turm, dem Duomo di Pisa und dem Battistero di San Giovanni. Übernachtung im Raum Pisa/Versilia-Küste.

11. Tag:  Pisa – Cecina– Grosseto (ca. 20, 45, 60, 85 km oder 105 km)

In Cecina starten wir unsere Tagesetappe und fahren parallel der alten Römerstraße Via Aurelia entlang dem tyrrhenischen Meer – vorbei an herrlichen Badeorten – Pinienalleen – Weinbergen und alten Fischerdörfern geht es ständig Richtung Süden – Richtung Rom! Im Parco Naturale della Maremma fahren wir durch wunderschöne Pinienwälder. Ideal zum Radfahren. Ziel ist der Raum Grosseto.

12. Tag: Maremma – Grosseto - Monte Argentario – Lago di Bracciano (40, 70 oder 110 km).

Wir besuchen die Stadt Grosseto mit dem rot-weiß gestreiften Dom. Dann geht es weiter durch die südliche Toskana. Ein Gebiet das landschaftlich einmalig ist und tolle Ausblicke bietet. Wir fahren mit unseren Rädern auf die Halbinsel Monte Argentario nach Porto S. Stefano. Dieser Ort ist etwas für die Schönen und Reichen. Die Yachten, die dort im Hafen ankern, sind jenseits der Vorstellungskraft eines normal bürgerlichen Menschen. Ähnlich wie in Monte Carlo, nur auf kleinerem Raum. Wir fahren noch auf kleinen Straßen Richtung Süden am Meer entlang. Das Etappenziel Raum Lago Bracciano erreichen wir am Abend mit unserem Bus.

13. Tag: Lago di Bracciano - Rom (ca. 30, 60  km).

Mama Mia, bald ist Rom erreicht. Wir fahren auf dem Europaradweg von Norden Richtung Rom. Schilder zeigen uns ständig den Weg! Roma – jetzt kann es nicht mehr weit sein. Wir erreichen den Ring um Rom und von hier geht es auf dem Tiber Radweg (ohne Verkehr) die letzten 20 Kilometer bis zum Petersplatz. Die Kuppel von Michelangelo grüßt und scheint schon greifbar nahe. Erst dann erkennen wir, dass die größte Kirche der Welt mit Ihrer Kuppel Dimensionen hat, die uns trotz mehreren Kilometern Entfernung die Illusion schenkt man sei schon da. Wie mögen früher die Pilger sich gefühlt haben, wenn Sie die Kirche der Kirchen schon von weitem gesehen haben? Unbeschreiblich! Die Einfahrt auf den Petersplatz mit Ihrem Rad wird für Sie eines der schönsten Erlebnisse werden. Ein Erlebnis, das manche Strapaze ganz schnell vergessen lässt. Unser Guide zeigt Ihnen dann per Rad die wichtigsten kulturellen Highlights von Rom: radeln Sie zum Colosseo, auf den Kapitolsplatz, zum Circo Massimo, Villa Borghese, Laterankirche oder zur Kirche Paolo fuori le Mura.

14. Tag: Rom Stadtbesichtigung

Am Vormittag haben Sie eine Stadtführung mit einem örtlichen Führer. Sie lernen das historische Rom mit Pantheon, Trevibrunnen, Spanischer Treppe usw. zu Fuß kennen. Den Nachmittag haben Sie zur freien Verfügung, da da schon die Alpen-Rom Reisegruppe Richtung Deutschland zurück fährt.

15. Tag: Rom, Tage zur freien Verfügung

Sie erreichen von unserem Hotel das Zentrum von Rom leicht und bequem mit Bus und U-Bahn. An diesen zwei Tagen können Sie individuell Rom erkunden. Besuchen Sie den Petersdom und die vatikanischen Museen. Oder nehmen Sie sich viel Zeit für die Villa Borghese, eines des schönsten Museen der Welt.
Wenn wir einen Reiseleiter vor Ort haben, können Sie mit diesem auch die antike Ausgrabungsstätte Ostia Antica mit dem Fahrrad besichtigen. Eine weitere interessante Fahrradtour können Sie an den Lago di Bracciano unternehmen. Den zauberhaften Kratersee erreichen Sie über kleine Straßen und Wege direkt vom Hotel; die Tour ist ca. 80 km lang. Oder Sie relaxen einfach zwei Tage an der Beach. Vom Hotel sind es nur 11 km bis zum weißen Strand am Mittelmeer, unser Bike Guide zeigt Ihnen gerne den Weg zum Strand.

