ITALIEN | SIZILIEN
IT-SIZ-KOM-RAD-KA

Radreise Sizilien Nord und Ost

  • Die Städte Cefalu und Taormina
  • Europas größter und aktivster Vulkan - der Ätna
  • Der Naturpark Madoni, die Alcantara Schlucht
  • Das griechische Theater Greco
16 Tage
Reisende bewerten diese Reise mit:
5/5
ITALIEN | SIZILIEN

Landschaft und Kultur im Überfluss - 3000 Jahre Geschichte zum Anfassen und Entdecken als Fahrradtour in Italien

1000 km Küste, 300 Sonnentage und über 70 Naturschutzgebiete gekrönt von einer fantastischen Küche. Gleich weit entfernt von Europa und Afrika ist die größte Insel des Mittelmeers selbst fast ein kleiner Kontinent und bietet unzählige Höhepunkte.

Leistungen

  • 15 Übernachtungen mit Frühstück, 11 x Abendessen, in *** und **** Sterne Hotels
  • 11 geführte Radtouren auf asphaltierten Nebenstraßen
  • 2 deutschsprachige und ortskundige Reiseleiter
  • Sämtliche Eintrittsgelder
  • Gute Räder mit 27 Gang Kettenschaltung (Damen- und Herrenräder in verschiedenen Größen mit Federgabel und Shimano Ausstattung)
  • Transfer vom/zum Flughafen Catania an den An- und Abreisetagen
  • Ständiger Begleitbus für Fahrrad-, Gepäck- und Personentransfer
  • Reise Sicherungsschein
     

Nicht enthalten:
– An- und Abreise. Wir helfen gern bei der Flugvermittlung!
– Citytax über ca.2€ pro Zimmer und Nacht ist nicht enthalten
– Die Lift- und Jeep Kosten zum Kraterrand des Ätnas sind nicht enthalten 

Allgemeines zur Reise

Reiseprofil


Radreise mit mehreren Etappen im hügeligen Gelände und/oder langen Tagesetappen für die eine gute bis sehr gute Kondition und regelmäßiges Training von Vorteil sind. Für aktive Radfahrer mit guter Kondition geeignet.

Informationen


Einreise für Deutsche, Österreicher und Schweizer Staatsangehörige mit gültigem Personalausweis oder Reisepass. Staatsangehörige anderer Länder erkundigen sich bitte beim zuständigen Konsulat nach den geltenden Bestimmungen. Stornostaffel laut Reisebedingungen des Veranstalters.

Anreise / Abreise


An- und Abreise sind nicht im Preis enthalten.
Wir helfen gern bei der Flugvermittlung!

Reisebedingungen


Mindestteilnehmer: 6 - 16

Reiseroute

1. Tag: Individuelle Anreise

Individuelle Ankunft in Catania- Transfer nach Cefalu. Je nach Ankunftszeit bleibt Zeit, um Cefalu zu entdecken. Abends gemeinsames Begrüßungsessen auf der Hotelterrasse am Meer.

2. Tag: 

Dem genüsslichen Einrollen entlang der Küste folgt ein mäßiger Anstieg auf dem Provinzsträßchen. Das saftige Grün der Küstenlandschaft weicht bald einer von mediterraner Macchia überzogener Berglandschaft bis hin zum ursprünglichen Hirtendorf Gratteri, in den malerischen Gassen, Treppenwege und Plätze seine Besucher überraschen. Schön versteckt liegt die Kirche Santuario di Gibilmanna mitten in einem großen Waldgebiet in dem Buchen, Ulmen, Eichen und Kastanien wachsen. Nach dem Abstecher geht es rasant bergab zurück nach Cefalu um die bezaubernde Altstadtkulisse zu erleben. (Mittagspause) 50 KM/ 825 HM

