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(Bitte
beachten Sie unsere Bildergalerie nach der Reisebeschreibung)
Der Jakobsweg (el Camino), den man auch
gerne als ersten Europäischen Kulturweg nennt, bietet eine Fülle von
Eindrücken. Ob verschiedene Höhenlagen und Klimazonen, oder landschaftliche
und kulturhistorische Schönheiten, ob Stille und Lärm, Wärme und Kälte, ja
alles werden Sie auf dieser doch heilbringenden Route kennen lernen.
Profil: Die
Tagesstrecken von 20 bis gute 30 km Länge führen durch leichtes, mittel -
schweres und anspruchsvolles Gelände mit ausreichenden Pausen und Zeit für
kulturelles Programm. Das Tagesgepäck wird jeweils in einem kleinen Rucksack
mitgenommen, für die übrigen Gepäckstücke steht der Bus zur Verfügung.
Erforderlich sind mittlere bis gute Kondition und erprobtes Schuhwerk. Auch hier
gilt das gleiche wie bei unseren Radreisen: Der Bus ist ständig in der Nähe,
sollten Sie einmal eine Etappe nicht mehr laufen möchten, können sie jederzeit
umsteigen.
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Neue
Streckenführung: Bereits am 2. Tag wird gewandert!
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1. Tag: 1.00 Uhr Abfahrt in Wört/Betriebshof
Launer-Reisen mit dem Bus durchs Burgund – Rhonetal nach
Südfrankreich zu unserer ersten Übernachtung. Abendessen.
2. Tag: Ibanetapass hinunter zum Kloster Roncevalles
- Burguete/Auritz (ca. 5,5 km). Über Tarbes kommen wir in die Pyrenäen nach St.-Jean-Pied-de-Port. Mit
dem Bus fahren wir hinauf zum Ibanetapass. Von hier Wanderung hinunter zum Kloster Roncevalles und weiter
nach Burguete/Auritz. Anschließend geht es mit dem Bus nach Pamplona. Abendessen und Übernachtung im
Raum Pamplona.
3. Tag: Pamplona –
Logrono (ca. 6/22 km) Wanderung von Cizur Menor über den Puerto del Perdon,
dem Berg der Windmühlen. Nehmen Sie sich heute Zeit, denn wir haben heute eine
Bergstrecke alpinen Charakters. Zur Mittagszeit kommen wir nach Eunate
mit wunderschöner Templerkirche. Anschließend auf relativ flacher
Strecke nach Puenta la Reina, unser Tagesziel. Hier überwandern wir die
berühmte romanische Brücke, auch Brücke der Königin genannt, die den Fluß
Arga überspannt. Mit dem Bus in den Raum Logrono.
4. Tag: Logrono –
Burgos (ca. 20 km) Wir fahren von Logrono mit dem Bus über Santo Domingo
de la Calzada, wo das berühmt Hühnerwunder stattfand, nach Villafranca Montes
de Oca – Von hier wandern wir auf dem Camino abseits jeglichen Verkehrs auf
herrlichen Wegen über San Juan de Ortega (Klosterkirche und daneben eine gute
Bodega mit Möglichkeit zur Einkehr) Wer nicht mehr weiter wandern möchte kann
hier auf unseren Bus umsteigen. Weiter nach Atapuerca. Vorwiegend Wald- u.
Feldwege durch Pinienhaine, Macchia und hügeliges Gelände. Gesamthöhenmeter
an diesem Tag: Ca. 350 bis 400. Anschließend geht es mit dem Bus nach Burgos
zum Quartier. Am Abend erwartet Sie noch eine Stadtführung durch Burgos mit der
berühmten Kathedrale, welche die schönste Nordspaniens ist.
5. Tag: Burgos –
Carrion de los Condes (ca. 29km) Von Tardajos starten wir unsere lange
Wanderung. Die Landschaft wird flacher, übersichtlicher, aber auch karger und
ärmlicher. Doch der Weg wird deshalb nicht einfacher für uns. Über Hornillos
del Camino kommen wir nach Hontanas. Hier wartet der Bus auf Sie für eine
Pause. Wenn Ihnen 24 Kilometer reichen, dann nehmen Sie den Bus. Wenn Sie noch
weiter wandern möchten, dann ist der Fußmarsch über das Kirchlein St. Anton
nach Castrojeriz eine wunderschöne Tour. Gesamthöhenmeter der Tagestour: ca.
