ITALIEN | TRANSITALIA
IT-APULIEN-RENNRA

Rennradreise durch Apulien individual

  • Rad- und Gepäcktransport während der Reise
  • Übernachtung/Halbpension
  • GPX-Tracks
11 Tage
schon ab 1495,- €
Reisende bewerten diese Reise mit:
5/5
ITALIEN | TRANSITALIA

900 km mit dem Rennrad durch Apulien - individuell

Apulien, das ist Süditalien erleben. Bei etwa 300 Sonnentagen im Jahr ist Apulien von der Sonne verwöhnt. Die Region ist für Rennradfahrer, die der kälteren Jahreszeit entfliehen wollen, wie geschaffen. Malerische Dörfer, einsame Felsenbuchten, verschlafene Fischerorte – der italienische Stiefelabsatz, bietet Urlaubern und Radfahrern landschaftliche und architektonische Höhepunkte: Sanft gewelltes Hügelland, Olivenbaum-Plantagen, kleine Fischerorte, Strände mit glasklarem Wasser und vor allem den ewigen Frühling! Dazu prunkvolle Barockstädte, romanische Kathedralen, landestypische, spitzkegelige Rundbauten (italienisch: Trulli), die heute häufig auch als Ferienhaus gebucht werden können und eine Vielzahl von Kastellen, die unter der Regie des Stauferkaisers Friedrich II. entstanden. Schon im März haben wir tagsüber mehr als 20 Grad, also ideale Temperaturen für eine schöne Rennradtour und im Oktober ist noch Badewetter. Auf unserer Rennradreise auf dem Stiefelabsatz lernen Sie Apulien mit allen seinen Sehenswürdigkeiten kennen. Und: Wollten sie an einem Tag nicht ganz so sportlich unterwegs sein, können sie gerne mit unseren Tourenradgruppe radeln; da haben sie weniger Kilometer und Höhenmeter, und ein bisschen mehr Kultur. Insgesamt radeln Sie ca. 950 Kilometer und 7.200 Höhenmeter. Mit dieser Reise haben wir für unsere erfolgreiche Apulien-Radreise eine Rennradtour geschaffen. Fahren Sie ohne Zeitdruck – ohne Gruppenzwang. Die Rennradtour ist ohne Rennradreiseleitung. Unser Guide vor Ort, der die Radgruppe betreut, kann Ihnen Tipps geben. Wir sagen: Rennrad fahren, in einem der schönsten Gebieten von Italien!

Unser Reisevideo zur Radreise Apulien:

Leistungen

  • Fahrt im Fernreisebus mit WC, Klimaanlage
  • Rad- und Gepäcktransport während der Reise
  • Betreuung vor Ort durch unseren Radguide für die Trekkingtour mit Tipps
  • 10 x Übernachtung/Halbpension in guten Mittelklassehotels
  • Zimmer mit Du/WC
  • GPX-Tracks

Evtl. Eintrittspreise sind nicht inbegriffen.

Gerne können Sie eine Sportverpflegung zubuchen:
Sportverpflegung pro Radtag 5,00 €, beinhaltet 1 Gel, 3 Riegel und isotonische Getränke

Allgemeines zur Reise

Informationen


Diese Reise haben wir kombiniert mit einer Trekking-Radtour. Während die Rennradler von Hotel zu Hotel fahren, haben die Trekking-Biker Teiletappen mit dem Bustransfer.

Dies ist für die Rennradler ein Vorteil: Wenn Sie weniger fahren möchten, können Sie sich der Trekkingtour anschließen. Diese Reise ist somit auch empfehlenswert für Paare oder Gruppen mit unterschiedlichen Interessen.

Hier finden Sie die geführte Tourenradreise Apulien


Besondere Hinweise für Rennradfahrer

Wer die Individualtour bucht, benötigt zumindest eine Landkarte im Maßstab von 1 : 200.000 oder kleiner und die Hotelliste am Mann. Besser ist ein Navigationsgarät und zusätzlich Landkarte und Hotelliste.

