RUND UM DEUTSCHLAND | RHEIN
DE-RUND-DEU2-RAD

Radreise rund um Deutschland Teil 2

  • Individual - Radreise in Planung
  • Teil 2 unseres Radprojektes Rund um Deutschland
  • Rad- und GepĂ€cktransport wĂ€hrend der Reise
11 Tage
RUND UM DEUTSCHLAND | RHEIN

Von Aachen nach GlĂŒckstadt

Hinter uns liegen nun 10 Etappen auf der Reise Rund um Deutschland. Diese Reise wird immer spannender, die EindrĂŒcke nachhaltiger und jetzt beginnen wir so richtig Deutschland in allen Facetten zu begreifen. Im Norden von Deutschland durchfahren wir Marschland, Moorlandschaften und einfach andere Gebiete wie in den ĂŒbrigen Landesteilen. Aber das ist ja der Reiz dieser groß angelegten Radtour, hier wird uns der Geographieunterricht eindrucksvoll nĂ€her gebracht. 

Anspruchsvoller wird es dann im Bayerischen Wald und spÀter aber auch durch das AllgÀu.

Neben dem abwechslungsreichen Tourenradprogramm, das viel ĂŒber Nebenstraßen und gut asphaltierte Feldwege fĂŒhrt, lernen Sie die kontrastreichen Landschaften an den Außengrenzen unseres Landes kennen.

Wir empfehlen die Gruppenradreise Rund um Deutschland. Diese wird 2021 bereits durchgefĂŒhrt. Hier geht es zum Link dieser Reise.

Alle Etappen und Gesamttour der rund um Deutschland Radreise auf einen Blick

Leistungen

  • Fahrt im Fernreisebus mit WC, Klimaanlage
  • 10 x Übernachtung/Halbpension in Zimmer mit Du/WC
  • Radreiseleitung
  • Fährüberfahrt Weser und Ems
  • Rad- und Gepäcktransport während der Reise

Evtl. Eintrittspreise sind nicht inbegriffen.

Allgemeines zur Reise

Reiseprofil


Wenn Sie alle Etappen komplett fahren, dann haben Sie eine durchaus fordernde Radtourzu bewĂ€ltigen und sollten schon hin und wieder entsprechende Tagestouren unternommen haben. Die Etappen sind ĂŒberwiegend zwischen 60 und in der Spitze 107 km lang und es sind zwischen 100 und 250 Höhenmeter pro Radtag zu ĂŒberwinden. Eine ordentliche Grundkondition oder ein E-Bike wĂ€ren eine gute Voraussetzung um viel Freude bei dieser Radtour zu haben. Diese Tour gehört jedoch zu den leichteren Touren unserer Deutschlandumquerung.

Informationen


GepÀckbeförderung tÀglich von Hotel zu Hotel.

 

Anreise / Abreise


Die An- und Abreise ist in Eigenregie zu tÀtigen.

Reisebedingungen


Mindestteilnehmerzahl: 18 Pers. bei einer Absagefrist bis spätestens 30 Tage vor Reisebeginn. (weitere Hinweise siehe Info & Service). Stornostaffel: A

Reiseroute

1. Tag: Aachen nach NiederkrĂŒchten ca. 60 Km / 250 Hm

SeltstĂ€ndige Anreise zum Ausgangspunkt Aachen. Aachen ist die westlichste Stadt Deutschlands und liegt nahe an der niederlĂ€ndischen und belgischen Grenze an den AuslĂ€ufern der Eifel und Ardennen. Schon die Römer schĂ€tzten diese Stadt fĂŒr Kurzwecke und Karl der Große errichtete den Dom, das Wahrzeichen der Stadt. Unsere Route fĂŒhrt uns in nördliche Richtung. Zu Beginn gestaltet sich unser Weg etwas wellig danach jedoch mit fallender Tendenz. Also richtig locker fĂŒr den ersten Tag. Wir passieren dabei die Stadt Herzogenrath, welche viele Jahre vom Bergbau geprĂ€gt wurde. Danach durchqueren wir die niederrheinische Tiefebene. Unser Zielgebiet liegt in der NĂ€he von NiederkrĂŒchten in NRW. (-/-/-)

