IT-SIZ-KAL-RENN

Rennraderlebnis Sizilien mit Kalabrien

  • 10 X Übernachtung/Frühstücksbuffet/Abendessen in guten MIttelklassehotels
  • Sportverpflegung pro Radtag: 1 Gel - 3 Riegel und Isogetränke
  • Rennradsport ohne Gruppenzwang mit Kultur 
11 Tage

Individualtour - no guided

Diese Reise ist derzeit leider nicht im Programm.
   
Gerne können Sie uns kontaktieren, um zu erfahren wann diese Reise wieder im Programm ist. Auch wenn Sie eine Gruppe oder ein Verein sind und Interesse haben, diese Reise speziell mit Ihrer Gruppe durchzuführen, kontaktieren Sei uns jederzeit unter 07964 – 92 1000 oder per Mail: info@launer-reisen.de

 

Mit dem Rennrad nach Sizilien auf eine der schönsten Inseln der Welt. 3000 Jahre Kultur zwischen Ionischem, Tyrrhenischem und Afrikanischem Meer bedeutet einzigartige Landschaften, Weinberge, Oliven-, Zitronen-, Orangenhaine und phantastische Ausblicke auf das Meer. Trinacria, so der alte Name Siziliens, wird Sie begeistern. War die Insel stets als Spielball der Mächtigen in einer stürmischen Geschichte verwickelt. Griechen, Römer, Sarazenen, Normannen haben in Form von einzigartigen Baudenkmälern ihre Spuren hinterlassen. Es wird Sie nahezu auf der ganzen Insel der rund 3.300 Meter hohe Ätna begleiten, ein Vulkan der heute noch aktiv ist und dessen Spuren wir sogar mit unserem Rennrad erkunden werden, wenn wir durch die Lavafelder radeln. Radfahren, Kultur, Landschaft aber auch Erholung in guten Hotels im Osten und Westen der Insel sind unsere Argumente für einen interessanten Aktiv-Urlaub. 

 

Leistungen

  • Fahrt im Fernreisebus mit WC, Klimaanlage, usw. 
  • Radbeförderung 
  • Fährüberfahrten San Giovanni-Messina und zurück 
  • 10 x Übernachtung/Frühstücksbuffet/Abendessen in guten Mittelklassehotels
  • Zimmer mit Du/WC
  • Eintritte: Archeologischer Park Selinunte und Villa Romana del Casale
  • Rad-Stadtführung Palermo
  • GPX-Tracks für die Tour und Betreuung durch unseren Guide, der die Trekking-Gruppe leitet.

Evtl. weitere Eintritte z.B. Taormina, Steinbruch oder Segesta sind nicht inbegriffen. 

Allgemeines zur Reise

Reiseprofil


Wer nach Sizilien fährt, der weiß, dass die Tour traumhafte Ausblicke bietet, der weiß aber auch, dass es nicht nur flache Routen gibt sondern auch Etappen dabei sind, die auf und ab gehen. Wir haben auf dieser herrlichen Rennradtour einen Mix von allem. Die Touren werden im Rahmen unserer Trecking-Radreise durchgeführt. Sie bestimmen Ihr eigenes Tempo und fahren nach GPX-Tracks, die wir Ihnen mit Kartenmaterial zur Verfügung stellen. Und sollten Ihnen unsere Routenvorschläge einmal zu „hart“ sein, so können Sie sich auch jederzeit unserer betreuten Radreise mit Radreiseleiter an dem einen oder anderen Tag anschließen. Ganz so wie Sie es wünschen. Mit dieser Tour bieten wir Ihnen eine Fülle von Möglichkeiten – einen perfekten Rennradurlaub. Nutzen Sie unser Equipment (Busbegleitung/Möglichkeit zur Rückbeförderung und vieles mehr...) und unsere große Erfahrung. 
 

Informationen


Diese Reise haben wir kombiniert mit einer Trekking-Radtour. Während die Rennradler täglich eine längere Strecke fahren, haben die Trekking-Biker kürze Teiletappen.
 