In Apulien ist es möglich sportiv Rennrad zu fahren. Man sollte jedoch darauf eingestellt sein, dass die Qualität der Straßen insbesondere in den Ortsdurchfahrten nicht unseren gewohnten Standards entspricht. Die Ortsdurchfahrten sind zudem oft unübersichtlich und mit diversen Einbahnstraßen versehen. In wenigen Ausnahmefällen kann es zudem auch einmal erforderlich sein, ein kurzes Stück unbefestigten Weges zu fahren oder - wenn man das nicht möchte - kurz zu schieben.

Somit kann die Apulientour eine landschaftlich und kulturell schöne Rennradtour sein, auf der man insbesondere die Grundlagenausdauer trainieren kann. Eine gleichwertige Alternative zu einem Rennradtrainingslager z.B. Mallorca, Istrien ,den Kanaren oder in der Toskana wird sie jedoch nicht sein.

Mit unserem Reisebus werden je nach Etappe und Lage des Hotels Transfers durchgeführt. 

Reisebedingungen


Mindestteilnehmerzahl: 18 Pers. bei einer Absagefrist bis spätestens 30 Tage vor Reisebeginn. (weitere Hinweise siehe Info & Service). Stornostaffel: A

Deutsche Staatsbürger benötigen einen Personalausweis oder Reisepass. Für Bürger aus anderen Staaten können andere Einreise- und Visabestimmungen gelten.

 


Hier finden Sie alle Rennradreisen
 

Reiseroute

1. Tag: Busanreise in den Süden.

Um 0.15 Uhr starten wir ab Wört/Betriebshof Launer-Reisen. Die Anreise erfolgt über die Brennerroute über Innsbruck, Bologna, Ancona in den Raum Vasto am Abend. Abendessen und Übernachtung.(-/-/A)

2. Tag: Busfahrt in den Süden und erste Radtour von Barletta nach Giovinazzi (ca. 95 km, 750 Hm)

Jetzt geht’s los. Wir starten mir den Rädern im Hinterland von Barletta. In leichten Wellen geht es auf kleinen Straßen hoch nach Andria (Höhe 150m). Wir schauen kurz in die Altstadt und radeln weiter wieder runter ans Meer nach Trani. Hier staunen wir über die schönste apulische Kathedrale und radeln am pikfeinen Hafen vorbei. Jetzt heißt es wieder klettern: nach 47 km erreichen wir Corato mit seiner malerischen Altstadt (Höhe 240m). Eine kurze Gelati-Pause sollte drin sein, bevor es wir 18 km wieder hinunter zum Meer nach Bisceglie fahren. Kurz danach treffen wir in Molfetta auf den Bus. Wer nun keine Lust mehr hat, radelt mit den Tourenradgruppe flach noch 14 km zum Hotel. Für den Rest wird es auf den letzten 25 km noch mal ein wenig sportlich: wir fahren noch mal ins Hinterland durch die Weinberge auf 140 m Höhe um dann glücklich und zufrieden im Hotel anzukommen.(F/-/A)

3. Tag: Bari - Alberobello (ca. 135 km, 1.150 Hm)

Wir starten direkt vom Hotel mit unseren Rennrädern. Es geht leicht hinauf nach Bitonto, wo wir uns die schöne romanische Kathedrale San Valentino ansehen. Weiter geht’s über Modugno nach Bari. Natürlich stehen in Bari Stauferschloss, die Kathedrale San Sabino und die berühmte Nikolauskirche auf der Besichtigungsliste. Bis wir den Bus nach ca. 75 km erreichen, geht es jetzt schön flach am Meer vorbei. Über Conversano, Turi, und das schöne Noci kommen wir in die  „Trullihauptstadt Alberobello“ einem UNESCO Weltkulturerbe. Über 1.000 Trullis, das sind weiße aus nur einem Raum bestehende Häuser mit konischen Dächern, die wir als eine Einzigartigkeit dieser Region in einer wunderschönen hügeligen Landschaft erleben werden. Italien pur. Wer nachmittags nicht so viel radeln möchte, fährt wieder mit der Tourengruppe, die aber auch einiges an Steigungen zu überwinden hat. Hotelbezug und Abendessen im Raum Alberobello.(F/-/A)