3. Tag:

Die heutige Tour zeigt alle Facetten des Naturparks, fruchtbare Täler, die einsame und karge Gebirgslandschaft und den dichtbewaldeten Nordhang der Madonischen Berge. Die wichtigste und größte Siedlung der Madonie liegt auf 420 Meter Höhe an den nördlichen Ausläufern des Pizzo Carbonara- Castelbuono mit seinem sehenswerten Castello. Nach einem Spaziergang durch die Gassen erwartet uns der 2. Teil des heutigen Anstiegs durch die einsamen Regionen entlang Korkeichenwäldern und tiefen Tälern. In Geraci Sicolu stärken wir uns mit sizilianischen Spezialitäten bevor es entlang der wohl schönsten Panoramastrecke inkl. dem Ätna Blick über Gangi und Sperlinga nach Nicosia ins Hotel zum Entspannen und Essen geht. (Mittagspause) 87 KM/1900 HM wahlweise 63 KM/ 1470 HM

4. Tag: 

Dieser 3 Provinzen Corso (Palermo- Enna-Catania) von der Madonie in Richtung Ätna schlängelt sich nach Überschreitung der 1000 Höhenmeter Marke in ständigen Auf und Ab durch die einsame Landschaft der südlichen Ausläufer des Nebrodi- Nationalparks. In dieser hügeligen Region wird überwiegend Viehwirtschaft betrieben. Ab Cesaro beenden wir die Tagesetappe mit einer herrlichen Abfahrt – den Ätna immer vor Augen. Den letzten Abschnitt zum Hotel shutteln wir per Auto und freuen uns auf das Hotel mit SPA Bereich. (Mittagspause) 87 KM/ 1350 HM wahlweise 70 KM.

5. Tag: 

Die Ausläufer des Ätna Vulkans im nördlichen Bereich mit blühenden Gärten, ausgedehnten Plantagen und dichten Wäldern präsentieren sich im Frühjahr besonders farbenfroh. Hier ist es wesentlich ruhiger, die Vegetation ist abwechslungsreicher und die vulkanischen Phänomene sind mindestens ebenso eindrucksvoll wie auf der Südseite des Vulkans.
 
Wenn die Wetterverhältnisse es zulassen schrauben wir hoch entlang der Hänge des Ätna‘ s und erleben die Lavalandschaften hautnah bis auf 1900 HM. Anschließend geht es mit dem Lift und Jeep weiter hoch zum Kraterrand. Aufgrund der unterschiedlichen Klimazonen benötigen wir entsprechende warme Kleidung ( Mütze, Handschuhe, warme Wechselkleidung, Sonnenschutz und festes Schuhwerk) , außerdem sind eine gute Fitness und beste Gesundheit Voraussetzung für die Besteigung des Ätnas auf 3323 HM. (Mittagpause) 40KM/1500HM.
 
Alternativ bei evtl. schlechten Wetterbedingungen erleben wir den Vulkan auf eindrucksvolle Weise bei einer halben Umrundung. Die Fahrt führt in unterschiedlichen Höhen am Sockel des Ätna entlang, daher auch durch verschiedene Klima- und Vegetationszonen. An den sehr fruchtbaren Hängen zur Meerseite gedeihen Zitronen, Mandelbäume und Feigen im Westen hingegen die sanft gewellten Kornfeldhügel. (Mittagspause) 62KM/1230HM.

6. Tag:

Eine verdient entspannte Abschlusstour nahezu bergab durch üppige Vegetation der Lavamassen und entlang der Alcanzara Schlucht in den entspannten Badeort Letojanni lässt die Strapazen der vergangenen Tage schnell vergessen und krönt die Madonie Runde unvergesslich ab. (Mittagspause) und baden am Letojanni Beach 53KM/380 HM.

7. Tag: 

Freier Tag und/oder Taormina hautnah.
Taormina verzaubert Besucher in den ersten Minuten. Die Stadt trumpft mit ihrer aussichtsreichen Panoramalage auf einer Bergterrasse des Monte Tauro auf. Mit einem milden Klima, üppiger Vegetation, ein nahezu perfekt erhaltenes griechisches Theater und einem phänomenalen Blick auf den Ätna punktet die Stadt zusätzlich. Ein Tag in Taormina ist ein Muss und ein gelungener Abschluss einer erlebnisreichen Woche.