2. Tag: NiederkrĂŒchten nach Kleve ca. 76 Km / 160 Hm

Das Profil meint es an diesem Tag recht gut mit uns, denn ganz moderat radeln wir in NRW weiter. Bald erreichen wir einen Stadtteil von LĂŒdenscheid. Die Landschaft ist reizvoll und die Bewohner sind bodenstĂ€ndig. Genau das, was uns Radler imponiert. Ein historisches BahnhofsgebĂ€ude steht in BrĂŒgge. Danach fĂŒhrt unser Weg durch viele sehenswerte Ortschaften wie z.B. Kaldenkirchen, welche bereits 1206 erstmals urkundlich erwĂ€hnt wurde. Zum Ende dieser Etappe erreichen wir schließlich Kleve, einer Kleinstadt am unteren Niederrhein an der deutsch-niederlĂ€ndischen Grenze. Die Stadt entstand in dieser Form im Zuge der komm. Neugliederung im Jahre 1969, also eine alte Stadt im neuen Gewand. (F/-/-)

3. Tag: Kleve nach Vreden ca. 78 Km / 220 Hm

Nach unserem Start in Kleve fĂŒhrt uns der Weg weiter in Richtung Rhein den wir schon nach kurzer Distanz ĂŒberqueren. Danach gelangen wir nach Emmerich und wenn die Jahreszeit passt, dann sind auch noch die Störche zu Gast. Hier fahren wir ĂŒber die RheinbrĂŒcke, welche mit 803 m die lĂ€ngste HĂ€ngebrĂŒcke Deutschlands ist. Die BrĂŒcke hat mit 500 m die grĂ¶ĂŸte StĂŒtzweite einer BrĂŒcke in Deutschland. Was auch hier nicht fehlen darf, sind die MĂŒhlen die wir hier antreffen. Naturbelassene Radwege machen das Radlerleben zu einem Event besonderer Art. Da pocht einfach das Radlerherz. Recht entspannt werden wir dann im Raum Vreden unser Quartier ansteuern. (F/-/-)

4. Tag: Vreden nach Nordhorn ca. 78 Km / 220 Hm

Vom Höhenprofil her erwartet uns heute ein total entspannter Tag. Die Höhenmeter generieren sich nur aus der Summe von kleinen Erhebungen. Die Bauweise der HĂ€user in den Dörfern und StĂ€dten ist einfach landestypisch (Backsteinbau). Nach einigen Km gelangen wir an die HaarmĂŒhle, welche nicht weit von der niederlĂ€ndischen Grenze entfernt liegt. Die MĂŒhle ist ĂŒber 390 Jahre alt und gilt als historisches Anwesen. SpĂ€ter durchfahren wir das Huendfelder Moor, welches als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist. In Gronau ist ein Rock- und Popmuseum eingerichtet. Kurz vor unserem Zielgebiet in Nordhorn ist der ausgewiesene Radweg etwas rustikal, aber erfahrenen Radlern sollte das nichts ausmachen. Angekommen in Nordhorn erwartet uns eine Stadt im Ă€ußersten SĂŒdwesten von NRW und unweit der Grenze zu den Niederlanden. (F/-/-)

5. Tag: Nordhorn nach Lathen ca. 77 Km / 150 Hm

Kurz hinter Nordhorn befinden sich eine Reihe von KanĂ€len und Schleusen welche das typische Landschaftsbild prĂ€gen. Ebenso gehören eine Reihe von landwirtschaftlichen GebĂ€uden und Anwesen wie bspw. SchafstĂ€lle dazu. Nach knapp 50 km erreichen wir die Stadt Meppen. Meppen ist eine kleine Kreisstadt im Emsland mit einem historischen Stadtkern. Dieser ist umgeben von einem Stadtwall. Unweit von Meppen erkennen wir einen großen KĂŒhlturm mit der grĂ¶ĂŸten Weltkarte Europas. Danach passieren wir den Ort Haren an der Ems und schon erreichen wir unser Zielgebiet: Lathen am Emsradweg. (F/-/-)

