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Italien | ItalienIT-ASSISI-ROM-WAN

Wanderreise Franziskusweg von Assisi nach Rom

  • 7 X Übernachtung/Halbpension in guten Mittelklassehotels
  • Gepäcktransport
  • Stadtführung in Rom mit Guide

Der Franziskusweg in Italien - auf den Spuren von Franz von Assisi

Es gibt nicht nur den Jakobsweg. Ein noch wenig bekannter, ganz eigener Pilgerweg führt auf den Spuren des Hl. Franz von Assisi durch Umbrien und Latium. Wandernd gelangen wir zu Orten und Stätten, an denen sich dieser ganz besondere Heilige selbst aufgehalten hat. Das sind vor allem kleine, rustikale Klöster, urtümliche Einsiedeleien oder die von Franziskus besonders geliebten Felsspalten. Allesamt in eindrucksvoller, teilweise spektakulärer Lage, was den Wanderer besonders freut. Über Allem thront Assisi, wo Franziskus Ende des 12. Jahrhunderts geboren wurde und 44 Jahre später starb. Nicht nur wegen der von oben bis unten mit Fresken namhafter Künstler ausgemalten Basilika San Francesco ist der Besuch von Assisi einer der Höhepunkte dieser Reise. Ein anderer ist Rom, wo wir uns am ersten von zwei Tagen vor allem dem Lateran widmen, dem Sitz des Papstes zu Zeiten von Franziskus. Wenn wir durch die pastoralen Landschaften Mittelitaliens wandern, verstehen wir, warum Franziskus die Natur und diese Gegend so liebte. Genießen Sie die Stille der Wege abseits des Gewöhnlichen. Unsere Wanderreise entlang des Franziskusweges empfiehlt sich sowohl für Pilgernde als auch für Naturliebhaber oder Kulturfreunde.

 

Profil

Gemäßigte Wanderreise über sehr unterschiedliche Wege und Untergründe. Die Streckenführung ist typisch für einen Pilgerweg: Abschnitte auf Feld– und Waldwegen oder auch mal über kleine, asphaltierte Sträßchen wechseln sich ab mit schmalen Pfaden durch Wald und Flur. Dabei sind auch einige Höhenmeter zu überwinden.

Leistungen:

  • Fahrt im Fernreisebus mit WC, Klima usw.
  • 7 x Übernachtung/Halbpension in guten Mittelklassehotels in Zimmer mit Du/WC
  • Gepäcktransport während der REise
  • Durchgehende Wanderführung
  • Stadtführung in Rom mit Gästeführer
  • Umfassende Unterlagen vor der Fahrt

 

Nicht enthaltene Leistungen:

nicht genannte Mahlzeiten und Getränke, evtl. weitere Eintrittspreise, Reiseversicherung, persönliche Ausgaben, Trinkgeld

Info

Die Reise wird in Verbindung mit unserer Radreise Franziskusweg durchgeführt. Aufgrund dieser Kombination kann es gelegentlich zu kurzen Wartezeiten während des Aus- oder Einladens der Räder kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mindestteilnehmer

Mindestteilnehmerzahl: 18 Pers. bei einer Absagefrist bis spätestens 30 Tage vor Reisebeginn. (weitere Hinweise siehe Info & Service). Stornostaffel: A  - Deutsche Staatsbürger benötigen einen Personalausweis oder Reisepass. Für Bürger aus anderen Staaten können andere Einreise- und Visabestimmungen gelten.

1. Tag: Kloster La Verna – ein heiliger Ort hoch über der Toskana (2 km – 150 hm – 0,5 Std.)

0.30 Uhr ab Wört im Reisebus. Die Fahrt führt über den Brenner und durch die Poebene. Noch in der Toskana liegt das Kloster La Verna am Südwesthang des Monte Penna. Hier empfing der Heilige gegen Ende seines kurzen Lebens die Wundmale Christi. Etliche Höhenlinien lassen wir uns noch vom Bus hinaufbringen, bevor wir dann die letzten steilen Meter wie einst Franziskus zu Fuß zur Klosteranlage hinaufsteigen. Dort haben Sie viel Zeit, um alles auf sich wirken zu lassen. Anschließend mit unserem Bus zum Hotel im Raum Gubbio. (-/-/A).