4. Tag: Alberobello - Martina Franca - Francavilla Fontana - Lecce (ca. 120 km, 700 Hm)

Heute geht’s etwas ruhiger zu, mit Rückenwind und “nur” 700 Höhenmeter “vor der Brust” starten wir vom Hotel in Alberobello durch die wunderschönen Gärten des Valle d’Itrias. Mandel- und Olivenhaine sind unsere Wegbegleiter. Es geht über Locorotondo (runder Ort) mit seiner sehenswerten Altstadt, zur hübschen Stadt Martina Franca mit ihren netten weißen Häusern und herrlichen Gassen. Dann geht es wieder runter Richtung Meer. Nach ca. 55 km treffen wir bei Francavilla Fontana auf den Bus. Der zweite Teil der heutigen Rennradtour ist nun hauptsächlich flach, somit sollten restlichen 75 km kein Problem sein. Aber auch hier gilt: Wer nachmittags nicht so viel radeln möchte, fährt wieder mit der Tourengruppe, die radeln noch ca. 30 km Richtung Lecce, dem süditalianischen Florenz des Barocks. Übernachtung im Raum Lecce.(F/-/A)

5. Tag: Lecce - Otranto - Castro (ca. 115 km, 700 Hm)

Wir starten zusammen mit der Tourenradgruppe nach Lecce. Hier haben wir eine gemeinsame Stadtbesichtigung per Rad. Dann trennen sich unsere Wege und die Rennradfahrer radeln ein Stück Richtung Norden, um in Casalabate ans Meer zu kommen. Nun geht es flach entlang der Küste nach Otranto, dem östlichsten Punkt Italiens. Wir besichtigen die Kathedrale mit ihren Mosaiken und die Festung Castello Aragonese. Hinter Otranto wird die Küstenstraße immer einsamer und das Gelände wieder hügeliger, so dass wir nach 115 km und ca. 700 Höhenmeter ein wenig erschöpft aber glücklich Castro erreichen. Wer baden möchte und mehr Zeit für Otranto benötigt, fährt einfach bei der Tourenradgruppe mit.(F/-/A)

6. Tag: Castro - Santa Maria di Leuca - Gallipoli (ca. 120 km, 900 Hm)

Die Küstenstraße ist für uns der Wegbegleiter, von der wir aber zweimal abbiegen, um uns auch das Landesinnere anzusehen. Die ruhige Küstenstraße gehört zu den schönsten Küstenstraßen Europas. Nach ca. 42 km gelangen wir zum Capo Santa Maria di Leuca. Am Kap besichtigen wir die Basilica Santuario, eine wichtige Wallfahrtskirche, die auch schon Papst Benedikt XVI. 2008 besucht hat. In Santa Maria di Leuca treffen wir auf den Bus. Jetzt haben wir etwa die Hälfte der Höhenmeter hinter uns. Von Leuca radeln wir wieder Richtung Norden bis in die zauberhafte Hafenstadt Gallipoli. Viele Sandstrände laden zum Baden ein, somit fährt sicherlich ein Teil der Rennradfahrer bei den Tourenradler mit, die aber auch insgesamt ca. 85 km zu radeln haben.(F/-/A)

7. Tag: Gallipoli - Porto Cesaro - Leporano Marina (ca. 120 km, 750 Hm)

Nach einer Stadtbesichichtigung von Gallipoli (griechisch: Schöne Stadt) radeln wir entlang dem Ionischen Meer. Nach dem kleinen Fischerstädtchen Porto Cesareo geht es kurz in Landesinnere zur Pista di Nardó. Hier testen alle großen Autombilhersteller geheim ihre Neuheiten. In Torre Colimena treffen wir nach ca. 70 km auf dem Bus. Die zweiten 50 Kilometer am Nachmittag sind nahezu flach, so dass wir am späten Nachmittag in Gallipoli noch Zeit zum Baden haben. Übernachtung im Raum Taranto.(F/-/A)

