GRIECHENLAND | KRETA
GRC-KRETAO-RAD-KA

Radreise Griechenland Kreta Ost – Lassithi Hochebene

  • Milatos Tropfsteinhöhle
  • Palast von Mali
  • Lassithi Hochebene
  • Byzanthinische Wandmalereien
15 Tage
GRIECHENLAND | KRETA

Höhenstraßen und Küstenstraßen, einsame Gebirgspässe, Täler und Steilküsten mit dem Fahrrad erleben

Kreta, eine Welt für sich und ein Velo- Paradies zwischen Meer und Gebirge.
 
Hier findet jeder was er sucht, denn Kreta, die Insel, ist eine Wundertüte. Sie bietet klimatisch, topographisch, kulturell und kulinarisch alles was sich Radler wünschen. 
 
Das Sonnenparadies Kreta schiebt sich als 260 km langer Hochgebirgsriegel zwischen Ägäis und Libysches Meer. Bilderbuchlandschaften im Herzen der Insel, wilde Täler und Schluchten führen aus der Bergwelt zur See und lange Strände oder verschwiegene Buchten säumen die größte griechische Insel rundum. Im Frühjahr ist ein besonderes Naturschauspiel zu beobachten: Die drei schneebedeckten Gebirgsmassive der Insel stechen kontrastreich heraus aus dem bunten blumenübersäten Ebenen des kretischen Frühlings. Zwischen den prägenden Massiven liegen eine Reihe von Hochebenen versteckt, die völlig vom Meer abgeriegelt sind und auf denen das ganze Jahr intensive Landwirtschaft betrieben wird. Faszinierende Landschaft, malerische Dörfer.
 
Imposante Höhen- und Küstenstraßen, einsame Gebirgspässe, tiefe Schluchten, grüne Täler und grandiose Steilküsten lassen in puncto Streckencharakteristik keine Langeweile aufkommen. Entlang der Küsten und auf den Hochebenen kann man es gut rollen lassen.

Neben den schönen Stränden bieten sich auch die unzähligen malerischen Dorfplätze als Rastplatz an. Dort fühlt man sich um Jahrzehnte zurückversetzt und entdeckt die entspannte südländische Mentalität der gastfreundlichen Menschen!

Der Osten der Insel bildet Kretas lieblichste Seite und ist touristisch weniger erschlossen. Er wirkt zugänglicher und noch ursprünglicher- aber nicht weniger spektakulär als der Westen. Über diese Region liegen noch die Ruhe und der Charme vortouristischer Zeiten. Hier zeigt sich die Insel besonders vielgestaltig. Zwischen den Luxus Resorts von Elounda über dem lebenslustigen Städtchen Agios Nikolaos an der Nordküste, der ganz ländlichen Lassithi- Hochebene und dem südlichsten Dorf Europas, schon fast afrikanisch anmutenden, Ierapetra, zeigen sich die Gegensätze besonders eindrucksvoll.

Ein sensationelles Dorado für Radfahrer und Naturliebhaber. Dazu reizvolle Städte und fünftausend Jahre Kulturgeschichte. Wohl seiner exponierten Lage im Schnittpunkt der Kulturen hat Kreta die Tatsache zu verdanken, dass sich hier viele fremde Herren ein Stelldichein gaben: Auf die kretischen Stadtstaaten der mykenischen und griechischen Epoche folgten die Römer, auf die Byzantiner Venezianer und Osmanen. Und alle hinterließen sie ihre Spuren.

Die Heimat der ersten europäischen Hochkultur hat weit mehr zu bieten, als in einem einzigen Urlaub zu schaffen ist- ein guter Grund, immer wieder nach Kreta zu kommen.

Leistungen

  • 14 Übernachtungen in Doppelzimmern mit Du/WC Balkon oder Terrasse
  • 14 x Frühstück
  • Ständiger Begleitbus/Fahrradtransport
  • Gute Räder (27-Gang-Kettenschaltung, sowie vier Rahmengrössen)
  • Gepäcktransport von Hotel zu Hotel
  • 9 geführte Radtouren, 1 Wanderung und 1 Sondertour durch zwei ortskundige deutsche Reisebegleiter
  • Sämtliche Transferkosten
  • Wasser, Snacks und Bananen unterwegs 
  • Eintrittsgelder laut Programm 
     

Nicht enthalten:
– Übernachtungssteuer über 1,50 € pro Person und Nacht ist im Preis nicht enthalten.