2. Tag: Wanderung nach Assisi – Basilika San Francesco und Altstadt (14 km – 500 hm – 5,5 Std.)

Mit dem Bus fahren wir zum Start der heutigen Wanderetappe nach Valfabricca, nördlich von Assisi. Nach wenigen Kilometern führt der Weg steil den Berg hinauf, zum Glück im Wald und daher gut vor der Sonne geschützt. Bald werden wir belohnt mit dem ersten Blick auf Assisi, das wir jetzt kaum noch aus den Augen verlieren werden. Am frühen Nachmittag betreten wir durch eines der Stadttore diesen auf der UNESCO-Weltkulturerbeliste stehenden Ort. Nach einem kleinen Kaffee zieht es uns zur einzigartigen Basilika San Francesco mit ihrer Ober- und Unterkirche. Sie haben ausgiebig Zeit, die vielen, vielen Wandmalereien von Giotto und anderen berühmten Künstlern zu bestaunen. Anschließend laufen wir einmal quer durch die Altstadt zur Kirche der Hl. Klara. Hinter der Porta Nuova treffen wir den Busfahrer, der uns zum Hotel vor den Toren der Stadt bringt. (F/-/A)

 

3. Tag: An den Hängen des Monte Subasio – von Assisi nach Spello (16 km – 650 hm – 8 Std.)

Zurück an der Porta Nuova schultern wir unsere kleinen Rucksäcke, in denen wir wie gestern auch unseren Tagesproviant mitnehmen. Eine weitere bedeutende und wunderschöne Kirche fehlt uns noch: der Dom San Rufino, in dem der Hl. Franz und die Hl. Klara getauft wurden. Während wir die schmalen Treppen und Gassen hinaufsteigen, wird uns bewusst, dass Assisi am Hang liegt. Doch der eigentliche Aufstieg beginnt erst oberhalb der Stadt. Steil geht es hinauf zu einer weiteren Pilgerstätte, der Einsiedelei Eremo delle Carceri, wohin sich Franziskus gerne zum Gebet zurückzog. Nach einigen bequemen Kilometern auf einem parallel zu den Höhenlinien verlaufenden Sträßchen folgt ein langer Abstieg auf wildromantischen Wegen. Am Ende freuen wir uns auf Eis oder Kaffee in der malerischen Altstadt des Städtchens Spello (Übernachtung im Raum Spoleto). (F/-/A)

 

4. Tag: Von Greccio nach Fonte Colombo und ein Spaziergang durch Spoleto (8/20 km – 100/650 hm – 2,5/5,5 Std.)

Unsere Wanderung beginnen wir erst 50 km weiter südlich, doch ist es mehr als lohnend, den Tag mit einem Stadtspaziergang durch das facettenreiche Spoleto zu beginnen. Für Franziskus war es insofern ein bedeutsamer Ort, als er sich hier im sowohl wörtlichen als auch übertragenen Sinne zur Umkehr entschlossen hat. Wir sehen den Dom mit der farbenprächtigen Marienkrönung des Renaissance-Malers Filippo Lippi, das römische Theater und das mittelalterliche Aqädukt. Anschließend bringt uns der Bus nach Greccio, dem Franziskanischen Bethlehem, wo Franziskus das Krippenspiel erfunden hat, aus dem letztendlich die uns so vertraute Weihnachtskrippe hervorgegangen ist. Auf herrlichen Wegen wandern wir in stetem Auf und Ab zu einem weiteren Ort, an dem sich Bedeutsames im Leben des Hl. Franz ereignet hat, dem kleinen Kloster Fontecolombo. Wem über 20 km und 800 hm zu viel sind, kann bei knapp der Hälfte des Weges in unseren Bus umsteigen (2 x Übernachtung im Raum Rieti). (F/-/A)

