RUND UM DEUTSCHLAND | BAYERN
DE-RUND-DEU5-RAD

Radreise rund um Deutschland Teil 5

  • Individual - Radreise in Planung
  • Teil 5 unseres Radprojektes Rund um Deutschland
  • Übernachtung/FrĂŒhstĂŒck
  • Fahrrad- und GepĂ€cktransport wĂ€hrend der Tour
10 Tage
RUND UM DEUTSCHLAND | BAYERN

Von Neukirch/Lausitz nach Passau

RuD / Rund um Deutschland, das ist eines der grĂ¶ĂŸten Radprojekte von Launer-Reisen
Unser Senior-Radreiseleiter Paul Aubele – Mann der ersten Stunde bei Launer-Reisen fĂŒr Radreisen – hat diese Tour ausgearbeitet und abgefahren. Momentan ist diese individuelle Radreise noch nicht buchbar. Wenn Sie Interesse an dieser Radetappe haben, dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Die Reise wird spĂ€testens 2022 komplett buchbar sein.

Die Entdeckungsreise in Deutschland findet ihre Fortsetzung. FĂŒr den Fall, dass Sie die anderen Reiseblöcke 1-4 schon gefahren sind, wird Ihnen diese Radtour mit Sicherheit auch in bester Erinnerung bleiben. Es gibt Highlights, welche das Deutschlandbild helfen zu komplettieren. Eine Reihe von alten StĂ€dten und kulturellen SchĂ€tzen werden uns hier nĂ€her gebracht. Das alles zu speichern, wird wohl jedem Radler / Gast nicht leicht fallen. Also gehen wir es an und genießen das Reiseprogramm gemeinsam. Ein paar Etappen sind auch gespickt mit knackigen Höhenmetern. Die Hauptziele sind Dresden – Chemnitz – Musikwinkel – und das Fichtelgebirge.

Wir empfehlen die Gruppenradreise Rund um Deutschland. Diese wird 2021 bereits durchgefĂŒhrt. Hier geht es zum Link dieser Reise.

Rund um Deutschland Radreise als Gruppentour in 12 Tage

Leistungen

  • Individualradreise
  • 9 x Übernachtung/FrĂŒhstĂŒck in Zimmer mit Du/WC
  • Reiseunterlagen – GPX-Tracks zur Strecke
  • Rad- und GepĂ€cktransport wĂ€hrend der Reise

Evtl. Eintrittspreise sind nicht inbegriffen. FĂ€hrĂŒberfahrt Elbe ist vor Ort selber zu zahlen.

Allgemeines zur Reise

Reiseprofil


Diese 5. Etappe dĂŒrfte zu den schwersten Etappen unseres Radprojektes RuD gehören. Hier haben Sie wohl die meisten Höhenmeter an einer Reise zu ĂŒberqueren.
Wenn Sie alle Etappen komplett fahren, dann haben Sie eine durchaus forderndeRadtourzu bewĂ€ltigen und sollten schon hin und wieder entsprechende Tagestouren unternommen haben. Die Etappen sind ĂŒberwiegend zwischen 68 und in der Spitze 104 km lang und es sind zwischen 340 und 1400 Höhenmeter pro Radtagzu ĂŒberwinden. Eine ordentliche Grundkondition oder ein E-Bike wĂ€ren eine gute Voraussetzung um viel Freude bei dieser Radtour zu haben.

Informationen


GepÀckbeförderung tÀglich von Hotel zu Hotel.

 

Anreise / Abreise


Die An- und Abreise ist in Eigenregie zu tÀtigen.

Reisebedingungen


Mindestteilnehmerzahl: 18 Pers. bei einer Absagefrist bis spätestens 30 Tage vor Reisebeginn. (weitere Hinweise siehe Info & Service). Stornostaffel: A

Reiseroute

1. Tag: EigenstÀndige Anreise in den Raum Neukirch-Lausitz / Radfahrt ab dem Raum Neukirch nach Dresden ca. 68 km / 400 Hm oder ca. 80 km / 550 Hm