Allgemeines zur Reise

Reiseprofil


Radreise mit mehreren Etappen im hügeligen Gelände und/oder langen Tagesetappen für die eine sehr gute Kondition und regelmäßiges Training von Vorteil sind. Für aktive Radfahrer mit guter Kondition geeignet.

Informationen


Einreise für Deutsche, Österreicher und Schweizer Staatsangehörige mit gültigem Personalausweis oder Reisepass. Staatsangehörige anderer Länder erkundigen sich bitte beim zuständigen Konsulat nach den geltenden Bestimmungen. Stornostaffel laut Reisebedingungen des Veranstalters.

Anreise / Abreise


An- und Abreise sind nicht im Preis enthalten. Wir helfen gern bei der Flugvermittlung! 

Reisebedingungen


Teilnehmer: 6 - 16

Reiseroute

1. Tag: Individuelle Anreise

nach Kreta/ Heraklion.

2. Tag: Milatos Höhle und der Palast von Malia

Milatos Höhle und der Palast von Malia- entlang der Küste und kleinen Weilern erklimmen wir die Milatos Höhle. Zwischen Tropfsteinsäulen zieht sich die Höhle wie ein Labyrinth durch die rostrote, senkrecht abfallende Wand. Nach einer Pause und einer Abkühlung im intimen Hafenort Milatos cruisen wir weiter zum kleinsten minoischen Palast von Mali – harmonisch gelegen direkt am Meer! (Mittags- und Badepause) 40 km

3. Tag: Lassithi Hochebene

Heute geht es vom Kretischen Meer in die Ausläufer des Dikti Gebirges. Schon bei der Anfahrt bieten sich wunderbare Aussichten auf die Nordküste. In Mochos angekommen, freuen wir uns über einen der schönsten Dorfplätze der Insel und einem Cafe‘ Frappe. Die Windradkultur in der Lassithi Hochebene war lange Zeit wirtschaftlicher Motor der Region und charakteristisch für die Landschaft. Heute spannt man für uns Besucher die Windräder. (Mittagspause) 46 km.

4. Tag: Agios Nikolaos

Wir starten unseren Tag mit der Umrundung des Lassithi- Plateaus. In Psichro besuchen wir die Geburtsstätte des Zeus. Die berühmte Höhle ist neben den Windrädern der zweite Magnet auf 800 Höhenmetern! Von hier aus starten wir die großartige Abfahrt zum fantastischen Golf von Mirabello nach Agios Nikolaos. Die Panoramastraße ist gespickt mit einer Kette von Bergdörfern inmitten eines des größten und dichtesten Waldgebietes Kretas. An der Westküste der Mirabella Bucht schmiegt sich die Ägäis ans Städtchen Agios Nikolaos. Die besondere Lage der Provinzhauptstadt verleiht ihr einen angenehmen Charme. Der fjordartige, tief eingeschnittene Hafen und gleich dahinter der Binnensee setzten malerische Akzente. (Mittagspause) 67 km

5. Tag: Frei

Sondertour (60 Km/1000 Hm)

6. Tag: Kritsa -Kultur

Eine der reizvollsten Ausgrabungsstätte Kretas nehmen wir uns heute vor- die dorische Stadt Lato - oben auf einem Bergsattel gelegen mit Doppelpanorama auf die Mirabello Bucht und die Karthagos- Berge. Anschließend besuchen wir das zweitgrößte Dorf Kretas, wurde doch hier die „Griechische Passion“ von Nikos Kazantzakis verfilmt. Wir stärken uns mit einem Frappe bevor wir eine der wichtigsten Sehenswürdigkeit Kretas anschauen können– die Panagia i Kera- die byzantinischen Wandmalereien gelten als die besterhaltenen auf Kreta! Da die Gläubigen Analphabeten waren mussten Ereignisse und das Personal bildlich dargestellt werden, damit sie auf diese Weise „gelesen“ werden konnten. Eine Abkühlung in einer herrlichen Badebucht von Istro haben wir uns nach diesen kulturellen Highlights verdient. (Mittags- und Badepause) 40 km

