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Schottland | GB-SCHOTTLAND-RAD

Radreise Schottland

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  • Radreiseleitung
  • Sämtliche Fährüberfahrten in Schottland
  • Rad- und Gepäcktransport während der Reise

Highlands und Hebriden, Castles und Küsten, Loch Ness und Edinburgh

Eine erlebnisreiche Radtour quer durch Schottland. Von den Borders im Südosten an der Grenze zu England bis in den äußersten Nordwesten nach Assynt und Sutherland. Durch die Lowlands und die Highlands. Quer über die Insel Arran, ein Schottland im kleinen. In die einmalig gelegene Hauptstadt Edinburgh und über die extrem abgelegene Halbinsel Applecross. Vorbei an Castles und unzähligen Schafen. Radfahren durch die eindrucksvolle schottische Landschaft. Auf kleinen und kleinsten Nebenstraßen. Zumeist direkt an der Küste oder an einem Loch entlang. Diese Tour ist ein Traum. 

Während unserer ungewöhnlichen Radreise durch Schottland werden Sie außerdem viel Interessantes und Bemerkenswertes über die schottische Landschaft, Geschichte und Kultur und über das heutige Schottland und seine Menschen erfahren. Natürlich darf auch der Besuch einer Whisky–Distillerie nicht fehlen.
 

Profil

Wenn Sie alle Etappen komplett mitfahren, dann haben Sie eine anspruchsvolle Tour für sportliche Radfahrer. Alternativ kann an mehreren Radtagen auch eine Teilstrecke oder eine kürzere Variante gefahren werden. Auch bei diesen im Vergleich leichteren Alternativstrecken sind jedoch zumeist einige knackige Anstiege und etliche Höhenmeter zu bewältigen. Außerdem geht eine kürzere Radstrecke an manchen Tagen mit einer längeren Aufenthaltszeit im Bus einher. Ein Alternativprogramm für die Kurzstrecken–Radler ist in nur in den seltensten Fällen möglich. Nähere Angaben zu den Streckenlängen und Höhenmetern finden sich bei den jeweiligen Tagesbeschreibungen.

Unsere Radrouten folgen zumeist kaum oder nahezu gar nicht befahrenen kleinen Nebenstraßen. Typisch für Schottland sind Single Track Roads: kleine, einspurige Straßen mit zahlreichen Ausweichstellen und wenig bis ganz wenig Verkehr. Die Streckenführung dieser kleinen Sträßchen passt sich zumeist dem Gelände an und ist daher oftmals recht hügelig. Teilweise sind die Straßen so eng und schmal, dass uns der Bus über längere Strecken nicht begleiten kann, d.h., er wird nicht immer in der Nähe sein.

Leistungen:

  • Fahrt im Fernreisebus mit WC, Klimaanlage usw. 
  • 2 x Übernachtung in 2-Bett-Kabinen innen Du/WC mit Frühstück/Abendessen
  • 9 x Hotel-Übernacht./Halbpension in Schottland, Zimmer mit Du/WC
  • sämtliche Fährüberfahrten in Schottland
  • Besuch einer Whisky-Destillerie
  • Radreiseleitung 
  • Fahrrad- u. Gepäcktransport während der Reise

Evtl. weitere Eintrittspreise sind nicht inbegriffen.

Info

Mit der Buchung bitten wir um Ihre Passdaten wie Geburtsdatum, -ort und Passnummer.
 

Mindestteilnehmer

Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen bei einer Absagefrist bis spätestens 30 Tage vor Reisebeginn. Gemäß Reisebedingungen gilt für diese Reise Stornostaffel: A

1. Tag: Mit der Fähre über die Nordsee gen Schottland

Anreise in unserem komfortablen Fernreisebus zur Fähre nach Ijmuiden bei Amsterdam. Am Nachmittag Einschiffung Richtung Nordengland. Die Fährfahrt über die Nordsee nach Nordengland ist ein Einstieg zum Genießen (Fähre Amsterdam/Ijmuiden-Newcastle). (-/-/A)

2. Tag: Die Scottish Borders 34 km / 400 hm

Nach dem Ausschiffen in Newcastle upon Tyne fahren wir mit dem Bus weiter in Richtung Schottland und steigen gleich an der englisch–schottischen Grenze auf unsere Räder. Die Etappe führt uns auf landschaftlich reizvoller Strecke über kleine Sträßchen durch die Scottish Borders. Zwar sind wir hier noch ganz im Süden Schottlands, doch wirkt bereits diese dünn besiedelte Gegend um die englisch–schottische Grenze wie die typisch schottischen Highlands. Bereits diese erste Radetappe endet an einem der typisch schottischen Castles (Übernachtung im Raum Dumfries). (F/-/A)

