NO-OLAVSWEG-WANDE

Wanderreise Olavsweg Norwegen Oslo Trondheim Roros

  • Gudbrandsdalen, Mjøsa, Østerdalsweg, Østerdalen, Røros
  • Eintritt Nidarosdom (Grabkirche Olav)
  • Die historische Bergarbeiterstadt Røros (gelistet als UNESCO–Weltkulturerbe)
Tagesreise
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Der Olavsweg in Norwegen - Wanderreise

Diese Reise ist derzeit leider nicht im Programm, wir haben für Sie folgende Alternative im Programm:  
 
Gerne können Sie uns kontaktieren, um zu erfahren wann diese Reise wieder im Programm ist. Auch wenn Sie eine Gruppe oder ein Verein sind und Interesse haben, diese Reise speziell mit Ihrer Gruppe durchzuführen, kontaktieren Sei uns jederzeit unter 07964 – 92 1000 oder per Mail: info@launer-reisen.de

 
Es gibt nicht nur den Jakobsweg. Auch in Norwegen existiert ein ,Pilgrimsleden‘: Der Olavsweg von Oslo nach Trondheim. Ihm folgen wir auf dieser abwechslungsreichen Wanderreise entlang des größten norwegischen Sees, des Mjøsa, durch das malerische Gudbrandsdalen und über das wilde Dovrefjell zum Grab des Heiligen Olav im Nidaros–Dom. Der Hl. Olav war ein weitgereister Wikingerkönig, der nach seiner Bekehrung zum Christentum auf dem Schlachtfeld starb. Der großartige Nidaros–Dom in Trondheim ist die bedeutendste Kirche Norwegens und der größte Sakralbau Skandinaviens. Der Rückweg nach Oslo führt uns über den Østerdalsweg, einen weiteren, aber weniger bekannten Pilgerweg des Nordens. Er verbindet Trondheim mit dem schwedischen Vadstena, der Stadt der Heiligen Birgitta. Im Østerdalen erwartet Sie noch ein kultureller Höhepunkt: Die historische Bergarbeiterstadt Røros, die als UNESCO–Weltkulturerbe gelistet ist. Mit dieser Reise erweitern wir unser Programm an Wanderreisen und Reisen entlang von Pilgerwegen.

Leistungen

  • Fahrt im Fernreisebus mit WC, Klima usw. 
  • Fährüberfahrt Kiel-Oslo_Kiel 
  • 2 x Übernachtung in 2-Bett-Kabinen innen Du/Wc (Aussenkab.gegen Aufpreis) 
  • 2 x Skand. Abendessen/Frühstücksbuffet an Bord 
  • 9 x Hotel-Übernacht./Halbpension in Norwegen, Zimmer Du/Wc 
  • Führungen im Rahmen des Programms wie erwähnt 
  • Eintritt Nidarosdom (Grabkirche Olav) 
  • Duchgehende Reiseleitung und Betreueung 
  • Wanderreiseleitung 
  • Umfassende Reiseunterlagen zur Reise 
  • Busbegleitung, Gepäcktransport (Sie wandern bequem mit kleinem Rucksack) 

Evtl. weitre Eintrittspreise sind nicht inbegriffen.

Allgemeines zur Reise

Reiseprofil


Mittelschwere Wanderung mit Tagesetappen von etwa 13 bis 26 km Länge auf Fußwegen, Bergpfaden und unbefestigten Straßen. Dabei sind an manchen Tagen auch etliche Auf– und Abstiege zu bewältigen. Teilweise besteht die Möglichkeit, die Tagesetappen durch einen Zustieg in unseren komfortablen Reisebus abzukürzen.

Informationen


Die Reise wird in Verbindung mit unserer Radreise Olavsweg durchgeführt. Aufgrund dieser Kombination kann es gelegentlich zu Wartezeiten am Bus kommen bis die Radgruppe eingetroffen ist. Wir bitten um Ihr Verständnis.

