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Rennradtour, Rennradreise - Trekkingradreise vom Gardasee bis Sizilien
2010 - Giro d'Italia
8 1/2 Tage 02.10.
- 10.10.2010
und bereits ab
Ulm zum Gardasee 4 Tage 29.09. - 02.10.2010
Achten
Sie auf unsere Bildergalerie ganz unten
Die Rennradfahrer der
vorherigen Touren waren begeistert. Wir bieten Ihnen auf dieser Tour das Maximum
an Leistung und Möglichkeit! Kompetenz, erstklassige Verpflegung, gute Hotels,
touristisches know how und natürlich fachliches Können. Gönnen Sie sich mal
ein Event der etwas verrückt ist.
Denn in 7 Tagen 1.300 oder gar
1.400 Kilometer Rad fahren ist nicht alltäglich! Und das in einem traumhaft
schönen Land! Bella Italia!
Rennrad-Trainingslager bzw.
Rennrad-Trainingscamp „Tour d‘ Italia" - eine unvergessliche
Sportreise. Das perfekte Radtraining. 8 1/2 Tage in faszinierenden Etappen durch
Italien. Ideal für alle. Ob Hobbyrennradfahrer, der Radrennen bestreitet, oder
Triathlet für Kurzstrecken oder gar IRONMAN für die Langdistanz. Aber auch der
gute pensionierte Rennradler und gut trainierte Trekkingradfahrer ist auf dieser
Reise herzlichst willkommen. Diese Tour wird das ultimative Training für Euer
individuelles Ziel sein. Ihr könnt während der Tour an mindestens 2
verschiedenen Schwierigkeitsgraden wählen.
Profil: Geeignet für trainierte Hobbysportler und Ausdauerathleten. Es
wird mindestens in 2 Schwierigkeitsgraden gefahren, so dass jeder auf seine
Kosten kommt. Der Bus als Begleitfahrzeug ist immer dabei! So ist auch jederzeit
mal ein „Päuschen" möglich. Die Reise kann auch mit einem guten und
leichten Trekkingrad gefahren werden.
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1. Tag: Anreise -
Einradeln bis Mantua - 400 Höhenmeter 90 km/150 km Sehr
frühe Abfahrt (das Aufstehen sind wir doch gewohnt....) Am besten reisen Sie nach Wört an. Hier
können Sie Ihren PKW kostenlos auf unserem Kundenparkplatz, der
abgeschlossen ist parkieren. Wenn Sie eine weitere Anreise haben, dann
empfehlen wir, einen Tag vorher anzureisen. Gerne vermitteln wir Ihnen
eine günstige Übernachtung in Wört. Anreise bis zum
Gardasee - dann Radfahren - entlang der Gardesana mit super Blick auf
den See - Poebene bis in den Raum Mantova.
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2. Tag: Poebene - Abetone-Pass - 90 km/170 km bzw. 1500/2400
Höhenmeter.
Poebene - vorbei an Modena - hinauf bis zum Apennin bis zum
Abetone - Pass! Das ist der härteste Tag. Rund 220 km! Ab Kilometer 140
geht es immer bergaufwärts (rund 80 Kilometer zuerst sanft und dann
immer steiler...einfach genial.) Und unser Begleitfahrzeug Bus ist stets
dabei. Eine Pause ist deshalb jederzeit möglich. |
3. Tag: Abetone-Paß - ans Meer 140/210 km ca. 600 Höhenmeter
"Regeneration": Von der Paßhöhe 70 Kilometer
abwärts bis zum Treffpunkt Schiefer Turm in Pisa". Auf der
Piazza dei Miracoli hauen wir ein paar Spaghetti runter - genießen den
schönsten Platz der Welt um dann mit Guide Paul, der alle sicher aus
dem Wir warr von Pisa führt Richtung Süden auf die Via Aurelia zu
gelangen. Hier kann jeder dann wieder Richtung Roma gas geben bis auf
die Höhe von Piombino. |
4. Tag: Piombino -
Roma 120/180 km - 600/900 Höhenmeter
Roma oder
Benedetto - wir kommen - -"gnadenlos schnell" und mit super
schnellem Tempo geht es nach Rom. Immer der
Blick von der alten Via Aurelia - hey Marc Aurel einer der bedeutendsten
Kaiser hat für uns die Straße gemacht mit phantastischen Ausblicken
auf das Meer.... Das muss sein, in Rom gemeinsam im Rennradkonvoi auf
den Petersplatz einfahren! Die Kulisse und vor allem die Italiener als
begeisterte Radfahrer-Nation applaudieren uns, wenn wir auf den wohl
bedeutendsten Platz der Menschheit einfahren. Über die Via della
Conciliazzione erreichen wir Abends - k.o. aber Glücklich ein
großartiges Etappenziel Roma!!! Gänsehautfeeling inklusive!