6. Tag: Lathen nach Emden ca. 92 Km / 60 Hm

Heute starten wir frĂŒhzeitig, denn die Strecke der Tour durch Ostfriesland ist etwas lĂ€nger als die gestrige. Dabei mĂŒssen wir auch einige bewegliche BrĂŒcken passieren. Das macht die Sache spannend und bietet einige Fotomotive wie z.B. die RathausbrĂŒcke in Leer. Unser Motto fĂŒr heute: Das Profil flach - die Landschaft weitlĂ€ufig. Wir befinden uns auf dem Emsradweg. Das StĂ€dtchen Papenburg ist allemal sehenswert, eine WindmĂŒhle und in der Altstadt die historischen HolzkĂ€hnen laden hier zu einem Fotostopp ein. SpĂ€ter erreichen wir den Yachthafen und die Werft. Immer weiter an der Ems entlang und flach bis Haneburg uns empfĂ€ngt die ostfriesische Deichlandschaft. Bei Ditzum setzen wir mit der FĂ€hre ĂŒber die Ems ĂŒber. Kurz danach sind wir dann auch schon im Emden. Wieder mal eine Langdistanz geschafft. (F/-/-)

7. Tag: Emden nach Norden  ca. 63 Km / 50 Hm

Immer weiter nordwĂ€rts fĂŒhrt uns unsere Radreise. Den Wind im Gesicht und gute Laune, das bringt uns dem heuten Ziel nĂ€her. Gegen Mittag befinden wir uns auf Höhe der ostfriesischen Insel Borkum. Doch die liegt etwa 30 km von der KĂŒste entfernt. Schon bald erreichen wir den Dollart, welcher hier in die Nordsee mĂŒndet. In RĂŒsum grĂŒĂŸt uns eine alte MĂŒhle, sicherlich nicht die einzige, aber immer ein Fotomotiv. Kurz danach gelangen wir in den Nationalpark NiedersĂ€chsisches Wattenmeer. Hier begegnen wir immer wieder einer Bezeichnung „Siel“, dies bedeutet ein GewĂ€sserdurchlass in einem Deich. In Norden Ostfriesland befinden sich z.B. dassehenswerte Automobil- und Spielzeugmuseum, die historische DeichmĂŒhle Norden, das Kunsthaus und die reich ausgestattete Ludgeri Kirche. (F/-/-)

8. Tag: Norden nach  Wilhelmshaven 109 km / 75 Hm

Heute hoffen wir auf RĂŒckenwind, denn es geht der NordseekĂŒste entlang. In respektabler Distanz liegen die ostfriesischen Inseln Norderney, Baltrum und Langeoog. Vorbei am Hafen von Norddeich. Anschließend sind wir auf Höhe vom Wattmeer. Hier fahren wir auf dem NordseekĂŒsten-Radweg. Zur Abwechslung radeln wir etwas ins Landesinnere nach Esens, einer Kleinstadt welche mit Urlaubsspaß fĂŒr Groß und Klein wirbt. Das mĂŒssen wir doch auch mal anschauen! Die Nordsee lĂ€sst uns einfach nicht los, immer links das Wasser und rechts die Kette. Letztendlich fahren wir aber dann mehr in Richtung Landesinneres und freuen uns auf Wilhelmshaven am Jadebusen. Riesige Hafenanlagen sind hier angelegt, fĂŒr „Landratten“ fast unvorstellbar, aber alles im Laufe der Zeit gewachsen. (F/-/-)