Dies ist für die Rennradler ein Vorteil: Wenn Sie weniger fahren möchten, können Sie sich der Trekkingtour anschließen. Diese Reise ist somit auch empfehlenswert für Paare oder Gruppen mit unterschiedlichen Interessen.
 
Besondere Hinweise für Rennradfahrer:
Wer die Individualtour bucht, benötigt zumindest eine Landkarte im Maßstab von 1 : 200.000 oder kleiner am Mann. Besser ist ein Navigationsgarät und zusätzlich Landkarte.
 
Bei dieser Tour ist es möglich sportiv Rennrad zu fahren. Man sollte jedoch darauf eingestellt sein, dass die Qualität der Straßen insbesondere in den Ortsdurchfahrten nicht unseren gewohnten Standards entspricht. Die Ortsdurchfahrten sind zudem oft unübersichtlich und mit diversen Einbahnstraßen versehen. In wenigen Ausnahmefällen kann es zudem auch einmal erforderlich sein, ein kurzes Stück unbefestigten Weges zu fahren oder - wenn man das nicht möchte - kurz zu schieben.

Somit kann die Rennradtour Sizilien eine landschaftlich und kulturell schöne Rennradtour sein, auf der man insbesondere die Grundlagenausdauer trainieren kann. Eine gleichwertige Alternative zu einem Rennradtrainingslager z.B. Mallorca, Istrien ,den Kanaren oder in der Toskana wird sie jedoch nicht sein.

Mit unserem Reisebus werden je nach Tagesetappe und Lage des Hotels auch Transfers durchgeführt.

Reisebedingungen


Mindestteilnehmerzahl: 18 Pers. bei einer Absagefrist bis spätestens 30 Tage vor Reisebeginn. (weitere Hinweise siehe Info & Service). Stornostaffel: A

Deutsche Staatsbürger benötigen einen Personalausweis oder Reisepass. Für Bürger aus anderen Staaten können andere Einreise- und Visabestimmungen gelten.

Reiseroute

1. Tag:

0.15 Uhr ab Wört – durch Österreich - Brennerautobahn - Modena - auf der Autostrata del Sole vorbei an Florenz bis zur ersten Zwischenübernachtung südlich von Rom. Hotelbezug und Abendessen (-/-/A).

2. Tag: Messina - Torre Faro - Messina (ca. 40 km/350 HM)

Weiter führt unsere Route vorbei an Neapel - Salerno - durch den südlichsten Teil Kalabriens mit Blicke auf die Costa Viola bis zur Straße von Messina. In Villa San Giovanni setzen wir mit der Fähre über nach Messina um zu unserem Hotel im Raum Messina zu fahren. Eine erste Erkundungsradtour auf Sizilien wird uns zum Torre Faro den nordöstlichsten Punkt Siziliens bringen. Am Abend treffen wir treffen wir u.a. dann unsere Gruppe "Rom-Sizilien" und auch Gäste, die bereits Alpen-Rom und Rom-Sizilien durchgeführt haben.  (F/-/A)

3. Tag: Palermo - Monte Pellegrino – Mondello – Palermo (ca. 60 km/850 HM).

Am Vormittag zusammen mit der Trekkingradgruppe eine kleine Rundfahrt durch Palermo mit dem Fahrrad. Erleben Sie schöne Plätze aus der byzantinischen und spanischen Zeit aber auch Beispiele für arabische Baukunst. Ein Fotostopp an der Kathedrale ist auch vorgesehen. Anschließend ist für die Rennradfahrer das nächste Ziel der auf rund 600 m hohe Monte Pellegrino, welcher der Hausberg der Palermitaner. Möglichkeit zur Besichtigung des Kloster Santuario e Grotta di San Rosalia. Von hier haben wir einen phantastischen Ausblick vom gleichnamigen Aussichtspunkt. Mit dem Rad rollen wir ganz gemütlich wieder abwärts nach Mondello. Heute ist es ein prominentes Seebad, früher war es ein einfaches Fischerdorf (Aufenthalt - Cappucinopause usw.). Anschließend fahren wir mit dem Fahrrad Richtung Westen entlang des Meeres bis nach Terrasini. Hier nimmt uns der Bus auf und bringt uns in den Raum Marsala. Hier beziehen wir ein gutes Urlaubshotel für 3 Nächte. (F/-/A)