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5. Tag: Roma - Monte
Cassino 90/180 km bzw. 1000 bzw. 1800 Höhenmeter
Wir
verlassen Rom mit dem Bus und fahren in die herrliche Bergwelt der
Abruzzen und des Apennins. Freut Euch auf einige Höhenmeter, tolle Ausblicke und etwas
Geschichte - die Abtei Monte Cassino ist unser Ziel. Die Radstrecke
verläuft heute auf kleinen herrlichen Straßen in den Abruzzen. Heute
können wir mal so richtig Höhenmeter machen und unsere Kräfte zeigen. Anschließend fahren
wir mit dem Bus in den Golf von Neapel.
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6. Tag: Amalfiküste -
Paestum - Cilento 100/170 km - 1500 bzw. 2100 HM
Wir
fahren die anspruchsvolle Küstenstraße mit Blick auf die Insel Capri -
und es geht mächtig rauf und runter, es ist schon wichtig dass auch mal
wieder ein paar Höhenmeter gefahren werden, nach Amalfi. Weiter über
Paestum - vergiss Griechenland und die Akropolis. Die schönsten
Griechischen Tempel der Welt findest Du in Paestum im südlichen Italien.
Wir hoffen, dass auch die "Wilden von den Wildesten" überzeugt
werden können eine der bedeutendsten Tempelanlagen der Welt zu
besichtigen. Das Etappenziel wird heute die südlichste Provinz Italiens
Reggio Kalabrien" sein. Doch bevor wir unser Hotel am Abend
beziehen radeln wir noch in einer der schönsten Naturparks von Italien -
dem Cilento. |
7. Tag:
bis zur Straße von Messina - 100/160 km - 700 bzw. 1300 Höhenmeter
Sizilien wir kommen - Bis zur berühmten Straße von Messina sind es heute
Vormittag nur noch 160 Kilometer. Ein Kinderspiel für uns. Doch bevor wir
unser Ziel Sizilien erreicht haben gibt es noch einige Steigungen zu
überwinden. Die herrliche Küstenstraße "Costa Viola" belohnt
uns mit phantastischen Ausblicken hinüber zur Insel Sizilien. Am späten
Nachmittag haben wir unser Endziel Sizilien erreicht. Gratulation! Die Fähre
nimmt uns hinüber nach Sizilien. Der Bus bringt uns nach Palermo, wo bereits unser komfortables Fährschiff mit
schönen Doppelkabinen mit Du/Wc, schönen Salons, Kino, verschiedenen
Decks mit Restaurants, Unterhaltung auf uns wartet. Jetzt nach ca. 1.200
Kilometer RAD / 900 Kilometer Rad in 7 1/2 Tagen wird auch der härteste
Radsportler glücklich und zufrieden sein, wenn er sich auf eine herrliche Rückreise
auf See im Kreuzfahrtenflair freuen darf.
Bei den Höhenprofilen
fehlen die zahlreichen kleinen Wellen. Klicke auf die Höhenprofile
für eine jeweils größere Graphik. |
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8. Tag:
Auf See - Genießen - Ausruhen und entspannen. Bereits am Abend erreichen
wir Genua. Nach der Ausschiffung treten wir die Heimreise an. |
| 9. Tag:
Früh Morgens gegen 3.00/4.00 Uhr werden wir zurück sein. |
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Info:
Durch die ständige Busbegleitung kann jederzeit auch einmal früher von
der Tour ausgestiegen werden. Also keine Sorge - es soll ja auch noch Spaß
machen! Deshalb haben wir auch jeden Tag 2 verschiedene Kilometerangaben
in der Ausschreibung.