9. Tag: Wilhelmshaven nach Bremerhaven ca. 107 km / 150 Hm

„Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben“, Matthias Claudius prĂ€gte diesen Satz. Genau das hoffen wir auch heute. Zuerst fahren wir um den Jadebusen. Der Ort Dangast ist ein Nordseebad und wirbt mit Sommer, Sonne und Sonnenschein! Doch allzu lange werden wir hier nicht verweilen da der heutige Track zwar nicht besonders schwierig, aber doch recht langgezogen ist. Langwarden ist ein Ort auf der Halbinsel Butjadingen im Landkreis Wesermarsch. Die bewohnten Gebiete und Ortschaften sind hier doch sehr verstreut, aber so ist Ostfriesland. Ja Deutschland erleben und „erfahren“ bedeutet immer die Augen offen halten und immer Aufnahmebereit sein. Vor Bremerhaven benötigen wir noch eine FĂ€hre um ĂŒberzusetzen ĂŒber die Weser. Danach ist das Ziel erreicht und uns beschleicht das GefĂŒhl, dass wir in der Gruppe einmal wieder gut gearbeitet haben. Bremerhaven liegt am Westrand des Elbe-Weser-Dreiecks. Maritimes Klima existiert hier, jedoch sind Hitzeperioden eher selten. Schiffsabfahrten und -ankĂŒnfte haben hier immer eine bestimmte Bedeutung. (F/-/-)

10. Tag: Bremerhaven nach GlĂŒckstadt  ca. 108 Km / 75 Hm

AllmĂ€hlich geht dieser 2. Reiseblock zu Ende. Doch vorher wollen wir diese Route noch gut zu Ende bringen. Gemeinsam in der Gruppe zu Radeln macht einfach mehr Spaß. Immer noch an der Nordsee entlang und rechts die dĂŒnn besiedelten Ortschaften. Bereits 1000 n. Chr. waren hier schon die Römer und haben das Gebiet besiedelt. Auch das „Shanti Chöre“ Treffen ist schon legendĂ€r und gehört hierin Bremerhaven zur Kultur. Der Fischereihafen von Cuxhaven zĂ€hlt zu den grĂ¶ĂŸten FischereihĂ€fen Deutschlands. Bald schon erreichen wir die Elbe und unser zweiter Reiseblock findet sein Ende. Übernachtung im Raum GlĂŒckstadt / Stade. Dann noch den wichtigen Hinweis: Einfach weiterschauen und den 3. Reisblock ins Visier nehmen. Deutschland hat schon was zu bieten, vielleicht ist das in den letzten Jahren etwas untergegangen! (F/-/-)

11. Tag: EigenstÀndige Heimreise.

Ähnliche Reisen

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Rad

sehr leicht

Auch fĂŒr ungeĂŒbte Radler.

leicht

FĂŒr ungeĂŒbte Radler mit etwas Kondition.

mittel

FĂŒr geĂŒbte Radler, mit etwas Kondition.

hoch

FĂŒr geĂŒbte Radler mit regelmĂ€ĂŸiger BetĂ€tigung.

schwer

FĂŒr Hobbysportler, mindestens 3 x wöchentliches Training.

Wandern

sehr leicht

Auch fĂŒr ungeĂŒbte Wanderer.

leicht

FĂŒr ungeĂŒbte Wanderer mit etwas Kondition.

mittel

FĂŒr geĂŒbte Wanderer, mit etwas Kondition.

hoch

FĂŒr geĂŒbte Wanderer mit regelmĂ€ĂŸiger BetĂ€tigung.

scher

FĂŒr Hobbysportler, mindestens 3 x wöchentliches Training.