8. Tag:

Fakultativer Ausflug nach Catania der Gäste die die Anschlusstour “Siziliens Osten“ erleben. Ein Tagesausflug mit dem Zug in die bunte, dynamische und quicklebendige Stadt Catania. Die Stadt liegt „zu Füßen“ des inselbeherrschenden Vulkans. Inzwischen prachtvollen Barockbauten versteckt sich eines der schönsten Theater Italiens, das Teatro Bellini. An der barocken Prachtstraße Via Crociferi befindet sich das Wahrzeichen Catanias, der Fontane dell‘ Elefante. Und ein wahres Streetfood Paradies erlebt man auf den beiden farbenprächtigen Märkten der Stadt. Exotische Früchte, Gemüse und Meeresfrüchte bieten eine Fülle und Farbpracht, nicht nur für das Auge. Hier gibt es viel zu entdecken und probieren. Nach einem abwechslungsreichen Sightseeing Tag fahren wir abends ins nächste Hotel.

9. Tag:

Hinter der südöstlichen Küste liegt Caltagirone, die "Königin der Hügel". Die Kirchen, Palais und öffentlichen Gebäude sind aufwendig mit farbenfrohen Keramikfliesen geschmückt, für die das zum Weltkulturerbe zählende Caltagirone so berühmt ist. In dieser Barockstadt sind sogar Häuser, Türme, Brücken, Straßenschilder und Bänke mit dem herrlich glänzenden bunten Keramikkacheln verziert. Über 70 Keramikmeister sind hier beschäftigt und erhalten das besondere Handwerk. (26km leicht)

10. Tag:   

Radtour nach Piazza Armerina über die Villa Romana del Casale (ca. 45 km mittel / 80 km mittel).
Die Radtour führt uns, nach einem kurzen Einradelstück über eine ruhige Hauptstraße, über idyllische Nebenstraßen und dem Bergort Mazzarino zur weltbekannten römischen Villa Casale mit ihren berühmten Bodenmosaiken. Nach der Besichtigung des UNESCO Kulturerbes der Menschheit rollen wir noch ein kurzes Stück nach Piazza Armerina und bummeln durch die barocke Altstadt mit ihren „hundert Kirchen“. Wahlweise Rücktransfer mit dem Bus oder dem Fahrrad ins Hotel.

11. Tag: 

Transfertour nach Chiaramonte Gulfi (ca. 90 km, davon 12 km schwer).
Heute heißt es Abschied nehmen von unserer schönen Unterkunft. Wir radeln erst durch flaches Gelände auf Niscemi zu und dann hinauf zur Kaffeepause. Danach umfahren wir, vorbei an Weinreben und durch enge Flusstäler, zwei Hügelketten und nähern uns dem Balkon von Sizilien. Wahlweise mit dem Begleitfahrzeug oder unseren Rädern erklimmen wir die letzten 8 Km, gilt es doch 400 Hm zu überwinden, bevor wir unser Hotel, eine umgebaute Eisenbahnstation mit gutem Restaurant, erreichen.

12. Tag:  

Radtour nach Ragusa Ibla und Modica (ca. 65 km leicht – mittel, 15 km schwer).
Morgens rollen wir von unserem Hotel zur Altstadt von Ragusa, nach Ragusa Ibla hinunter. Nach einem Bummel durch die Gassen und einem Besuch des Domplatzes von San Giorgio lassen wir uns den Cappuccino in einem der vielen Strassencafes schmecken. Danach pedalen wir weiter nach Modica, dramatisch am Schnittpunkt zweier Schluchten platziert. Wir geniessen einen Foto Stopp mit herrlichem Panorama auf Modica Bassa, bevor wir leicht auf und ab bis Giarratana fahren, um von dort die letzten 15 km entweder per Bus oder Fahrrad zurück in unser Hotel, gilt es doch wieder 400 Hm zu erklimmen.