350. Von hier Fahrt über Fromista (romanische Kirche San Martin) bis zum
Quartier nach Carrion de los Condes.
6. Tag: Carrion de
los Condes – Leon (ca. 20/25 km) Nach Carrion haben wir eine gerade
Strecke und wenn das Wetter prima ist, können wir den grenzenlosen Horizont mit
den Gedanken greifen. Eine karge Strecke, nicht unbedingt schön, aber
faszinierend. Nach Sahagun machen wir Mittagspause bevor Sie am späten
Nachmittag das hiesige „Pilgerlehmhaus" in Burgo el Ranero kennenlernen,
wo wir uns natürlich einen der begehrten Stempel für unseren Pilgerausweis
holen. Gesamt-Höhenmeter: ca. 200.
Dann geht es weiter nach Leon zur Übernachtung. Am späten Nachmittag werden
wir von einem Stadtführer in Leon begrüßt. Wir sehen vor allem die
Kathedrale, den Gaudipalast und das ehemalige Pilgerkloster San Marcos (heute
Parador) mit seiner reich geschmückten Fassade.
7. Tag: Leon – die
Königsetappe – Ponferrada (ca. 20 km) Frühstück, heute erwartet Sie ein
langer Tag mit tollen Ausblicken, die Königsetappe auf unserer Route nach
Santiago. Mit dem Bus geht es zuerst nach Astorga, wo wir den bekannten
Bischofspalast von Gaudi sowie die Kathedrale kennen lernen. Weiter bis ins
Museumsdorf Castrillo de Polvazares. Hier ebenso Aufenthalt und Besichtigung.
Über Feldpisten und Feldwege durch Hügellandschaft mit Feldern, Weinbergen und
Wäldern wandern wir in einzigartig schöner Strecke hinauf zum Cruz de Ferro.
Freuen Sie sich auf eine grandiose Wandertour. Wer noch genügend Kraft in den
Beinen hat läuft abwärts bis zum berühmten Bergdorf Acebo. Gesamthöhenmeter
bis Cruz de Ferro ca. 400. Bis Acebo noch einmal ca. 80 Höhenmeter. Mit dem Bus
nach Ponferrada zur Übernachtung. Bevor wir das Hotel beziehen machen wir Halt
an der berühmten Templerburg..
8.
Tag: Ponferrada – Sarria (ca. 17 km) Mit dem Bus über
Villafranca del Bierzo (Halt an der romanischen Kirche „Inglesia de
Santiago" mit dem Tor der Vergebung und Pilgerherberge) weiter durch die
grünen Berge Galiziens vorbei an Weinbergen – über den Cebreiro – Paß
hinauf nach Cebreiro. Hier Halt im berühmten Bergdorf mit Besichtigung der
bekannten Pallozas und der berühmten Dorfkirche mit dem heiligen
Nationalschatz, dem Kral von Cebreiro. Von Triacastella Wanderung zum Kloster
San Julian. Mehr als 400 Höhenmeter überwinden wir mit kurzen, steilen
Anstiegen auf dem alten Camino. Anschließend geht es auf wenig befahrener
asphaltierter Straße, Waldwege und Bergpfade, Kastanienwälder und
Macchienlandschaft nach Samos zum bekannten Kloster. Weiter geht es mit dem Bus
nach Sarria.
9. Tag: Sarria –
Santiago (ca.19/25 km) Früh verlassen wir Sarria und irgendwie spürt man
schon die Spannung. Heute! Ja heute werden wir das langersehnte Ziel erreichen.