16. Tag: Rom, Tage zur freien Verfügung

Sie erreichen von unserem Hotel das Zentrum von Rom leicht und bequem mit Bus und U-Bahn. An diesen zwei Tagen können Sie individuell Rom erkunden. Besuchen Sie den Petersdom und die vatikanischen Museen. Oder nehmen Sie sich viel Zeit für die Villa Borghese, eines des schönsten Museen der Welt. Wenn wir einen Reiseleiter vor Ort haben, können Sie mit diesem auch die antike Ausgrabungsstätte Ostia Antica mit dem Fahrrad besichtigen. Eine weitere interessante Fahrradtour können Sie an den Lago di Bracciano unternehmen. Den zauberhaften Kratersee erreichen Sie über kleine Straßen und Wege direkt vom Hotel; die Tour ist ca. 80 km lang. Oder Sie relaxen einfach zwei Tage an der Beach. Vom Hotel sind es nur 11 km bis zum weißen Strand am Mittelmeer, unser Bike Guide zeigt Ihnen gerne den Weg zum Strand. Abends am 16. Tag trifft dann die nächste Reisegruppe am Hotel ein.

17. Tag: Roma (Castel Gandolfo) – Sabaudia/San Felice Circeo (ca. 45 oder 75km)

Die “Römische Riviera” nehmen wir heute unters Rad. Südlich von Rom sind zahlreiche berühmte Badeorte. In Castel Gandolfo (Papst Sommerresidenz) kurzer Bus Stop. Wir starten vor Anzio und fahren durch zahlreiche Pinienwälder, entlang von Sandstränden und Badeorten nach San Felice Circeo unserem heutigen Etappenziel.

18. Tag: Sabaudia/Circeo – Terracina - Sperlonga/Gaeta (25, 40 oder 65km)

Heute wollen wir sehr früh starten. Los geht es in Circeo – weiter über Terracina entlang des Meeres nach Gaeta am Naturpark Monte Orlando gelegen. Hier verladen wir unsere Räder – denn heute überbrücken wir stark befahrene Straßen und fahren mit dem Bus in den Golf von Neapel. Hotelbezug und Übernachtung im Raum Neapel.

19. Tag: Amalfiküste (45 / 90 km).

Ihre Kamera sollten Sie nicht vergessen. Heute werden Sie aus dem Schwärmen nicht mehr herauskommen. Die Costiera Amalfitana ist die Traumstraße aller Küstenstraßen. Nach jeder Steigung nach jedem Gefälle ein phantastischer Ausblick. Sie müssen mit Ihrem Fahrrad richtig „arbeiten“ – aber das wird Ihnen nicht auffallen, denn Sie werden von der Landschaft und den Ausblicken so beeindruckt sein, dass Sie über Steigungen nur so „wegfliegen“, denn Sie können es nicht erwarten, den nächsten schönen Ausblick kennen zu lernen. In Amalfi sollten Sie unbedingt kurz in den berühmten Dom schauen, der sich ganz versteckt in der Nähe des Hafens befindet. Unser Bus nimmt Sie in Salerno wieder auf. Fahrt zur Übernachtung im Golf von Salerno. Zuvor besuchen wir aber noch die berühmten Tempel von Paestum (Eintritt nicht enthalten). Die Radler - die gern viel Kilometer machen möchten, radeln von Salerno zum Hotel, jedoch ohne Besuch von Paestum.

20. Tag: Kampanien - Basilikata - Kalabrien (ca. 30/60 km)

Mit dem Bus fahren wir durch den schönen Nationalpark Cilento und Vallo di Diano. Bei Policastro Bussentino erreichen wir wieder ans Meer. Hier laden wir die  Räder aus und radeln auf der einsamen Küstenstraße mit atemberaubenden Ausblicken auf das Tyrrhenische Meer und die Berge der Basilikata. Der Golf von Policastro ist eine wunderschöne Gegend. Die Übernachtung ist in Scalea.