3. Tag: Die Southern Uplands 61 km - 600 hm

Auch unsere zweite Radetappe steht ganz im Zeichen der Southern Uplands, einem bei uns weniger bekannten, aber nichtsdestoweniger ebenfalls sehr reizvollen Teil Schottlands. Direkt am Hotel steigen wir auf die Räder. Es geht durch eine hügelige Landschaft mit Wiesen und Wäldern, Äckern und Feldern. Im Hintergrund die Berge des Carrick und Carsphairn Forrest, die daran erinnern, dass die schottischen Lowlands durchaus nicht überall ’low‘, also niedrig sind (Übernachtung im Raum Ardrossan). (F/-/A)

4. Tag: Insel Arran 22 km - 300 hm 

Mit einer Fähre überqueren wir den Firth of Clyde, hinüber zur Insel Arran. Diese südlichste schottische Insel, die zu den Inneren Hebrigen gehört, wird gerne als Miniaturausgabe von Schottland bezeichnet. Unsere Radstrecke führt uns zunächst unmittelbar am Wasser entlang und dann durchs Landesinnere über einen 199m hohen Pass zum Nordende der Insel.   Wie es sich für Klein–Schottland gehört, gibt es auf Arran auch Castles und eine Whisky–Distillerie. Wir werden ihr einen Besuch abstatten und erfahren, wie das weltweit beliebte schottische ’Wasser des Lebens‘ eigentlich hergestellt wird. Anschließend setzen wir mit einer kleinen Fähre über aufs Festland in die Grafschaft Argyll (2 Übernachtungen im Raum Argyll/Oban). (F/-/A)

5. Tag: Loch Awe und Grafschaft Argyll 63 km - 800 hm

Unsere heutige Radtour führt uns auf wunderschönen Wegen entlang des fjordartigen, abgelegenen Loch Awe. Es liegt im Herzen der historischen Grafschaft Argyll, dem Sitz des mächtigen Clan Campbell. Unterwegs können wir die malerische Ruine von Carnassarie Castle erklimmen und von oben den grandiosen Blick über die umliegenden Landschaft genießen. Wer mag, kann heute auch eine Pause vom Radfahren einlegen und einen Ruhetag im Hotel genießen. (F/-/A)

6. Tag: Skye und die Meerenge von Kyle Rhea (35 km, 650 hm)

Im Städtchen Broadford auf der Hebriden–Insel Skye steigen wir auf unsere Räder. Nach einigen wenigen Kilometern auf der Hauptstraße biegen wir ab und pedalieren hinauf zu einem Pass. Oben angekommen genießen wir den atemberaubenden Blick über die tief ins schottische Urgestein eingeschnittenen Meerenge von Kyle Rhea. Einer gewagten Theorie zur Folge soll gar Odysseus hier gewesen sein, und nicht etwa in der Meerenge von Messina. Nach einer sausenden Abfahrt überqueren wir die Meerenge mit einer sonderbaren, kleinen Fähre, die die letzte ihrer Art ist. Auf der anderen Seite angekommen, ist noch ein Abstecher zu zwei eindrucksvollen prähistorischen Bauten möglich, den Brochs von Glenelg (plus 12 km). Nach einem weiteren knackigen Pass erwartet uns auf der anderen Seite unser Bus. Auf der Fahrt zum Hotel kommen wir am wohl bekanntesten Castle der Highlands vorbei, dem Eilean Donan Castle. (F/-/A)

7. Tag: Halbinsel Applecross 59/13 km - 1.250/150 hm 

Die heutige Etappe hat ein höchst anspruchsvolles Streckenprofil. Sie führt uns über die extrem abgelegene Halbinsel Applecross. Die erste Herausforderung wartet gleich am Anfang mit Schottlands wohl einziger quasi–alpiner Passstraße (626 hm). Die Mühen werden belohnt durch erhabene Landschaftseindrücke und eine beinahe 10 km lange Abfahrt hinunter zum Hauptort von Applecross, der von den Einheimischen einfach nur The Street genannt wird. Anschließend folgen wir der erst 1976 eingeweihten Küstenstraße. Dabei genießen wir den Blick auf die Inseln Skye, Scalpay, Raasay und Rona. Bevor wir am Loch Shieldaig auf den Bus treffen, sind noch einmal etliche Höhenmeter zu bewältigen (Übernachtung im Raum Ullapool). (F/-/A)