Gleich zu Beginn haben wir einen Berg zu bewĂ€ltigen. Doch alles ist machbar. Das Land Sachsen hat uns voll im Griff. In nĂ€chster Umgebung von Neustadt in Sachsen starten wir und fahren einige Kilometer an der Polenz entlang. Etwa in der Mitte der Tagesstrecke sehen wir die Burg Stolpen, zeitweilig Sitz von zwei Bischöfen aus Meißen. Danach geht es immer in Richtung Dresden. Schmucke Ortschaften mit Schlössern und Burgen stehen hier am Wege. Schließlich erreichen wir die Elbe. Bei Birkwitz nehmen wir noch eine FĂ€hre in Anspruch um die Elbe zu ĂŒberqueren. Links der Elbe fahrend erreichen wir dann Dresden. Diese Stadt zu apostrophieren halten wir hier bewusst knapp. “Elbflorenz“ und „Venedig des Ostens“ sind zwei Begriffe, welche wir hier erwĂ€hnen möchten. Dresden ist ein wahrlich lohnendes Ziel. Wer an diesem Tag mehr fahren möchte kann von Neustadt in Sachsen zuerst nach Bad Schandau fahren um dann den Elberadweg ĂŒber Königstein – Pirna nach Dresden zu gelangen. (-/-/-)

2. Tag: Dresden nach Chemnitz ca. 104 km / 1400 Hm

Die heutige Tour hat es in sich, sowohl die Distanz als auch die Höhenmeter sind knackig. Aber gemeinsam schaffen wir das. Deshalb ist ein frĂŒher Start am Morgen angesagt. NatĂŒrlich können wir in gemeinsamer Absprache den Bus auf der Strecke platzieren um das Ganze entsprechend zu verkĂŒrzen. In Erdmannsdorf oder Augustusburg wĂŒrde dann die Möglichkeit bestehen, die RĂ€der zu verladen. Im Anschluss fahren wir auf dem Radweg an der Zschopau. Ja, die sehr abwechslungsreiche Strecke zieht sich, wird aber wohl alle Radler in ihren Bann ziehen mit den vielen Burgen und Schlössern. Gratulation, wer diese Strecke geschafft hat. (F/-/-)

3. Tag: Chemnitz nach Gera ca. 86 km / 690 Hm

Diese Etappe ist etwas entspannter was die Dimensionen angeht. Aus Chemnitz fĂŒhrt die Reise mit dem Rad in westliche Richtung. Der nĂ€chste grĂ¶ĂŸere Ort ist Hohenstein-Ernstthal, welchen wir im Norden umfahren werden. Im Grimmitschau befindet eine alte Tuchfabrik der Gebr. FĂŒrst welche 1899 gegrĂŒndet, spĂ€ter enteignet und dann vom Ur-Ur Enkel wieder zurĂŒckgekauft wurde. Außerdem findet man dort, gemĂ€ĂŸ einer Sage, das sogenannte „Hufeisen Tor“. Eine Nachbildung des Hufeisens vom Pferd des Trompeters von Crimmitschau. Weiter ĂŒber Ronneburg mit dem prĂ€chtigen Ronneburger Schloss bis wir dann schließlich am Nachmittag den Raum Gera erreichen werden. Geographisch gesehen sind wir dann in ThĂŒringen. Gera hat natĂŒrliche eine Reihe von SehenswĂŒrdigkeiten zu bieten: Den Markt, Rathaus. Stadtmuseum, Salvatorkirche, eine Reihe von BĂŒrgerhĂ€usern, Orangerie uvm. (F/-/-)

4. Tag: Gera nach Oelsnitz ca. 88 km / 1080 Hm

Ein Teilziel unserer Tour ist die schöne Stadt Plauen des Freistaates Sachsen. Sie ist die grĂ¶ĂŸte Stadt im Vogtland. Die Talsperre Pöhl gehört ebenfalls zu einem Highlight dieser Tour, denn sie ist die zweitgrĂ¶ĂŸte Talsperre Sachsens. Bei schönem Wetter lĂ€dt das Wasser zum Baden ein. Elsterberg liegt im Vogtland an der weißen Elster und wurde im Rahmen der Gebietsreform von Sachsen nach ThĂŒringen und in den Bezirk Gera verschoben. Auf Grund eines Volksentscheides von 1992 wurde dann aber die RĂŒckgliederung nach Sachsen ins Vogtland wieder vorgenommen. Bei TĂŒrbel befahren wir ein tolles TeilstĂŒck, welches als „Felsstrecke“ definiert ist. Mischwald und Naturboden, einfach herrlich. Zum Ende der Reise werden wir dann in Oelsnitz eintreffen. Oelsnitz befindet sich im sĂ€chsischen Vogtland an der Handelsstraße Plauen und Eger. Die erste Besiedlung beruht auf sorbischem Ursprung. Das Schloss Voigtsberg, Burgruine Stein, Rittergut Magwitz und Planschwitz gehören hier neben vielem anderen zu den SehenswĂŒrdigkeiten. Nicht nur heute haben wir uns ein Abendessen verdient. Guten Appetit! (F/-/-)