Fährüberfahrt mit der
Grand Navi Veloci: Auf den
komfortablen Schiffen der GNV ist die Rückreise in schönen Doppelkabinen
mit Du/Wc vorgesehen. Auf den Schiffen gibt es viel Unterhaltung auf
zahlreichen Decks. Erleben Sie einwenig Kreuzfahrtenstimmung auf der
Seereise.
Leistungen:
Fahrt im Fernreisebus mit Wc, Klimaanlage, Bordküche, ständiger
Gepäcktransport, Renn-Radtransport und Busbegleitung
6 x Halbpension (Frühstück u.
Abendessen) in guten ***-Hotels
1 x Abendessen auf dem Fährschiff am
7. Tag
Fähre Italien-Sizilien,
Fährüberfahrt in Doppelkabinnen innen mit Du/WC Palermo-Genua (Aussenkabine
gegen Aufpreis mögl.) ÜF
Aktiv-Paket All inklusiv siehe
unten
Betreuung durchgehend
durchgehend Zimmer/Kabinen Du/WC
Umfassende Reiseunterlagen mit
Kartenmaterial und Infos zur Reise
Eventuelle Eintrittspreise sind
nicht inbegriffen.
Mindestteilnehmerzahl: 17 Personen
Im
Aktiv-Paket - All inklusiv sind folgende Leistungen inbegriffen:
Generell gilt auf allen unseren Aktiv-Reisen
unser spezielles all-inklusiv-Angebot für die Sportler d.h.
* Begrüßung u. Infos mit Kartenmaterial - falls erforderlich
* Halbpension in den Hotels mit erweiterten Frühstück und Abendessen
* gute Hotels Zimmer mit Du/WC
* An- u. Rückreise im Fernreisebus, sowie alle notwendigen Transfers vor Ort
* Radbeförderung inklusive
* Sportverpflegung auf den Aktiv-Touren mit Wasser, Kraftriegel, Obst und
Isogetränke (Sie benötigen unterwegs kein Geld mehr! Lediglich am Abend für
Getränke in den Hotels oder für eigenen Bedarf...)
* durchgehende sportliche Betreuung
* Reparatur-Service immer dabei
* Notfall-Hotline wir sind immer für Sie erreichbar
* ständige Busbegleitung, somit jederzeit "Ausstieg" möglich
(bei Begleitperson entfällt die
Sportverpflegung sowie Radbeförderung - ansonsten
alle Leistungen ebenso inklusive)
| Reisepreis im Doppelzimmer |
1380,00 |
| EZ-/Einzelkab.-Zuschlag |
220,00
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| Zuschlag Außenkabine p.P. |
70,00 |
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| Reisepreis im Doppelzimmer
Ulm - Gardasee |
490,00 |
| Einzelzimmer - Zuschlag |
60,00 |
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Die
wichtigsten Stichwörter dieser Reise: Rennradreise,
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in 4 Tage, Radsportreise Italien, Rennradtour nach Sizlien, Rennradreise
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Erlebnisradreisen,
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Infos bei
Launer-Reisen
Wehrlachstr.