Busfahrt in die Nähe von Castro oder Amonal. Auch wenn kulturell das letzte
Stück uninteressant erscheinen mag, für viele wird es trotzdem die schönste
Etappe sein. Allein der herrliche "Spaziergang" durch den
Eukalyptuswald ist ein wohltuendes Erlebnis. Spätestens am Monte do Gozo werden
sich viele in die Arme fallen, denn von hier haben wir bereits einen Blick auf
Santiago de Compostela. Jetzt sind es nur noch 5 km und das Ziel ist erreicht.
(ca. 200 HM)
10. Tag: Santiago – Suances.
Stadtführung mit einem ortskundigen Guide – etwas Zeit zur Besinnung und
schon nehmen wir Abschied von dem wohl ersehntesten Punkt dieser Reise. Mit dem
Bus erreichen wir am Abend über Gijon den schönen Ort Suances an der
Atlantikküste. Abendessen und Übernachtung.
11. Tag: Suances
Frankreich. Nach einem zeitigen Frühstück geht es vorbei an Santander
durchs Baskenland – Bilbao – San Sebastian – Biarritz – Bordeaux –
Westfrankreich zur letzten Übernachtung.
12. Tag: Rückreise
vorbei an Tours der Loire entlang – vorbei an Paris – Reims – Metz zu den
Abfahrtsorten. Rückkehr ist am späten Abend vorgesehen. Änderungen behalten
wir uns vor.

Leistungen
• Fahrt im Fernreisebus mit WC,
Klima usw.
• 11 x Übernachtung/Halbpension in guten Mittelklassehotels in Zimmer mit
Du/WC
• Durchgehende Reiseleitung mit Erklärungen im Bus - Wanderbegleitung
• Stadtführung mit ortskundigen Guide in Burgos, Leon und Santiago
• Gepäcktransport durch unseren Bus
• Pilgerausweis
• Umfassende Reiseunterlagen zur Reise mit Wanderkarten, Beschreibungen usw.
Eventuelle Eintrittspreise sind
nicht inbegriffen.
Mindestteilnehmerzahl: 22 Personen
Eine frühzeitige Buchung sichert Ihnen einen guten Platz.
| Reisepreis im
Doppelzimmer |
1.536,00 € |
| Einzelzimmerzuschlag |
299,00 € |
| Frühbucherpreis
bis 31.01.2012 p./P. im DZ |
1.456,00
€ |
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Sparen Sie Papier - der Umwelt zuliebe -
hier
geht es zum Download dieser Reise
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| Diese Reise können Sie
mit unsere Reise auf dem Französischen
Jakobsweg "Via Podiensis" kombinieren: Der Termin ist
dann: 18 Tage vom 26.05.-12.06.2012 bzw. 09.09. - 26.09.2012 von Le
Puy bis Santiago de Compostela |
2.440,00 € |
| Einzelzimmerzuschlag der
Kombinationsreise 2012 |
495,00 € |
| FRÜHBUCHERPREIS
31.01.2012 p./P. im DZ |
2.318,00
€ |
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Zum Anmeldeformular
für online-Buchung.
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Zu
unserer Jakobsweg-Wander-Reise können Sie verschiedene Kunden-Referenzen lesen.
Siehe: Referenzseite
Jakobsweg
Fragen Sie bitte
nach der Zustiegsstelle
in Ihrer Nähe!
Möchten Sie eine Reiseversicherung
abschließen?
Weitere Informationen und
Anmeldung bei:

Wehrlachstr.
5
D-73499 Wört
Tel. (07964) 92 100- 0
Fax: (07964) 92 100- 90
Bildergalerie - Wanderreise - Jakobusweg - Jakobsweg - von Pamplona bis
Santiago de Compostela. Wir haben die schönsten Etappen auf diesem Abschnitt
für Sie zusammengestellt.
Hier finden Sie eine weitere Bildergalerie von
der Wanderreise Jakobsweg Spanien. Klick!
