DEUTSCHLAND | FLENSBURG - GARMISCH
DE-FLE-GA-RENNRAD

Rennradreise durch Deutschland Flensburg – Garmisch

  • 9 x Halbpension in guten Mittelklassehotels
  • Rad- und Gepäcktransport
  • Radreiseleitung
10 Tage
ab 1930,- €
jetzt nur 1780
(gültig bis 30.11.2021)
Reisende bewerten diese Reise mit:
4.86/5
DEUTSCHLAND | FLENSBURG - GARMISCH

Rennradtour vom Norden in den Süden in Deutschland

Bei unserer Etappenfahrt Rennradreise durch Deutschland von Flensburg nach Garmisch gibt das Ziel „Garmisch-Partenkirchen“ den Weg vor. Auf 9 Etappen werden wir die schönen Regionen von fünf Bundesländern durchfahren. Es sind dies Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, und Bayern.

Wir bieten diese Reise parallel auch als Trekking-Radreise an. Diese Reise ist somit auch empfehlenswert für Radler mit unterschiedlichen Interessen. Sie können die Reise somit als Radtour oder Rennradtour buchen.

Hier geht es zur Trekking-Radreise von Flensburg nach Garmisch.

Unser Reisevideo zur Radreise Flensburg – Garmisch:

Leistungen

  • Fahrt im Fernreisebus mit WC, Klimaanlage 
  • Rad- und Gepäcktransport während der Reise
  • Rennradguide für die Touren
  • 9 x Halbpension in guten Mittelklassehotels in Zimmer mit Du/WC 

Eventuelle Eintrittspreise sind nicht inbegriffen.

Gerne können Sie eine Sportverpflegung buchen:
Sportverpflegung pro Radtag 5,00 €, beinhaltet 1 Gel, 3 Riegel und isotonische Getränke

Allgemeines zur Reise

Reiseprofil


Die Touren sind zwischen 60 bis 190 Kilometer lang. Bis Wolfsburg haben wir es eher mit „Flachetappen“ zu tun. Die dann folgenden Etappen sind mit teilweise bis zu 2.000 Höhenmetern schon recht anspruchsvoll. Auf Wunsch können Sie natürlich auch mal weniger fahren. Der Bus ist als Begleitfahrzeug dabei und dient uns täglich mindestens einmal als „Basisstation”. Somit können die Etappen hier dann auf Wunsch gekürzt werden.

Informationen


Diese Reise haben wir kombiniert mit einer Trekking-Radtour.

Dies ist für die Rennradler ein Vorteil: Wenn Sie weniger fahren möchten, können Sie sich der Trekkingtour anschließen, sofern diese stattfindet. Diese Reise ist somit auch empfehlenswert für Paare oder Gruppen mit unterschiedlichen Interessen. Sie können die Reise somit als Radtour oder Rennradtour buchen.

Hier geht es zur Trekking-Radreise von Flensburg nach Garmisch.

 

Mit unserem Reisebus werden je nach Etappe und Lage des Hotels Transfers durchgeführt.

Es kann, da teilweise die Hotels klein sind, zu Änderungen der Übernachtungsorte führen. Es kann auch sein, dass die Gruppe evtl. auf 2 oder 3 Häuser verteilt werden muss. Das Abendessen haben wir normalerweise gemeinsam.

Der Titel vom Flensburg – Garmisch hat symbolischen Charakter. Wir Rennradfahrer starten am Stadtrand von Flensburg, während die Trekkingradler später starten… 

Reisebedingungen


Mindestteilnehmerzahl: 18 Pers. bei einer Absagefrist bis spätestens 30 Tage vor Reisebeginn. (weitere Hinweise siehe Info & Service). Stornostaffel: A

 

Hier finden Sie alle Rennradreisen

Reiseroute

1. Tag: Flensburg – Raum Eckernförde/Neumünster – ca. 92 km / 420 HM

Um 0.30 Uhr starten wir in Wört. Auf der A 7 geht es zum Startpunkt südlich von Flensburg. Den Nachmittag wollen wir noch nutzen, um die Beine etwas locker zu fahren. Bevor es richtig losgeht, fahren wir in die Altstadt und zum Hafen von Flensburg. Nach einem Blick auf die die Ostsee und die Küste von Dänemark geht es flach durch weitläufiges Weideland und kleine Ortschaften der Landschaft Angeln. Immer wieder sehen wir idyllisch gelegene, reetgedeckte Bauernhöfe. Die Schlei überqueren wir mit der Fähre. Wir befinden uns jetzt auf der Halbinsel Schwansen. Vorbei an Lang- und Bültsee fahren wir in Richtung Eckernförde und erreichen bald unser Hotel. (F/-/A)