21. Tag: Catena Costiera (40/50/100 km).

Heute wird nach Herzenslust geradelt. Die Küstenstraße „Catena Costiera“ bietet zahlreiche Ausblicke auf die Berge von Kalabrien und auf das blaue Meer. Wir passieren zahlreiche Küstenorte wie Diamante, Aufenthalt im Künstlerort mit Promenade und Altstadt - Páola - S. Lucido. Übernachtung im Golf von Eufemia.

22. Tag: Sizilien wir kommen (ca. 15/35/50 oder 75 km)

Nach dem Frühstück bringt uns der Bus über die Anhöhen von Vibo Valentia. Heute lernen wir den südlichsten Teil Kalabriens mit der herrlichen „Costa Viola“ kennen. Einige Steigungen sind zu meistern aber die Ausblicke, die schöne Küste und zum Schluss sogar hinüber nach Sizilien sind einfach toll. Im schönen Städtchen Scilla erleben wir italienisches Altstadtflair. Nach der Fährüberfahrt nach Sizilien erreichen wir Messina mit Fotostopp am Dom. Dann starten wir zum Torre Faro, dem östlichen Kap von Sizilien. Übernachtung im Osten von Sizilien. Abends treffen Sie auf die nächste Radreisegruppe, mit der Sie Sizilien erkunden.

23. Tag: Messina - Catania | 50 oder 80 Kilometer / ca. 600 HM

Wir starten direkt vom Hotel unsere erste Radtour auf Sizilien. Nach ein kleinen Stadtbesichtigung von Messina mit dem Fahrrad geht es auf die Strecke. Da es relativ flach ist kommen wir schnell voran. Linke Hand haben wir immer wieder sehr sehr schöne Blicke auf das Mittelmeer. Wir radeln durch zahlreich Seebäder wie Mili Marina, Galati Marina, Briga Marina oder Giampilieri Marina. Und wir haben immer wieder einen super Blick auf den Ätna. Bei KM 50 treffen wir auf den Radelbus und versorgen uns mit Getränken. Wunderschön ist die Strecke entlang der sizilianischen Küste. Giardini Naxos erreichen wir bei KM 80 - unsere erste Sizilien Tour ist geschafft. Mit dem Bus fahren wir in unser Strandhotel südlich von Catania. Hier treffen wir auf die Launer-Gäste, die mit dem Flugzeug angereist sind. 6 Übernachtungen.

24. Tag: Catania  – Taormina – Catania  | 20, 60 oder 80 Kilometer / ca. 810 HM

Nach einem guten Frühstück starten wir in den Tag mit einer Stadtbesichtigung von Catania per Rad. Die Altstadt steht seit 2002 zusammen mit acht anderen barocken Städten im Val di Noto auf der Liste des UNESCO-Welterbes. Nach der fast völligen Zerstörung durch den Vulkanausbruch 1669 und dem Erdbeben 1693 wurde Catania vorwiegend im Stil des römischen Barock unter der Federführung des Baumeisters Giovanni Battista Vaccarini wieder aufgebaut. Staunend stehen wir auf dem Piazza del Duomo, sehen und die Cattedrale di Sant’Agata und den Fontana dell’Elefante (Elefanten Brunnen) an. An in der berühmten Fischmarkt werfen wir einen Blick. dann geht es weiter nach Taormina. Bei Acireale wartet die kleine Bergwertung auf uns. Das kleine Städtchen liegt auf 150 m über dem Meer.  Dann geht es leicht wellig weiter durch die fruchtbaren Gärten am Rande des Ätnas. In Giardini Naxos haben wir einen traumhaften Blick auf Taormina. Jetzt heißt es aber noch mal klettern: Taormina liegt 200 m Höhe. Wir besichtigen das Teatro Antico di Taormina und die hübsche Innenstadt. Am späten Nachmittag bringt uns der Radelbus zurück in unser Hotel nach Catania.

25. Tag: Barockstädte im Val di Noto  | 35, 55 oder 90 Kilometer / ca. 1.220 HM

Mit dem Radelbus fahren wir in die südliche Spitze von Sizilien. Ziel sind die spätbarocken Städte des Val di Noto. Diese sind eine Gruppe von Städten im südöstlichen Sizilien, die ein einheitliches Ensemble des Spätbarocks bilden. Neben Catania zählen dazu die Städte Caltagirone, Militello in Val di Catania, Modica, Noto, Palazzolo Acreide, Ragusa und Scicli. Wir werden uns heute Noto, Scicli, Modica und Ragusa ansehen. Wer nicht so viel radeln möchte - kein Problem. Unterwegs bei KM 34 treffen wir auf den Radelbus, der bringt sie dann nach Ragusa, so dass sie sich die schöne Barockstadt dann in aller Ruhe zu Fuß ansehen können.