7. Tag: Mythos Mirtos

Panoramatour- Mythos Mirtos- ein lebendiges Dorf, in dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint, gilt es für 4 Tage kennenzulernen. Eine grüne Etappe mit ungewöhnlich mächtigen Berg- und Felsformationen erwartet uns heute. Zusätzlich genießen wir den grandiosen 180° Panorama Blick Kretas von einer Anhöhe in die überwältigende Landschaft. Nach einer spektakulären Abfahrt zur Südküste gönnen wir uns, nachdem wir ins Hotel eingecheckt haben, ein Bad im Libyschen Meer. (Mittags- Und Badepause) 57 km

8. Tag: Altes Kreta

Um das alte Kreta zu erleben geht man am besten in die Berge. In den meisten Dörfern geht das Leben einen ähnlichen Gang wie vor 20 oder 30 Jahren. Die Bauern ziehen mit ihren Eseln aufs Feld. Hirten verbringen ihre Tage und Nächte mit Schafs- und Ziegenherden. Wir wandern entlang des Flussbetts von Mirtos ins malerische Dorf Mithi. Unter der großen Platane erfrischen wir uns an einer kräftigen und kühlenden Quelle mit frischen Wasser bevor wir weiter zur beeindruckenden, teilweise wasserführende Sarakinas Schlucht wandern. Wir haben phantastische Einblicke in die bis zu 150 m hohen Wände der 1,5 km langen Schlucht, die üppig mit Oleanderbüschen bewachsen ist. (Picknick) 15 km

9. Tag: Ornos Gebirge

Von Sitia durchs Ornos Gebirge- morgens ca. 90-minütiger Bus Shuttle in ein Hügeldorf. Von dort lässt es sich gemütlich ins Dorf des besten Olivenöls radeln! Sitia nimmt durch seine bauliche Geschlossenheit, die Gelassenheit, die Landschaft und Menschen ausstrahlen, für sich ein. Die wohl schönste Radstrecke durch den äußeren Osten Kretas finden wir hier. Zwischen den Bergen hindurch sucht sich die kaum befahrene Nebenstraße ihren Weg. Wir schrauben gemütlich hoch bevor wir später durch idyllischer Landschaft wohlverdient ans Meer hinunter rauschen lassen. (Mittags- und Badepause) 60 km

10. Tag: Freier Tag

in Mirtos. Schwimmen, relaxen oder eine Tour an der Libyschen Küste, durch Bananen- und Treibhausplantagen.

11. Tag: Kasteli

Heute heißt es Abschied nehmen von Mirtos. Eine tolle Etappe erwartet uns oberhalb des Libyschen Meeres. Wir verlassen die bizarren Sandsteinfelsen des Südens und erfreuen uns in den malerischen Südwesthängen des Dikti- Gebirges. Ein Stück unbekanntes Kreta zeigt sich hier oben! Im Provinz Städtchen Kastelli übernachten wir für 1 Nacht. (Mittagspause) 60 km

12. Tag: Nikos-Kazantzakis-Museum 

Einen Abstecher erlauben wir uns heute aus dem zentral kretischen Niedergebirge ins Dorf Mirtia in dem der berühmteste und bekannteste Dichter Kretas teils aufgewachsen ist. Wir erfahren im Nikos-Kazantzakis-Museum Wichtiges über das Leben und Schaffen (u.a. Alexis Sorbas) bevor wir entlang der Weinfelder und über die Radwege Heraklions zu unserem Hotel, am Ägäischen Meer gelegen, ankommen. (Mittagspause) 40 km

13. Tag: Anoghia

Ein schöner Abschluss mit sportlichem Akzent erwartet uns heute. Denn hoch oben in den Ausläufern des Ida Gebirges versteckt sich das größte Bergdorf Kretas auf 700 Höhenmetern. Von hier oben stammen einige der international bekanntesten kretischen Musiker. Das Schönste kommt zum Schluss – Erholung für die Waden- die Königsabfahrt! (Mittagspause) 61 km.

14. Tag: Frei

Baden, relaxen und/oder der Palast von Knossos

15. Tag:

Individuelle Abreise.