13. Tag: 

Transfertour nach Noto über Palazzolo Acreide und Noto Antica (ca. 60 Km, leicht).
Unsere heutige Tour steht ganz im Zeichen des Barock. So radeln wir erst leicht hügelig in das Barockstädchen Palazzolo Acreide und trinken dort unseren wohlverdienten Cappuccino. Danach geht es, überwiegend bergab und mit herrlichen Ausblicken auf die Ostküste, Richtung Noto. Wir statten der, beim großen Erdbeben von 1693 zerstörten Stadt Noto Antica einen Besuch ab, heute ein Ruinenfeld mit einer friedlichen, etwas melancholischen Atmosphäre. Dann lassen wir uns von dem Charme der „schönsten Barockstadt Siziliens“, Noto, verzaubern. Wir nehmen uns ausreichend Zeit die vielfältigen Sehenswürdigkeiten zu bestaunen bevor wir zum Quartier rollen.

14. Tag: 

Transfertour nach Siracusa, immer an der Küste entlang (ca. 30 Km, leicht)
Nach einem späten Frühstück radeln wir bergab bis ans Meer und über kleine Nebenstraßen Richtung Siracusa, das blaue Meer fast immer im Blick. Nach Ankunft in unserem Resort bleibt Zeit genug den großen Pool und den hoteleigenen Strand zu genießen oder der Altstadt Siracus Ortigia einen Besuch abzustatten (fakultativ).

15. Tag: 

Radtour zur Pantalica, Nekropolen aus dem 13. Jh. v. Chr. (ca. 75 km, mittel).
Morgens fahren wir mit dem Begleitbus nach Ferla, dem Tor zur Pantalica. Von dort radeln wir, hoch über der Anapo Schlucht, mit traumhaften Ausblicken, zum Ende der Straße und steigen dann in das Tal der Calcinara ab um die Pantalica Nord aus der Nähe zu betrachten. Die Atmosphäre dieser düsteren Grabhöhlen im weißen Kalkstein ist von einem eigentümlichen, etwas düsterem Reiz, untermalt von der geradezu unheimlichen Stille. Für den Rückweg gibt es verschiedene Möglichkeiten, wahlweise mit dem Bus oder dem Fahrrad zurück nach Ferla (12 km, 300 Hm), oder zu Fuß durch die Anapo Schlucht bis zum Ende des Tals, unterhalb von Ferla. Von dort aus radeln wir zurück zur Küste und in unser Resort.

16. Tag: Individueller Rückflug

nach Deutschland. Transfer zum Flughafen Catania oder Siracusa und Heimreise.

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Rad

Gruppenreise

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Gruppenreisen. Das heißt hier reisen Sie in einer Gruppe und werden von einem Guide geführt.

Die Gruppengröße variiert je nach Reise.

Individual Reise

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Individual Reisen. Das heißt hier navigieren Sie sich selber auf der Radtour ohne Guide und ohne Gruppe. 

E-Bike

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind für ein E-Bike bzw. Pedelec geeignet. Das heißt, hier können Sie entweder Ihr eigenes E-Bike mitnehmen oder ein E-Bike mieten.

Fahrrad

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind für Fahrräder ohne Elektro-Unterstützung  geeignet. Das heißt, hier können Sie entweder Ihr eigenes Fahrrad mitnehmen oder ein Fahrrad mieten

sehr leicht

Auch für ungeübte Radler.

leicht

Für ungeübte Radler mit etwas Kondition.

mittel

Für geübte Radler, mit etwas Kondition.

hoch

Für geübte Radler mit regelmäßiger Betätigung.

schwer

Für Hobbysportler, mindestens 3 x wöchentliches Training.

Wandern

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Die Gruppengröße variiert je nach Reise.

Individual Reise

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Individual Reisen. Das heißt hier navigieren Sie sich selber auf der Tour ohne Guide und ohne Gruppe. 

sehr leicht

Auch für ungeübte Wanderer.

leicht

Für ungeübte Wanderer mit etwas Kondition.

mittel

Für geübte Wanderer, mit etwas Kondition.

hoch

Für geübte Wanderer mit regelmäßiger Betätigung.

scher

Für Hobbysportler, mindestens 3 x wöchentliches Training.