4. Tag:  Marsala – Selinunte und zurück (ca. 80/130 km).

Wir radeln entlang der Küste bis nach Selinunte, einer der größten archäologischen Ausgrabungsstätten Europas. Zuvor werden wir an einem interessanten Steinbruch von Selinunte eine Pause einlegen mit Möglichkeit zur Besichtigung. Die ehemals mächtige griechische Stadt Siziliens wurde um 650 v. Chr. gegründet. Die Route führt uns teilweise durchs Hinterland bis wir nach Selinunte kommen. Anschließend geht es weiter Richtung Selinunte, wo wir den Bus und die Trekkingradgruppe wieder treffen. Sie werden in etwa zur gleichen Zeit in Selinunte ankommen, somit können Sie ebenso an der Führung teilnehmen. Anschließend geht es auf direktem Wege per Fahrrad zurück zum Hotel.

5. Tag: Marsala - Segesta – Erice – Trapani – Marsala (ca. 110 km/1100 HM ).

Mit dem Bus erreichen wir bequem unser erstes Highlight, den Tempel von Segesta. Dieser steht als einsames Denkmal von weitem sichtbar auf einer Hochebene. Möglichkeit für einen kurzen Fotostopp und Blick von außen. (keine Innenbesichtigung) Heute wollen wir das Hauptmerk auf das Fahrradfahren lenken. Die Rennradtour führt uns durch das weitläufige Landesinnere mit Wäldern, Wiesen, Hügeln und Weinfeldern in Richtung Erice. Das Städtchen Erice (744 m ü.d.M.) erklimmen wir ganz gemütlich und langsam mit unseren Rädern. Von hier genießen wir die einzigartige Aussicht auf das Meer und auf die Umgebung. Mit einer flotten Abfahrt geht es hinunter ins das bekannte Trapani. Hier steht unser Bus am späten Nachmittag nach ca. 55 km, wenn Sie bereits aussteigen möchten. Wenn Sie zum Hotel radeln, dann werden Sie in etwa 115 km heute fahren. Die Tour führt uns durch das Gebiet des berühmten Marsala-Weines. (F/-/A)

6. Tag: Enna – Piazza Armerina (ca. 70 km oder 45 km 700/250 HM).

Wir verlassen unser Urlaubsdomizil im Westen und durchqueren Sizilien um zum geographischen Mittelpunkt von Sizilien nach Enna zu gelangen. Sie haben die Wahl der Qual: Rennrad fahren (70 km) oder Kultur (45 km). Wenn Sie sich für Rennrad entscheiden, dann werden Sie eine etwas andere Route nach Enna nehmen. Bei klarem Wetter sehen Sie von Enna bis nach Erice im Westen und zum Ätna im Osten. Die Rennradtour geht in flotter Abfahrt vorbei am Lago di Pergusa nach Piazza Armerina und zur Villa Romana del Casale. Hier wartet der Bus zur Radverladung. Die berühmte besterhaltene römische Kaiservilla mit farbenprächtigen Mosaiken ist eigentlich ein Muss auf Sizilien. Vielleicht haben Sie noch die Möglichkeit für einen kurzen Blick in die römische Villa. Nach festem Zeitplan geht es an die Ostküste in unser Urlaubshotel.

7. Tag: Randazzo - Gole dell’Alcantara – Giardini Naxos – Taormina (110 km/75 km ca. 1.200 HM/700 HM).

Heute wird es eine knackige Tour. Mit dem Rennrad geht es hinauf auf 765 Meter nach Randazzo (Stopp am Dom). Von hier geht es in schöner Strecke mit leichtem Gefälle hinunter Richtung Meer. Unterwegs machen Sie einen Stopp an der spektakulären Schlucht des Flusses Alcantara, die Gole dell’ Alcantara. Sie sind bis zu 20 m tief und 4-5 m breit und haben sich über tausende Jahre in das Lavagestein des nahen Ätna gefressen. Freuen Sie sich auch auf einen tollen Blick auf den Ätna. Unser Ziel ist Taormina welches auch bekannt durch das Teatro Greco ist. Nach einer Pause in Taormina fahren Sie zurück zum Hotel. Wer die Tour nicht komplett fahren möchte, hat auf der Strecke die Möglichkeit den Bus nach Absprache zu nehmen. Oder Sie fahren gemütlich die Tour mit der Trekkingradgruppe (75 km).