2. Tag: Raum Eckernförde/Neumünster – Lauenburg – ca. 184 km / 920 HM (98 Km/550HM, 81 Km/320 HM)

Heute sind wir noch den ganzen Tag in Schleswig-Holstein, dem nördlichsten Bundesland. Die ersten Kilometer führen uns durch die Region Dänischer Wohld. Bevor wir dann die Holsteinische Schweiz mit ihren vielen Seen erreichen, queren wir mit Hilfe einer Fähre den Nord-Ostsee-Kanal. Er ist die nach der Anzahl der Schiffe meist befahrene künstliche Wasserstraße der Welt. Eine kurze Rast am Großen Plöner See bietet sich an, um etwas zu entspannen. In Bad Segeberg, der Stadt der Karl-May-Spiele, lohnt sich auch eine kleine Pause. Evtl. läuft uns dort ja auch Winnetou über den Weg. Weiter geht es gen Süden und bevor wir unser Ziel Lauenburg an der Elbe erreichen, durchfahren wir noch die Staatsforste Hahnheide und Sachsenwald. Die Schifferstadt Lauenburg mit ihrer historischen Altstadt ist die südlichste Stadt Schleswig-Holsteins und grenzt an Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen. (F/-/A)

 

3. Tag: Lauenburg – Nordrand des Elm ca.163 km / 720 HM (65 Km/200 HM)

Mit der Überquerung der Elbe befinden wir uns in Niedersachsen und die ersten Kilometer geht es flach durch mooriges Gebiet. Wir fahren in südwestliche Richtung und erreichen nach ca. 15 km das Schiffshebewerk Scharnebeck, welches als damals weltweit größtes seiner Art 1974 am Elbe-Seitenkanal gebaut wurde. Weiter führt uns unser Weg in die Hanse- und Universitätsstadt Lüneburg mit einer sehr schönen Altstadt. Von Lüneburg geht es weiter nach Süden durch Uelzen, wo wir den Hundertwasserbahnhof bestaunen können. Im Raum Uelzen treffen wir dann auf den Bus. Von Uelzen geht es weiter am Mühlenmuseum in Gifhorn vorbei. Die Autostadt Wolfsburg lassen wir im Osten liegen und erreichen am frühen Abend unser Hotel am Nordrand des Elm. (F/-/A)

4. Tag: Nordrand des Elm – Nordhausen ca. 133 km / 1.770 HM (71 Km/600 HM)

Heute haben wir die 1. Bergetappe zu bewältigen. Mit dem Brocken bezwingen wir den mit 1.141 Metern höchsten Berg Norddeutschlands. Bevor wir ihn jedoch angehen, nehmen wir zuerst kleinere Erhebungen im Naturpark Elm-Lappwald. Dieser Mittelgebirgszug ist der größte Buchenwald Norddeutschlands. Nur noch wenige Kilometer sind es bis zum Übergang nach Sachsen-Anhalt und in Mattierzoll werden Erinnerungen an den Mauerfall in 1989 wach. Wir durchqueren das Harzvorland und erreichen Wernigerode, eine wunderschöne Stadt mit vielen restaurierten und gepflegten Fachwerkhäusern. Hier machen wir eine Pause, bevor wir uns dann den Brocken vornehmen. Der Anstieg ist sprichwörtlich ein „ganz schöner Brocken“ und er wird uns fordern, aber das Ziel mit dem berauschenden Ausblick ist lohnenswert. Wir haben den höchsten Punkt unserer Etappenfahrt erreicht! Nach kurzem Aufenthalt genießen wir die Abfahrt durch den Unterharz und steuern den Raum Nordhausen an, das bereits in Thüringen liegt. (F/-/A)