5. Tag: Oelsnitz nach Hohenberg-Eger ca. 83 km / 1210 Hm

Die nĂ€chste Kleinstadt welche wir durchfahren werden, ist Adorf im Vogtland. Die Stadt liegt im VogtlĂ€ndischen Musikwinkel. Hier spielt der Musikinstrumentenbau eine besondere Rolle. Schon seit einer lĂ€ngeren Zeit wird hier der Orgelbau betrieben. Adorf hat auch den lĂ€ngsten Marktplatz im Vogtland. Bei Posseck fahren wir an einer Mahntafel vorbei mit der Aufschrift: „Nie wieder Grenzen und Mauern“. Etwa nach zwei Drittel der Tagesstrecke sind wir dann schon östlich der Stadt Selb im Landkreis Wunsiedel am Markgrafenteich. SpĂ€ter sehen wir dann den sagenumwobenen Felsen „Hirschsprung“ wonach ein Förster einen Wolf beobachtete, welcher einen Hirsch angegriffen hatte. Der Hirsch wiederum schleuderte den Wolf in die Eger. Ja und dann geht die heutige Runde auch zu Ende. Wir finishen in Hohenberg an der Eger. Tolle Fahrt mit knackigen Höhenmetern und supertoller Landschaft. Genau das ist es, was das Radfahren so interessant und spannend macht. Nach jeder Wegbiegung immer ein anderer Anblick. Hohenberg a.d. Eger befindet sich im oberfrĂ€nkischen Landkreis Wunsiedel durch die Stadt fließt die Eger. Der Steinberg ist die höchste Erhebung dieser Stadt. Auf dem steilen Felsen befindet sich die Reichsburg, welche aus der Zeit der Staufer stammt. (F/-/-)

6. Tag: Hohenberg a. d. Eger nach Tirschenreuth ca. 53 km / 550  Hm

Viel GrĂŒn umgibt uns bei dem Start am Morgen, ja wir sind im Bayerischen Wald und die Umgebung tut uns allen gut. Schließlich nach etwa 18 km durchfahren wir Waldsassen. Hier steht die prunkvolle Stiftsbasilika (1682-1704), die zu einem Zisterzienserkloster gehört. Aufgrund von der heutigen geringeren Distanz können wir uns dann auch einmal einen lĂ€ngeren Aufenthalt genehmigen um das eine oder andere Kleinod anzuschauen. Etwas spĂ€ter sehen wir an der Strecke dann das Moorgebiet in der Teichpfanne in einer schönen Landschaft. Der Untergrund ist etwas grob, jedoch fahrbar. In Falkenberg einem kleinen Marktflecken steht die Burg Falkenstein. Der Ort selbst wurde im DreißigjĂ€hrigen Krieg von den Schweden erobert. Heute besteht dieser Ort aus zehn Ortsteilen. Das erklĂ€rte Tagesziel ist dann Tirschenreuth. Die Stadt liegt 26 km nördlich von Weiden. Tirschenreuth ist ein Wallfahrtsort. Vermutlich waren es Slawen, die sich hier erstmalig im 7. bzw. 8 Jahrhundert ansiedelten. Im Zentrum der Altstadt liegt der Marktplatz in der Form eines Rechtecks. Er ist fĂŒr den Verkehr freigegeben. (F/-/-)