Mountainbike - MTB

LEVEL1 (EINSTEIGER)

Tagesleistung < 80 km, < 1500 Hm: Diese Touren finden oft auch schon im alpinen Bereich statt.
Fahrtechnik: Schotter- und Wanderwege sind hier auf lĂ€ngeren Abschnitten zu meistern. Kleine Stufen und Wurzeln sollten kein ernstes Hindernis darstellen. Schwierige, steile Passagen beschrĂ€nken sich auf wenige Meter. Nach der Single-Trailskala S1, SchlĂŒsselstellen kurz evtl. Single-Trailskala S2 (diese kann man auch mal schieben). (S1 = Auf einem mit S1 beschriebenen Weg muss man bereits kleinere Hindernisse wie flache Wurzeln und kleine Steine erwarten. Sehr hĂ€ufig sind vereinzelte Wasserrinnen und ErosionsschĂ€den Grund fĂŒr den erhöhten Schwierigkeitsgrad, der Untergrund kann teilweise auch nicht verfestigt sein. Das GefĂ€lle betrĂ€gt maximal 40%. Spitzkehren sind nicht zu erwarten. S2 = Im S-Grad
S2 muss man mit grĂ¶ĂŸeren Wurzeln und Steinen rechnen. Der Boden ist hĂ€ufig nicht verfestigt. Stufen und flache Treppen sind zu erwarten. Oftmals kommen enge Kurven vor, die Steilheit betrĂ€gt passagenweise bis zu 70%)
Kondition: Eine Fahrleistung von 1500 Hm am Tag sollen kein Problem sein. Sie sollten bereits etwas lĂ€ngere Anstiege von bis zu 600 Hm am StĂŒck bewĂ€ltigen können. Orientierungshilfe fĂŒr Ihr Bergauf-Tempo: 400 Hm/Stunde, die TourenlĂ€nge kann bis zu 4 h reine Fahrzeit betragen.

LEVEL 3 (KÖNNER)

Tagesleistung < 100 km, < 2100 Hm: Lange Anstiege von bis zu 2 h am StĂŒck zu meistern und ein gutes Bikehandling sind auszeichnend fĂŒr den Könner.
Fahrtechnik: Lange Trailabfahrten mit Spitzkehren oder zu ĂŒberfahrende Wurzeln und Stufen, auch auf losem Geröll. Nach der Single-Trailskala S2 bis
S3 (S2 = Im S-Grad S2 muss man mit grĂ¶ĂŸeren Wurzeln und Steinen rechnen. Der Boden ist hĂ€ufig nicht verfestigt. Stufen und flache Treppen sind zu
erwarten. Oftmals kommen enge Kurven vor, die Steilheit betrĂ€gt passagenweise bis zu 70%) S3 = Verblockte Singletrails mit vielen grĂ¶ĂŸeren Felsbrocken
und/ oder Wurzelpassagen gehören zum S-Grad S3. Hohe Stufen, Spitzkehren und kniffelige SchrÀgfahrten kommen oft vor, entspannte
Rollabschnitte werden selten. HĂ€ufig ist auch mit rutschigem Untergrund und losem Geröll zu rechnen, Steilheiten ĂŒber 70% sind keine Seltenheit.)
Kondition: Lange Anstiege von bis zu 2 h Stunden und mehr im zum Teil steilen GelĂ€nde erfordern ein hohes Maß an körperlicher Fitness. Es kommen
durchaus Schiebe- und Tragepassagen bergauf vor. Orientierungshilfe fĂŒr Ihr Bergauf-Tempo: 600 Hm/Stunde.

LEVEL 4 (PROFIS)

Tagesleistung > 100 km, > 2500 Hm: Exzellente konditionelle Grundlagen, sehr gutes Bikehandling und Fahrten in schwierigen GelĂ€ndeabschnitten sind fĂŒr einen Profi mit (Marathon-) Ambitionen kennzeichnend. Nach der Single-
Trailskala S2 bis S3 in Ausnahmen S5. S4 beschreibt sehr steile und stark verblockte Singletrails mit großen Felsbrocken und/ oder anspruchsvollen
Wurzelpassagen, dazwischen hÀufig loses Geröll. Extreme Steilrampen, enge Spitzkehren und Stufen, bei denen das Kettenblatt unweigerlich aufsetzt,
kommen im 4. Grad hÀufig vor.) S5 = Der S-Grad S5 wird charakterisiert durch blockartiges GelÀnde mit Gegenanstiegen, Geröllfeldern und Erdrutschen,
ösenartigen Spitzkehren, mehreren hohen, direkt auf einander folgenden AbsĂ€tzen und Hindernissen wie umgefallenen BĂ€umen – alles
oft in extremer Steilheit. Wenn ĂŒberhaupt, ist wenig Auslauf bzw. Bremsweg vorhanden. Hindernisse mĂŒssen z. T. in Kombination bewĂ€ltigt werden.