5. Tag: Von Poggio Bustone nach La Foresta (7/13 km – 150/350 hm – 2,5/4,5 Std.)

Die Hügel rund um die Ebene von Rieti sind eine ganz besondere Gegend. Hier gibt es vier gewissermaßen heilige Orte, die im Leben des Franz von Assisi von eine wichtige Rolle gespielt haben; und wenn wir sie bei unseren Wanderungen besuchen, verstehen wir, warum er sie so geliebt habt. Während wir gestern an den westlichen Hängen unterwegs waren, geht es heute an die Ostseite. Die Wanderung beginnt in Poggio Bustone, das in spektakulärer Lage wie aus dem Felsen herausgehauen erscheint. An diesen Ort kamen Franziskus und seine ursprüngliche Gruppe von Gefährten, als sie das erste Mal ihre Heimat rund um Assisi verließen. Oftmals eröffnen sich uns Panorama-Blicke über die Ebene von Rieti. Über einen lauschigen Pfad gelangen wir nach Cantalice, dessen Häuser wie übereinandergetürmt erscheinen. Wer mag, kann die Wanderung hier beenden und in unseren Bus einsteigen und mit ihm zum Kloster La Foresta fahren, dem Ziel der heutigen Wanderetappe. Hierher zog sich Franziskus vor allem gegen Ende seines Lebens gerne zurück. Womöglich sind in La Foresta auch einige Zeilen seines berühmten Sonnengesangs entstanden. Nachdem wir den Zauber dieses Ortes bestaunt haben, geht es am Nachmittag mit dem Bus zurück ins Hotel. (F/-/A)

 

6. Tag: Rom – Vom Lateran am Kolosseum vorbei zum Petersdom (7 km – 50 hm – 5 Std.)

Der Bus bringt uns mitten hinein nach Rom zum Lateran. Dies war ursprünglich und über eine lange Zeit hinweg der Sitz der Päpste. Darum war auch Franziskus hier, als er von Papst Innocenz III. die Bestätigung für seine „Lebensform nach dem Evangelium“ erhielt sowie die Erlaubnis, zu predigen. Der Lateran hat eine Fülle an facettenreichen und hoch interessanten Bauten zu bieten: Franziskus-Monument, Lateranbasilika, Heilige Treppe, Baptisterium uvm. Nach der Besichtigung starten wir mit unserer Wanderung: quer durch Rom. Sie führt uns u.a. am Kolosseum vorbei bis zum Petersdom. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Viele werden sicherlich den Petersdom besichtigen, was allerdings mit langem Schlange stehen verbunden sein kann. Oder sie bummeln durch die Stadt und genießen den einen oder anderen Kaffee (Übernachtung im Raum Rom). (F/-/A)

7. Tag: Stadtführung durch Rom

Am Vormittag zeigt uns der Gästeführer zu Fuß Rom. Es geht zu bekannten Sehenswürdigkeiten wie Trevi-Brunnen, Spanische Treppe, Piazza Navona, Pantheon, Engelsburg. Nach der Stadtführung haben Sie noch ein Weilchen Zeit, um selbst umher zu flanieren oder um eine Kleinigkeit zu Essen. Anschließend Busfahrt zur Zwischenübernachtung in den Raum Bologna. (F/-/A)

8. Tag: Heimreise

Nach einem frühen Frühstück starten wir gen Norden. Über den Brenner fahren wir zurück nach Wört. Die Rückkehr ist gegen 20.00/21.00 Uhr geplant. (F/-/-)

 

12.09. - 19.09.2019
7 Nächte
Betriebshof Launer-Reisen Wört*
ab € 1180,-
* Buszustieg