5. Tag: Nordhausen – Jena – ca. 155 km / 1.400 HM (83 Km/390 HM, 63 Km/760 HM)

Heute bleiben wir den ganzen Tag in Thüringen und hangeln uns entlang der Flüsse Unstrut und Saale. Bevor wir aber ans Wasser kommen, fahren wir das Kyffhäuser Gebirge mit dem Denkmal zu Ehren Kaiser Wilhelms I. (Barbarossadenkmal) an. Nach kurzer Rast kommen wir recht schnell an die Unstrut und in das nördlichste Weinanbaugebiet Deutschlands. In Nebra, gelegen an der Straße der Romantik, könnten wir eine Mittagspause einlegen. Bis Laucha befahren wir dann weiter die Weinstraße und fühlen uns in die Weingegenden am Rhein versetzt. Durch kleine Ortschaften im Naturpark Saale-Unstrut kommen wir in der Nähe von Bad Sulza an die Saale. Entlang des Flusses und über die Hochfläche Saale Platte mit den weiten, fruchtbaren Ackerflächen geht es zum Tagesziel Jena, eine Universitätsstadt und das Zentrum der deutschen Optik- und Feinmechanikindustrie. (F/-/A)

6. Tag: Jena – Fichtelgebirge – ca. 138 km / 2.070 HM (71 Km/870 HM, 61 Km/1.340 HM)

Heute steht die erste Königsetappe an, die uns einiges abverlangen wird. Es geht es nur rauf und runter und wir werden dadurch etliche Höhenmeter machen. Kein Wunder, denn durch den Frankenwald und über die Münchberger Hochfläche kommen wir bis ins Fichtelgebirge. Die ersten Kilometer sind sehr abwechslungsreich mit knackigen Anstiegen, bevor wir südlich von Neustadt an der Orla die Plothener Teiche und die vielen Talsperren im Oberen Saaletal erreichen. In Saalburg an der Talsperre Bleiloch ist nach rd. 70 Kilometern Zeit für eine Pause. Beim zweiten Tagesabschnitt fordern uns die Anstiege im Frankenwald ganz schön. Am Ende der Talsperren bei Blankenstein kommen wir für die restlichen Touren in den Freistaat Bayern. Über die Frankenwaldhochstraße geht es nach Münchberg, dem Zentrum der Textilindustrie. Bevor wir unser Tagesziel erreichen, wartet mit dem Großen Waldstein aber noch ein richtiger Brocken auf uns. Entschädigt werden wir aber mit einer schönen Abfahrt. Vorbei am Weissenstädter See erreichen wir unser Hotel im Fichtelgebirge. (F/-/A)

7. Tag: Fichtelgebirge – Regensburg – ca. 166 km / 1.480 HM (79 Km/680 HM, 88 Km/720 HM)

Heute werden wir die Höhe wieder verlassen. Durch wunderschöne Landschaften wie den Naturpark Steinwald kommen wir in die Region der vielen Zuflüsse der Naab. Entsprechend durchfahren wir wunderschöne Täler und erreichen in Weiden die Oberpfalz. Kurz vor Luhe-Wildenau entsteht aus Heidenaab und Waldnaab die Naab. Der richtige Platz, um nach rd. 80 Kilometern evtl. eine kleine Rast einzustreuen, bevor es dann weiter in Richtung der Domstadt Regensburg geht. Wir durchfahren auf Nebenstraßen das Tal der Naab mit den vielen idyllisch gelegenen Seen. Den letzten kleinen Anstieg haben wir in Maxhütte-Haidhof, wo uns ein schöner Marktplatz mit Rathaus zu einer letzten Pause einlädt. Die dann noch folgenden rd. 30 Kilometer bis zu unserem Tagesziel sind durchweg flach. Bald haben wir Regensburg, die viertgrößte Stadt des Freistaates Bayern, erreicht. Seit 2006 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe. (F/-/A)

8. Tag: Regensburg – Kirchweidach – ca. 157 km / 1160 HM (82 Km/725 HM, 60 Km/445 HM)

Die Etappe sollte uns keine großen Schwierigkeiten bereiten, denn den Bayerischen Wald haben wir schon hinter uns. Wir befinden uns bereits in Niederbayern und damit im Voralpenland. Bei guter Sicht können wir bestimmt schon die hohen Berge der Alpen erkennen. Nach rd. 60 Kilometern queren wir bei Dingolfing die Isar. Weiter geht es auf Nebenstrecken gen Süden. Bis wir kurz vor Neuötting den Inn erreichen, müssen wir noch ein paar kleine Anstiege bewältigen. In Altötting ist eine kleine Pause Pflicht, befinden wir uns doch im seit 500 Jahren bedeutendsten Marienwallfahrtsort Deutschlands. Ziel der Pilger aus aller Welt ist die "Schwarze Madonna" in der berühmten Gnadenkapelle am Kapellplatz. Bis zum Ziel sind es nur noch rd. 20 Kilometer. Sie führen uns durch waldreiches Gebiet und es geht stetig etwas bergan, aber eine große Herausforderung ist es nicht mehr. (F/-/A)

