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2. Tag: Nach dem
Ausschiffen Fahrt mit dem Bus nach Norden in den Northhumberland National Park.
Dort steigen wir das erste Mal auf die Räder und es geht durch die Cheviot
Hills hinüber in die Scottish Borders. Gleich dieser erste Radeltag bietet
wildromantische Eindrücke. Denn wie die Highlands ist auch diese Southern
Uplands genannte Hügelgegend zu beiden Seiten der englisch–schottischen
Grenze eine dünn besiedelte, wilde und weite Landschaft.
3. Tag: Unser Radtag steht
ganz im Zeichen der südlichen Lowlands, einem weniger bekannten, aber
nichtsdestoweniger landschaftlich und kulturell ebenfalls sehr reizvollen Teil
Schottlands. Durch die Grafschaften Lanarkshire und Ayrshire geht es in Richtung
Westküste. Wie am Tag zuvor kann die Streckenlänge beinahe beliebig gewählt
werden: entweder eher weniger Kilometer zum Einradeln oder, für die, die schon
‚wild’ sind, gleich ganz viele. Der Bus ist immer in der Nähe.
4. Tag: Mit der Fähre
setzen wir von Ardrossan in einer Stunde nach Arran über, die südlichste der
schottischen Inseln. Wegen ihrer verschiedenartigen Landschaften wird sie oft
als Miniaturausgabe Schottlands bezeichnet. Nur durch eine wenige Kilometer
breite Meerenge wird sie von der Halbinsel Kintyre getrennt, auf die wir als
nächstes übersetzen. Nun zieht es uns ihre ganzen 60 Kilometer bis zu ihrer
absoluten Südspitze, dem sehnsüchtig besungenen Mull of Kintyre... Von diesem
südwestlichsten schottischen Kap hat man eine gute Aussicht auf das nur 20 Km
entfernte Nordirland. Voller Eindrücke lassen wir den Tag ausklingen mit einer
Fahrt in unserem Bus bis in das quirlige Hafenstädtchen Oban.
5. Tag: Der heutige Tag
wird eine erste Königsetappe. Bis zum Nachmittag werden wir auf uns ’allein‘
gestellt sein, denn der Bus wird und bis dahin nicht begleiten. Alternativ ist
jedoch für die ’Hobbyradler‘ auch eine wunderschöne, leichte und erholsame
kurze Etappe möglich. Am Morgen besteigen wir gleich die erste Fähre hinüber
zur Insel Mull. Wenige Kilometer radeln wir auf ihr entlang, bis wir in in
dieser stark gegliederten Küstengegend die nächste Fähre nehmen. Sie bringt
uns über den Sound of Mull auf die Halbinsel Morvern. Weiter geht es auf Single
Track Roads am Loch Sunnart und am Loch Moidart entlang bis zum reizvollen Sound
of Arisaig. Wenn Ihnen nun danach ist, können Sie dort den Bus besteigen.
Ansonsten führt die Strecke über die alte, geradezu aberwitzige Atlanktik–Küstenstraße
durch eine Landschaft voller Felsen und Strände.
6. Tag: „Over the Sea to
Skye", heißt es heute in Anlehnung an einen traditionellen schottischen
Folk Song, der uns an eines der abenteuerlichsten Kapitel der schottischen
Geschichte erinnert. Dort, wo die Sehnsucht weckende ’Road to the Isles‘
nicht mehr weiter geht, setzen wir über auf die Insel Skye. Durch die wegen
ihrer üppigen Vegetation auch ’Garten von Skye‘ genannte Halbinsel Sleat
geht es dann bis zur tief ins schottische Urgestein eingeschnittene Meerenge von
Kyle Rhea. Einer gewagten Theorie zur Folge soll gar Odysseus hier gewesen sein,
und nicht etwa in der Meerenge von Messina. Mit einer sonderbaren, kleinen
Fähre überqueren wir die Mythen trächtige Meerenge...
7. Tag: Die heutige Etappe
ist nicht lang, aber anspruchsvoll. In ständigem, aber wunderschönem Auf und
Ab geht es über die extrem abgelegene Halbinsel Applecross. Erst 1976 wurde
Applecross durch eine Straße mit der Außenwelt verbunden. Von den
Einheimischen wird sie einfach ’die Straße‘ genannt. Auf ihr fahren wir
entlang. Die meiste Zeit direkt an der Küste mit Blick hinüber zu den Inseln
Skye, Raasay und Scalpay. Nach unserer heutigen Radtour fahren wir mit dem Bus
durch eine der landschaftlich reizvollsten Gegenden der Nordwestküste
Schottlands. Der Weg führt uns durchs wilde Glen Torridon und vorbei am Loch
Maree, dem vielleicht schönsten aller schottischen Lochs. Es hat sogar sein
eigenes Monster...