Reisetermine

8 Tage 12.09.-19.09.2019

Preis p.P. im DZ

2019

1.245,-

EZ-Zuschlag
 

195,-

Frühbucher Preis p.P.DZ

bis 31.10.18

1.145,-

bis 31.01.19

1.180,-

Kundenmeinung / September 2018

Bemerkung:

Rad‐ und Wanderreise Assisi ‐ Rom im September 2018

Ich wurde von den Wanderern und Radlern bei der Rückfahrt gebeten, stellvertretend für die beiden Gruppen der Tourleitung ein Dankeschön zu überreichen und dazu freundliche Worte zu finden. Der nachfolgende Text gibt die Rede sinngemäß wieder, ich sende diesen Text, da ich aus der Gruppe gefragt wurde, ob man ggf. die Rede nachlesen könne und natürlich soll es auch eine Anerkennung für die Tourleitung und das dahinter stehende gesamte Team Launer sein. Gerne dürfen Sie den Text oder Teile für eigene Zwecke weiter verwenden.
_________________________________________________________________________
Aus der Gruppe der Wanderer und Radler entstand der Wunsch, die Tourleitung, also Peter, Jan und Nicolai, für ihre Leistungen angemessen zu honorieren. Super, riefen da einige, da besteht ja die Chance wenigstens einen Teil der Reisekosten wieder zurück zu holen. Andere entgegneten aber, dass die Kritiker die Richtung der Zahlungsströme bei Busreisen wohl nicht richtig verstanden hätten.
(Kurze Pause)

So war es natürlich nicht, die Wirklichkeit ist viel nüchterner. In der auf dieser Reise bereits bewährten Tradition wurde von den Gästen ein Ausschuss gebildet. Der Ausschuss entwickelte ein Grobkonzept und verfeinerte dies zu einem Feinkonzept. Aus dem Feinkonzept wurde ein Plan abgeleitet, mit Maßnahmen hinterlegt, die Maßnahmen geprüft, bewertet und freigegeben, schließlich mehrheitlich beschlossen und die Ausschussmitglieder mit der Umsetzung beauftragt. Im Ergebnis spendeten einige Gäste Geld, andere sammelten, der Redner hält die Rede (die jetzt folgt). Der Redner hält den Zeitpunkt für die Übergabe des Dankeschöns für verfrüht, schließlich sind bei der Rückfahrt noch nicht einmal die Alpen überquert und keiner weiß, was noch alles passieren kann. Dann fiel dem Redner aberein, wie der Busfahrer Peter die beängstigend enge Serpentinenauffahrt zum Palazzo‐Hotel in Rieti – Mauer links, Mauern rechts ‐ bewältigte und schließlich den Bus samt Hänger durch den Torbogen vor dem Pallazo schlängelte, dessen Durchlassweite offensichtlich geringer als die Breite des Busses war. Weiter dachte er an die Souveränität, mit der Peter den chaotischen römischen Stadtverkehr meisterte und war sich danach sicher, mit Peter kommen wir alle heil zurück. Es fiel dem Redner auch ein, wie Peter schon gut gelaunt morgens am Bus die Reise vorbereitete, während der Redner noch vom frühen Aufstehen und üppigen Frühstücksbuffet geschwächt dem Bus zuwankte. Weiter gedachte er, dass Peter abends immer noch werkelte wenn der Redner schon längst unter der Dusche stand, z.B. um bleischwere Pedelecs, die schwerer sind als des Redners Frau, in den Hänger hinein zu heben. Oder auch gleich wieder hinaus, weil ein Gast eine Planänderung wünschte. Dass Peter dazwischen noch die  eigentliche Leistung erbringt. nämlich stundenlang den Bus fährt, ist da schon gar nicht mehr erwähnenswert. Bitte ein Applaus für die Superleistung von Peter.
 