8. Tag: Taranto - Matera - Altamura (ca. 125 km, 1.250 Hm)

Heute müssen wir mal wieder richtig schaffen. Wir starten vom Hotel und durchqueren Taranto, damals eine der bedeutestden griechischen Kolonien in Süditalien. Nachdem wir die Großstadt Taranto verlassen haben, radeln wir durch beschauliche, ländliche Gegend. Nach 80 km heißt es klettern. Die Höhlenstadt Matera liegt auf 400 Metern. Die von der UNESCO zum Kulturerbe der Menschheit erklärte Altstadt von Matera ist berühmt wegen ihrer Felswohnungen, den Sassis. Es ist eine Stadt, in der über Jahrtausende die Menschen in Höhlenwohnungen lebten. Nach 100 km treffen wir auf den Bus. Weiter geht‘s in den Raum Altamura, wo wir übernachten werden. In Altamura besichtigen wir die einzige von dem Staufer Friedrich II. erbaute Kathedrale. Wem diese Etappe zu anstrengend ist, fährt bei den Tourenradlern mit, die mit 75 km deutlich gemütlicher nach Altamura kommen.(F/-/A)

9. Tag: Altamura - Castel del Monte  (ca. 80 km, 880 Hm)

Unter dem Motto „Ein guter Schluss ziert alles“ setzen wir auf eine phantastische Tour den Schlusspunkt mit dem berühmten Stauferschloss Castel del Monte. Wir radeln durch die fast menschenleere, zerklüftete Karstlandschaft des „Nationalparks Hohe Murgia“ und erreichen am frühen Nachmittag die sich bereits in der Ferne markant aus dem Umland erhebende „steinerne Krone Apuliens“, das Castel del Monte. Wir besichtigen dieses großartige Bauwerk Friedrichs II, welches zu Verteidigungszwecken gebaut wurde aber vermutlich nur als Jagd- und Lustschloss genutzt wurde. Unzählige Geschichten um das Oktagon sind heute noch ein Geheimnis, über das die einheimischen vor Ort sehr gerne erzählen. Natürlich machen wir zum Abschluss noch ein schönes Gruppenfoto. Ein wenig traurig nehmen wir Abschied vom schönen Apulien. Mit dem Bus fahren wir dann schon ein gutes Stück nach Norden in den Raum Raum Alba Adriatica. (F/-/A)

10. Tag: San Salvo / Vasto – Mantua. (ca. 45 km, 150 Hm)

Schade, heute ist unser letzter Radeltag. Mit dem Bus fahren wir über Ancona - Bologna durch die Poebene in den Raum Mantua. Jetzt ist ausradeln angesagt. Wir besichtigen Mantua und fahren dann noch ca. 45 km locker und flach durch die Po-Ebene. Übernachtung Raum Mantua.(F/-/A)

11. Tag: Rückreise

Nach einem zeitigen Frühstück Rückreise über die Brennerautobahn - Innsbruck an die Ausgangsorte. Rückkehr gegen 17/18 Uhr in Wört.(F/-/-)
 

Kundenrezensionen

Kundenmeinung Dezember 2019

Hallo Dominik,
es war eine schöne Reise, ausgestattet mit dem Lob vieler Teilnehmer, dem ich mich nur anschließen kann. Du hast auch den Rennradfahrern etwas Kultur näher gebracht undTheo hat uns sicher und flexibel geleitet. Bernd hat uns ruhig und sicher gefahren und versorgt. Die Hotels sowie die Verpflegung waren einwandfrei. „Launer“ ist Dank Euch absolut zu empfehlen ! Schätze wir sehen uns wieder !
Liebe Grüße

Termine und Preise

Reisetermin
Unterkunft
Preis p.P.
  – Mo – Do
 Doppelzimmer
€ 1695
 Halbes Doppelzimmer
€ 1695
 Einzelzimmer
€ 1959
  – So – Mi
 Doppelzimmer
€ 1695
 Halbes Doppelzimmer
€ 1695
 Einzelzimmer
€ 1959
  – Do – So
 Doppelzimmer
€ 1495
 Halbes Doppelzimmer
€ 1495
 Einzelzimmer
€ 1759
  • Nicht mehr verfügbar
  • Sehr wenige verfügbar
  • Wenige verfügbar
  • Genügend verfügbar

Reiseinformationen

      

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Rad

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Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Gruppenreisen. Das heißt hier reisen Sie in einer Gruppe und werden von einem Guide geführt.

Die Gruppengröße variiert je nach Reise.

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Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Individual Reisen. Das heißt hier navigieren Sie sich selber auf der Radtour ohne Guide und ohne Gruppe. 