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| Orange |
Pont du Gard |
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| Denkmal in den Pyrenäen - Tour de France |
Aufenthalt in Biarritz |
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| Biarritz - schönstes Seebad Frankreichs |
Endlich Start der Wanderer und Radfahrer in
Pamplona |
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| Unsere Wandergruppe |
Die schöne Kirche von Eunate - wahrscheinlich
eine Templerkirche |
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| Die schöne Kirche von Eunate |
Auf dem Camino |
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| Stempel abholen für den Pilgerausweis |
Barbara Launer beim Stempel abholen |
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| Puente La Reina |
Auf dem Camino ist es oft auch lustig |
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| Unsere Wanderer auf dem Camino de Santiago |
Der Jakobsweg - wunderschön und oft bizarr |
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| Eine Pause gefällig - der Bus ist immer in
greifbarer Nähe |
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| Ein Esel auf dem Camino |
Burgos ein Höhepunkt unserer Reise |
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| Kathedrale von Burgos |
Kathedrale Burgos |
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| Burgos |
Burgos |
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| Fromista |
Mit dem Pferd auf dem Camino |
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| Kloster San Zoilo -
Carrion de Los Condes |
Villalcázar de la
Sirga Kirche Santa María la Blanca |
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| Villalcázar de la
Sirga Kirche Santa María la Blanca |
Villalcázar de la
Sirga Kirche Santa María la Blanca |
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Ein Pilger auf dem Jakobsweg |
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Auf dem Jakobusweg |
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| Pause auf dem Jakobusweg |
Tante Anna an der Cale Santa Ana (Straße zur
Heiligen Anna) |
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| Ein Schäfer auf dem Jakobsweg mit seiner Herde |
Das bekannte Pilgerlehmhaus von
Sahagun. |
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| León |
Gaudipalast von León |
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| Kathedrale von León |
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| Peter Launer unser Busfahrer auf dem Jakobsweg |
Parador San Marcos von Leon |
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| Astorga mit Bischofspalast von Gaudi und
Kathedrale |
Astorga - das bekannte Rathaus |
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| Castrillo - Museumsdorf am Camino |
Auf dem Weg zum Cruz de Ferro - Königsetappe |
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| Tante Anna am Cruz de Ferro |
Frau Dr. Seraphim am Cruz de Ferro |
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| Der Camino |
Eine lustige Pilgerherberge |
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| Tante Anna am Camino |
Im Bergdorf Acebo wurde es für unseren Bus
richtig eng. Kein Problem für Peter Launer |
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Die Templerburg von Ponferrada |
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O Cebreiro mit einem Pallozas auf dem Jakobsweg |
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| Ein wunderschöner Umweg auf dem Jakobsweg - Weg
nach Samos. |
Auf dem Weg nach Samos |
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| Auf dem Weg nach Samos |
Auf dem Weg nach Samos |
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| Stimmung am Jakobsweg |
Kloster Samos |
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| Kloster Samos |
Radfahrer und Wanderer am Jakobsweg |
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| Ein berühmter Wegweiser - es ist nicht mehr
weit bis Santiago |
Barbara Launer und Paul Launer kurz vor Santiago
de Compostela |
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| Ein Hórreo (Getreidespeicher oder Speicher für
Feldfrüchte) |
ein herrliches Bauernhaus |
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| Monte do Gozo nur noch ca. 5 km bis Santiago |
Die Ortsgrenze ist erreicht. Paul Launer am
Ortsschild von Santiago de Compostela. |
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Die Kathedrale von
Santiago |
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| Gruppenbild in
Santiago |
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Unser Pilgerausweis
auf dem Jakobsweg
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In
Santiago erhielten wir im Pilgerbüro die Compostela (Pilgerurkunde). Sie
bescheinigte uns, dass wir das Ziel erreichten und davon mindestens 100 km
(die letzten 100 km) zu Fuß zurücklegten.