9. Tag:  Kirchweidach – Garmisch-Partenkirchen – ca. 180 km / 2.000 HM (103 Km/1200 HM, 87 Km/1.000 HM)

Wir befinden uns im Chiemgau und unser erstes Zwischenziel der heutigen 2. Königsetappe ist schon bald erreicht. Der Chiemsee, auch „bayerisches Meer“ genannt, ist der größte See in Bayern. Nach rd. 60 Kilometern verlassen wir bei Achenmühle die Ebene und mit dem Samerberg haben wir den ersten knackigen Anstieg zu bewältigen. Bis Österreich sind es nur ein paar Kilometer, aber wir bleiben in Deutschland und damit auf der Nordseite der Alpen. Bei Nussdorf geht es über den Inn und bis Bad Feilnbach befahren wir eine schöne Ebene mit ständigem Blick auf die Berge des Mangfallgebirges. Hinter Bad Feilnbach werden uns einige richtige Rampen noch einmal fordern. Als nächstes Zwischenziel steuern wir den Tegernsee an. Entlang des Ostufers und durch den schönen Ort Rottach-Egern geht es in den moderaten Anstieg zum Achenpass, der mit 941 Metern höchsten Stelle der heutigen Etappe. Wir fahren auf der Deutschen Alpenstraße, die wir bis ins Ziel nicht mehr verlassen. Vorbei am wunderschön gelegenen Sylvensteinsee, einem Stausee der Isar mit zwei Kraftwerken, kommen wir nach Wallgau ins Werdenfelser Land. Der letzte kleine Anstieg nach Klais kann uns nicht mehr aus der Ruhe bringen. Vor uns liegen die letzten 15 Kilometer der Etappenfahrt, die wir auf der Abfahrt mit Blick auf die Alb- und Zugspitze so richtig genießen können. Wir haben es geschafft, rd. 1.360 Kilometer quer durch Deutschland. Sicherlich eine beeindruckende Leistung. (F/-/A)

10. Tag: Heimreise nach Wört.

Nach dem Frühstück treten wir die Heimreise nach Wört an, dem Ausgangspunkt unserer Tour. Um die Mittagszeit werden wir zurück sein. (F/-/-)

Kundenrezensionen

Kundenmeinung Peter und Andrea H. aus Fürth | Juli 2016

Lieber Paul,

 

die Deutschlandtour Flensburg - Garmisch liegt schon einige Wochen zurück und endlich wollen wir Dir sagen, wie wunderbar die ganze Reise für uns war. Neun Tage am Stück mit 1.340 Kilometern von Hotel zu Hotel und keinen Meter im Bus zu fahren war einfach irre schön, wenn auch eine Herausforderung: Bei der Anreise nach Flensburg hatte jeder im Bus Respekt vor dem, was vor ihm lag. Wir waren eine perfekte Truppe, angefangen mit Bernd, unserem joggenden Busfahrer: Er fand immer den idealen Standplatz für die Mittagspause, versorgte uns auf höchstem kulinarischen und organisatorischen Niveau - und war immer locker und freundlich! 

 
Theo als Guide zeigte uns "Südlichtern" seine ehemalige Heimat im Norden, baute besondere Sehenswürdigkeiten zusätzlich in die Strecke ein (Schloss Plön, Ostsee in Eckernförde), opferte sich so manchen Tag vorne im Wind und "zog" uns zum Schluss den Achenpass gleichmäßig hoch.