8. Tag: Beginnen werden
wird den Reisetag mit etwas für Schottland wohl ganz unerwartetem. Denn wer
denkt bei der kahlen und kargen Bergwelt der schottischen Highlands an einen
subtropischen Garten? Bambus und Eukalyptus auf dem Breitengrad von Alaska und
Sibirien? Dieser Ort heißt Inverewe Garden und konnte im 19. Jahrhundert dank
des Golfstroms und eines besonderen Mikroklimas angelegt werden. Nach dem Besuch
bringt uns unser via Ullapool, einer hübsch gelegenen Hafenstadt, nach Assynt,
einer dünn besiedelten Region, deren von nordischen Seefahrern stammender Name
soviel bedeutet wie ’steinige Gegend‘. Auf kleinen und kleinsten Straßen
werden wir diese wunderbare Landschaft zumeist in Küstennähe per Rad erkunden.
9. Tag: Eine weitere
Königsetappe, denn es zieht uns nun in den Hohen Norden nach Durness. Dieses
300–Seelen–Dorf ist die nordwestlichste Ortschaft des britischen Festlandes.
Es liegt in der extrem dünn besiedelten und entsprechend einsamen Grafschaft
Sutherland. Von Durness aus besteht aller Wahrscheinlichkeit nach die
Möglichkeit zu einem Ausflug zum Cape Wrath an der äußersten Nordwestspitze
Schottlands, neben dem Cape Cornwall am komplett anderen Ende des britischen
Festlandes das einzige echte Kap in Großbritannien. Um dorthin zu gelangen,
lassen wir uns von einem kleinen Boot über den Kyle of Durness bringen. Von
dort geht es auf einer für Autos unerreichbaren Straße zum Cape Wrath, was
sich aus dem gälischen ableitet und übersetzt bedeutet ’Kap Kap‘.
10. Tag: Über Inverness
geht es heute bequem in unserem Reisebus zurück nach Süden und damit noch
einmal quer durch die Highlands und deren östlichen Teil, die Grampian
Mountains, bevor wir durch das alte Königreich Fife mit der ehemaligen
schottischen Hauptstadt Perth schließlich Edinburgh erreichen. Unterwegs
können wir die erlebnisreichen vergangenen Tage noch einmal Revue passieren
lassen, während noch einmal die fantastische schottische Landschaft vor unseren
Augen vorbeizieht.
11. Tag: Die schottische
Hauptstadt Edinburgh, eine der wohl schönsten und spektakulärsten Städte
Europas, erkunden wir bei einer ausführlichen Stadtführung, bei der wir uns
nicht nur historische Gebäude besehen, sondern auch fantastische Ausblicke
genießen. In der Altstadt stehen die ältesten, an die 400 Jahre alten
Hochhäuser Europas. Die ihnen gegenüber liegende New Town ist nun mittlerweile
auch schon wieder über 200 Jahre alt und das größte Denkmalschutzgebiet in
Großbritannien. Am Nachmittag Fahrt mit unserem Bus zur Fähre und schiffen uns
ein Richtung Kontinent. Bei einem abendlichen Buffet auf hoher See lassen wir
die Reise ausklingen.
12. Tag: Heimreise über
die Autobahn nach Süddeutschland.
Leistungen / Schottland
• Fahrt im Fernreisebus mit Wc,
Klimaanlage usw.
• 2 x Übernachtung in 2-Bett-Kabinen innen Du/Wc (Aussenkabine gegen
Aufpreis) mit Frühstück/Abendessen
• 9 x Hotel-Übernacht./Halbpension in Schottland, Zimmer mit Du/Wc
• sämtliche Fährüberfahrten in Schottland
• Stadtführung Edinburgh
• Radreiseleitung
• Busbegleitung, Fahrrad- u. Gepäcktransport
Evtl. weitere Eintrittspreise
sind nicht inbegriffen.
Mindestteilnehmerzahl: 20
Personen
Info: Eine Übernachtung
wird in einer sehr einfachen Unterkunft evlt. in Mehrbettzimmern sein.
Mit der Buchung bitten wir um
Ihre Passdaten wie Geburtsdatum, -ort und Passnummer.
| Preis p.P. im
Doppelz./-kabine |
1940,00 |
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Einzelzimmer./-kabine
zuschlag |
345,00 |
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Aufpreis Außenkabine Fähre p.P |
40,00 € |
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Aufpreis
Außenkabine EZ-Nutzung |
50,00 € |
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