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Fahrrad

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind für Fahrräder ohne Elektro-Unterstützung  geeignet. Das heißt, hier können Sie entweder Ihr eigenes Fahrrad mitnehmen oder ein Fahrrad mieten

sehr leicht

Auch für ungeübte Radler.

leicht

Für ungeübte Radler mit etwas Kondition.

mittel

Für geübte Radler, mit etwas Kondition.

hoch

Für geübte Radler mit regelmäßiger Betätigung.

schwer

Für Hobbysportler, mindestens 3 x wöchentliches Training.

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Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Individual Reisen. Das heißt hier navigieren Sie sich selber auf der Tour ohne Guide und ohne Gruppe. 

sehr leicht

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leicht

Für ungeübte Wanderer mit etwas Kondition.

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Für geübte Wanderer, mit etwas Kondition.

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Für geübte Wanderer mit regelmäßiger Betätigung.

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Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen , sind Gruppenreisen. Das heißt hier reisen Sie in einer Gruppe und werden von einem Guide geführt.

Die Gruppengröße variiert je nach Reise.

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Fahrrad

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LEVEL1 (EINSTEIGER)

Tagesleistung < 80 km, < 1500 Hm: Diese Touren finden oft auch schon im alpinen Bereich statt.
Fahrtechnik: Schotter- und Wanderwege sind hier auf längeren Abschnitten zu meistern. Kleine Stufen und Wurzeln sollten kein ernstes Hindernis darstellen. Schwierige, steile Passagen beschränken sich auf wenige Meter. Nach der Single-Trailskala S1, Schlüsselstellen kurz evtl. Single-Trailskala S2 (diese kann man auch mal schieben). (S1 = Auf einem mit S1 beschriebenen Weg muss man bereits kleinere Hindernisse wie flache Wurzeln und kleine Steine erwarten. Sehr häufig sind vereinzelte Wasserrinnen und Erosionsschäden Grund für den erhöhten Schwierigkeitsgrad, der Untergrund kann teilweise auch nicht verfestigt sein. Das Gefälle beträgt maximal 40%. Spitzkehren sind nicht zu erwarten. S2 = Im S-Grad
S2 muss man mit größeren Wurzeln und Steinen rechnen. Der Boden ist häufig nicht verfestigt. Stufen und flache Treppen sind zu erwarten. Oftmals kommen enge Kurven vor, die Steilheit beträgt passagenweise bis zu 70%)
Kondition: Eine Fahrleistung von 1500 Hm am Tag sollen kein Problem sein. Sie sollten bereits etwas längere Anstiege von bis zu 600 Hm am Stück bewältigen können. Orientierungshilfe für Ihr Bergauf-Tempo: 400 Hm/Stunde, die Tourenlänge kann bis zu 4 h reine Fahrzeit betragen.

LEVEL 3 (KÖNNER)

Tagesleistung < 100 km, < 2100 Hm: Lange Anstiege von bis zu 2 h am Stück zu meistern und ein gutes Bikehandling sind auszeichnend für den Könner.
Fahrtechnik: Lange Trailabfahrten mit Spitzkehren oder zu überfahrende Wurzeln und Stufen, auch auf losem Geröll. Nach der Single-Trailskala S2 bis
S3 (S2 = Im S-Grad S2 muss man mit größeren Wurzeln und Steinen rechnen. Der Boden ist häufig nicht verfestigt. Stufen und flache Treppen sind zu
erwarten. Oftmals kommen enge Kurven vor, die Steilheit beträgt passagenweise bis zu 70%) S3 = Verblockte Singletrails mit vielen größeren Felsbrocken
und/ oder Wurzelpassagen gehören zum S-Grad S3. Hohe Stufen, Spitzkehren und kniffelige Schrägfahrten kommen oft vor, entspannte
Rollabschnitte werden selten. Häufig ist auch mit rutschigem Untergrund und losem Geröll zu rechnen, Steilheiten über 70% sind keine Seltenheit.)
Kondition: Lange Anstiege von bis zu 2 h Stunden und mehr im zum Teil steilen Gelände erfordern ein hohes Maß an körperlicher Fitness. Es kommen
durchaus Schiebe- und Tragepassagen bergauf vor. Orientierungshilfe für Ihr Bergauf-Tempo: 600 Hm/Stunde.