8. Tag: Assynt - eine Landschaft vom Anfang der Welt 33/73 km - 500/1.400 hm 

Heute erkunden wir Assynt, eine Landschaft wie aus dem Herrn der Ringe. Mit Bergen, die sich majestätisch über das Umland erheben. Mit grünen Zivilisationsoasen inmitten der ’steinigen Gegend’ — denn das bedeutet ’Assynt’. Auf kleinen und kleinsten Traumstraßen durchstreifen wir diese auch in geologischer Hinsicht äußerst interessante Landschaft. Immer wieder wird unser Blick unterwegs angezogen von den solitären Berggipfeln Assynts. Die Streckenführung ist recht onduliert, besonders am Nachmittag. Kurz vor dem Ziel sind hintereinander die drei giftigsten Anstiege des Tages zu bewältigen. An einer modernen Brücke inmitten der uralten Bergwelt endet diese Entdeckungstour durch die vielleicht eigentümlichste Landschaft Schottlands. Für die ganz Sportlichen bietet sich zwischendurch noch ein Abstecher zu einem abgelegenen Leuchtturm an (plus 14 km). (Übernachtung im Raum Ullapool). (F/-/A)

9. Tag: In den Hohen Norden - und wieder zurück 33/66 km - 400/700 hm

Heute zieht es uns in den ’Hohen Norden‘. Bis ’hinauf‘ nach Durness, die nordwestlichste Ortschaft des britischen Festlandes. Diese 300–Seelen–Gemeinde liegt in der Grafschaft Sutherland, einer der am dünnsten besiedelten Gegenden Europas. Hier steigen wir auf unsere Räder. Nach einigen fotogenen Kilometern an der Küste umrunden wir auf einer hügeligen Single Track Road den tief eingeschnittenen Meeresarm Loch Eriboll. Nach der Hälfte der heutigen Radetappe wenden wir uns auf einem winzigen Sträßchen nach Süden und durchqueren ein traumhaftes, einsames Tal. Über ihm thront der höchste Berg des Nordens, der Ben Hope. Über eine nicht minder faszinierende Hochebene führt der Weg weiter bis nach Altnaharra, wo wir wieder auf den Bus treffen. Erneut eine Traumtour (Übernachtung im Raum Inverness). (F/-/A)

10. Tag: Loch Ness - stille Wege am tiefen See 39 km - 600 hm

Geschickt weichen wir den Touristenströmen aus und folgen dem berühmtesten aller schottischen Lochs über seine volle Länge auf einer ehemaligen Militärstraße. Zunächst fast unmittelbar am Ufer entlang, ab der Hälfte dann durch das hügelige Hinterland. Dabei überqueren wir auch einen Pass mit toller Aussicht. Unterwegs haben wir die Möglichkeit, einen Wasserfall zu besuchen. Endstation ist das quirlige Städtchen Fort Augustus, wo wir die Schleusentreppe des Kaledonischen Kanals bestaunen. Anschließend bringt uns der Bus quer durch die Grampian Mountains, wie die südöstlichen Highlands heißen, in den Süden bis ins alte Königreich von Fife (Übernachtung im Raum Edinburgh). (F/-/A)

11. Tag: Edinburgh - Vulkanfelsen und mittelalterliche Hochhäuser 

Edinburgh ist sicher eine der schönsten und schönst gelegenen Städte Europas. Nach einer ausführlichen Einführung durch unseren Reiseleiter an einem Ort abseits der Touristenströme, und grandiosem Panorama, haben Sie Zeit zur eigenen Erkundung. In der Altstadt stehen die ältesten, an die 400 Jahre alten Hochhäuser Europas. Die ihr gegenüber liegende New Town ist nun mittlerweile auch schon wieder rund 250 Jahre alt und das größte Denkmalschutzgebiet in Großbritannien. Gegen Mittag machen wir uns mit unserem Bus auf den Weg zur Fähre in Newcastle. Dort Einschiffung Richtung Kontinent. Bei einem abendlichen Buffet auf hoher See lassen wir die Reise ausklingen (Fähre Newcastle-Ijmuiden/Amsterdam). (F/-/A)

 

12. Tag: Schottland ade

Ankunft auf dem Kontinent und Rückfahrt mit unserem Reisebus nach Wört. (F/-/-)

17.06. - 28.06.2018
11 Nächte
Betriebshof Launer-Reisen Wört*
ab € 2185,-
* Buszustieg

Reisetermine

12 Tage 17.06. - 28.06.2018

 

 