7. Tag: Tirschenreuth nach Schönsee ca. 92 km / 1310 Hm

Wir werden nach dem zeitigen FrĂŒhstĂŒck heute in diesem Reiseblock noch die letzte lĂ€ngere Tour in Angriff nehmen. In Tillyschanz (unmittelbar an der Grenze zu Tschechien) schließt sich der frĂ€nkische Jakobsweg an. Bereits im 17. Jahrhundert wurden hier in diesem Gebiet Bodenschanzen gegen ÜberfĂ€lle aus Böhmen errichtet. In Waidhaus fanden im dreißigjĂ€hrigen Krieg besonders schwere KĂ€mpfe statt. In FlossenbĂŒrg ĂŒberragt die Ruine der im 12.Jahrhundert begonnenen Burg. Die Gemeinde liegt an der Waldnaab. Schönsee ist eine Stadt im OberpfĂ€lzer Wald und liegt an der Grenze zu Tschechien. Heute hat der Tourismus eine besondere Bedeutung. In der Region hat die Kunst des Spitzenklöppelns einen hohen Stellenwert und greift auf eine alte Tradition zurĂŒck. (F/-/-)

8. Tag: Schönthal nach Patersdorf ca. 75 km / 650 Hm

Langsam aber sicher arbeiten wir uns durch die letzten beiden Etappen im Bayerischen Wald. Tief grĂŒne WĂ€lder und saftige Wiesen begleiten uns auf diesem TeilstĂŒck. In gewissen Entfernungen wechseln sich Weiler und Dörfer ab und sorgen fĂŒr eine bestimmte Kurzweil. Die Gemeinde Schönthal befindet sich in der Region Regensburg. Ein Teil unseres Wege wird als „GrĂŒnes Dach Radweg“ bezeichnet. SpĂ€ter fahren wir an dem FlĂŒsschen Regen entlang. Auch Cham werden wir besuchen. Die Stadt ist Wirtschaftsstandort in der Region „Oberer Bayerischer Wald“. Reste von der Stadtbefestigung aus dem 13. Jahrhundert sind noch erhalten und zwar das mĂ€chtige Burgtor. Das Rathaus und die Pfarrkirche St. Jakob sind hier sehenswert auch die blaue BrĂŒcke ist ein großartiges Fotoobjekt. SpĂ€ter windet sich der Fluss Regen wie eine Schlange in der Landschaft. Vor unserem Zielgebiet genießen wir auch noch das StĂ€dtchen Viechtach. In Viechtach sind das barocke Rathaus sowie die Rokokokirche St. Augustinus sehenswert. Danach sind wir dann im Zielareal Patersdorf. Dieser Ort liegt in der Region Donau-Wald im Teisnachtal im Naturpark Bayerischer Wald. (F/-/-)

9. Tag: Patersdorf nach Passau ca. 83 km / 340 Hm

Mit dem letzten TeilstĂŒck im Bayerischen Wald verabschieden wir uns aus diesem Gebiet. Anfangs werden wir noch etwas gefordert was die Höhenmeter anbelangt. Nach etwa einem Drittel werden wir durch Deggendorf fahren und dann befinden uns schon an der Donau. Sehr ansprechend ist die malerische Altstadt. Deggendorf wird auch als “Tor zum Bayerischen Wald“ bezeichnet. Seit der Römerzeit ist hier auch die Schifffahrt auf der Donau von großer Bedeutung. Besonders sehenswert ist der Marktplatz mit den gut erhaltenen HĂ€usern. Links der Donau befindet sich der Radweg fĂŒr uns. Etwas weiter sĂŒdlich sehen wir dann das Benediktinerkloster von Niederalteich mit ĂŒppiger Innenausstattung im Barockstil. Noch ist das Ziel nicht erreicht, aber die Höhenmeter haben wir alle hinter uns. Danach statten wir der Stadt Vilshofen einen Besuch ab. Jetzt geht’s zum Ziel nach Passau. Die DreiflĂŒsse-Stadt wo Inn, Ilz und Donau zusammentreffen ist einfach nun zum Abschluss das Highlight. Die Lage der Stadt ist einzigartig: Der Dom, der Residenzplatz, das Rathaus und vieles mehr, sind hier sehenswert. NatĂŒrlich ist der Tourismus eine besonders wichtige Einnahmequelle. Passau ist auch Ausgangspunkt fĂŒr viele Rad- und Schiffstouren. (F/-/-)

10. Tag: EigenstÀndige Heimreise

Nach dem FrĂŒhstĂŒck treten Sie die Heimreise an.

(F/-/-)

Ähnliche Reisen

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Rad

sehr leicht

Auch fĂŒr ungeĂŒbte Radler.

leicht

FĂŒr ungeĂŒbte Radler mit etwas Kondition.

mittel

FĂŒr geĂŒbte Radler, mit etwas Kondition.

hoch

FĂŒr geĂŒbte Radler mit regelmĂ€ĂŸiger BetĂ€tigung.

schwer

FĂŒr Hobbysportler, mindestens 3 x wöchentliches Training.