Mountainbike - MTB

Gruppenreise

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen , sind Gruppenreisen. Das heißt hier reisen Sie in einer Gruppe und werden von einem Guide geführt.

Die Gruppengröße variiert je nach Reise.

Individual Reise

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Individual Reisen. Das heißt hier navigieren Sie sich selber auf der Radtour ohne Guide und ohne Gruppe. 

Fahrrad

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind für Fahrräder ohne Elektro-Unterstützung  geeignet. Das heißt, hier können Sie entweder Ihr eigenes Fahrrad mitnehmen oder ein Fahrrad mieten

LEVEL1 (EINSTEIGER)

Tagesleistung < 80 km, < 1500 Hm: Diese Touren finden oft auch schon im alpinen Bereich statt.
Fahrtechnik: Schotter- und Wanderwege sind hier auf längeren Abschnitten zu meistern. Kleine Stufen und Wurzeln sollten kein ernstes Hindernis darstellen. Schwierige, steile Passagen beschränken sich auf wenige Meter. Nach der Single-Trailskala S1, Schlüsselstellen kurz evtl. Single-Trailskala S2 (diese kann man auch mal schieben). (S1 = Auf einem mit S1 beschriebenen Weg muss man bereits kleinere Hindernisse wie flache Wurzeln und kleine Steine erwarten. Sehr häufig sind vereinzelte Wasserrinnen und Erosionsschäden Grund für den erhöhten Schwierigkeitsgrad, der Untergrund kann teilweise auch nicht verfestigt sein. Das Gefälle beträgt maximal 40%. Spitzkehren sind nicht zu erwarten. S2 = Im S-Grad
S2 muss man mit größeren Wurzeln und Steinen rechnen. Der Boden ist häufig nicht verfestigt. Stufen und flache Treppen sind zu erwarten. Oftmals kommen enge Kurven vor, die Steilheit beträgt passagenweise bis zu 70%)
Kondition: Eine Fahrleistung von 1500 Hm am Tag sollen kein Problem sein. Sie sollten bereits etwas längere Anstiege von bis zu 600 Hm am Stück bewältigen können. Orientierungshilfe für Ihr Bergauf-Tempo: 400 Hm/Stunde, die Tourenlänge kann bis zu 4 h reine Fahrzeit betragen.

LEVEL 3 (KÖNNER)

Tagesleistung < 100 km, < 2100 Hm: Lange Anstiege von bis zu 2 h am Stück zu meistern und ein gutes Bikehandling sind auszeichnend für den Könner.
Fahrtechnik: Lange Trailabfahrten mit Spitzkehren oder zu überfahrende Wurzeln und Stufen, auch auf losem Geröll. Nach der Single-Trailskala S2 bis
S3 (S2 = Im S-Grad S2 muss man mit größeren Wurzeln und Steinen rechnen. Der Boden ist häufig nicht verfestigt. Stufen und flache Treppen sind zu
erwarten. Oftmals kommen enge Kurven vor, die Steilheit beträgt passagenweise bis zu 70%) S3 = Verblockte Singletrails mit vielen größeren Felsbrocken
und/ oder Wurzelpassagen gehören zum S-Grad S3. Hohe Stufen, Spitzkehren und kniffelige Schrägfahrten kommen oft vor, entspannte
Rollabschnitte werden selten. Häufig ist auch mit rutschigem Untergrund und losem Geröll zu rechnen, Steilheiten über 70% sind keine Seltenheit.)
Kondition: Lange Anstiege von bis zu 2 h Stunden und mehr im zum Teil steilen Gelände erfordern ein hohes Maß an körperlicher Fitness. Es kommen
durchaus Schiebe- und Tragepassagen bergauf vor. Orientierungshilfe für Ihr Bergauf-Tempo: 600 Hm/Stunde.