26. Tag: Ätna - Exkursion an den Kraterrand | 40 Kilometer / ca. 250 HM

Mit dem Radelbus fahren wir bequem auf 2.000 Höhe zur Talstation der Ätna-Gondelbahn. Die Funivia Dell’Etna bringt uns dann bequem in die unmittelbare Nähe der Gipfelkegel in 2.900 m Höhe, Von dort gehts dann weiter mit Geländewagen zu den Kratern. Wir sind begeistert von dem Panoramablick: Wir sehen das ionische Meer und blicken weit ins Landesinnere von Siziliens. 
Am frühen Nachmittag kommen wir wieder zurück zur Talstation und zum Radelbus. Wir entladen die Räder und sausen in rasanter Abfahrt 2.000 Höhenmeter runter nach Catania. Was für ein faszinierender Tag!

 

27. Tag: Siracusa und Augusta | 45 oder 90 Kilometer / ca. 550 HM

Auch heute starten wir mit dem Radelbus noch mal in den Süden Siziliens. Wir fahren bis Syrakus / Siracusa. Diese Stadt war in der Antike über mehrere Jahrhunderte die größte und mächtigste Stadt Siziliens und auch deren kulturelles Zentrum. Seit 2005 ist Syrakus UNESCO Weltkulturerbe. Wir schauen uns die sehenswerte Altstadt, in der Paläste aus dem 14. bis 16. Jahrhundert die Piazza Archimedes säumen, den Dom Santa Maria delle Colonne und auch die Reste des Apollon Tempels an. Dann gehts es auf die heutige Radtour. Das nächste Ziel ist Augusta, ca. 35 km nördlich von Syrakus. Die von den Normannen gegründete Stadt erhielt vom Staufer Friedrich  II. einen wichtigen Militärhafen. Nach der Mittagspause radeln wir weiter Richtung Norden und erreichen am späten Nachmittag wieder unser Hotel nahe Catania.

28. Tag: Ein rund um den Ätna, Randazzo, Alcantara-Schlucht  | 40 oder 90 Kilometer / ca. 600 HM

Heute gehts es einmal rund um den Ätna. Wir starten mit dem Bus und fahren im Uhrzeigersinn am westlichen Fuße des mächtigen Vulkans. In Randazzo laden wir die Räder aus, schauen uns das hübsche Städtchen mit seinen Stadttoren (Porta Aragonese, Porta di San Martino, Porta Pugliese) und Kirchen (Chiesa S. Maria, Chiesa S. Nicola, Chiesa S. Martino) an und radeln dann immer bergab in die Alcantara-Schlucht. Die Gole dell’Alcantara sind Schluchten am Fluss Alcantara. Sie sind bis zu zwanzig Meter tief und vier bis fünf Meter breit und haben sich über tausende Jahre in das Lavagestein des nahen Ätna gefressen. Dann geht es weiter am östlichen Fuß des Ätnas wieder runter an Meer. Über Torre Archirafi, Acireale, Aci Castello erreichen wir Catania und dann unser Hotel. Was für schöne Radeltage auf Sizilien.

29. Tag: Radfahren in Kalabrien  | 30 oder 65 Kilometer / ca. 250 HM | 350 km Busfahrt

Schade, heute müssen wir Abschied von der Insel nehmen, Ciao bella Sicilia! Mit dem Bus fahren wir zurück nach Messina und gelangen mit der Fähre wieder auf das Festland. Am frühen Nachmittag entladen wir die Räder und starten zu einer schönen Radtour an der südlichen Küste der großen Bucht von Taranto. Wir freuen uns darüber, dass mal total flach ist. Übernachtung in Lido di Policoro, direkt am Meer.