Die Urkunde ist lateinisch verfasst und
die Übersetzung lautet in etwa:
"Das Kapitel dieser mütterlichen,
apostolischen und metropolitanischen Kirche von Compostela, der Wächter
des Siegels des Altares des seligen Apostels Jakobus, in der Absicht,
allen Gläubigen und Pilgern, die aus dem ganzen Erdkreis beseelt von
Verehrung oder eines Gelübdes willen vor der Tür unseres Apostels, des
Patrons und Schutzherren der spanischen Lande, des heiligen Jakobus,
zusammenkommen, echte Schreiben zur Bestätigung des Besuches zu
verschaffen, macht allen und jedem, die in das Vorliegende Einblick
nehmen, bekannt, dass
(Vorname und Nachname des Pilgers - bei mir: "Paulum" Launer )
dieses allerheiligste Gotteshaus, von Frömmigkeit getrieben, ehrerbietig
besucht hat. Zur Beglaubigung dafür überreiche ich dir/Ihnen dieses
vorliegende Schreiben, versehen mit dem Siegel eben derselben heiligen
Kirche.
- Gegeben in Compostela den (Tag,
Monat, Jahr)" (evtl. noch Annus Sanctus - heiliges
Jahr)."
etwas Geschichte:
Vorläufer der Compostela waren sogenannte Beglaubigungsschreiben,
die den Pilgern seit dem 13. Jahrhundert ausgestellt wurden, um ihnen die
Absolvierung der Reise zu beurkunden. Die früher akzeptierten Nachweise,
beispielsweise die Jakobsmuschel, hatten sich als nicht ausreichend fälschungssicher
erwiesen.
Wer die Compostela vorzeigen konnte, war
ursprünglich berechtigt, sich drei Tage kostenlos in einer im 16.
Jahrhundert erbauten Herberge einer königlichen Stiftung, dem "Hostal
de los Reyes Catolicos" neben der Kathedrale, von den Anstrengungen
der Reise zu erholen. Dieses Hospital wurde später zu einem städtischen
Krankenhaus und 1954 zu einem Parador umgebaut. Weil die Katholischen Könige
in der Gründungsurkunde als Stiftungszweck Mildtätigkeit verfügt
hatten, werden als Relikt dieser Verfügung heute im Pilgerspeiseraum des
Hotels täglich 10 Pilger mit Frühstück, Mittag- und Abendessen beköstigt.
Entgegen einer verbreiteten Auffassung ist
die Urkunde Compostela keine Ablassbescheinigung. Für einen
Plenarablass, der in den Heiligen Compostelanischen Jahren gewährt wird,
ist die Art der Anreise unerheblich. Der Vergabepraxis liegt damit
allerdings eine gewisse Inkonsequenz zugrunde, denn schließlich betritt
nicht jeder unmotorisierte Pilger die Kathedrale pietatis causa devote
(in Andacht und aus Gründen der Verehrung). Die Inkonsequenz in der
Urkundenvergabe lässt sich teilweise aus dem Selbstverständnis der
Pilgerstadt Santiago als Höhepunkt und Abschluss einer tief empfundenen
Erfahrung des religiös motivierten Unterwegs-Seins deuten.
Hier können Sie lesen wie zufrieden
unsere Kunden sind: Ein
Gedicht von Renate - einer Jakobsweg-Pilgerin
Erwartungen?
Erwartungen Erfüllt?
Dem Alltag entfliehen
Sich auf den Weg einlassen
Sich auf den Weg machen
Steinige Pfade, sanfte Hügel
Steile Anhöhen, rauschende Bächlein
Blühende Wiesen, bunte Sträucher
Blauer Himmel, heiße Sonne
Wind und Wolken
Kirchen und Kirchlein
Kreuze am Wegesrand
Häuser - aus Stein, aus Lehm
Tiere -
Kühe, Pferde, Schafe und Ziegen
Vögel und Schmetterlinge
Störche auf Masten, Türmen und Schornsteinen
Menschen - Pilger
Eilend, kein Blick zur Seite
Langsam, Schritt für Schritt
Freundlich grüßend
Worte wechseln
Emotionen
Alle mit dem gleichen Ziel
Alle mit ähnlichen Erwartungen
Reisegruppe - bunt gemischt
Viele Schicksale
Gute Gespräche
Nette Abende
Worte -
Aufmunternd
Traurig stimmend
Fröhlich machend
Blasen, Schmerzen
Das Ziel -
Erleichterung
Freude
Stolz
Dankbarkeit Erwartungen
erfüllt?
Erwartungen erfüllt!
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