Und auch wir Teilnehmer hatten sehr viel Spaß: Wir waren ein eingespieltes Team, da sich die Hälfte bereits von der Italientour 2015 kannte und das fahrerische Niveau von allen passte. Auch wollten alle immer lieber morgens früh weg, um die ganze Strecke auf dem Rad fahren zu können und abends die Füße hochzulegen. In einigen Hotels hatten wir sogar Zeit und Muße für Sauna und/ oder Schwimmbad. Die 4-Gang-Menüs waren durchwegs lecker, die Portionen auch für uns Radfahrer angepasst (puuh, manchen Nudelauflauf haben wir nicht mehr geschafft).


Die Strecke zeigte uns verschiedene Landschaften Deutschlands. Im Norden ging es vorbei an reetgedeckten Häusern und durch kilometerlange Birkenalleen. Sportlich steckten einige Höhepunkte darin, z.B. der Brocken, der seinen Namen alle Ehre machte, und das wellige Fichtelgebirge. Grandios war die Schlussetappe mit Chiemsee, Samerberg, Tegernsee, Achenpass und Sylvensteinstausee - ein Hochgenuss!


Herzlichen Dank für die Vorbereitung und Ausarbeitung der ganzen Reise,

die Latte liegt hoch - wir freuen uns schon, was Du und Dein Team in den nächsten Jahren anbietet.

 

Viele, viele Grüße

Peter und Andrea aus Fürth

Kundenmeinung Longine /2014

Lieber Paul, lieber Friedel und liebe Mitkämpfer der ersten Launer Deutschlandtour,
mehrere Monate sind schon wieder ins Land gegangen, seit dem wir Deutschland von Nord nach Süd durchquert haben. Schon als ich von den ersten Planungen für diese Reise hörte, dachte ich mir, diese Tour muss toll sein. Den Herausforderungen der unterschiedlichen Streckenlängen kann man entspannt entgegen schauen, denn da ist ja noch das Rund – um – Sorglospaket von Launer Reisen. Wetterkapriolen, Kräfteverschleiss oder technischer Defekt - eine Lösung gibt es bei Launer für alle Probleme.
Hallo Friedel, eine tolle Streckenführung hast du ausgearbeitet. Wir sind überwiegend abseits der verkehrsreichen Strassen gefahren und so hat sich trotz hohem Tempo viel von den Regionen im Vorbeifahren eingeprägt. Fotos wurden gemacht und Sehenswürdigkeiten kamen auch nicht zu kurz. Das Highlight dieser Reise war für mich ganz klar die vierte Etappe von Wolfsburg nach Nordhausen! Morgens der Start in der Autostadt immer entgegen dem Strom der Berufspendler, dann durch das beschauliche Alt-Grenzgebiet der deutschen Teilung, wo immer noch die „blühenden Landschaften“ auf sich warten lassen. Mittags haben wir als Rennradgruppe die Touristen in Wernigerode auf dem schönen Rathausvorplatz verschreckt und dann in rasender Bergauffahrt zum Brocken die Wanderer von der Brockenstrasse bei Seite gefegt. Stimmt schon, die Bergauffahrt war doch nicht so rasend, dafür aber die Abfahrt vom Brocken bis nach Nordhausen um so mehr. Dabei wurden wir mehrmals von der schnaufenden Brocken- und Harzquerbahn an den Bahnübergängen aufgehalten. Am Ende dieses Tages waren es dann drei Bundesländer, die wir durchquert haben! Natürlich waren auch alle anderen Etappen mit sehr vielen Höhepunkten gespickt. Immer gab es was zu bestaunen, zu fotographieren und überall waren nette Leute an den Rastplätzen mit denen man fachsimpeln, oder über ihre Heimat sprechen konnte. Deutschland ist eine Reise mit dem Rad wert und das noch dazu in so einer angenehmen Gesellschaft von Gleichgesinnten. Wunderbar wäre es, wenn sich noch mehr Radsportfreunde für diese Tour entscheiden, denn es ist eine sportlich aufregende Art und Weise seine Heimat kennen zu lernen. Selbst bei einer Panne
kann man Freunde gewinnen.
Viel Spass dabei.

Vielleicht treffen wir uns ja mal irgendwann und irgendwo auf dem Rad.
Longine

 

Termine und Preise

Reisetermin
Unterkunft
Preis p.P.
  – Mo – Mi
 Doppelzimmer
€ 1930 € 1780 (gültig bis: 30.11.2021)
 Halbes Doppelzimmer
€ 1930 € 1780 (gültig bis: 30.11.2021)
 Einzelzimmer
€ 2225 € 2075 (gültig bis: 30.11.2021)
  • Nicht mehr verfügbar
  • Sehr wenige verfügbar
  • Wenige verfügbar
  • Genügend verfügbar

Reiseinformationen

      

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Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Gruppenreisen. Das heißt hier reisen Sie in einer Gruppe und werden von einem Guide geführt.