 

Reisebedingungen


Mindestteilnehmerzahl: 18 Personen bei einer Absagefrist bis spätestens 30 Tage vor Reisebeginn gemäß Reisebedingungen gilt für diese Reise Stornostaffel: A

Reiseroute

1. Tag: Anreise nach Kiel und Fährkreuzfahrt nach Oslo

Nach der Fahrt mit unserem bequemen Reisebus nach Kiel beginnen wir unsere norwegische Pilgerwegreise mit einer Fährfahrt, die wegen ihrer landschaftlichen Reize und des Komforts an Bord den Charakter einer Kreuzfahrt hat — eine Fährkreuzfahrt also. Am Nachmittag können Sie die Ausfahrt aus der Kieler Förde genießen, am nächsten Morgen die Einfahrt in den Oslofjord bewundern. Dazwischen werden Sie am Abend mit einem üppigen skandinavischen Buffet verwöhnt. — Nachts Fahrt ab Wört/Betriebshof Launer–Reisen über Würzburg, Kassel und Hannover mit Zustiegsmöglichkeiten unterwegs oder am Fähranleger in Kiel. (-/-/A)

2. Tag: Holmenkollen–Schanze und Hamar (ca. 15 km)

Norwegen empfängt uns auf prächtige Weise. Die ,Kreuzfahrt‘ durch den Oslofjord bis zum Fähranleger mitten in Oslo können wir vom Frühstücksbuffet aus oder an Deck genießen. Nach dem Anlegen gegen 10 Uhr geht es mit unserem Bus hinauf zum Holmenkollen. Hier oben bestaunen wir die imposante Schanzenanlage und das wunderbare Panorama über die norwegische Hauptstadt. Anschließend fahren wir nach Hamar, der größten norwegischen Stadt, die nicht am Meer liegt. Sie liegt dafür am größten norwegischen See, dem Mjøsa. Auf dem Gelände der eindrucksvoll überglasten Ruine der Domkirche steht der Kilometerstein, der die 488 km bis zum Nidaros–Dom in Trondheim anzeigt. Mit einem Pilgerausweis in der Tasche starten wir hier unsere Wanderung auf vielfältigen Wegen hinaus aus der Stadt. Am Ende holt uns der Bus ab und bringt uns zum Hotel am Rande von Hamar (ca. 15 km). (F/-/A)

3. Tag: Hoch über dem Mjøsa–See (ca. 13 km)

Unser Bus bringt uns einige Kilometer bis zur mittelalterlichen Ringsaker–Kirche. Der prächtiger, vergoldete Klappaltar kontrastiert mit der schlichten Schönheit dieses Sakralbaus. Sie wurde dem Hl. Olav geweiht und ist darum ein passender Ausgangspunkt für unsere heutige Wanderung. Sie bleibt überwiegend in der Nähe des Sees und ermöglicht uns mehrfach schöne Blicke über den Mjøsa (ca. 13 km). Unser Bus bringt uns am späten Mittag die letzten Kilometer bis nach Lillehammer Dort besuchen wir das Maihaugen–Freilichtmuseum. Dieses idyllische Museum ist eines der größten in Norwegen. Es besteht aus über 200 historischen Gebäuden aus dem Gudbrandsdalen, darunter auch eine Stabkirche. Anschließend geht es per Bus noch 100 km weiter durchs Gudbrandsdalen bis zu unserem traditionsreichen Berghotel in traumhafter Lage (2 Übernachtungen). (F/-/A)

4. Tag: Durchs Gudbrandsdalen — vorbei an der Stabkirche von Ringebu zum historischen Hof Dale Gudbrandsgård (ca. 23 km)

Per Bus geht es zunächst wieder hinunter zum Pilgrimsleden im Gudbrandsdalen. Nach etwa 7 Wanderkilometern erreichen wir die Stabkirche von Ringebu, eine von nur noch 28 erhaltenen norwegischen Stabkirchen. Über Panoramawege wandern wir auf der Sonnenseite am Tal entlang. Schließlich geht es einigermaßen steil hinab zum historischen Hof Dale Gudbrandsgård, wo sich das Pilgerzentrum der Provinz Oppland befindet (ca. 23 km). Wenn die Zeit reicht, können wir danach noch die Sør–Fron–Kirche besuchen, deren achteckige Architektur an Gotteshäuser des Erzgebirges erinnert. Per Bus geht es am Ende des Wandertages wieder hinauf zu unserem schönen Hotel in den Hügeln hoch über dem Gudbrandsdalen. (F/-/A)