LEVEL 4 (PROFIS)

Tagesleistung > 100 km, > 2500 Hm: Exzellente konditionelle Grundlagen, sehr gutes Bikehandling und Fahrten in schwierigen Geländeabschnitten sind für einen Profi mit (Marathon-) Ambitionen kennzeichnend. Nach der Single-
Trailskala S2 bis S3 in Ausnahmen S5. S4 beschreibt sehr steile und stark verblockte Singletrails mit großen Felsbrocken und/ oder anspruchsvollen
Wurzelpassagen, dazwischen häufig loses Geröll. Extreme Steilrampen, enge Spitzkehren und Stufen, bei denen das Kettenblatt unweigerlich aufsetzt,
kommen im 4. Grad häufig vor.) S5 = Der S-Grad S5 wird charakterisiert durch blockartiges Gelände mit Gegenanstiegen, Geröllfeldern und Erdrutschen,
ösenartigen Spitzkehren, mehreren hohen, direkt auf einander folgenden Absätzen und Hindernissen wie umgefallenen Bäumen – alles
oft in extremer Steilheit. Wenn überhaupt, ist wenig Auslauf bzw. Bremsweg vorhanden. Hindernisse müssen z. T. in Kombination bewältigt werden.Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Individual Reisen. Das heißt hier navigieren Sie sich selber auf der Radtour ohne Guide und ohne Gruppe. 

Rennrad

Gruppenreise

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Gruppenreisen. Das heißt hier reisen Sie in einer Gruppe und werden von einem Guide geführt.

Die Gruppengröße variiert je nach Reise.

Individual Reise

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Individual Reisen. Das heißt hier navigieren Sie sich selber auf der Radtour ohne Guide und ohne Gruppe. 

Unsere Leistungsprofile sollen es Ihnen ermöglichen, einzuschätzen, ob Sie in der Lage sind, diese Rennradreise körperlich zu schaff en. Mit Ihrer Buchung melden Sie sich zu einer geführten Gruppen-Radreise an. Wir betonen hier die Gruppendynamik. In der Regel begleitet ein Rennradguide unsere geführten Rennradtouren. Der Rennradguide orientiert sich am Leistungsvermögen der jeweiligen Gruppenmitglieder. Dieses kann je nach Gruppe mehr oder weniger hoch sein. Der Guide ist immer bestrebt, die in der Ausschreibung genannten Touren durchzuführen und hinsichtlich des gefahrenen Tempos den bestmöglichen Kompromiss zu finden.

Sind Sie ein äußerst starker Radfahrer. Dann kann Ihnen das gefahrene Tempo möglicherweise zu langsam sein. Wir wollen Sie nicht ausbremsen und empfehlen daher äußerst starken Radfahrern Folgendes:
Sie sollten im Besitz eines Navigationsgerätes sein und evtl. auch von Kartenmaterial (min. 1:200.000). Mit den von Launer-Reisen zur Verfügung gestellten GPX-Dateien können Sie Ihrem Fahrspaß frönen und alleine oder mit ähnlich starken Fahrern vorweg fahren. Unser Rennradguide weist Sie zu Etappenbeginn in die Strecke mit Bushaltepunkten, Verpflegungsmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten und Ziel (Hotel oder Busverladepunkt) ein. Rennradguide und Busfahrer sind – wenn nötig und Telefonnetz vorhanden – telefonisch erreichbar.

Sind Sie der sportliche Typ, der es schafft auch am Berg den Gruppenschnitt zu übertreffen. Sie fahren in der geführten Gruppe ganz oder zeitweise mit und akzeptieren aus sportlicher Sicht ein weniger anspruchsvolles Fahren im Bewusstsein, sich für eine Gruppenreise entschieden zu haben.
Kürzere Anstiege fahren sie vorne in der Gruppe mit dem Rennradguide hinauf und warten am Scheitelpunkt auf den Rest der Gruppe. Bei längeren Anstiegen/Pässen fahren Sie Ihr eigenes Tempo und warten am Scheitelpunkt/Pass auf den Rest der Gruppe und den Rennradguide,
der lange Anstiege hinten fährt, um weniger starke Teilnehmer zu unterstützen und die Gruppe für den Fall von Pannen/Unfällen vor sich zu haben.