Jetzt zu unserem Wander‐Guide Jan. Am Vortag gab es ein Video über das Wirken des Heiligen Franziskus im Bus zu sehen. Wie immer wenn es im Fernseher um alte Bauwerke, alte Gebräuche und noch ältere Wunder geht, schlief der Redner sofort ein. Ganz anders war es, wenn Jan über die gleichen Themen berichtete. Das war fundiert, detailliert und – wichtig ‐ auch spannend, so dass man noch mehr wissen wollte. Da wurde über Spalten, so klein dass man in den Alpen darin gerade mal die Bananenschale entsorgt hätte, Faszinierendes berichtet. Die Geschichte wurde so wieder lebendig und greifbar und vermittelte eine Ahnung von dem Umfeld in dem Franziskus wirkte. Selbst die Wunder des heiligen Franziskus wurden von Jan so glaubhaft dargestellt, dass der skeptische Redner selbst dran glauben konnte ‐ wenn auch nur fast. Auch wenn am abendlichen Mehrgänge‐Menü ein Tisch‐ Gesprächspartner über Bewusstsein, Seelenwanderung und Quantenfluktuationen benötigt wurde, war man bei Jan richtig. Natürlich fand er bei den Wanderungen, der Redner war leider nur bei zweien dabei, auch noch den Weg ohne sich zu verlaufen, reservierte genügend Zeit für die regelmäßige Espresso‐Versorgung, überforderte niemanden und war trotzdem wie geplant rechtzeitig am Hotel bzw. Bus. Bitte einen herzlichen Applaus für Jan.

Nun zu Nicolai. Nicolai hat das Pech, eine sehr inhomogene Radler‐Gruppe zu bekommen. Die einen wollten – im Regelfall mit elektrischer Unterstützung – sehr schnell die Berge hoch, die anderen sehr schnell die Berge hinunter, damit die Bremsbeläge geschont werden. Die Schnittmenge zwischen den beiden Gruppen ist eher gering. Die Pannenserie an den ersten beiden Tagen war sensationell. Der Redner muss leider zugeben, trotz neuen Materials über Gebühr dabei beteiligt gewesen zu sein. Auch Unfälle gab es, die abschüssige Schotterausfahrt aus einer gemütlichen Trattoria führte bei einer Radlerin, war es der Rotwein, Unachtsamkeit oder fehlende Fahrpraxis, in einer Kurve zum Sturz. Bei der sofortigen Wundversorgung zeigte neben Nicolai auch das Radlerteam seine ganze Leistungsfähigkeit. Soviel an Desinfektionsspray, duschfeste Pflaster aller Größen bis hin zu sterilem Verbandsmaterial zur Versorgung abgerissener Glieder hatte der Redner vorher noch nicht auf einer Radtour gesehen. Es gab noch weitere Stürze, ein älterer Mitradler tat sich besonders hervor, der ‐ jeweils ohne Fremdbeteiligung ‐ mehrere Unfälle hatte, und dabei auch den Preis für die höchste Fallhöhe von einem Damm herunter erringen konnte. Die verschiedenen Ansprüche innerhalb der Radlergruppe erforderte von Guides und Busfahrer besondere Flexibilität. Auf der Königsetappe mit geplanten 1500 Höhenmetern wurde der Plan so angepasst, dass sich gefühlte 22 Zu‐ und Absprungspunkte ergaben, damit sowohl Wanderern als auch den Radlern ermöglicht werden konnte, der Leistungsfähigkeit entsprechende Teilabschnitte zu bewältigen. Der Redner war außerstande das komplizierte Konzept zu verstehen, stellte aber überrascht fest, dass abends alle Gäste wieder im Hotel waren und stolz von ihren Leistungen schwärmten. So hatte der Redner vor der Schlussetappe ‐ die Fahrt durch Rom ‐ schon ein wenig Mitleid mit Nicolai, der ja die Aufgabe hatte, das in der Reisebeschreibung Versprochene allen Radlern zu ermöglichen, unabhängig davon, welche
Voraussetzungen die Radler mitbrachten. Andererseits dachte der Redner, hätte Nicolai was ordentliches gelernt, z.B. Ingenieur, oder mal seinen Doktor gemacht, dann müsste er nicht für Launer arbeiten (Anmerkung für die, die es nicht wissen: Nicolai ist Ingenieur und hat einen Doktortitel). So war dem Redner schon ein wenig mulmig zumute, als er die gesamte Radler‐Gruppe ‐ mit Ausnahme des Redners, der sich an dem Tag lieber der Wanderer‐ Gruppe anschloss – im Großstadtdschungel von Rom Richtung Kolosseum verschwinden sah. Als ihm dann bei der Abfahrt noch einige Radler zuwinkten, kam ihm unwillkürlich der Abschiedsgruß der Gladiatoren „Die Todgeweihten grüßen Dich“ in den Sinn. Als sich aber Radler und Wanderer zufälligerweise in Rom trafen, wirkten die Radler ganz entspannt und wie der Redner feststellen konnte, waren auch alle unversehrt. All diese Herausforderungen managte Nicolai kundenorientiert, kooperativ, engagiert und ohne hektisch oder unwirsch zu werden und hatte oftmals nach Tourende noch die Freundlichkeit, die Gäste im Bus mit Getränken zu
bedienen. Bitte auch für Nicolai einen herzlichen Applaus. Es gab natürlich noch viele andere spannende, tolle und eindrückliche Erlebnisse, die hier aber nicht nochmals erwähnt werden sollen. Vielleicht mit einer Ausnahme, nämlich der Versuch, ein Lokal mit einem am Vorderkörper hängenden Rucksack und zweier Cappucino rechts und links in den Händen haltend zu verlassen. Dies führte zu einer längeren Prozesskette, in der der rutschende Rucksack dafür sorgte, dass Schritt für Schritt zuerst der eine, dann der andere Cappucino verloren ging, danach die eine und schließlich die andere Cappucinotasse und am Ende
ein fassungsloser Italiener, der der Dame derweil die Tür aufhielt, zurück blieb. Immerhin konnten Untertassen und Rucksack gerettet werden. Im Namen der Wanderer und Radler bedankt sich der Redner herzlich bei der Tourleitung, dass sie ihnen diese Erlebnisse ermöglicht haben und alle gesund und mit Eindrücken gesättigt wieder zurück bringen. Vielen herzlichen Dank.
 