Preis p.P. im DZ/Doppelkabine

2.395,-

Einzelzimmer-/kab.zuschlag innen

395,-

Frühbucherpreis

bis 31.10.17 p.P./DZ

2.185,-

bis 31.01.18 p.P./DZ

2.285,-

Silvia aus E. | Januar 2017

SCHOTTLANDREISE
11/07/16 14:39
Lowlands to Highlands,
Nessi, Turntable und Applecross!
Ein beeindruckendes, erhabenes, berauschendes Land, je weiter in den Highlands, desto einsamer und ergreifender.
12 Tage dafür sind viel zu kurz, aber Dank geführter Tour, gab es grandiose Ausblicke und Einblicke und das quer durch. Die ausgesuchten Strecken mit dem Fahrrad waren gut zu bewältigen, je nach Steigung und Landstrich 35 - 70 km am Tag, wer wollte, konnte natürlich noch mehr fahren. Allen Unkenrufen zum Trotz: wir mussten nur einmal die Regenjacke auspacken für knapp zwei Stunden Niesel, und der Wind kam uns nur am vorletzten Tag ein bisschen kräftiger entgegen. Die Reise begann in Deutschland, und wir fuhren mit dem Bus samt Fahrrädern bis Amsterdam, weiter mit der Fähre über Nacht bis Newcastle und wieder mit dem Bus nach Schottland zur ersten Tagestour. Die reinen Fahrradtage in Schottland beschränkten sich auf neun, und selbst an diesen Tagen mussten mit dem Bus manchmal längere Strecken bis zum nächsten Hotel überbrückt werden, nur so war in der Kürze der Zeit viel von Schottland zu sehen. Schade, dass für Edinburgh zum Schluss nicht wirklich Zeit blieb.
Das Schönste: die Ruhe an den Lochs.
Das Blödeste: die Caravans, die Dicken, die sich die single track roads im Highland hinauf röhrten, wegen denen wir immer wieder aus dem Tritt kamen, um ihnen Platz zu machen. Ich wäre für ein Vanxit bei einem Referendum.
Das Beste: die letzte Turntable Ferry auf der Welt, auf der wir fahren durften.
Das Zufälligste: Hogwarts Express aus der Harry Potter Verfilmung fuhr 5 Minuten nach unserer Zielankunft in Glenfinnan über das Viadukt. Was für ein Ereignis!
Nicht gesehen: Galloways und Nessie: Das Rindvieh auf dem Bild ist nur ein schottisches Highland mit stylischem Pony, und Nessie: tauchte nicht aus ihrem Loch auf, warum auch immer.
Das Erstaunlichste: in schottischer Luft ist Dudelsackmusik erträglich.
Last but not least: der Whisky schmeckt am besten pur, auch wenn die Schotten ihn mit Wasser verdünnen.
Der Veranstalter: Launer Reisen.de. Sehr empfehlenswert, mit Radfahren verbindet sich Kunst, Genuss, Kultur- selbst an den entlegensten Orten - fürstliches Picknick inbegriffen. Alles mit Herz und Verstand organisiert, besser geht’s kaum. Danke an Bernd und Jan.

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Thomas und Kordula B. aus Leipzig / Juni 2016

Jede Etappe der Radreise quer durch Schottland hat gewissermaßen einen eigenen Reiz. Es ist auch einfach ein bezaubernd schönes Land, und durch die Abgeschiedenheit des Landstrichs ist der Erholungseffekt besonders hoch. Dennoch sind die Etappen Skye und die Meerenge von Kyle Rhea und natürlich die Königsetappe auf der Halbinsel Applecross besonders hervorhebenswert. Die Fähre an der Meerenge ist ein einzigartiges Erlebnis. Schade, dass gerade diese Etappe im nächsten Jahr nicht gefahren wird. Kordula fand auch die Strecke zur „Harry-Potter“- Brücke sehr schön. Allgemein ist die alternative Möglichkeit, kürzere und etwas leichtere Tagestouren oder -abschnitte zu fahren, gut. 

Ebenso wie die Nordkap-Reise zeichnet sich auch die Schottland-Reise durch eine sehr sorgfältige Streckenauswahl aus, die ein hohes Maß an Landeskenntnis erfordert.  Nach der Reise hat man einen guten Eindruck von der Verschiedenheit der Landstriche. Verstärkt wird dies von den wohl dosierten und dennoch detaillierten Erläuterungen zu Land, Leuten, Natur und Geschichte. Hierbei gelingt Jan wirklich eine gute Balance. 