Unterkunft

Hotel

Auf dieser Rundreise wohnen wir an 6 verschiedenen Standorten, in ***/*Strandhotels und 2 Nächte in Berghotels. An der Küste starten wir unsere Reise im beschaulichen Dorf Sisi (2 Nächte), auf der Lassithi Hochebene im Eco Park Hotel (1 Nacht) und in Agios Nikolaos im perfekten mediterranen Idyll - in der Bucht von Mirabello (3 Nächte). Das Hotel in Mirtos an der Südküste ist ideal um 4 Tage biken und beachen miteinander zu kombinieren, bevor wir zurück zur Nordküste über Kastelli (1 Nacht) nach Heraklion/Amoudara ins abschließende Strandhotel (3 Nächte) einchecken. Alle Zimmer der Hotels sind mit DU/WC, Balkon oder Terrasse, AC und teilweise mit Kühlschrank, Pool und Satelliten-TV ausgestattet.  
Das Frühstücksbüffet ist im Preis inbegriffen.

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Rad

sehr leicht

Auch für ungeübte Radler.

leicht

Für ungeübte Radler mit etwas Kondition.

mittel

Für geübte Radler, mit etwas Kondition.

hoch

Für geübte Radler mit regelmäßiger Betätigung.

schwer

Für Hobbysportler, mindestens 3 x wöchentliches Training.

Wandern

sehr leicht

Auch für ungeübte Wanderer.

leicht

Für ungeübte Wanderer mit etwas Kondition.

mittel

Für geübte Wanderer, mit etwas Kondition.

hoch

Für geübte Wanderer mit regelmäßiger Betätigung.

scher

Für Hobbysportler, mindestens 3 x wöchentliches Training.

Mountainbike - MTB

LEVEL1 (EINSTEIGER)

Tagesleistung < 80 km, < 1500 Hm: Diese Touren finden oft auch schon im alpinen Bereich statt.
Fahrtechnik: Schotter- und Wanderwege sind hier auf längeren Abschnitten zu meistern. Kleine Stufen und Wurzeln sollten kein ernstes Hindernis darstellen. Schwierige, steile Passagen beschränken sich auf wenige Meter. Nach der Single-Trailskala S1, Schlüsselstellen kurz evtl. Single-Trailskala S2 (diese kann man auch mal schieben). (S1 = Auf einem mit S1 beschriebenen Weg muss man bereits kleinere Hindernisse wie flache Wurzeln und kleine Steine erwarten. Sehr häufig sind vereinzelte Wasserrinnen und Erosionsschäden Grund für den erhöhten Schwierigkeitsgrad, der Untergrund kann teilweise auch nicht verfestigt sein. Das Gefälle beträgt maximal 40%. Spitzkehren sind nicht zu erwarten. S2 = Im S-Grad
S2 muss man mit größeren Wurzeln und Steinen rechnen. Der Boden ist häufig nicht verfestigt. Stufen und flache Treppen sind zu erwarten. Oftmals kommen enge Kurven vor, die Steilheit beträgt passagenweise bis zu 70%)
Kondition: Eine Fahrleistung von 1500 Hm am Tag sollen kein Problem sein. Sie sollten bereits etwas längere Anstiege von bis zu 600 Hm am Stück bewältigen können. Orientierungshilfe für Ihr Bergauf-Tempo: 400 Hm/Stunde, die Tourenlänge kann bis zu 4 h reine Fahrzeit betragen.

LEVEL 3 (KÖNNER)

Tagesleistung < 100 km, < 2100 Hm: Lange Anstiege von bis zu 2 h am Stück zu meistern und ein gutes Bikehandling sind auszeichnend für den Könner.
Fahrtechnik: Lange Trailabfahrten mit Spitzkehren oder zu überfahrende Wurzeln und Stufen, auch auf losem Geröll. Nach der Single-Trailskala S2 bis
S3 (S2 = Im S-Grad S2 muss man mit größeren Wurzeln und Steinen rechnen. Der Boden ist häufig nicht verfestigt. Stufen und flache Treppen sind zu
erwarten. Oftmals kommen enge Kurven vor, die Steilheit beträgt passagenweise bis zu 70%) S3 = Verblockte Singletrails mit vielen größeren Felsbrocken
und/ oder Wurzelpassagen gehören zum S-Grad S3. Hohe Stufen, Spitzkehren und kniffelige Schrägfahrten kommen oft vor, entspannte
Rollabschnitte werden selten. Häufig ist auch mit rutschigem Untergrund und losem Geröll zu rechnen, Steilheiten über 70% sind keine Seltenheit.)
Kondition: Lange Anstiege von bis zu 2 h Stunden und mehr im zum Teil steilen Gelände erfordern ein hohes Maß an körperlicher Fitness. Es kommen
durchaus Schiebe- und Tragepassagen bergauf vor. Orientierungshilfe für Ihr Bergauf-Tempo: 600 Hm/Stunde.