30. Tag: Apulien: 25, 35 oder 62 Kilometer | ca. 280 HM | 350 km Busfahrt

Wir starten morgens mit dem Bus und fahren nach Apulien. Hinter Foggia laden wir zum ersten Mal die Räder in Apulien aus und unternehmen unsere Radeltour durch Apulien. Spätestens hinter Termoli fahren wir ruhig auf dem Küstenradweg bis zum Hotel in Vasto. Hier treffen wir jetzt die Gäste unserer Apulien Radreise.

31. Tag: Kurze Busfahrt Richtung Bari Radtour von Barletta nach Bari (ca. 15, 35 oder 75 km).

Wir starten vor Barletta zu unserer nächsten Radtour. Nach Stadtbesichtigung und Kaffee-Pause radeln wir entlang des Meeres Richtung Süden. In Trani besichtigen wir eine der schönsten apulischen Kathedralen, die sich direkt vor dem offenen Meer vor uns „aufbaut“. Die San Nicola Pellegrino (dt. Sankt Nikolaus, der Pilger) ist ein Schmuckstück der Kirchenbaukunst in Apulien. Die warme Meeresbrise bläst uns ins Gesicht. Der Küste nach, dann wieder etwas ferner im Hinterland, führt die Route durch ausgedehnte Olivenhaine, durch malerische Hafenstädtchen. Wer nach ca. 35 km genug vom Radfahren hat, steigt hinter Trani in den Bus, die anderen radeln weiter entlang des Meeres Richtung Bari. Übernachtung im Raum Bari.

32. Tag: Bari - Alberobello (ca. 35, 55 oder 90 km).

Nach der Stadtbesichtigung von Bari starten wir unseren nächsten Radtag entlang der Küste. Auf kleinen Straßen radeln wir ostwärts bis Polignano a Mare. Hier verlassen wir die Küste und radeln durch die apulischen Gärten über Castellana zum Tagesziel, der „Trullihauptstadt Alberobello“ einem UNESCO Weltkulturerbe. Über 1.000 Trullis, das sind weiße aus nur einem Raum bestehende Häuser mit konischen Dächern, die wir als eine Einzigartigkeit dieser Region in einer wunderschönen hügeligen Landschaft erleben werden. Italien pur. Wir fahren auf ausgeschilderten Radrouten. Hotelbezug und Abendessen im Raum Alberobello.

33. Tag: Alberobello - Martina Franca - Francavilla Fontana - Lecce (ca. 30, 45 oder 75 km)

Radfahren nach Herzenslust - durch eine großartige Kulturlandschaft durch das Valle d’Itria sind Mandel- und Olivenhaine ihre Wegbegleiter. Wir besichtigen die hübsche Stadt Martina Franca mit ihren netten weißen Häusern und herrlichen Gassen. Dann geht es wieder runter Richtung Meer. Nach 45 km besteht in Francavilla Fontana die erste Möglichkeit die heutige Radtour zu beenden. Das Land wird immer flacher und in San Pancrazio Salentino haben wir die zweite Möglichkeit nach ca. 75 km in den Bus zu steigen. Ganz sportliche lassen sich es nicht nehmen und fahren, wenn es die Zeit zulässt, mit dem Fahrrad nach Lecce, dem Florenz des Barocks. Übernachtung im Raum Lecce.

34. Tag:  Lecce - Otranto - Castro (ca. 25, 50 oder 75 km)

Heute starten wir mit viel Kultur und besichtigen per Rad die wunderschöne Stadt Lecce. In der großartigen Altstadt stoßen wir an jeder Ecke auf Zeugnisse der Glanzzeit mit barocken Kirchen, Abteien, Palästen, einfachen Häusern mit reich verzierten Balkonen. Dann geht es weiter wieder zurück an die Küste. Mit dem Wind vom Meer auf der Haut ist es ein super Gefühl, die Küstenstraße Richtung Süden hinunter zu brausen! Die unzähligen Olivenhaine zur Rechten und stets die Adria auf der linken Seite zu haben. Unsere Mittagspause machen wir in Otranto, dem östlichsten Punkt Italiens. Wir besichtigen die Kathedrale mit ihren Mosaiken und die Festung Castello Aragonese. Hier besteht Zustiegsmöglichkeit in den Bus. Dann geht es weiter entlang der Küstenstraße. Nun laden zahlreiche Buchten zum Baden ein. Castro, unser heutiges Tagesziel, erreichen wir nach ca. 75 km.