5. Tag: Auf dem Gudbrandsdalsleden Teil II (ca. 26 km)

Heute steht eine anspruchsvolle Etappe auf dem Programm, die neben den Kilometern auch etliche Höhenmeter und mehrere steilere Auf– und Abstiege aufzuweisen hat. Belohnt werden wir durch fabelhafte Ausblicke und beeindruckende Schluchten. Start der Etappe ist in Vinstra, wohin wir mit unserem Bus gelangen. Von dort führt ein Steig hinauf in die Felder (ca. 300 hm). Nach der Durchquerung einer Schlucht und weiteren Höhenmetern erreichen wir die Stusslia–Alm, den höchsten Punkt der heutigen Wanderung. Später überqueren wir auf einer kleinen Brücke die eindrucksvolle Bosåa–Schlucht. Am Flüsschen Veikleåa gibt es eine kleine Badestelle. Gegen Ende der Wanderung geht es noch einmal steil hinauf und steil hinab, mit fantastischer Aussicht (ca. 26 km). Kurz vor Otta empfängt uns unser Busfahrer und bringt uns zu unserem Hotel in Dombås. (F/-/A)

6. Tag: Über das Dovrefjell — Hjerkinnhöhe und Vårstigen (ca. 23 km)

Der mächtige Gebirgsstock des Dovrefjell war im Mittelalter das bekannteste Bergmassiv des Landes und größtes Hindernis auf dem historischen Pilger– und Königsweg nach Trondheim. Sogar die norwegische Verfassung bezieht sich auf das Dovregebirge. Es ist gewissermaßen ein nationales Naturheiligtum. Unser Bus bringt uns bis hinauf nach Hjerkinn zur Eystein–Kirche, einer 1969 geweihten Wegkirche am Pilgrimsleden für Naturliebhaber und Reisende. Von ihr wandern wir hinauf zur Hjerkinnhø, von wo sich ein fantastisches Panorama auf das Dovrefjell und den vierthöchsten Berg des Landes bietet, die 2286 m hohe Snøhetta. Doch damit der heutigen Superlative nicht genug. Vorbei an dem historischen Berghotel Kongsvold erreichen wir den 6 km langen Vårstigen, jenen sagenumwobenen Frühlingsweg, der aus dem Felsen gehauen wurde, um während der Zeit der Schneeschmelze einen sicheren Weg durch das Tal der Driva zu schaffen (ca. 23 km). (F/-/A)

7. Tag: Nach Trondheim zum Nidaros–Dom (ca.18 km)  

Wir beginnen unsere Wanderung auf einem wundervollen Waldweg. Nach einer Weile kommen wir am letzten steinernen Wegweiser des Olavsweges vorbei: „Nidaros 14 km“. Einige Zeit später passieren wir die Sprungschanzen von Trondheim. Dann sehen wir endlich den Nidaros–Dom. Von einer Stelle, die früher ,Freudenberg‘ hieß und die dem Monte Gonzo ähnelt, von dem die Jakobspilger das erste Mal die Kathedrale von Santiago de Compostela erblicken (ca. 18 km). Der Nidaros–Dom wurde ab 1070 über dem Grab Olavs des Heiligen errichtet, der 1030 in der Schlacht bei Stikklestad gefallen war. Noch begonnen in der Zeit der Romanik, wurde der Nidaros–Dom weitgehend im gotischen Stil errichtet. Entstanden ist eine prachtvolle Kathedrale, die sich keineswegs hinter ihren französischen Schwestern zu verstecken braucht. Tägliche Stundengebet und geistliche Musik laden zum Verweilen und zur Andacht ein. Außer dem Dom lohnt auch die romanische Marienkirche einen Besuch. Und natürlich ist die drittgrößte Stadt des Landes auch sonst sehr sehenswert, vor allem die gesamte Altstadt mit ihren Holzhäusern und Gassen. Die auf hölzernen Pfählen im Wasser stehenden Speicherhäuser von Bryggene gehören zu den beliebtesten Fotomotiven Norwegens. (F/-/A)