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Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Individual Reisen. Das heißt hier navigieren Sie sich selber auf der Radtour ohne Guide und ohne Gruppe. 

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Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind für ein E-Bike bzw. Pedelec geeignet. Das heißt, hier können Sie entweder Ihr eigenes E-Bike mitnehmen oder ein E-Bike mieten.

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Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind für Fahrräder ohne Elektro-Unterstützung  geeignet. Das heißt, hier können Sie entweder Ihr eigenes Fahrrad mitnehmen oder ein Fahrrad mieten

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Auch für ungeübte Radler.

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Für ungeübte Radler mit etwas Kondition.

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Für geübte Radler, mit etwas Kondition.

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Fahrrad

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind für Fahrräder ohne Elektro-Unterstützung  geeignet. Das heißt, hier können Sie entweder Ihr eigenes Fahrrad mitnehmen oder ein Fahrrad mieten

LEVEL1 (EINSTEIGER)

Tagesleistung < 80 km, < 1500 Hm: Diese Touren finden oft auch schon im alpinen Bereich statt.
Fahrtechnik: Schotter- und Wanderwege sind hier auf längeren Abschnitten zu meistern. Kleine Stufen und Wurzeln sollten kein ernstes Hindernis darstellen. Schwierige, steile Passagen beschränken sich auf wenige Meter. Nach der Single-Trailskala S1, Schlüsselstellen kurz evtl. Single-Trailskala S2 (diese kann man auch mal schieben). (S1 = Auf einem mit S1 beschriebenen Weg muss man bereits kleinere Hindernisse wie flache Wurzeln und kleine Steine erwarten. Sehr häufig sind vereinzelte Wasserrinnen und Erosionsschäden Grund für den erhöhten Schwierigkeitsgrad, der Untergrund kann teilweise auch nicht verfestigt sein. Das Gefälle beträgt maximal 40%. Spitzkehren sind nicht zu erwarten. S2 = Im S-Grad
S2 muss man mit größeren Wurzeln und Steinen rechnen. Der Boden ist häufig nicht verfestigt. Stufen und flache Treppen sind zu erwarten. Oftmals kommen enge Kurven vor, die Steilheit beträgt passagenweise bis zu 70%)
Kondition: Eine Fahrleistung von 1500 Hm am Tag sollen kein Problem sein. Sie sollten bereits etwas längere Anstiege von bis zu 600 Hm am Stück bewältigen können. Orientierungshilfe für Ihr Bergauf-Tempo: 400 Hm/Stunde, die Tourenlänge kann bis zu 4 h reine Fahrzeit betragen.

LEVEL 3 (KÖNNER)

Tagesleistung < 100 km, < 2100 Hm: Lange Anstiege von bis zu 2 h am Stück zu meistern und ein gutes Bikehandling sind auszeichnend für den Könner.
Fahrtechnik: Lange Trailabfahrten mit Spitzkehren oder zu überfahrende Wurzeln und Stufen, auch auf losem Geröll. Nach der Single-Trailskala S2 bis
S3 (S2 = Im S-Grad S2 muss man mit größeren Wurzeln und Steinen rechnen. Der Boden ist häufig nicht verfestigt. Stufen und flache Treppen sind zu
erwarten. Oftmals kommen enge Kurven vor, die Steilheit beträgt passagenweise bis zu 70%) S3 = Verblockte Singletrails mit vielen größeren Felsbrocken
und/ oder Wurzelpassagen gehören zum S-Grad S3. Hohe Stufen, Spitzkehren und kniffelige Schrägfahrten kommen oft vor, entspannte
Rollabschnitte werden selten. Häufig ist auch mit rutschigem Untergrund und losem Geröll zu rechnen, Steilheiten über 70% sind keine Seltenheit.)
Kondition: Lange Anstiege von bis zu 2 h Stunden und mehr im zum Teil steilen Gelände erfordern ein hohes Maß an körperlicher Fitness. Es kommen
durchaus Schiebe- und Tragepassagen bergauf vor. Orientierungshilfe für Ihr Bergauf-Tempo: 600 Hm/Stunde.