Wandern

sehr leicht

Auch fĂŒr ungeĂŒbte Wanderer.

leicht

FĂŒr ungeĂŒbte Wanderer mit etwas Kondition.

mittel

FĂŒr geĂŒbte Wanderer, mit etwas Kondition.

hoch

FĂŒr geĂŒbte Wanderer mit regelmĂ€ĂŸiger BetĂ€tigung.

scher

FĂŒr Hobbysportler, mindestens 3 x wöchentliches Training.

Mountainbike - MTB

LEVEL1 (EINSTEIGER)

Tagesleistung < 80 km, < 1500 Hm: Diese Touren finden oft auch schon im alpinen Bereich statt.
Fahrtechnik: Schotter- und Wanderwege sind hier auf lĂ€ngeren Abschnitten zu meistern. Kleine Stufen und Wurzeln sollten kein ernstes Hindernis darstellen. Schwierige, steile Passagen beschrĂ€nken sich auf wenige Meter. Nach der Single-Trailskala S1, SchlĂŒsselstellen kurz evtl. Single-Trailskala S2 (diese kann man auch mal schieben). (S1 = Auf einem mit S1 beschriebenen Weg muss man bereits kleinere Hindernisse wie flache Wurzeln und kleine Steine erwarten. Sehr hĂ€ufig sind vereinzelte Wasserrinnen und ErosionsschĂ€den Grund fĂŒr den erhöhten Schwierigkeitsgrad, der Untergrund kann teilweise auch nicht verfestigt sein. Das GefĂ€lle betrĂ€gt maximal 40%. Spitzkehren sind nicht zu erwarten. S2 = Im S-Grad
S2 muss man mit grĂ¶ĂŸeren Wurzeln und Steinen rechnen. Der Boden ist hĂ€ufig nicht verfestigt. Stufen und flache Treppen sind zu erwarten. Oftmals kommen enge Kurven vor, die Steilheit betrĂ€gt passagenweise bis zu 70%)
Kondition: Eine Fahrleistung von 1500 Hm am Tag sollen kein Problem sein. Sie sollten bereits etwas lĂ€ngere Anstiege von bis zu 600 Hm am StĂŒck bewĂ€ltigen können. Orientierungshilfe fĂŒr Ihr Bergauf-Tempo: 400 Hm/Stunde, die TourenlĂ€nge kann bis zu 4 h reine Fahrzeit betragen.

LEVEL 3 (KÖNNER)

Tagesleistung < 100 km, < 2100 Hm: Lange Anstiege von bis zu 2 h am StĂŒck zu meistern und ein gutes Bikehandling sind auszeichnend fĂŒr den Könner.
Fahrtechnik: Lange Trailabfahrten mit Spitzkehren oder zu ĂŒberfahrende Wurzeln und Stufen, auch auf losem Geröll. Nach der Single-Trailskala S2 bis
S3 (S2 = Im S-Grad S2 muss man mit grĂ¶ĂŸeren Wurzeln und Steinen rechnen. Der Boden ist hĂ€ufig nicht verfestigt. Stufen und flache Treppen sind zu
erwarten. Oftmals kommen enge Kurven vor, die Steilheit betrĂ€gt passagenweise bis zu 70%) S3 = Verblockte Singletrails mit vielen grĂ¶ĂŸeren Felsbrocken
und/ oder Wurzelpassagen gehören zum S-Grad S3. Hohe Stufen, Spitzkehren und kniffelige SchrÀgfahrten kommen oft vor, entspannte
Rollabschnitte werden selten. HĂ€ufig ist auch mit rutschigem Untergrund und losem Geröll zu rechnen, Steilheiten ĂŒber 70% sind keine Seltenheit.)
Kondition: Lange Anstiege von bis zu 2 h Stunden und mehr im zum Teil steilen GelĂ€nde erfordern ein hohes Maß an körperlicher Fitness. Es kommen
durchaus Schiebe- und Tragepassagen bergauf vor. Orientierungshilfe fĂŒr Ihr Bergauf-Tempo: 600 Hm/Stunde.