LEVEL 4 (PROFIS)

Tagesleistung > 100 km, > 2500 Hm: Exzellente konditionelle Grundlagen, sehr gutes Bikehandling und Fahrten in schwierigen Geländeabschnitten sind für einen Profi mit (Marathon-) Ambitionen kennzeichnend. Nach der Single-
Trailskala S2 bis S3 in Ausnahmen S5. S4 beschreibt sehr steile und stark verblockte Singletrails mit großen Felsbrocken und/ oder anspruchsvollen
Wurzelpassagen, dazwischen häufig loses Geröll. Extreme Steilrampen, enge Spitzkehren und Stufen, bei denen das Kettenblatt unweigerlich aufsetzt,
kommen im 4. Grad häufig vor.) S5 = Der S-Grad S5 wird charakterisiert durch blockartiges Gelände mit Gegenanstiegen, Geröllfeldern und Erdrutschen,
ösenartigen Spitzkehren, mehreren hohen, direkt auf einander folgenden Absätzen und Hindernissen wie umgefallenen Bäumen – alles
oft in extremer Steilheit. Wenn überhaupt, ist wenig Auslauf bzw. Bremsweg vorhanden. Hindernisse müssen z. T. in Kombination bewältigt werden.Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Individual Reisen. Das heißt hier navigieren Sie sich selber auf der Radtour ohne Guide und ohne Gruppe. 

Rennrad

Gruppenreise

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Gruppenreisen. Das heißt hier reisen Sie in einer Gruppe und werden von einem Guide geführt.

Die Gruppengröße variiert je nach Reise.

Individual Reise

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Individual Reisen. Das heißt hier navigieren Sie sich selber auf der Radtour ohne Guide und ohne Gruppe. 

Unsere Leistungsprofile sollen es Ihnen ermöglichen, einzuschätzen, ob Sie in der Lage sind, diese Rennradreise körperlich zu schaff en. Mit Ihrer Buchung melden Sie sich zu einer geführten Gruppen-Radreise an. Wir betonen hier die Gruppendynamik. In der Regel begleitet ein Rennradguide unsere geführten Rennradtouren. Der Rennradguide orientiert sich am Leistungsvermögen der jeweiligen Gruppenmitglieder. Dieses kann je nach Gruppe mehr oder weniger hoch sein. Der Guide ist immer bestrebt, die in der Ausschreibung genannten Touren durchzuführen und hinsichtlich des gefahrenen Tempos den bestmöglichen Kompromiss zu finden.

Sind Sie ein äußerst starker Radfahrer. Dann kann Ihnen das gefahrene Tempo möglicherweise zu langsam sein. Wir wollen Sie nicht ausbremsen und empfehlen daher äußerst starken Radfahrern Folgendes:
Sie sollten im Besitz eines Navigationsgerätes sein und evtl. auch von Kartenmaterial (min. 1:200.000). Mit den von Launer-Reisen zur Verfügung gestellten GPX-Dateien können Sie Ihrem Fahrspaß frönen und alleine oder mit ähnlich starken Fahrern vorweg fahren. Unser Rennradguide weist Sie zu Etappenbeginn in die Strecke mit Bushaltepunkten, Verpflegungsmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten und Ziel (Hotel oder Busverladepunkt) ein. Rennradguide und Busfahrer sind – wenn nötig und Telefonnetz vorhanden – telefonisch erreichbar.

Sind Sie der sportliche Typ, der es schafft auch am Berg den Gruppenschnitt zu übertreffen. Sie fahren in der geführten Gruppe ganz oder zeitweise mit und akzeptieren aus sportlicher Sicht ein weniger anspruchsvolles Fahren im Bewusstsein, sich für eine Gruppenreise entschieden zu haben.
Kürzere Anstiege fahren sie vorne in der Gruppe mit dem Rennradguide hinauf und warten am Scheitelpunkt auf den Rest der Gruppe. Bei längeren Anstiegen/Pässen fahren Sie Ihr eigenes Tempo und warten am Scheitelpunkt/Pass auf den Rest der Gruppe und den Rennradguide,
der lange Anstiege hinten fährt, um weniger starke Teilnehmer zu unterstützen und die Gruppe für den Fall von Pannen/Unfällen vor sich zu haben.