 

8. Tag: Ein Weltkulturerbe - Die historische Bergarbeiterstadt Røros

Von Trondheim fahren wir mit unserem Bus in die historische Bergarbeiterstadt Røros, die auf der UNESCO–Weltkulturerbeliste steht. Die Stadt verdankt ihre Existenz der Entdeckung vom Kupfererz im Jahre 1644. Der 333 Jahre dauernde Erzabbau, an dem auch zahlreiche deutsche Bergleute beteiligt waren, insbesondere aus Sachsen, endete erst im Jahre 1977, als die Kupfergesellschaft in Konkurs ging. Der gesamte alte Ortskern des kleinen Städtchens (3.500 Einwohner) präsentiert sich mit seiner geschlossenen Bebauung aus altertümlichen Holzhäusern als ein wahres Kleinod und lässt Geschichte im wahrsten Sinne des Wortes lebendig werden. Bei einem geführten Stadtspaziergang werden wir in die greifbare Geschichte von Røros eintauchen. Höhepunkt ist der Besuch der Olavsgrube einige Kilometer nordöstlich der Stadt, die seit 1979 als nationales Bergwerksmuseum fungiert. (ca. 10-15km) (F/-/A) 

9. Tag: Østerdalsweg Teil I

Ähnlich wie beim Jakobsweg gibt es eigentlich nicht nur einen sondern mehrere Olavswege, die zum Nidaros–Dom führen. Der bekannteste ist der Gudbrandsdalsleden, dem wir nach Norden gefolgt sind. Ein weiterer ist der Østerdalsleden, der seit der Pilgerreise der Heiligen Birgitta von Schweden Trondheim mit Vadstena verbindet. Ihm folgen wir zwei Tage nach Süden. Zunächst im Østerdalen selbst zwischen Røros und Tynset, am Folgetag im parallel verlaufenden Rendalen. (ca. 10 - 15 km) (F/-/A)

 

10. Tag: Østerdalsweg Teil II

Südlich von Tynset führt der Østerdalsleden durchs Øvre Rendal in eine wunderbare Landschaft mit Acker– und Weideland. Bald folgt er dem Fluss und dem See Lomnessjøen bis zum Pilgrimsstein. Kurz vor Koppang empfängt uns der Bus, vermutlich mit Kaffee und Kuchen, und bringt uns zum Hotel im Raum Hamar. (ca. 10-15 km) (F/-/A) 

11. Tag: Fährkreuzfahrt durch den Oslofjord und die Kieler Förde

Bevor wir an Bord gehen, ist noch Zeit für einen Stadtbummel entlang des neuen Hafenviertels bis zum Zentrum mit dem sehenswerten Rathaus. Wer zügig spaziert, schafft es sogar noch bis zur prächtigen Oper, dem zweiten Wahrzeichen von Oslo neben der Holmenkollen–Schanze. Am Nachmittag genießen wir die Ausfahrt aus Oslo und die Fährkreuzfahrt durch den pittoresken Oslofjord. Abends schlemmen wir wie schon auf der Hinfahrt am Skandinavischen Buffet. Mit Blick über‘s weite Meer, an Deck oder in der Bord–Bar, lassen wir die Reise stilvoll ausklingen. (F/-/A)

12. Tag: Rückfahrt von Kiel in die Heimat

Noch einmal können wir uns bei der Einfahrt in die Kieler Förde an der Fährfahrt erfreuen, entweder an der Reeling oder während eines ausgiebigen Frühstücks vom umfangreichen Buffet. Gegen 10 Uhr legt unsere Fähre in Kiel an. Von dort geht es umweltfreundlich mit unserem Reisebus zurück zu den Abfahrtsorten. Die Rückkehr ist für den späten Abend vorgesehen. (F/-/-) 