8. Tag: Catania (ca. 45 km/110 km 200 HM/800 HM) oder der Berg Etna ruft (90 km / 2.100 HM)!

Sie können selber entscheiden: Catania oder Etna

Leichte Version: Catania
Die Route führt uns am Meer entlang – vorbei an Orangen- und Zitronenhainen, durch Fischerdörfer und stets einen phantastischen Blick auf den Ätna und das Ionische Meer. In Catania, welches mehrmals durch Ausbrüche des Ätna zerstört wurde, beherrschen heute schwungvolle Barockfassaden und schwarzes Lavagestein das Stadtbild. Mit dem Rennrad kommen wir auf dem Domplatz mit dem berühmten schwarzen Elefanten an. Mittagspause/Freizeit/Verladung der Räder Treffpunkt mit den Trekkingbikern. Oder Rückfahrt über den Küstenweg mit einem Abstecher ins Hinterland, damit es noch ein paar Höhenmeter mehr gibt, zurück zum Hotel. 

Schwere Version Etna:
Am letzten Tag auf Sizilien soll es der Höhepunkt sein. Der Ätna ist der Berg der Insel und einfach das beherrschende „Element“ der Sizilianer! Krater, Nebenkrater, Lavaströme, karge Landschaften aber auch fruchtbare Olivenhaine, Feigen- und Zitrusbäume, sowie Weinberge wechseln sich ab. Die Auffahrt hinauf in unendlich vielen Kehren zum höchsten Punkt ist ein schweißtreibendes aber phantastisches Rennraderlebnis. Sportiv und „unheimlich aussichtsreich“. Sie sollten auf jeden Fall warme Sachen mitnehmen und etwas zum umziehen. Am Parkplatz oben können Sie einen kleinen Spaziergang unternehmen und einige Krater sowie Lavaströme von den letzten Ausbrüchen anschauen. Dann heißt es wieder eine traumhafte Abfahrt hinunter Richtung Meer, genießen Sie wiederum tolle Aussichten und lassen Sie sich durch die fruchtbare Lavalandschaft treiben.

9. Tag: Radfahren in Kalabrien 65 Kilometer/200 HM/ 85 KM/500 HM)

Schade, heute müssen wir Abschied von der Insel nehmen, Ciao bella Sicilia! Mit dem Bus fahren wir zurück nach Messina und gelangen mit der Fähre wieder auf das Festland. Am frühen Nachmittag entladen wir die Räder und starten zu einer schönen Radtour an der südlichen Küste der großen Bucht von Taranto. Wir freuen uns darüber, dass es mal fast total flach ist. Mit dem Rennrad unternehmen wir eine zusätzliche Schleife weg von der Küste um ca. 200 Höhenmeter mehr sowie 20 KM mehr als die Trekkingradfahrer zu bekommen. Übernachtung im Raum Lido di Policoro. (F/-/A)

10. Tag: Ausradeln: ca. 62 Kilometer | ca. 280 HM / 80 km / 350 HM

Jetzt sind wir schon richtig auf der Rückreise. Wir starten morgens mit dem Bus und fahren nach Apulien. Hinter Foggia laden wir zum letzten Mal die Räder aus und unternehmen unsere letzte Radeltour. Spätestens hinter Termoli fahren wir ruhig auf dem Küstenradweg bis zum Hotel in Vasto. Hier treffen wir die Gäste unserer Apulien Radreise.  (F/-/A)

11. Tag: Heimreise

Die Gäste, die jetzt noch die anschließende Launer Apulien Rennradreise gebucht haben, sind glücklich. Zehn weitere wunderbare Radtage warten auf Sie. Wir treten die Rückreise mit dem Bus in die Heimat an! Rückkehr sehr spät am Abend gegen 22.00/23.00 Uhr in Wört auf dem Launer Betriebshof. (F/-/-)