Im Original anzeigen

Kundenmeinung

er Max, der fährt am liebsten Rad, vor allem dann wenn's keine Steigung hat
 und abends spät ein Schlückchen Wein in Damenrunde - wie könnt's anders sein.
 
 Die Dorothee - sportlich gestylt frühmorgens zu ihrem Rad eilt - jedoch
 braucht sie des öfteren auch  - den Hochgenuß vom Zigarettenrauch.
 
 Die Gisela ist sportlich und fit und macht die Steigung locker mit.
 Für sie ist Radeln ein simpler Klax so überholt sie oft den Max.
 
 Der Rainer tritt ganz fest hinein und denkt, es könnt noch steiler sein.
 Die Sandra aber schwitzt und keucht und fragt sich, wann wird's wieder leicht.
 
 Und erst der Hermann zeigt Jedermann, was man im Alter alles schaffen kann.
 Er bezwingt die Höhen wie die Jungen - die 400km hat er super bezwungen.
 
 Die Gabi seine liebe Frau, die denkt natürlich richtig schlau, ich mach die
 Strecke halt zu Fuß, damit ich nicht so viel haxeln muss.
 
 Die Uli ist die Berg' gewöhnt, kein Wunder, dass sie niemals stöhnt, kein
 Weg ist ihr dabei zu steil, sie stapft vorn weg in aller Eil'.
 
 Die Margret mit ihrem stillen Wesen ist auch beim Wandern oft vorne gewesen,
 genießt die Landschaft in aller Stille und zeigt dabei nie Hungergefühle.
 
 Marie-Theres mag's lieber flach - gibt aber trotzdem niemals nach und nützt
 ganz gern die Fotopause für meine gute "Würstchen-Jause".
 