5
D-73499 Wört
Tel. (07964) 92 100- 0
Fax: (07964) 92 100- 90
Kostenlos
Prospekt anfordern
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| Unsere Radgruppe am 1. Tag |
Marion am Gardasee |
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| Gabi am herrlichen Gardasee |
Schon der erste Tag war einfach
klasse |
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| Johannes Fidler aus Wört |
Bei Ferrari waren wir auch |
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| Auffahrt auf den Abetonepass über
das Apennin - 80 km aufwärts |
Oben auf dem Pass gab es
Stärkung - Vino Rosso |
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| Pisa ein Muss in der Toskana |
Grosseto in der südlichsten
Toskana |
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| Porto Santo Stefano - Halbinsel
Monte Argentario |
Paul Launer mit Bruno Braun aus der Schweiz
beim Espresso |
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| Sonnenaufgang in Piombino |
Radfahren in der Nähe von
Livorno |
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| Chefreiseleiter Paul Launer |
Der Bus ist immer dabei |
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| Die Einfahrt nach Rom war
großartig |
Am Petersplatz in Rom - einer
der Höhepunkte |
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| Rundfahrt Amalfiküste - Blick
auf Capri |
Der Bus unser steter Begleiter |
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| Charly auf der Amalfitana |
Die Amalfiküste - schönste
Küste der Welt |
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| Amalfiküste |
Marion - Bruno - Charly |
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| Amalfiküste |
Amalfiküste |
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| Amalfiküste |
Amalfiküste |
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| Amalfiküste |
Der Dom von Amalfi |
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| Eine kleine Pause gefällig |
Vesperpause - all inklusiv -
alles im Preis dabei! |
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| Die Bucht von Salerno |
Im Naturpark Cilento |
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| Im Naturpark Cilento war das
Radeln klasse |
Die Costa Viola kurz vor
Sizilien |
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| Costa Viola |
Unsere Luxusfähre von Palermo
nach Genua |
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| Unsere Luxusfähre von Palermo
nach Genua |
Frühstück auf der Fähre |
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| Unsere Luxusfähre von Palermo
nach Genua |
Unsere Luxusfähre von Palermo
nach Genua |
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| 3 kleine Italiener... |
5 kleine Italiener |
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Einen schönen Bericht unserer Rennradtour 2006
gibt es bei Multisport Jürgen Hauber - Klicke
Hier für den Rückblick
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Auch auf anderen Internetplattformen findet man
unsere Reise sehr interessant: So ist zum Beispiel Frank Roeder (Dipl.-Ing. und
Personaltrainer für Triathlon und Ausdauersport) aus 64521 Groß-Gerau auf
unsere Reise gestoßen. Auf seiner unabhängigen Internetseite: www.triathleten.net
sieht er diese Reise als eine "Interessante Alternative zu den üblichen
Trainingslagern." Auch wir finden seine Seite www.triathleten.net
sehr interessant. Endlich mal ne Seite mit viel Infos und ohne viel "Tamm
Tamm" und "Bannereinblendungen".
Ebenso möchten wir 2 Erlebnisberichte aus dem
Jahre 2006 Euch nicht vorenthalten:
Rennraderlebnis 2006 Vom Gardasee nach
Sizilien
Hallo Jürgen,
hallo Paul!
Erst mal möchte ich mich noch für die tolle Tour nach Sizilien bei Euch
bedanken. Es war ein Trainingslager der besonderen Art. Ich wollte mal was
anderes machen. Trainingslager auf Male (Mallorca) oder auf Lanzarote laufen
immer im selben Muster ab. Du fährst halt täglich deine Runden und versuchst
die notwendigen Tageskilometer irgendwie zusammen zu bekommen. Vor allem wird es
dann hinten raus immer schwerer die Motivation zu haben. Es ist ja auch täglich
das gleiche. Die Strecke vom Hotel und zurück zum Hotel kennt man bereits im
Schlaf. Irgendwie hatte ich keine Lust mehr ein derartiges Trainingslager zu
machen. Der "innerliche Zwang" und das "du musst" ließen
mich sehr oft an der Effektivität eines solchen Trainingslagers zweifeln. Bis
ich dann in unserer Tageszeitung auf einen Bericht im Sportteil gestoßen war.
"Vom Gardasee nach Sizilien" in 7 Tagen 1400 Kilometer mit Jürgen
Hauber. Da war ich hellwach. Was ist das, fragte ich mich. Den Zeitungsbericht
habe ich im wahrsten Sinne des Wortes verschlungen. Hey da gab es endlich mal
was das meinen müden Trainingsalltag wieder auf Vordermann bringen würde!