LEVEL 4 (PROFIS)

Tagesleistung > 100 km, > 2500 Hm: Exzellente konditionelle Grundlagen, sehr gutes Bikehandling und Fahrten in schwierigen Geländeabschnitten sind für einen Profi mit (Marathon-) Ambitionen kennzeichnend. Nach der Single-
Trailskala S2 bis S3 in Ausnahmen S5. S4 beschreibt sehr steile und stark verblockte Singletrails mit großen Felsbrocken und/ oder anspruchsvollen
Wurzelpassagen, dazwischen häufig loses Geröll. Extreme Steilrampen, enge Spitzkehren und Stufen, bei denen das Kettenblatt unweigerlich aufsetzt,
kommen im 4. Grad häufig vor.) S5 = Der S-Grad S5 wird charakterisiert durch blockartiges Gelände mit Gegenanstiegen, Geröllfeldern und Erdrutschen,
ösenartigen Spitzkehren, mehreren hohen, direkt auf einander folgenden Absätzen und Hindernissen wie umgefallenen Bäumen – alles
oft in extremer Steilheit. Wenn überhaupt, ist wenig Auslauf bzw. Bremsweg vorhanden. Hindernisse müssen z. T. in Kombination bewältigt werden.Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Individual Reisen. Das heißt hier navigieren Sie sich selber auf der Radtour ohne Guide und ohne Gruppe. 

Rennrad

Gruppenreise

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Gruppenreisen. Das heißt hier reisen Sie in einer Gruppe und werden von einem Guide geführt.

Die Gruppengröße variiert je nach Reise.

Individual Reise

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Individual Reisen. Das heißt hier navigieren Sie sich selber auf der Radtour ohne Guide und ohne Gruppe. 

Unsere Leistungsprofile sollen es Ihnen ermöglichen, einzuschätzen, ob Sie in der Lage sind, diese Rennradreise körperlich zu schaff en. Mit Ihrer Buchung melden Sie sich zu einer geführten Gruppen-Radreise an. Wir betonen hier die Gruppendynamik. In der Regel begleitet ein Rennradguide unsere geführten Rennradtouren. Der Rennradguide orientiert sich am Leistungsvermögen der jeweiligen Gruppenmitglieder. Dieses kann je nach Gruppe mehr oder weniger hoch sein. Der Guide ist immer bestrebt, die in der Ausschreibung genannten Touren durchzuführen und hinsichtlich des gefahrenen Tempos den bestmöglichen Kompromiss zu finden.

Sind Sie ein äußerst starker Radfahrer. Dann kann Ihnen das gefahrene Tempo möglicherweise zu langsam sein. Wir wollen Sie nicht ausbremsen und empfehlen daher äußerst starken Radfahrern Folgendes:
Sie sollten im Besitz eines Navigationsgerätes sein und evtl. auch von Kartenmaterial (min. 1:200.000). Mit den von Launer-Reisen zur Verfügung gestellten GPX-Dateien können Sie Ihrem Fahrspaß frönen und alleine oder mit ähnlich starken Fahrern vorweg fahren. Unser Rennradguide weist Sie zu Etappenbeginn in die Strecke mit Bushaltepunkten, Verpflegungsmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten und Ziel (Hotel oder Busverladepunkt) ein. Rennradguide und Busfahrer sind – wenn nötig und Telefonnetz vorhanden – telefonisch erreichbar.

Sind Sie der sportliche Typ, der es schafft auch am Berg den Gruppenschnitt zu übertreffen. Sie fahren in der geführten Gruppe ganz oder zeitweise mit und akzeptieren aus sportlicher Sicht ein weniger anspruchsvolles Fahren im Bewusstsein, sich für eine Gruppenreise entschieden zu haben.
Kürzere Anstiege fahren sie vorne in der Gruppe mit dem Rennradguide hinauf und warten am Scheitelpunkt auf den Rest der Gruppe. Bei längeren Anstiegen/Pässen fahren Sie Ihr eigenes Tempo und warten am Scheitelpunkt/Pass auf den Rest der Gruppe und den Rennradguide,
der lange Anstiege hinten fährt, um weniger starke Teilnehmer zu unterstützen und die Gruppe für den Fall von Pannen/Unfällen vor sich zu haben.