35. Tag: Castro - Santa Maria di Leuca - Gallipoli (ca. 30, 60 oder 80 km)

Die Küstenstraße ist für uns der Wegbegleiter. Wir können unsere Gedanken schweifen lassen und uns einfach an den tollen Ausblicken erfreuen. Die ruhige Küstenstraße gehört zu den schönsten Küstenstraßen Europas. Nach ca. 30 km gelangen wir zum südlichsten Teil Apuliens dem Capo Santa Maria di Leuca. Am Kap besichtigen wir die Basilica Santuario, eine wichtige Wallfahrtskirche, die auch schon Papst Benedikt XVI. 2008 besucht hat. In Santa Maria di Leuca kann in den Bus gestiegen werden. Von Leuca radeln wir wieder Richtung Norden bis in die zauberhafte Hafenstadt Gallipoli. Unterwegs haben wir zahlreiche Möglichkeiten zu Baden.

36. Tag: Gallipoli - Porto Cesaro - Leporano Marina (ca. 50 oder 100 km)

Nach der Stadtbesichichtigung von Gallipoli (griechisch: Schöne Stadt) radeln wir entlang dem Ionischen Meer und kommen ins kleine Fischerstädtchen Porto Cesareo, von dort weiter über Torre Colimena nach Campomarino. Auch der heutige Tag ist Fahrradspaß pur. Links das Ionische Meer und eine verträumte Landschaft. Hier ist die Welt noch in Ordnung. In Torre Colimena machen wir Mittags- und Badepause. Hier besteht Zustiegsmöglichkeit in den Bus. Durch eine wunderschöne Dünenlandschaft radeln wir in den Raum Leporano Marina zu unserem Hotel.

37. Tag: Matera - Altamura (ca. 30, 50 oder 75 km).

Mit dem Bus umfahren wir den Großraum Tarent. Abseits von großen Straßen radeln wir durch beschauliche, ländliche Gegend in die Nachbarregion Apuliens, der Basilicata. Dort radeln wir durch die von der UNESCO zum Kulturerbe der Menschheit erklärten Altstadt von Matera mit seinen berühmten Felswohnungen, den Sassis. Es ist eine Stadt, in der über Jahrtausende die Menschen in Höhlenwohnungen lebten. Erst 1950 hat die italienische Regierung dem hygienisch unverantwortlichen Hausen per Gesetz ein Ende gesetzt und 30.000 Menschen in Neubauten zwangsumgesiedelt. Die Sassi sind heute Weltkulturerbe. Weiter geht‘s in den Raum Altamura, wo wir übernachten werden. In Altamura besichtigen wir die einzige von dem Staufer Friedrich II. erbaute Kathedrale.

38. Tag: Altamura - Castel del Monte (ca. 30, 35 oder 65 km).

Unter dem Motto „Ein guter Schluss ziert alles“ setzen wir auf eine phantastische Apulien-Tour den Schlusspunkt mit dem berühmten Stauferschloss Castel del Monte. Wir radeln durch die fast menschenleere, zerklüftete Karstlandschaft des „Nationalparks Hohe Murgia“ und erreichen am frühen Nachmittag die sich bereits in der Ferne markant aus dem Umland erhebende „steinerne Krone Apuliens“, das Castel del Monte. Wir besichtigen dieses großartige Bauwerk Friedrichs II, welches zu Verteidigungszwecken gebaut wurde aber vermutlich nur als Jagd- und Lustschloss genutzt wurde. Unzählige Geschichten um das Oktogon sind heute noch ein Geheimnis, über das die einheimischen vor Ort sehr gerne erzählen. Natürlich machen wir zum Abschluss noch ein schönes Gruppenfoto. Ein wenig traurig nehmen wir Abschied vom schönen Apulien. Mit dem Bus fahren wir dann schon ein gutes Stück nach Norden in den Raum Vasto.