Eine Tour durch den gesamten Stiefel von Italien. Jeden Tag etwas neues, jeden
Tag ein anderes Profil, jeden Tag ein anderes Ziel! Geil, das war genau das, was
ich suchte. Und so habe ich bei Euch einfach angerufen. Paul sprudelte nur so am
Telefon und Jürgen sah das alles sehr realistisch an. Auch er war von der Idee
einmal ein anderes Trainingslager, als Profi zu machen, begeistert. Deshalb
hatte er auch sofort beim Reiseveranstalter Launer zugesagt hier als Coach
mitzuwirken.
Bevor
wir starteten lernten wir uns alle noch zuvor kennen. Und dann ging es los. Am
ersten Tag starteten wir in aller Frühe Richtung Süden an den Gardasee.
Einrollen hieß es. Aus dem Einrollen wurden dann knapp 200 Kilometer. Ja - so
begeistert waren wir bereits am 1. Tag. Jürgen musste uns bremsen, denn der
Abetone-Paß über das Apennin sollte ja am nächsten Tag noch folgen. Und für
die, die am ersten Tag nach 200 Radkilometer noch nicht genug hatten
"organisierte" unser Touristiker Paul noch einen schönen Abendlauf über
8 Kilometer. Der 2. Tag war dann allerdings schon die Härte. Der Aufstieg auf
den Abetone. Ich bin schon viele Pässe gefahren, aber dass ein Paß, der
"nur" bis auf 1200 m geht, so viel Kraft kostet, das hätte ich nicht
geglaubt. Deshalb sind wir auch gerne dem Rat von Jürgen gefolgt
"cool" zu machen. Es warteten ja noch weitere 1000 Kilometer in 5
Tagen....
Und so vergingen die Tage wie im Flug. Die Verpflegung unterwegs war excellent.
Alles mit dabei? Kraftriegel, Obst, Isotonische Getränke vom feinsten. Eben
echte "Profi-Nahrung". Unser Busfahrer Peter mit guten 120 Kilogramm
auf den Rippen konnte es nicht fassen, dass wir manchmal schneller am
vereinbarten Treffpunkt waren wie er mit seinem super Fernreisebus. Er hat uns
ebenso als Mechaniker bestens betreut. Kaffee und Kuchen gab es auch noch. In
welchem Trainingslager wartet mit einem "Smiling" einer vom Team auf
die "Meute" und hat das Tischlein gedeckt? Kaffee und Kuchen, Joghurt,
Bananen auch deftiges wie Wiener Würste mit Brot usw. Es gab alles - und alles
war dabei! Ich konnte das nicht glauben. In manchem Trainingslager wird eine
nette Liste geführt. Jeder Riegel kostet dann extra noch einmal 3,- EUR. In
einer Woche kommt da mächtig was zusammen. Was auch noch zu erwähnen war.
Unser Top-Fernreisebus war mit WC ausgestattet. In nahezu allen Trainingslagern
kannte ich die sogenannten Büsche. Auf dieser Tour war diese Sorge makulatur!
Betreuung durch 2 Profis. Jürgen als ehemals Deutscher Meister auf der
Langdistanz im Triathlon und was weiß ich wie vielen internationalen Ironmans
und Paul als Touristiker mit über 20-jähriger Erfahrung im internationalen
Reisegeschäft. Hey die 2 pumpten uns voll. Auf der einen Seite mit
Trainingsideen, Trainingssteuerung und auf der anderen Seite mit prägnanten
geschichtlichen Daten über Land und Leute. Immer die richtige Mischung zur
rechten Zeit. Einfach genial. Und das mit Spaß und viel guter Laune...
Das großartigste für mich auf der Tour war mit meinem Rennrädle allerdings
die Amalfi-Küste. Paul hatte uns schon darüber erzählt., wie schön die Küste,
die schönste der Welt und und und. Ja, ja dachte ich mir, eigentlich kann man
das was wir bis jetzt schon erlebt haben nicht mehr überbieten. Die Fahrt über
den Apennin, die Fahrt zum schiefen Turm von Pisa, die Via Aurelia - immer dem
Meer entlang. Das Einfahren nach Rom auf den Petersplatz besorgte mir Gänzehaut
- ein Gefühl, dass ich bis jetzt auf einer Rennradtour noch nicht erlebt habe.