Kundenrezensionen

Kundenmeinung Familie M. aus Solingen / Oktober 2016

Es war eine fantastische Radreise. Danke an das ganze Team von Launer-Reisen

fkajdöjfa

fakfjaöjfa

fakfjaöfja


 

Ähnliche Reisen

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Rad

sehr leicht

Auch für ungeübte Radler.

leicht

Für ungeübte Radler mit etwas Kondition.

mittel

Für geübte Radler, mit etwas Kondition.

hoch

Für geübte Radler mit regelmäßiger Betätigung.

schwer

Für Hobbysportler, mindestens 3 x wöchentliches Training.

Wandern

sehr leicht

Auch für ungeübte Wanderer.

leicht

Für ungeübte Wanderer mit etwas Kondition.

mittel

Für geübte Wanderer, mit etwas Kondition.

hoch

Für geübte Wanderer mit regelmäßiger Betätigung.

scher

Für Hobbysportler, mindestens 3 x wöchentliches Training.

Mountainbike - MTB

LEVEL1 (EINSTEIGER)

Tagesleistung < 80 km, < 1500 Hm: Diese Touren finden oft auch schon im alpinen Bereich statt.
Fahrtechnik: Schotter- und Wanderwege sind hier auf längeren Abschnitten zu meistern. Kleine Stufen und Wurzeln sollten kein ernstes Hindernis darstellen. Schwierige, steile Passagen beschränken sich auf wenige Meter. Nach der Single-Trailskala S1, Schlüsselstellen kurz evtl. Single-Trailskala S2 (diese kann man auch mal schieben). (S1 = Auf einem mit S1 beschriebenen Weg muss man bereits kleinere Hindernisse wie flache Wurzeln und kleine Steine erwarten. Sehr häufig sind vereinzelte Wasserrinnen und Erosionsschäden Grund für den erhöhten Schwierigkeitsgrad, der Untergrund kann teilweise auch nicht verfestigt sein. Das Gefälle beträgt maximal 40%. Spitzkehren sind nicht zu erwarten. S2 = Im S-Grad
S2 muss man mit größeren Wurzeln und Steinen rechnen. Der Boden ist häufig nicht verfestigt. Stufen und flache Treppen sind zu erwarten. Oftmals kommen enge Kurven vor, die Steilheit beträgt passagenweise bis zu 70%)
Kondition: Eine Fahrleistung von 1500 Hm am Tag sollen kein Problem sein. Sie sollten bereits etwas längere Anstiege von bis zu 600 Hm am Stück bewältigen können. Orientierungshilfe für Ihr Bergauf-Tempo: 400 Hm/Stunde, die Tourenlänge kann bis zu 4 h reine Fahrzeit betragen.

LEVEL 3 (KÖNNER)

Tagesleistung < 100 km, < 2100 Hm: Lange Anstiege von bis zu 2 h am Stück zu meistern und ein gutes Bikehandling sind auszeichnend für den Könner.
Fahrtechnik: Lange Trailabfahrten mit Spitzkehren oder zu überfahrende Wurzeln und Stufen, auch auf losem Geröll. Nach der Single-Trailskala S2 bis
S3 (S2 = Im S-Grad S2 muss man mit größeren Wurzeln und Steinen rechnen. Der Boden ist häufig nicht verfestigt. Stufen und flache Treppen sind zu
erwarten. Oftmals kommen enge Kurven vor, die Steilheit beträgt passagenweise bis zu 70%) S3 = Verblockte Singletrails mit vielen größeren Felsbrocken
und/ oder Wurzelpassagen gehören zum S-Grad S3. Hohe Stufen, Spitzkehren und kniffelige Schrägfahrten kommen oft vor, entspannte
Rollabschnitte werden selten. Häufig ist auch mit rutschigem Untergrund und losem Geröll zu rechnen, Steilheiten über 70% sind keine Seltenheit.)
Kondition: Lange Anstiege von bis zu 2 h Stunden und mehr im zum Teil steilen Gelände erfordern ein hohes Maß an körperlicher Fitness. Es kommen
durchaus Schiebe- und Tragepassagen bergauf vor. Orientierungshilfe für Ihr Bergauf-Tempo: 600 Hm/Stunde.