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Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind für Fahrräder ohne Elektro-Unterstützung  geeignet. Das heißt, hier können Sie entweder Ihr eigenes Fahrrad mitnehmen oder ein Fahrrad mieten

LEVEL1 (EINSTEIGER)

Tagesleistung < 80 km, < 1500 Hm: Diese Touren finden oft auch schon im alpinen Bereich statt.
Fahrtechnik: Schotter- und Wanderwege sind hier auf längeren Abschnitten zu meistern. Kleine Stufen und Wurzeln sollten kein ernstes Hindernis darstellen. Schwierige, steile Passagen beschränken sich auf wenige Meter. Nach der Single-Trailskala S1, Schlüsselstellen kurz evtl. Single-Trailskala S2 (diese kann man auch mal schieben). (S1 = Auf einem mit S1 beschriebenen Weg muss man bereits kleinere Hindernisse wie flache Wurzeln und kleine Steine erwarten. Sehr häufig sind vereinzelte Wasserrinnen und Erosionsschäden Grund für den erhöhten Schwierigkeitsgrad, der Untergrund kann teilweise auch nicht verfestigt sein. Das Gefälle beträgt maximal 40%. Spitzkehren sind nicht zu erwarten. S2 = Im S-Grad
S2 muss man mit größeren Wurzeln und Steinen rechnen. Der Boden ist häufig nicht verfestigt. Stufen und flache Treppen sind zu erwarten. Oftmals kommen enge Kurven vor, die Steilheit beträgt passagenweise bis zu 70%)
Kondition: Eine Fahrleistung von 1500 Hm am Tag sollen kein Problem sein. Sie sollten bereits etwas längere Anstiege von bis zu 600 Hm am Stück bewältigen können. Orientierungshilfe für Ihr Bergauf-Tempo: 400 Hm/Stunde, die Tourenlänge kann bis zu 4 h reine Fahrzeit betragen.

LEVEL 3 (KÖNNER)

Tagesleistung < 100 km, < 2100 Hm: Lange Anstiege von bis zu 2 h am Stück zu meistern und ein gutes Bikehandling sind auszeichnend für den Könner.
Fahrtechnik: Lange Trailabfahrten mit Spitzkehren oder zu überfahrende Wurzeln und Stufen, auch auf losem Geröll. Nach der Single-Trailskala S2 bis
S3 (S2 = Im S-Grad S2 muss man mit größeren Wurzeln und Steinen rechnen. Der Boden ist häufig nicht verfestigt. Stufen und flache Treppen sind zu
erwarten. Oftmals kommen enge Kurven vor, die Steilheit beträgt passagenweise bis zu 70%) S3 = Verblockte Singletrails mit vielen größeren Felsbrocken
und/ oder Wurzelpassagen gehören zum S-Grad S3. Hohe Stufen, Spitzkehren und kniffelige Schrägfahrten kommen oft vor, entspannte
Rollabschnitte werden selten. Häufig ist auch mit rutschigem Untergrund und losem Geröll zu rechnen, Steilheiten über 70% sind keine Seltenheit.)
Kondition: Lange Anstiege von bis zu 2 h Stunden und mehr im zum Teil steilen Gelände erfordern ein hohes Maß an körperlicher Fitness. Es kommen
durchaus Schiebe- und Tragepassagen bergauf vor. Orientierungshilfe für Ihr Bergauf-Tempo: 600 Hm/Stunde.