LEVEL 4 (PROFIS)

Tagesleistung > 100 km, > 2500 Hm: Exzellente konditionelle Grundlagen, sehr gutes Bikehandling und Fahrten in schwierigen GelĂ€ndeabschnitten sind fĂŒr einen Profi mit (Marathon-) Ambitionen kennzeichnend. Nach der Single-
Trailskala S2 bis S3 in Ausnahmen S5. S4 beschreibt sehr steile und stark verblockte Singletrails mit großen Felsbrocken und/ oder anspruchsvollen
Wurzelpassagen, dazwischen hÀufig loses Geröll. Extreme Steilrampen, enge Spitzkehren und Stufen, bei denen das Kettenblatt unweigerlich aufsetzt,
kommen im 4. Grad hÀufig vor.) S5 = Der S-Grad S5 wird charakterisiert durch blockartiges GelÀnde mit Gegenanstiegen, Geröllfeldern und Erdrutschen,
ösenartigen Spitzkehren, mehreren hohen, direkt auf einander folgenden AbsĂ€tzen und Hindernissen wie umgefallenen BĂ€umen – alles
oft in extremer Steilheit. Wenn ĂŒberhaupt, ist wenig Auslauf bzw. Bremsweg vorhanden. Hindernisse mĂŒssen z. T. in Kombination bewĂ€ltigt werden.

Rennrad

Unsere Leistungsprofile sollen es Ihnen ermöglichen, einzuschĂ€tzen, ob Sie in der Lage sind, diese Rennradreise körperlich zu schaff en. Mit Ihrer Buchung melden Sie sich zu einer gefĂŒhrten Gruppen-Radreise an. Wir betonen hier die Gruppendynamik. In der Regel begleitet ein Rennradguide unsere gefĂŒhrten Rennradtouren. Der Rennradguide orientiert sich am Leistungsvermögen der jeweiligen Gruppenmitglieder. Dieses kann je nach Gruppe mehr oder weniger hoch sein. Der Guide ist immer bestrebt, die in der Ausschreibung genannten Touren durchzufĂŒhren und hinsichtlich des gefahrenen Tempos den bestmöglichen Kompromiss zu finden.

Sind Sie ein Ă€ußerst starker Radfahrer. Dann kann Ihnen das gefahrene Tempo möglicherweise zu langsam sein. Wir wollen Sie nicht ausbremsen und empfehlen daher Ă€ußerst starken Radfahrern Folgendes:
Sie sollten im Besitz eines NavigationsgerĂ€tes sein und evtl. auch von Kartenmaterial (min. 1:200.000). Mit den von Launer-Reisen zur VerfĂŒgung gestellten GPX-Dateien können Sie Ihrem Fahrspaß frönen und alleine oder mit Ă€hnlich starken Fahrern vorweg fahren. Unser Rennradguide weist Sie zu Etappenbeginn in die Strecke mit Bushaltepunkten, Verpflegungsmöglichkeiten, SehenswĂŒrdigkeiten und Ziel (Hotel oder Busverladepunkt) ein. Rennradguide und Busfahrer sind – wenn nötig und Telefonnetz vorhanden – telefonisch erreichbar.

Sind Sie der sportliche Typ, der es schafft auch am Berg den Gruppenschnitt zu ĂŒbertreffen. Sie fahren in der gefĂŒhrten Gruppe ganz oder zeitweise mit und akzeptieren aus sportlicher Sicht ein weniger anspruchsvolles Fahren im Bewusstsein, sich fĂŒr eine Gruppenreise entschieden zu haben.
KĂŒrzere Anstiege fahren sie vorne in der Gruppe mit dem Rennradguide hinauf und warten am Scheitelpunkt auf den Rest der Gruppe. Bei lĂ€ngeren Anstiegen/PĂ€ssen fahren Sie Ihr eigenes Tempo und warten am Scheitelpunkt/Pass auf den Rest der Gruppe und den Rennradguide,
der lange Anstiege hinten fĂ€hrt, um weniger starke Teilnehmer zu unterstĂŒtzen und die Gruppe fĂŒr den Fall von Pannen/UnfĂ€llen vor sich zu haben.