Sie sind der „Ausdauertyp“ (siehe 3 Räder): Für diesen Fall fahren Sie engagiert in der Gruppe das Tempo mit, das unser Guide unter Berücksichtigung
der jeweiligen Teilnehmer vorgibt.

sehr leicht

Auch für ungeübte Rennradsportler geeignet – Diese Leistungsgruppe haben wir nur im Programm, wenn wir parallel eine Trekking-Radgruppe anbieten, der Sie sich jederzeit anschließen können.

leicht

Für ungeübte Rennradfahrer mit etwas Kondition – Sie wollen nicht dauerhaft angestrengt Rennrad fahren sondern mehr die frische Luft, Land, Leute und Kultur genießen. Für diesen Fall fahren Sie, wenn in der Rennradausschreibung 2 Kilometerangaben stehen, in der Regel die kürzere Tour. Das bedeutet aber auch, dass Sie Etappen teilweise mit dem Bus überbrücken.

mittel – mittelschwer

Für geübte Rennradfahrer mit etwas Kondition – Bei dieser Tour sollten Sie vielleicht schon ca. 300 bis 600 Kilometer in den Beinen haben. Tagesleistungen bis 100 Kilometer werden vorausgesetzt. Höhenmeter bis 1500 möglich. „Sie sind eher ausdauernd. Sie können/wollen dauerhaft 23-25 km/h in der Ebene fahren und 500-650 hm/h steigen.

hoch – schwer

Für geübte und trainierte Rennradfahrer mit Kondition und regelmäßiger Betätigung. Bei dieser Tour sollten Sie mindestens 1000 bis 1500 Kilometer in den Beinen haben, damit die Tour Spaß macht! Wir gehen davon aus, dass Sie locker 5 Stunden oder auch mehr im Sattel sitzen können. Bergfahrten ob hinauf und natürlich hinunter bereiten Ihnen keine
Schwierigkeiten. Tagesleistungen bis zu 150 Kilometer sind hier keine Frage…Passerfahrung zwingend, Sie sollten in der Lage sein längere Steigungen mit min. 8/10 km/h zu fahren, Rennrad erforderlich, Fahren in der Gruppe wird erwartet, auch Windschattenfahren sollte kein Problem sein. Höhenmeter bis 2000 ab und zu auch darüber möglich. „Sie sind eher sportlich. Sie können/wollen dauerhaft 26-27 km/h in der Ebene fahren und 650-800 hm/h steigen.“

schwer – sehr schwer

Für ambitionierte Hobbysportler, mindestens 3 x wöchentliches Training wird vorausgesetzt. Hier gehen wir davon aus, dass 2000 Trainingskilometer als „Maßstab“ absolviert haben. Ebenso sollten Ihnen 6 bis 8 Stunden im Sattel richtig Spaß machen. Dann sind Sie hier richtig. Bergfahrten sind für Sie kein Thema. Hauptsache bergauf! Tagesleistungen bis 150 – aber auch darüber hinaus sind „normal“. Passerfahrung zwingend, Sie sollten in der Lage sein längere Steigungen mit min. 9/10 km/h zu fahren, Rennrad erforderlich, Fahren in der Gruppe wird erwartet, auch Windschattenfahren sollte kein Problem sein. Höhenmeter bis 3000 ab und zu auch darüber möglich. „Sie sind eher leistungsorientiert. Sie können/wollen dauerhaft 28 km/h und mehr auf der Ebene fahren und 800 hm und mehr in der Stunde steigen. „

Wenn Sie nicht die von uns vorgeschlagenen Kilometer haben, dann ist das oft kein Beinbruch, denn viele unserer Teilnehmer gehen regelmäßig zum Joggen und im Winter zum Langlaufen bzw. Skaten. Oder fahren sportiv Inliner. Dies ist eine gute Ergänzung zum Radsport, die sich natürlich in der Fitness wieder spiegelt.
Die Kilometerangaben bei den Schwierigkeitsgraden sind natürlich bei unseren Trainingslagern insbesondere im Frühjahr nicht so sehr wichtig. Sie gehen ja ins Trainingslager um Kilometer zu machen und um fit zu werden. Aber dennoch sollten Sie eine Jahresleistung der angegebenen Kilometer regelmäßig erreichen.