Rennrad

Unsere Leistungsprofile sollen es Ihnen ermöglichen, einzuschĂ€tzen, ob Sie in der Lage sind, diese Rennradreise körperlich zu schaff en. Mit Ihrer Buchung melden Sie sich zu einer gefĂŒhrten Gruppen-Radreise an. Wir betonen hier die Gruppendynamik. In der Regel begleitet ein Rennradguide unsere gefĂŒhrten Rennradtouren. Der Rennradguide orientiert sich am Leistungsvermögen der jeweiligen Gruppenmitglieder. Dieses kann je nach Gruppe mehr oder weniger hoch sein. Der Guide ist immer bestrebt, die in der Ausschreibung genannten Touren durchzufĂŒhren und hinsichtlich des gefahrenen Tempos den bestmöglichen Kompromiss zu finden.

Sind Sie ein Ă€ußerst starker Radfahrer. Dann kann Ihnen das gefahrene Tempo möglicherweise zu langsam sein. Wir wollen Sie nicht ausbremsen und empfehlen daher Ă€ußerst starken Radfahrern Folgendes:
Sie sollten im Besitz eines NavigationsgerĂ€tes sein und evtl. auch von Kartenmaterial (min. 1:200.000). Mit den von Launer-Reisen zur VerfĂŒgung gestellten GPX-Dateien können Sie Ihrem Fahrspaß frönen und alleine oder mit Ă€hnlich starken Fahrern vorweg fahren. Unser Rennradguide weist Sie zu Etappenbeginn in die Strecke mit Bushaltepunkten, Verpflegungsmöglichkeiten, SehenswĂŒrdigkeiten und Ziel (Hotel oder Busverladepunkt) ein. Rennradguide und Busfahrer sind – wenn nötig und Telefonnetz vorhanden – telefonisch erreichbar.

Sind Sie der sportliche Typ, der es schafft auch am Berg den Gruppenschnitt zu ĂŒbertreffen. Sie fahren in der gefĂŒhrten Gruppe ganz oder zeitweise mit und akzeptieren aus sportlicher Sicht ein weniger anspruchsvolles Fahren im Bewusstsein, sich fĂŒr eine Gruppenreise entschieden zu haben.
KĂŒrzere Anstiege fahren sie vorne in der Gruppe mit dem Rennradguide hinauf und warten am Scheitelpunkt auf den Rest der Gruppe. Bei lĂ€ngeren Anstiegen/PĂ€ssen fahren Sie Ihr eigenes Tempo und warten am Scheitelpunkt/Pass auf den Rest der Gruppe und den Rennradguide,
der lange Anstiege hinten fĂ€hrt, um weniger starke Teilnehmer zu unterstĂŒtzen und die Gruppe fĂŒr den Fall von Pannen/UnfĂ€llen vor sich zu haben.

Sie sind der „Ausdauertyp“ (siehe 3 RĂ€der): FĂŒr diesen Fall fahren Sie engagiert in der Gruppe das Tempo mit, das unser Guide unter BerĂŒcksichtigung
der jeweiligen Teilnehmer vorgibt.

sehr leicht

Auch fĂŒr ungeĂŒbte Rennradsportler geeignet – Diese Leistungsgruppe haben wir nur im Programm, wenn wir parallel eine Trekking-Radgruppe anbieten, der Sie sich jederzeit anschließen können.