Sie sind der „Ausdauertyp“ (siehe 3 RĂ€der): FĂŒr diesen Fall fahren Sie engagiert in der Gruppe das Tempo mit, das unser Guide unter BerĂŒcksichtigung
der jeweiligen Teilnehmer vorgibt.

sehr leicht

Auch fĂŒr ungeĂŒbte Rennradsportler geeignet – Diese Leistungsgruppe haben wir nur im Programm, wenn wir parallel eine Trekking-Radgruppe anbieten, der Sie sich jederzeit anschließen können.

leicht

FĂŒr ungeĂŒbte Rennradfahrer mit etwas Kondition – Sie wollen nicht dauerhaft angestrengt Rennrad fahren sondern mehr die frische Luft, Land, Leute und Kultur genießen. FĂŒr diesen Fall fahren Sie, wenn in der Rennradausschreibung 2 Kilometerangaben stehen, in der Regel die kĂŒrzere Tour. Das bedeutet aber auch, dass Sie Etappen teilweise mit dem Bus ĂŒberbrĂŒcken.

mittel – mittelschwer

FĂŒr geĂŒbte Rennradfahrer mit etwas Kondition – Bei dieser Tour sollten Sie vielleicht schon ca. 300 bis 600 Kilometer in den Beinen haben. Tagesleistungen bis 100 Kilometer werden vorausgesetzt. Höhenmeter bis 1500 möglich. „Sie sind eher ausdauernd. Sie können/wollen dauerhaft 23-25 km/h in der Ebene fahren und 500-650 hm/h steigen.

hoch – schwer

FĂŒr geĂŒbte und trainierte Rennradfahrer mit Kondition und regelmĂ€ĂŸiger BetĂ€tigung. Bei dieser Tour sollten Sie mindestens 1000 bis 1500 Kilometer in den Beinen haben, damit die Tour Spaß macht! Wir gehen davon aus, dass Sie locker 5 Stunden oder auch mehr im Sattel sitzen können. Bergfahrten ob hinauf und natĂŒrlich hinunter bereiten Ihnen keine
Schwierigkeiten. Tagesleistungen bis zu 150 Kilometer sind hier keine Frage…Passerfahrung zwingend, Sie sollten in der Lage sein lĂ€ngere Steigungen mit min. 8/10 km/h zu fahren, Rennrad erforderlich, Fahren in der Gruppe wird erwartet, auch Windschattenfahren sollte kein Problem sein. Höhenmeter bis 2000 ab und zu auch darĂŒber möglich. „Sie sind eher sportlich. Sie können/wollen dauerhaft 26-27 km/h in der Ebene fahren und 650-800 hm/h steigen.“

schwer – sehr schwer

FĂŒr ambitionierte Hobbysportler, mindestens 3 x wöchentliches Training wird vorausgesetzt. Hier gehen wir davon aus, dass 2000 Trainingskilometer als „Maßstab“ absolviert haben. Ebenso sollten Ihnen 6 bis 8 Stunden im Sattel richtig Spaß machen. Dann sind Sie hier richtig. Bergfahrten sind fĂŒr Sie kein Thema. Hauptsache bergauf! Tagesleistungen bis 150 – aber auch darĂŒber hinaus sind „normal“. Passerfahrung zwingend, Sie sollten in der Lage sein lĂ€ngere Steigungen mit min. 9/10 km/h zu fahren, Rennrad erforderlich, Fahren in der Gruppe wird erwartet, auch Windschattenfahren sollte kein Problem sein. Höhenmeter bis 3000 ab und zu auch darĂŒber möglich. „Sie sind eher leistungsorientiert. Sie können/wollen dauerhaft 28 km/h und mehr auf der Ebene fahren und 800 hm und mehr in der Stunde steigen. „

Wenn Sie nicht die von uns vorgeschlagenen Kilometer haben, dann ist das oft kein Beinbruch, denn viele unserer Teilnehmer gehen regelmĂ€ĂŸig zum Joggen und im Winter zum Langlaufen bzw. Skaten. Oder fahren sportiv Inliner. Dies ist eine gute ErgĂ€nzung zum Radsport, die sich natĂŒrlich in der Fitness wieder spiegelt.
Die Kilometerangaben bei den Schwierigkeitsgraden sind natĂŒrlich bei unseren Trainingslagern insbesondere im FrĂŒhjahr nicht so sehr wichtig. Sie gehen ja ins Trainingslager um Kilometer zu machen und um fit zu werden. Aber dennoch sollten Sie eine Jahresleistung der angegebenen Kilometer regelmĂ€ĂŸig erreichen.