Wir waren als Einzelfahrer vor unserer ersten Gruppenreise, die uns im vergangenen Jahr zum Nordkap führte, durchaus skeptisch, ob uns das gemeinsame Radeln mit anderen gefällt. Bei unserer Skepsis spielten mögliche unterschiedliche Leistungsvermögen und Zwang zum Zusammenbleiben in der Gruppe durchaus eine Rolle. Es macht keinen Spaß, wenn man sich ständig über- oder unterfordert fühlt. Bei beiden Touren hat uns daher die freie Gestaltungsmöglichkeit der Etappen besonders gefallen. Es ist schön, die Freiheit zu haben, gemeinsam mit anderen oder auch mal zu zweit oder allein zu radeln. Jeder kann sein Tempo fahren. Und es ist schön, gemeinsam mit Gleichgesinnten auf Tour zu sein! Auch das Zusammengehörigkeitsgefühl und die gegenseitige Verantwortung haben uns beeindruckt.

Hervorzuheben ist die hervorragende Organisation der Reisen. So konnten stets die Zimmer schnell bezogen werden. Die Verpflegung ist exzellent, auch natürlich tagsüber während der Radetappe. Hier ist Bernd sehr zu loben! Das Besichtigungsprogramm fügt sich harmonisch ein. Sicher ist der Aufenthalt in Edinburgh viel zu kurz, aber organisatorisch auch nicht anders zu bewerkstelligen. Er macht aber Lust auf mehr …

Wir sind jedenfalls von den beiden Gruppenreisen, die wir unter Jans Reiseleitung unternommen haben, sehr begeistert. Daher werden wir auch im nächsten Jahr mit Launer-Reisen und ihm unterwegs sein, diesmal zu den norwegischen Fjorden.

 

Herzliche Grüße, 
Kordula und Thomas

Petra W. / Juni 2016

Schottland „querdurch“

Schottland mit dem Rad zu erkunden, verspricht schon per se eine erlebnisreiche Tour durch eine eindrucksvolle Landschaft. Diese Rad-Reise war jedoch weit mehr als „nur“ eine Rad-Reise.

Die von unserem Reiseleiter Dr. Jan Altmann bis ins Detail ausgeklügelte Radroute führte uns „querdurch“ bzw. im wahrsten Sinne des Wortes „up and down“, also von Süd nach Nord, durch die faszinierendsten Landeschaften Schottlands.

Bereits an der schottisch-englischen Grenze stiegen wir auf unsere Räder und fuhren durch die Southern Uplands. Eine Region im Schatten der bekannten Highlands, die zu  jeder Schottland-Reise dazu gehören sollte. An der Westküste angekommen,  ging es über die Inseln Arran und Skye, die Halbinsel Applecross und durch das urtümliche Assynt an der Westküste entlang in den immer einsamer werdenden hohen Norden, bis wir schließlich mit Durness unseren nördlichsten Punkt erreichten. Über die Hochebene bei Altnaharra und am Loch Ness entlang gelangten wir wieder nach Süden in die schottische Hauptstadt Edinburgh.

An den 9 Radeltagen erlebten wir die einzigartige Natur Schottlands, querten Lochs und Meerengen, bewältigten Pässe und besuchten sehr berühmte und weniger berühmte Castles. Und natürlich durften eine Whisky-Distillerie und die Glenfinnan-Eisenbahnbrücke (bekannt aus der Harry-Potter-Verfilmung) nicht fehlen. Nach eigenem Gusto radelten wir auf den sorgfältig ausgewählten und meist wenig befahrenen Wegen allein, zu zweit oder in der Gruppe und erklommen auf diese Weise die doch überraschend vielen schottischen “Hügel“.

Unvergesslich sind Jans lebendige Erzählungen zu Schottlands Kultur, seiner bewegten Geschichte und den Schotten mit ihren Gebräuchen von Dudelsack über Killt bis Whisky, gleichsam ein Eintauchen in eine andere Kultur oder in eine andere Zeit oder eine andere Welt. Mit seinem schier unendlichen Wissensschatz blieb keine Frage und mit seinem Blick fürs Detail kein Wunsch offen!

Den Bus steuerte Bernd Neber, der den Linksverkehr mit seiner großen Gelassenheit mit Links meisterte und uns sicher und souverän von A nach B brachte. Ohne seine gute kulinarische Tourenverpflegung hätten wir die eine oder andere herausfordernde Tagesetappe vermutlich nicht bewältigt.

Allein das viel gepriesene schottische Wetter fehlte. Die Regenkleidung hätten wir getrost zuhause lassen können.

Alles in allem war es eine Reise, wie sie abwechslungsreicher und vielfältiger hätte kaum sein können. Viel mehr als „nur“ eine Rad-Tour!

Großes Lob an Jan und Bernd und vielen Dank für die wunderbaren Tage.

Petra W.
Juni 2016

 

 

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