leicht

FĂŒr ungeĂŒbte Rennradfahrer mit etwas Kondition – Sie wollen nicht dauerhaft angestrengt Rennrad fahren sondern mehr die frische Luft, Land, Leute und Kultur genießen. FĂŒr diesen Fall fahren Sie, wenn in der Rennradausschreibung 2 Kilometerangaben stehen, in der Regel die kĂŒrzere Tour. Das bedeutet aber auch, dass Sie Etappen teilweise mit dem Bus ĂŒberbrĂŒcken.

mittel – mittelschwer

FĂŒr geĂŒbte Rennradfahrer mit etwas Kondition – Bei dieser Tour sollten Sie vielleicht schon ca. 300 bis 600 Kilometer in den Beinen haben. Tagesleistungen bis 100 Kilometer werden vorausgesetzt. Höhenmeter bis 1500 möglich. „Sie sind eher ausdauernd. Sie können/wollen dauerhaft 23-25 km/h in der Ebene fahren und 500-650 hm/h steigen.

hoch – schwer

FĂŒr geĂŒbte und trainierte Rennradfahrer mit Kondition und regelmĂ€ĂŸiger BetĂ€tigung. Bei dieser Tour sollten Sie mindestens 1000 bis 1500 Kilometer in den Beinen haben, damit die Tour Spaß macht! Wir gehen davon aus, dass Sie locker 5 Stunden oder auch mehr im Sattel sitzen können. Bergfahrten ob hinauf und natĂŒrlich hinunter bereiten Ihnen keine
Schwierigkeiten. Tagesleistungen bis zu 150 Kilometer sind hier keine Frage…Passerfahrung zwingend, Sie sollten in der Lage sein lĂ€ngere Steigungen mit min. 8/10 km/h zu fahren, Rennrad erforderlich, Fahren in der Gruppe wird erwartet, auch Windschattenfahren sollte kein Problem sein. Höhenmeter bis 2000 ab und zu auch darĂŒber möglich. „Sie sind eher sportlich. Sie können/wollen dauerhaft 26-27 km/h in der Ebene fahren und 650-800 hm/h steigen.“

schwer – sehr schwer

FĂŒr ambitionierte Hobbysportler, mindestens 3 x wöchentliches Training wird vorausgesetzt. Hier gehen wir davon aus, dass 2000 Trainingskilometer als „Maßstab“ absolviert haben. Ebenso sollten Ihnen 6 bis 8 Stunden im Sattel richtig Spaß machen. Dann sind Sie hier richtig. Bergfahrten sind fĂŒr Sie kein Thema. Hauptsache bergauf! Tagesleistungen bis 150 – aber auch darĂŒber hinaus sind „normal“. Passerfahrung zwingend, Sie sollten in der Lage sein lĂ€ngere Steigungen mit min. 9/10 km/h zu fahren, Rennrad erforderlich, Fahren in der Gruppe wird erwartet, auch Windschattenfahren sollte kein Problem sein. Höhenmeter bis 3000 ab und zu auch darĂŒber möglich. „Sie sind eher leistungsorientiert. Sie können/wollen dauerhaft 28 km/h und mehr auf der Ebene fahren und 800 hm und mehr in der Stunde steigen. „

Wenn Sie nicht die von uns vorgeschlagenen Kilometer haben, dann ist das oft kein Beinbruch, denn viele unserer Teilnehmer gehen regelmĂ€ĂŸig zum Joggen und im Winter zum Langlaufen bzw. Skaten. Oder fahren sportiv Inliner. Dies ist eine gute ErgĂ€nzung zum Radsport, die sich natĂŒrlich in der Fitness wieder spiegelt.
Die Kilometerangaben bei den Schwierigkeitsgraden sind natĂŒrlich bei unseren Trainingslagern insbesondere im FrĂŒhjahr nicht so sehr wichtig. Sie gehen ja ins Trainingslager um Kilometer zu machen und um fit zu werden. Aber dennoch sollten Sie eine Jahresleistung der angegebenen Kilometer regelmĂ€ĂŸig erreichen.