Sie sind der „Ausdauertyp“ (siehe 3 Räder): Für diesen Fall fahren Sie engagiert in der Gruppe das Tempo mit, das unser Guide unter Berücksichtigung
der jeweiligen Teilnehmer vorgibt.

sehr leicht

Auch für ungeübte Rennradsportler geeignet – Diese Leistungsgruppe haben wir nur im Programm, wenn wir parallel eine Trekking-Radgruppe anbieten, der Sie sich jederzeit anschließen können.

leicht

Für ungeübte Rennradfahrer mit etwas Kondition – Sie wollen nicht dauerhaft angestrengt Rennrad fahren sondern mehr die frische Luft, Land, Leute und Kultur genießen. Für diesen Fall fahren Sie, wenn in der Rennradausschreibung 2 Kilometerangaben stehen, in der Regel die kürzere Tour. Das bedeutet aber auch, dass Sie Etappen teilweise mit dem Bus überbrücken.

mittel – mittelschwer

Für geübte Rennradfahrer mit etwas Kondition – Bei dieser Tour sollten Sie vielleicht schon ca. 300 bis 600 Kilometer in den Beinen haben. Tagesleistungen bis 100 Kilometer werden vorausgesetzt. Höhenmeter bis 1500 möglich. „Sie sind eher ausdauernd. Sie können/wollen dauerhaft 23-25 km/h in der Ebene fahren und 500-650 hm/h steigen.

hoch – schwer

Für geübte und trainierte Rennradfahrer mit Kondition und regelmäßiger Betätigung. Bei dieser Tour sollten Sie mindestens 1000 bis 1500 Kilometer in den Beinen haben, damit die Tour Spaß macht! Wir gehen davon aus, dass Sie locker 5 Stunden oder auch mehr im Sattel sitzen können. Bergfahrten ob hinauf und natürlich hinunter bereiten Ihnen keine
Schwierigkeiten. Tagesleistungen bis zu 150 Kilometer sind hier keine Frage…Passerfahrung zwingend, Sie sollten in der Lage sein längere Steigungen mit min. 8/10 km/h zu fahren, Rennrad erforderlich, Fahren in der Gruppe wird erwartet, auch Windschattenfahren sollte kein Problem sein. Höhenmeter bis 2000 ab und zu auch darüber möglich. „Sie sind eher sportlich. Sie können/wollen dauerhaft 26-27 km/h in der Ebene fahren und 650-800 hm/h steigen.“

schwer – sehr schwer

Für ambitionierte Hobbysportler, mindestens 3 x wöchentliches Training wird vorausgesetzt. Hier gehen wir davon aus, dass 2000 Trainingskilometer als „Maßstab“ absolviert haben. Ebenso sollten Ihnen 6 bis 8 Stunden im Sattel richtig Spaß machen. Dann sind Sie hier richtig. Bergfahrten sind für Sie kein Thema. Hauptsache bergauf! Tagesleistungen bis 150 – aber auch darüber hinaus sind „normal“. Passerfahrung zwingend, Sie sollten in der Lage sein längere Steigungen mit min. 9/10 km/h zu fahren, Rennrad erforderlich, Fahren in der Gruppe wird erwartet, auch Windschattenfahren sollte kein Problem sein. Höhenmeter bis 3000 ab und zu auch darüber möglich. „Sie sind eher leistungsorientiert. Sie können/wollen dauerhaft 28 km/h und mehr auf der Ebene fahren und 800 hm und mehr in der Stunde steigen. „

Wenn Sie nicht die von uns vorgeschlagenen Kilometer haben, dann ist das oft kein Beinbruch, denn viele unserer Teilnehmer gehen regelmäßig zum Joggen und im Winter zum Langlaufen bzw. Skaten. Oder fahren sportiv Inliner. Dies ist eine gute Ergänzung zum Radsport, die sich natürlich in der Fitness wieder spiegelt.
Die Kilometerangaben bei den Schwierigkeitsgraden sind natürlich bei unseren Trainingslagern insbesondere im Frühjahr nicht so sehr wichtig. Sie gehen ja ins Trainingslager um Kilometer zu machen und um fit zu werden. Aber dennoch sollten Sie eine Jahresleistung der angegebenen Kilometer regelmäßig erreichen.