Und jetzt war noch mehr zu erwarten? Kann nicht sein. Doch es kam wie es kommen
musste. Die wohl schönste Küstenstraße der Welt mit dem Rennrad zu fahren ist
ein Genuss der obersten Güte. Paul warnte uns, da die Strecke sehr viele Höhenmeter
aufweist und dass wir uns nicht übernehmen sollen. Die Ausblicke hinüber auf
den Golf von Neapel und den Vesuv, auf die Insel Capri und letztlich die
Ausblicke der Amalfiküste war so was von phantastisch, da merkten wir gar
nicht, dass wir jede Steigung wie im Flug nahmen. Die Tempel von Paestum, die
schönsten der Welt. Wunderbare Naturschutzgebiete in Italien, die keiner kannte
- "nur Jürgen und Paul". All die Erfahrungen mit klasse Hotels und
einer tollen Truppe ließen diesen Urlaub wie im Flug vergehen. Habe ich Urlaub
geschrieben? Es war natürlich ein Trainingslager der besten Güte. Und da
bleibe ich dabei. Da müssen sich die ganz großen Anbieter einiges einfallen
lassen um an diese Leistungen heranzukommen. Es war ein Abenteuer!
Der letzte Blick von Kalabrien hinüber auf die Straße von Messina, hinüber
nach Sizilien ließ mich vor Freude fast "erzittern". Hey, wir hatten
es alle geschafft. Die einen mit über 1000 Kilometern, die mittlere Gruppe mit
rund 1200 Kilometern und die "ganz wilden" mit Über 1300 Kilometern
in 7 Radtagen! Die Erholung auf dem luxeriösen Fährschiff von Palermo nach
Genua glich einer Kreuzfahrt. Es war genial. Ich wünsche Euch für die Zukunft
weiterhin so viel Spaß und Erfolg wie bei dieser Tour. Mein bestes
Trainingslager - da gibt es nichts daran zu deuteln.
Zum Schluss kann ich eines noch versprechen, ich werde mit Sicherheit in den nächsten
Jahren die selbe Tour nochmal und auch andere Rennradtouren bei Paul buchen, es
war und bleibt in meinen Erinnerungen bis heute einfach ein bisher einmaliges
Erlebnis.
Johannes
Gardasee - Silizien. Der Weg ist das Ziel.
Genau so war's.
Als ich die Ausschreibung der Tour sah, ließ mich diese nicht mehr los. Nur
kamen immer wieder Zweifel auf, ob ich mir das zutrauen könne. Bin ja nicht
unfit und fahre eine ganze Menge Radkilometer im Jahr, aber 1400 km in einer
Woche, das sind 7 x 200 km pro Tag? Ganz schön heftig. Und wie soll ich als
ambitionierte Hobbyradlerin und Frau mit einem Spitzensportler wie Jürgen
Hauber mithalten?
In der Ausschreibung hieß es, es gäbe zwei Gruppen. Die schnelle mit Jürgen
Hauber und eine zweite, die so 100 km am Tag bewältigt. Dass ich mit Jürgens
Gruppe nicht würde mithalten können war klar, aber 100 km am Tag, das war mir
ganz eindeutig zu wenig. Dafür brauche ich keinen Urlaub zu nehmen. Das schaffe
ich im Sommer auch an einem normalen Arbeitstag.
Also
rief ich einfach mal bei Launer Reisen an. Eine weise Entscheidung. So ein persönliches
Gespräch wirft doch oftmals ein ganz anderes Licht auf die Sache. Paul war sich
ganz klar, dass das genau das Richtige für mich sei und ich ganz bestimmt auf
meine Kosten käme. Er schicke mir mal die Detailausschreibung und ein paar
Zeitungsartikel. Ja, und am besten schicke er mir auch gleich die Anmeldebestätigung
mit. In Ordnung, meinte ich. Und ich bin heute noch froh, dass alles so kam.