LEVEL 4 (PROFIS)

Tagesleistung > 100 km, > 2500 Hm: Exzellente konditionelle Grundlagen, sehr gutes Bikehandling und Fahrten in schwierigen Geländeabschnitten sind für einen Profi mit (Marathon-) Ambitionen kennzeichnend. Nach der Single-
Trailskala S2 bis S3 in Ausnahmen S5. S4 beschreibt sehr steile und stark verblockte Singletrails mit großen Felsbrocken und/ oder anspruchsvollen
Wurzelpassagen, dazwischen häufig loses Geröll. Extreme Steilrampen, enge Spitzkehren und Stufen, bei denen das Kettenblatt unweigerlich aufsetzt,
kommen im 4. Grad häufig vor.) S5 = Der S-Grad S5 wird charakterisiert durch blockartiges Gelände mit Gegenanstiegen, Geröllfeldern und Erdrutschen,
ösenartigen Spitzkehren, mehreren hohen, direkt auf einander folgenden Absätzen und Hindernissen wie umgefallenen Bäumen – alles
oft in extremer Steilheit. Wenn überhaupt, ist wenig Auslauf bzw. Bremsweg vorhanden. Hindernisse müssen z. T. in Kombination bewältigt werden.Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Individual Reisen. Das heißt hier navigieren Sie sich selber auf der Radtour ohne Guide und ohne Gruppe. 

Rennrad

Gruppenreise

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Gruppenreisen. Das heißt hier reisen Sie in einer Gruppe und werden von einem Guide geführt.

Die Gruppengröße variiert je nach Reise.

Individual Reise

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Individual Reisen. Das heißt hier navigieren Sie sich selber auf der Radtour ohne Guide und ohne Gruppe. 

Unsere Leistungsprofile sollen es Ihnen ermöglichen, einzuschätzen, ob Sie in der Lage sind, diese Rennradreise körperlich zu schaff en. Mit Ihrer Buchung melden Sie sich zu einer geführten Gruppen-Radreise an. Wir betonen hier die Gruppendynamik. In der Regel begleitet ein Rennradguide unsere geführten Rennradtouren. Der Rennradguide orientiert sich am Leistungsvermögen der jeweiligen Gruppenmitglieder. Dieses kann je nach Gruppe mehr oder weniger hoch sein. Der Guide ist immer bestrebt, die in der Ausschreibung genannten Touren durchzuführen und hinsichtlich des gefahrenen Tempos den bestmöglichen Kompromiss zu finden.

Sind Sie ein äußerst starker Radfahrer. Dann kann Ihnen das gefahrene Tempo möglicherweise zu langsam sein. Wir wollen Sie nicht ausbremsen und empfehlen daher äußerst starken Radfahrern Folgendes:
Sie sollten im Besitz eines Navigationsgerätes sein und evtl. auch von Kartenmaterial (min. 1:200.000). Mit den von Launer-Reisen zur Verfügung gestellten GPX-Dateien können Sie Ihrem Fahrspaß frönen und alleine oder mit ähnlich starken Fahrern vorweg fahren. Unser Rennradguide weist Sie zu Etappenbeginn in die Strecke mit Bushaltepunkten, Verpflegungsmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten und Ziel (Hotel oder Busverladepunkt) ein. Rennradguide und Busfahrer sind – wenn nötig und Telefonnetz vorhanden – telefonisch erreichbar.

Sind Sie der sportliche Typ, der es schafft auch am Berg den Gruppenschnitt zu übertreffen. Sie fahren in der geführten Gruppe ganz oder zeitweise mit und akzeptieren aus sportlicher Sicht ein weniger anspruchsvolles Fahren im Bewusstsein, sich für eine Gruppenreise entschieden zu haben.
Kürzere Anstiege fahren sie vorne in der Gruppe mit dem Rennradguide hinauf und warten am Scheitelpunkt auf den Rest der Gruppe. Bei längeren Anstiegen/Pässen fahren Sie Ihr eigenes Tempo und warten am Scheitelpunkt/Pass auf den Rest der Gruppe und den Rennradguide,
der lange Anstiege hinten fährt, um weniger starke Teilnehmer zu unterstützen und die Gruppe für den Fall von Pannen/Unfällen vor sich zu haben.