LEVEL 4 (PROFIS)

Tagesleistung > 100 km, > 2500 Hm: Exzellente konditionelle Grundlagen, sehr gutes Bikehandling und Fahrten in schwierigen Geländeabschnitten sind für einen Profi mit (Marathon-) Ambitionen kennzeichnend. Nach der Single-
Trailskala S2 bis S3 in Ausnahmen S5. S4 beschreibt sehr steile und stark verblockte Singletrails mit großen Felsbrocken und/ oder anspruchsvollen
Wurzelpassagen, dazwischen häufig loses Geröll. Extreme Steilrampen, enge Spitzkehren und Stufen, bei denen das Kettenblatt unweigerlich aufsetzt,
kommen im 4. Grad häufig vor.) S5 = Der S-Grad S5 wird charakterisiert durch blockartiges Gelände mit Gegenanstiegen, Geröllfeldern und Erdrutschen,
ösenartigen Spitzkehren, mehreren hohen, direkt auf einander folgenden Absätzen und Hindernissen wie umgefallenen Bäumen – alles
oft in extremer Steilheit. Wenn überhaupt, ist wenig Auslauf bzw. Bremsweg vorhanden. Hindernisse müssen z. T. in Kombination bewältigt werden.

Rennrad

Unsere Leistungsprofile sollen es Ihnen ermöglichen, einzuschätzen, ob Sie in der Lage sind, diese Rennradreise körperlich zu schaff en. Mit Ihrer Buchung melden Sie sich zu einer geführten Gruppen-Radreise an. Wir betonen hier die Gruppendynamik. In der Regel begleitet ein Rennradguide unsere geführten Rennradtouren. Der Rennradguide orientiert sich am Leistungsvermögen der jeweiligen Gruppenmitglieder. Dieses kann je nach Gruppe mehr oder weniger hoch sein. Der Guide ist immer bestrebt, die in der Ausschreibung genannten Touren durchzuführen und hinsichtlich des gefahrenen Tempos den bestmöglichen Kompromiss zu finden.

Sind Sie ein äußerst starker Radfahrer. Dann kann Ihnen das gefahrene Tempo möglicherweise zu langsam sein. Wir wollen Sie nicht ausbremsen und empfehlen daher äußerst starken Radfahrern Folgendes:
Sie sollten im Besitz eines Navigationsgerätes sein und evtl. auch von Kartenmaterial (min. 1:200.000). Mit den von Launer-Reisen zur Verfügung gestellten GPX-Dateien können Sie Ihrem Fahrspaß frönen und alleine oder mit ähnlich starken Fahrern vorweg fahren. Unser Rennradguide weist Sie zu Etappenbeginn in die Strecke mit Bushaltepunkten, Verpflegungsmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten und Ziel (Hotel oder Busverladepunkt) ein. Rennradguide und Busfahrer sind – wenn nötig und Telefonnetz vorhanden – telefonisch erreichbar.

Sind Sie der sportliche Typ, der es schafft auch am Berg den Gruppenschnitt zu übertreffen. Sie fahren in der geführten Gruppe ganz oder zeitweise mit und akzeptieren aus sportlicher Sicht ein weniger anspruchsvolles Fahren im Bewusstsein, sich für eine Gruppenreise entschieden zu haben.
Kürzere Anstiege fahren sie vorne in der Gruppe mit dem Rennradguide hinauf und warten am Scheitelpunkt auf den Rest der Gruppe. Bei längeren Anstiegen/Pässen fahren Sie Ihr eigenes Tempo und warten am Scheitelpunkt/Pass auf den Rest der Gruppe und den Rennradguide,
der lange Anstiege hinten fährt, um weniger starke Teilnehmer zu unterstützen und die Gruppe für den Fall von Pannen/Unfällen vor sich zu haben.