Sie sind der „Ausdauertyp“ (siehe 3 Räder): Für diesen Fall fahren Sie engagiert in der Gruppe das Tempo mit, das unser Guide unter Berücksichtigung
der jeweiligen Teilnehmer vorgibt.

sehr leicht

Auch für ungeübte Rennradsportler geeignet – Diese Leistungsgruppe haben wir nur im Programm, wenn wir parallel eine Trekking-Radgruppe anbieten, der Sie sich jederzeit anschließen können.

leicht

Für ungeübte Rennradfahrer mit etwas Kondition – Sie wollen nicht dauerhaft angestrengt Rennrad fahren sondern mehr die frische Luft, Land, Leute und Kultur genießen. Für diesen Fall fahren Sie, wenn in der Rennradausschreibung 2 Kilometerangaben stehen, in der Regel die kürzere Tour. Das bedeutet aber auch, dass Sie Etappen teilweise mit dem Bus überbrücken.

mittel – mittelschwer

Für geübte Rennradfahrer mit etwas Kondition – Bei dieser Tour sollten Sie vielleicht schon ca. 300 bis 600 Kilometer in den Beinen haben. Tagesleistungen bis 100 Kilometer werden vorausgesetzt. Höhenmeter bis 1500 möglich. „Sie sind eher ausdauernd. Sie können/wollen dauerhaft 23-25 km/h in der Ebene fahren und 500-650 hm/h steigen.

hoch – schwer

Für geübte und trainierte Rennradfahrer mit Kondition und regelmäßiger Betätigung. Bei dieser Tour sollten Sie mindestens 1000 bis 1500 Kilometer in den Beinen haben, damit die Tour Spaß macht! Wir gehen davon aus, dass Sie locker 5 Stunden oder auch mehr im Sattel sitzen können. Bergfahrten ob hinauf und natürlich hinunter bereiten Ihnen keine
Schwierigkeiten. Tagesleistungen bis zu 150 Kilometer sind hier keine Frage…Passerfahrung zwingend, Sie sollten in der Lage sein längere Steigungen mit min. 8/10 km/h zu fahren, Rennrad erforderlich, Fahren in der Gruppe wird erwartet, auch Windschattenfahren sollte kein Problem sein. Höhenmeter bis 2000 ab und zu auch darüber möglich. „Sie sind eher sportlich. Sie können/wollen dauerhaft 26-27 km/h in der Ebene fahren und 650-800 hm/h steigen.“

schwer – sehr schwer

Für ambitionierte Hobbysportler, mindestens 3 x wöchentliches Training wird vorausgesetzt. Hier gehen wir davon aus, dass 2000 Trainingskilometer als „Maßstab“ absolviert haben. Ebenso sollten Ihnen 6 bis 8 Stunden im Sattel richtig Spaß machen. Dann sind Sie hier richtig. Bergfahrten sind für Sie kein Thema. Hauptsache bergauf! Tagesleistungen bis 150 – aber auch darüber hinaus sind „normal“. Passerfahrung zwingend, Sie sollten in der Lage sein längere Steigungen mit min. 9/10 km/h zu fahren, Rennrad erforderlich, Fahren in der Gruppe wird erwartet, auch Windschattenfahren sollte kein Problem sein. Höhenmeter bis 3000 ab und zu auch darüber möglich. „Sie sind eher leistungsorientiert. Sie können/wollen dauerhaft 28 km/h und mehr auf der Ebene fahren und 800 hm und mehr in der Stunde steigen. „

Wenn Sie nicht die von uns vorgeschlagenen Kilometer haben, dann ist das oft kein Beinbruch, denn viele unserer Teilnehmer gehen regelmäßig zum Joggen und im Winter zum Langlaufen bzw. Skaten. Oder fahren sportiv Inliner. Dies ist eine gute Ergänzung zum Radsport, die sich natürlich in der Fitness wieder spiegelt.
Die Kilometerangaben bei den Schwierigkeitsgraden sind natürlich bei unseren Trainingslagern insbesondere im Frühjahr nicht so sehr wichtig. Sie gehen ja ins Trainingslager um Kilometer zu machen und um fit zu werden. Aber dennoch sollten Sie eine Jahresleistung der angegebenen Kilometer regelmäßig erreichen.