Es war eine super tolle erlebnisreiche Tour mit Pioniercharakter. Ein kleines
Abenteuer. Alles super ausgearbeitet und organisiert, täglich neues
Kartenmaterial mit Streckenangaben. Immer wieder stand irgendwo Peter (ein
genialer Fahrer ! Und Mechaniker !) mit dem Bus. Dann gab's Getränke- und
Riegelnachschub, Mittagessen, Obst, Kaffee und Kuchen. Es hat an nichts gefehlt.
Man brauchte sich um nichts zu kümmern, einfach nur Rad zu fahren.
Die Gruppe hat super harmoniert. Letzten Endes gab es verschiedene
"Untergruppen" und jeder fuhr soviel und so schnell er konnte. Aber,
man fuhr nie alleine. Mindestens zu zweit oder mehr. Denke, es waren vielleicht
einfach auch Kavaliere dabei, die mich oft im Windschatten mitgezogen haben.
Aber, da habe ich gut mitgehalten. Zwischendurch kamen wir aber immer wieder mal
am Bus zusammen. Sei es zum Mittagessen oder spätestens, wenn der Radfahrtag zu
Ende ging und wir zu unserem nächsten Hotel fuhren. Wer mal nicht mehr konnte
oder wollte oder auch wenn die Zeit knapp wurde, fuhr dann halt mal eine Etappe
im Bus. Alles kein Problem.
Die 1400 km hat am Ende keiner geschafft, da uns ein Regentag die wunderschöne
Abfahrt vom Abetone hinunter vermasselt hat. Landschaftlich einfach genial, aber
es wäre aufgrund der Nässe und den schmierigen Straßen bei all den
Serpentinen zu riskant gewesen. Standen wir doch noch ganz am Anfang unserer
Tour. Da wollte Paul einfach kein Risiko eingehen.
Das war aber schnell vergessen, schließlich fuhren wir gen Süden. Ein
schneller Capuccino in Pisa und schon ging's weiter. Und ehe wir uns versahen
standen wir in Rom auf dem Petersplatz ! Ein wenig wie in Trance. Alleine wäre
ich nie auf die Idee gekommen, mit dem Rennrad in eine Metropole wie Rom,
bekannt für ihren chaotischen Verkehr, reinzufahren. Aber, in der Gruppe ist
man einfach stark. Und außerdem hat Paul wirklich eine geniale Wegführung
ausgearbeitet. Hut ab. Und, die Italiener sind Radfahrern gegenüber schon auch
sehr tolerant. Als wir an einer riesigen 4-spurigen Straße links ab zum
Petersplatz mussten, haben alle Autos gewartet, bis wir abgebogen waren. Kaum zu
glauben.
Die Landschaften und Szenerien wechselten und ehe wir uns versahen, war die
Woche um und wir auf dem Schiff von Palermo nach Genua und auf der Autobahn zurück
nach Deutschland. Wie schade ! Aber, toll war's ! Die Gruppe ist
zusammengewachsen, wir hatten viel Spaß und waren alle mit unseren Leistungen
rund um zufrieden. Ich habe 1170 km geschafft. Konditionell wäre mehr drin
gewesen, aber zeitlich eben nicht. Viel Zeit für Kultur, Shoppen, Cafébesuche
etc. blieb nicht. Aber, wer diese Tour bucht, will eh nur eines: Beim Pedalieren
die vorbei ziehende Landschaft genießen und abends zufrieden ins Bett fallen
und wenn er nach Hause kommt die vielen Erlebnisse Revue passieren lassen.
Gabi
Ein weiteres eMail das bei uns einging. In der
Zwischenzeit ist Frieder Steinhilber erfolgreicher Ironman.
Name: Steinhilber, Frieder
Ort: Mutlangen
Hallo Paul, Hallo Peter,
nochmals vielen Dank für die super Sizilienradtour - ich habe herrliche
Eindrücke und einen Konditionsschub mit nach Hause genommen!
Viele Grüße Frieder
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