39. Tag:  Ancona - drei freie Tage

Morgens bringt Sie der Radelbus nach Ancona, Ankunft gegen Mittag. Dort haben wir ein schönes Strandhotel für Sie gebucht. Hier können Sie relaxen und sich auf die letzte Etappe ihrer Radreise freuen. Oder Sie unternehmen eine individuelle Radtouren in die Umgebung oder nach Ancona. Oder Sie genießen die drei Tage ohne Radfahren am Strand. Am 41. Tag trifft dann nachmittags unsere nächste Reisegruppe ein. Wenn genügend Zeit ist, unternehmen Sie mit der Gruppe eine Stadtbesichtigung mit dem Fahrrad von Ancona oder wir machen einen kleine Fahrradausflug in die Umgebung

40. Tag: Zur freien Verfügung

41. Tag: Zur freien Verfügung

42. Tag: Ancona - Pesaro  (ca. 50 km; ca. 200 Höhenmeter)

Los geht’s auf die letzte Radreise. Wir radeln entlang der Küste und haben immer wieder schöne Blicke auf die Adria. Unterwegs haben wir zahlreiche Bademöglichkeiten. Küstenstädtchen mit schönen Promenaden säumen unseren Radweg. Am Nachmittag erreichen wir Pesaro, die Geburtsstadt von Gioachino Rossini. Wir besichtigen die Altstadt mit der Piazza del Popolo und die Kathedrale Maria Himmelfahrt.  Übernachtung im Raum Pesaro.

43. Tag: Pesaro - Cervia  -  (ca. 40, 50 oder 90 km; ca. 600 Höhenmeter)

Sandstrände und blaues Wasser - Adria pur. Nicht umsonst gehören Riccione und Rimini zu den beliebtesten Badeorten Italiens, auch sehr beliebt bei den Italienern. Aber keine Angst: die Hauptsaison ist im August. Wir finden sicherlich ein ruhiges Plätzchen für ein Bad im Meer. 
Nach Pesaro geht es jedoch erstmal durch den Parco Naturale del Monte San Bartolo. Hier haben wir wunderschöne Aussichten auf die Adria. In Cattolica kommen wir in die Emilia-Romagna nach Norditalien. Übernachtung im Raum Cervia.

44. Tag: Cervia - Comacchio (ca. 30, 50 oder 80 km; ca. 200 Höhenmeter)

Ravenna steht heute als kulturelles Highlight auf dem Programm. Die Stadt war im 5. Jahrhundert Hauptresidenz der weströmischen Kaiser. Von besonderer kunsthistorischer Bedeutung sind Ravennas frühchristliche Kirchen, Taufkapellen, Mausoleen und Mosaiken. Acht Gebäude aus dem 5. und 6. Jahrhundert n. Chr. wurden 1996 in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen, darunter auch Sant’Apollinare Nuovo, die ehemalige Hofkirche Theoderichs. Wir radeln durch den Parco Regionale del Delta del Po nach Ravenna. Nach Ravenna geht es durch die Riserva Statale Pineta di Ravenna und weitere Naturparks an adriatischen Küste. Wir übernachten im Raum Comacchio.

45. Tag: Comacchio - Taglio di Po (ca. 40, 60 oder 100 km; ca. 200 Höhenmeter)

Heute radeln wir auf kleinen Straßen und Radwegen durch Po-Delta. Der Po mündet hier auf einer Fläche von mehr als 125 km² in die Adria. In tausenden von Jahren ist ein komplexe Kulturlandschaft entstanden mit alten Flussbetten, fossilen Dünen, Dämmen, Hochwasserbetten und Lagunen. Natur Pur. Die Naturschutzgebiete im Po-Delta sollen in Zukunft UNESCO Biosphärenreservat werden. Übernachtung im Po-Delta.

46. Tag: Taglio di Po - Chioggia (ca. 30, 40 oder 80 km; ca. 200 Höhenmeter)

Heute radeln wir fast den ganzen Tag durch den Parco Regionale Veneto del Delta del Po und nachmittags weiter Richtung Norden. Wir überqueren die Flüsse Etsch und Brenta und sehen von weitem schon die Kathedrale San Domenico in der schönen Stadt Chioggia. Die auf Holzpfählen errichtete Stadt trägt wegen ihrer Ähnlichkeit den Beinamen „Klein-Venedig“. Chioggia ist über eine Steinbrücke mit dem Festland verbunden. Der Vena-Kanal teilt die Stadt und wird von neun Brücken gekreuzt.  Übernachtung in Chioggia.