Sie sind der „Ausdauertyp“ (siehe 3 Räder): Für diesen Fall fahren Sie engagiert in der Gruppe das Tempo mit, das unser Guide unter Berücksichtigung
der jeweiligen Teilnehmer vorgibt.

sehr leicht

Auch für ungeübte Rennradsportler geeignet – Diese Leistungsgruppe haben wir nur im Programm, wenn wir parallel eine Trekking-Radgruppe anbieten, der Sie sich jederzeit anschließen können.

leicht

Für ungeübte Rennradfahrer mit etwas Kondition – Sie wollen nicht dauerhaft angestrengt Rennrad fahren sondern mehr die frische Luft, Land, Leute und Kultur genießen. Für diesen Fall fahren Sie, wenn in der Rennradausschreibung 2 Kilometerangaben stehen, in der Regel die kürzere Tour. Das bedeutet aber auch, dass Sie Etappen teilweise mit dem Bus überbrücken.

mittel – mittelschwer

Für geübte Rennradfahrer mit etwas Kondition – Bei dieser Tour sollten Sie vielleicht schon ca. 300 bis 600 Kilometer in den Beinen haben. Tagesleistungen bis 100 Kilometer werden vorausgesetzt. Höhenmeter bis 1500 möglich. „Sie sind eher ausdauernd. Sie können/wollen dauerhaft 23-25 km/h in der Ebene fahren und 500-650 hm/h steigen.

hoch – schwer

Für geübte und trainierte Rennradfahrer mit Kondition und regelmäßiger Betätigung. Bei dieser Tour sollten Sie mindestens 1000 bis 1500 Kilometer in den Beinen haben, damit die Tour Spaß macht! Wir gehen davon aus, dass Sie locker 5 Stunden oder auch mehr im Sattel sitzen können. Bergfahrten ob hinauf und natürlich hinunter bereiten Ihnen keine
Schwierigkeiten. Tagesleistungen bis zu 150 Kilometer sind hier keine Frage…Passerfahrung zwingend, Sie sollten in der Lage sein längere Steigungen mit min. 8/10 km/h zu fahren, Rennrad erforderlich, Fahren in der Gruppe wird erwartet, auch Windschattenfahren sollte kein Problem sein. Höhenmeter bis 2000 ab und zu auch darüber möglich. „Sie sind eher sportlich. Sie können/wollen dauerhaft 26-27 km/h in der Ebene fahren und 650-800 hm/h steigen.“

schwer – sehr schwer

Für ambitionierte Hobbysportler, mindestens 3 x wöchentliches Training wird vorausgesetzt. Hier gehen wir davon aus, dass 2000 Trainingskilometer als „Maßstab“ absolviert haben. Ebenso sollten Ihnen 6 bis 8 Stunden im Sattel richtig Spaß machen. Dann sind Sie hier richtig. Bergfahrten sind für Sie kein Thema. Hauptsache bergauf! Tagesleistungen bis 150 – aber auch darüber hinaus sind „normal“. Passerfahrung zwingend, Sie sollten in der Lage sein längere Steigungen mit min. 9/10 km/h zu fahren, Rennrad erforderlich, Fahren in der Gruppe wird erwartet, auch Windschattenfahren sollte kein Problem sein. Höhenmeter bis 3000 ab und zu auch darüber möglich. „Sie sind eher leistungsorientiert. Sie können/wollen dauerhaft 28 km/h und mehr auf der Ebene fahren und 800 hm und mehr in der Stunde steigen. „

Wenn Sie nicht die von uns vorgeschlagenen Kilometer haben, dann ist das oft kein Beinbruch, denn viele unserer Teilnehmer gehen regelmäßig zum Joggen und im Winter zum Langlaufen bzw. Skaten. Oder fahren sportiv Inliner. Dies ist eine gute Ergänzung zum Radsport, die sich natürlich in der Fitness wieder spiegelt.
Die Kilometerangaben bei den Schwierigkeitsgraden sind natürlich bei unseren Trainingslagern insbesondere im Frühjahr nicht so sehr wichtig. Sie gehen ja ins Trainingslager um Kilometer zu machen und um fit zu werden. Aber dennoch sollten Sie eine Jahresleistung der angegebenen Kilometer regelmäßig erreichen.