LEVEL 4 (PROFIS)

Tagesleistung > 100 km, > 2500 Hm: Exzellente konditionelle Grundlagen, sehr gutes Bikehandling und Fahrten in schwierigen Geländeabschnitten sind für einen Profi mit (Marathon-) Ambitionen kennzeichnend. Nach der Single-
Trailskala S2 bis S3 in Ausnahmen S5. S4 beschreibt sehr steile und stark verblockte Singletrails mit großen Felsbrocken und/ oder anspruchsvollen
Wurzelpassagen, dazwischen häufig loses Geröll. Extreme Steilrampen, enge Spitzkehren und Stufen, bei denen das Kettenblatt unweigerlich aufsetzt,
kommen im 4. Grad häufig vor.) S5 = Der S-Grad S5 wird charakterisiert durch blockartiges Gelände mit Gegenanstiegen, Geröllfeldern und Erdrutschen,
ösenartigen Spitzkehren, mehreren hohen, direkt auf einander folgenden Absätzen und Hindernissen wie umgefallenen Bäumen – alles
oft in extremer Steilheit. Wenn überhaupt, ist wenig Auslauf bzw. Bremsweg vorhanden. Hindernisse müssen z. T. in Kombination bewältigt werden.

Rennrad

Unsere Leistungsprofile sollen es Ihnen ermöglichen, einzuschätzen, ob Sie in der Lage sind, diese Rennradreise körperlich zu schaff en. Mit Ihrer Buchung melden Sie sich zu einer geführten Gruppen-Radreise an. Wir betonen hier die Gruppendynamik. In der Regel begleitet ein Rennradguide unsere geführten Rennradtouren. Der Rennradguide orientiert sich am Leistungsvermögen der jeweiligen Gruppenmitglieder. Dieses kann je nach Gruppe mehr oder weniger hoch sein. Der Guide ist immer bestrebt, die in der Ausschreibung genannten Touren durchzuführen und hinsichtlich des gefahrenen Tempos den bestmöglichen Kompromiss zu finden.

Sind Sie ein äußerst starker Radfahrer. Dann kann Ihnen das gefahrene Tempo möglicherweise zu langsam sein. Wir wollen Sie nicht ausbremsen und empfehlen daher äußerst starken Radfahrern Folgendes:
Sie sollten im Besitz eines Navigationsgerätes sein und evtl. auch von Kartenmaterial (min. 1:200.000). Mit den von Launer-Reisen zur Verfügung gestellten GPX-Dateien können Sie Ihrem Fahrspaß frönen und alleine oder mit ähnlich starken Fahrern vorweg fahren. Unser Rennradguide weist Sie zu Etappenbeginn in die Strecke mit Bushaltepunkten, Verpflegungsmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten und Ziel (Hotel oder Busverladepunkt) ein. Rennradguide und Busfahrer sind – wenn nötig und Telefonnetz vorhanden – telefonisch erreichbar.

Sind Sie der sportliche Typ, der es schafft auch am Berg den Gruppenschnitt zu übertreffen. Sie fahren in der geführten Gruppe ganz oder zeitweise mit und akzeptieren aus sportlicher Sicht ein weniger anspruchsvolles Fahren im Bewusstsein, sich für eine Gruppenreise entschieden zu haben.
Kürzere Anstiege fahren sie vorne in der Gruppe mit dem Rennradguide hinauf und warten am Scheitelpunkt auf den Rest der Gruppe. Bei längeren Anstiegen/Pässen fahren Sie Ihr eigenes Tempo und warten am Scheitelpunkt/Pass auf den Rest der Gruppe und den Rennradguide,
der lange Anstiege hinten fährt, um weniger starke Teilnehmer zu unterstützen und die Gruppe für den Fall von Pannen/Unfällen vor sich zu haben.