47. Tag: Chioggia - Venedig -  Lido di Jesolo (ca. 50 km; ca. 100 Höhenmeter)

Heute steht nicht nur Radfahren auf dem Programm. Morgens fahren wir einem gemieteten Boot zu Insel Pellestrina, hier radeln wir neun Kilometer bis zur Überfahrt, die uns nach auf die Insel Lido di Venezia bringt. Wir radeln bis zum Nordende der Insel und fahren dann mit unserem Schiff nach Venedig. Wegen der vielen Kanäle, Brücken und Treppen ist der Besuch von Venedig besser zu Fuß ratsam. Eine Führung zeigt uns die wichtigsten Plätze und Gebäude der Lagunenstadt. Später haben wir noch ein wenig Zeit zur freien Verfügung. Nachmittags radeln wir dann noch ca. 20 Kilometer zu unserem Hotel am Meer. Übernachtung in Lido di Jesolo.

48. Tag: Verona - Garda (ca. 55 km; ca. 400 Höhenmeter)

Arrivederci Adria, ciao Verona! Wir starten mit einer Busfahrt in den heutigen Radeltag und sind nach ca. drei Stunden in Verona. Wir entladen die Räder und besichtigen staunend die Altstadt von Verona an, jetzt Weltkulturerbe. Begeistert sind wir von der berühmten Arena (Amphitheater), dem Castelvecchio, der Ponte Scaligero und der Piazza delle Erbe. Wunderschön ist die Stadt von Romeo und Julia. Ein wenig wehmütig verlassen wir Verona radeln durch das Etsch-Tal Richtung Alpen. Jetzt müssen wir kurz ein wenig klettern und sind dann schon am Gardasee. Herrlich! Übernachtung im Raum Garda.

49. Tag: Garda - Trient (ca. 40 oder 85 km; ca. 700 Höhenmeter)

Wir starten vom Gardasee und radeln zum Etschtal. Heute ist die Etsch unser ständiger Begleiter. Wir radeln auf dem Etschradweg durch die Weinberge von Venetien. Langsam werden die Berge immer höher, wir fahren aber schon flach an der Etsch. Wir besichtigen die Altstadt von Rovereto mit ihren vielen Gassen und Palästen. Dann radeln wir zum schönen Trient mit seinem berühmten Domplatz und der Kathedrale San Vigilio. Am Dante-Denkmal schwärmen wir von bella Italia. Übernachtung in Trient.

50. Tag: Feldthurns - Matrei (ca. 30, 50 oder 85 km; ca. 800 bis 1.500 Höhenmeter)

Weiter gehts flußaufwärts an Etsch entlang. Wir haben immer wieder schöne Blicke auf den Fluß, die Weinreben und die Berge. Kein Wunder, dass Südtirol zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen geworden ist. In Bozen besichtigen wir die Innenstadt mit ihren Laubengängen und dem gotischen Dom Maria Himmelfahrt. Vielleicht ist auch gerade Obstmarkt? Dann gehts weiter nach Klausen, wo wir übernachten.

51. Tag: Feldthurns - Matrei (ca. 30, 50 oder 85 km; ca. 800 bis 1.500 Höhenmeter)

Schade, heute ist unser letzter Reisetag. Und der krönende Abschluß ist der Brennerpaß. Gut, dass wir den Fahrradbus dabei haben, wer keine Lust hat, alle Steigungen zu radeln, lässt sich einfach ein Stück mit dem Bus hochfahren. Unterwegs schauen wir uns Brixen und Sterzing an. Nun geht es richtig hoch auf 1.365 Meter über dem Meer. Geschafft! Jetzt geht es wieder auf der alten Brennerstraße runter nach Matrei, wo wir übernachten.
Was für eine Reise. Jetzt sind wir 51 Tage unterwegs, haben tausende Eindrücke und Erlebnisse im Kopf und wünschen uns eigentlich, dass die Reise noch nicht zu Ende wäre.

52. Tag: Rückreise

Nach einem guten Frühstück verlassen wir Österreich mit dem Radelbus und fahren zurück nach Deutschland. Ankunft gegen Mittag, frühen Nachmittag auf dem Betriebshof von Launer-Reisen in Wört.

Reisetermine

52 Tage 12.05.-02.07.18
52 Tage 06.09.-27.10.18
 

Preis p.P. im DZ in €

7.360,-

Einzelzimmerzuschlag

1.350,-

Frühbucherpreis

bis 31.10.17 p.P./DZ

6.910,-

bis 31.01.18 p.P./DZ

7.160,-