 Renate wandert gern in der Natur und trägt in sich die innere Uhr, Punkt 12
 spürt sie ein Magenkrachen und wehe, wenn die anderen da nicht Pause machen!
 
 Doch Gott sei Dank sind auch noch 2 beim "Vespern" gerne mit dabei.
 Marie-Theres und Gerti freun sich auf Barbara's gedeckten Tisch.
 
 Die Barbara ist klein und zart und hat eine ganz besondere Art mit Charme
 die Reise zu präsentieren und uns auf "Franziskus-Plätze" zu führen.
 
 Der Sherpa Paul ist auch bestimmt, wenn er das Steuer übernimmt heißt's
 in der Früh:" Springt raus, ganz schnell um Punkt 4h auf der selben Stell!"
 Das ist's was uns an ihm gefällt, so sind wir brav um 4 gestellt.
 
 Zum Glück haben wir LAUNER entdeckt, denn diese Reise ist einfach perfekt!
 Es war wirklich wunderschön - mit Launers kann man auf Reisen gehn!
 

Kundenmeinung

Von Wört, Kufstein und Innsbruck kommen wir her, mit Bernd - Launers' Superschofför. 
 Er sorgt für alle - ob jung oder alt - und macht's uns im Bus angenehm kalt,
 stellt Wasser auf - für Jedermann, damit man bergauf besser wandern (radeln) kann, 
 natürlich Obst für die Zwischenpausen, so kann man besser abwärts sausen. 
 
 Nach der Einsiedelei sind wir alle total überrascht, von den köstlichen Melonen, 
 die jeder gleich gierig nascht. Und im Bus das tolle Mittagsmenü herrlich serviert - 
 so vornehm jausen wir sonst nie. Die Würstchen schmeckten besser als jeder
 Sonntagsbraten - es war gemütlich, wie bei uns daheim im Garten. 
 
 Bei La Foresta im Nieselregen muss Bernd den Bus rücklings abwärts bewegen, 
 denn er ließ es sich nicht nehmen, uns 7 Wanderdamen zu verwöhnen. 
 
 Vom Parkplatz in Greccio gings ganz schwer heraus, er kurvt vor und zurück - 
 es ging sich um Millimeter grad aus. Und erst in Rieti vorm Hotel President, 
 beweist er, dass man ihn einen "Superschofför" nennt.
 
 Mit Coolness fährt er in die schmale Gasse hinein, da meinte die Policia communale
 "Das darf nicht sein!" Doch der Seniore vom Hotel spricht ein gewaltiges Wort,
 schnell steckt der Carabinieri den Strafzettel fort. Darauf parkt Bernd den Bus mit
 Barbaras Hilfe wunderbar, in eine winzge Parklücke - was wieder Millimeterarbeit war! 
 Und das ganze geschieht mit einem Lächeln im Gesicht, die Ruhe und Geduld
 verliert er einfach nicht. Ganz sicher und voller Konzentration sitzt er vorne auf
 seinem Bussschofförsthron - und fährt uns nach Rom, in die Ewige Stadt, 
 wo übrigens die Einfahrt über 200€ gekostet hat. 
 
 Während die Gruppe gemütlich durch Rom spaziert, hat Bernd bereits die 
 Zimmerschlüssel organisiert. Die wertvollen Drahtesel und das schwere Gepäck
 sind auch täglich im Handumdrehen gleich weg, mit seiner Muskelkraft - wie 
 könnts anders sein, stemmt er sie locker in den Busbauch hinein. 
 
 Ich weiß, dass ich im Namen aller das sagen kann. DANKE! BERND! 
 Du bist ein SUPERMANN!
 
 P.S. Und auf eines möchte ich auch verweisen, LAUNER kann sich glücklich preisen,
 dass man durch den Superfahrer Bernd von dieser wirklich schönen Reise
 noch lange schwärmt!