Sie sind der „Ausdauertyp“ (siehe 3 Räder): Für diesen Fall fahren Sie engagiert in der Gruppe das Tempo mit, das unser Guide unter Berücksichtigung
der jeweiligen Teilnehmer vorgibt.

sehr leicht

Auch für ungeübte Rennradsportler geeignet – Diese Leistungsgruppe haben wir nur im Programm, wenn wir parallel eine Trekking-Radgruppe anbieten, der Sie sich jederzeit anschließen können.

leicht

Für ungeübte Rennradfahrer mit etwas Kondition – Sie wollen nicht dauerhaft angestrengt Rennrad fahren sondern mehr die frische Luft, Land, Leute und Kultur genießen. Für diesen Fall fahren Sie, wenn in der Rennradausschreibung 2 Kilometerangaben stehen, in der Regel die kürzere Tour. Das bedeutet aber auch, dass Sie Etappen teilweise mit dem Bus überbrücken.

mittel – mittelschwer

Für geübte Rennradfahrer mit etwas Kondition – Bei dieser Tour sollten Sie vielleicht schon ca. 300 bis 600 Kilometer in den Beinen haben. Tagesleistungen bis 100 Kilometer werden vorausgesetzt. Höhenmeter bis 1500 möglich. „Sie sind eher ausdauernd. Sie können/wollen dauerhaft 23-25 km/h in der Ebene fahren und 500-650 hm/h steigen.

hoch – schwer

Für geübte und trainierte Rennradfahrer mit Kondition und regelmäßiger Betätigung. Bei dieser Tour sollten Sie mindestens 1000 bis 1500 Kilometer in den Beinen haben, damit die Tour Spaß macht! Wir gehen davon aus, dass Sie locker 5 Stunden oder auch mehr im Sattel sitzen können. Bergfahrten ob hinauf und natürlich hinunter bereiten Ihnen keine
Schwierigkeiten. Tagesleistungen bis zu 150 Kilometer sind hier keine Frage…Passerfahrung zwingend, Sie sollten in der Lage sein längere Steigungen mit min. 8/10 km/h zu fahren, Rennrad erforderlich, Fahren in der Gruppe wird erwartet, auch Windschattenfahren sollte kein Problem sein. Höhenmeter bis 2000 ab und zu auch darüber möglich. „Sie sind eher sportlich. Sie können/wollen dauerhaft 26-27 km/h in der Ebene fahren und 650-800 hm/h steigen.“

schwer – sehr schwer

Für ambitionierte Hobbysportler, mindestens 3 x wöchentliches Training wird vorausgesetzt. Hier gehen wir davon aus, dass 2000 Trainingskilometer als „Maßstab“ absolviert haben. Ebenso sollten Ihnen 6 bis 8 Stunden im Sattel richtig Spaß machen. Dann sind Sie hier richtig. Bergfahrten sind für Sie kein Thema. Hauptsache bergauf! Tagesleistungen bis 150 – aber auch darüber hinaus sind „normal“. Passerfahrung zwingend, Sie sollten in der Lage sein längere Steigungen mit min. 9/10 km/h zu fahren, Rennrad erforderlich, Fahren in der Gruppe wird erwartet, auch Windschattenfahren sollte kein Problem sein. Höhenmeter bis 3000 ab und zu auch darüber möglich. „Sie sind eher leistungsorientiert. Sie können/wollen dauerhaft 28 km/h und mehr auf der Ebene fahren und 800 hm und mehr in der Stunde steigen. „

Wenn Sie nicht die von uns vorgeschlagenen Kilometer haben, dann ist das oft kein Beinbruch, denn viele unserer Teilnehmer gehen regelmäßig zum Joggen und im Winter zum Langlaufen bzw. Skaten. Oder fahren sportiv Inliner. Dies ist eine gute Ergänzung zum Radsport, die sich natürlich in der Fitness wieder spiegelt.
Die Kilometerangaben bei den Schwierigkeitsgraden sind natürlich bei unseren Trainingslagern insbesondere im Frühjahr nicht so sehr wichtig. Sie gehen ja ins Trainingslager um Kilometer zu machen und um fit zu werden. Aber dennoch sollten Sie eine Jahresleistung der angegebenen Kilometer regelmäßig erreichen.