Sie sind der „Ausdauertyp“ (siehe 3 Räder): Für diesen Fall fahren Sie engagiert in der Gruppe das Tempo mit, das unser Guide unter Berücksichtigung
der jeweiligen Teilnehmer vorgibt.

sehr leicht

Auch für ungeübte Rennradsportler geeignet – Diese Leistungsgruppe haben wir nur im Programm, wenn wir parallel eine Trekking-Radgruppe anbieten, der Sie sich jederzeit anschließen können.

leicht

Für ungeübte Rennradfahrer mit etwas Kondition – Sie wollen nicht dauerhaft angestrengt Rennrad fahren sondern mehr die frische Luft, Land, Leute und Kultur genießen. Für diesen Fall fahren Sie, wenn in der Rennradausschreibung 2 Kilometerangaben stehen, in der Regel die kürzere Tour. Das bedeutet aber auch, dass Sie Etappen teilweise mit dem Bus überbrücken.

mittel – mittelschwer

Für geübte Rennradfahrer mit etwas Kondition – Bei dieser Tour sollten Sie vielleicht schon ca. 300 bis 600 Kilometer in den Beinen haben. Tagesleistungen bis 100 Kilometer werden vorausgesetzt. Höhenmeter bis 1500 möglich. „Sie sind eher ausdauernd. Sie können/wollen dauerhaft 23-25 km/h in der Ebene fahren und 500-650 hm/h steigen.

hoch – schwer

Für geübte und trainierte Rennradfahrer mit Kondition und regelmäßiger Betätigung. Bei dieser Tour sollten Sie mindestens 1000 bis 1500 Kilometer in den Beinen haben, damit die Tour Spaß macht! Wir gehen davon aus, dass Sie locker 5 Stunden oder auch mehr im Sattel sitzen können. Bergfahrten ob hinauf und natürlich hinunter bereiten Ihnen keine
Schwierigkeiten. Tagesleistungen bis zu 150 Kilometer sind hier keine Frage…Passerfahrung zwingend, Sie sollten in der Lage sein längere Steigungen mit min. 8/10 km/h zu fahren, Rennrad erforderlich, Fahren in der Gruppe wird erwartet, auch Windschattenfahren sollte kein Problem sein. Höhenmeter bis 2000 ab und zu auch darüber möglich. „Sie sind eher sportlich. Sie können/wollen dauerhaft 26-27 km/h in der Ebene fahren und 650-800 hm/h steigen.“

schwer – sehr schwer

Für ambitionierte Hobbysportler, mindestens 3 x wöchentliches Training wird vorausgesetzt. Hier gehen wir davon aus, dass 2000 Trainingskilometer als „Maßstab“ absolviert haben. Ebenso sollten Ihnen 6 bis 8 Stunden im Sattel richtig Spaß machen. Dann sind Sie hier richtig. Bergfahrten sind für Sie kein Thema. Hauptsache bergauf! Tagesleistungen bis 150 – aber auch darüber hinaus sind „normal“. Passerfahrung zwingend, Sie sollten in der Lage sein längere Steigungen mit min. 9/10 km/h zu fahren, Rennrad erforderlich, Fahren in der Gruppe wird erwartet, auch Windschattenfahren sollte kein Problem sein. Höhenmeter bis 3000 ab und zu auch darüber möglich. „Sie sind eher leistungsorientiert. Sie können/wollen dauerhaft 28 km/h und mehr auf der Ebene fahren und 800 hm und mehr in der Stunde steigen. „

Wenn Sie nicht die von uns vorgeschlagenen Kilometer haben, dann ist das oft kein Beinbruch, denn viele unserer Teilnehmer gehen regelmäßig zum Joggen und im Winter zum Langlaufen bzw. Skaten. Oder fahren sportiv Inliner. Dies ist eine gute Ergänzung zum Radsport, die sich natürlich in der Fitness wieder spiegelt.
Die Kilometerangaben bei den Schwierigkeitsgraden sind natürlich bei unseren Trainingslagern insbesondere im Frühjahr nicht so sehr wichtig. Sie gehen ja ins Trainingslager um Kilometer zu machen und um fit zu werden. Aber dennoch sollten Sie eine Jahresleistung der angegebenen Kilometer regelmäßig erreichen.