IT-RAD-SARD-IND-8

Individuelle Radreise Sardinien von Küste zu Küste

  • Übernachtung in Agriturismen, kleinen Hotels oder Pensionen
  • Detaillierte Tourbeschreibung in Buchform
  • Örtliche Reisebetreuung  
8 Tage
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Radtour durch das Herz Sardiniens

 
Diese Reise ist derzeit leider nicht im Programm, wir haben für Sie folgende Alternative im Programm: 

Gerne können Sie uns kontaktieren, um zu erfahren wann diese Reise wieder im Programm ist. Auch wenn Sie eine Gruppe oder ein Verein sind und Interesse haben, diese Reise speziell mit Ihrer Gruppe durchzuführen, kontaktieren Sei uns jederzeit unter 07964 – 92 1000 oder per Mail: info@launer-reisen.de

 
Sardinien ist ein Paradies für Radfahrer! Insbesondere Mountainbiker kommen hier voll auf ihre Kosten: angenehm zu fahrende Küstenstraßen, weite Felder, steile Anstiege und aufregende Abfahrten. Außerdem führt Sie diese anspruchsvolle Fahrradtour tief in das Herz Sardiniens und erfordert eine angemessene Fitness. Die Tour beginnt im Südwesten der Insel in der Nähe von Montevecchio, in einem ‘Agriturismo’, das für seine gastfreundlichen Gastgeber und köstlichen Mahlzeiten bekannt ist. Sie fahren in einer hügligen Gegend los, die mit saftig-grüner Macchie-Vegetation überzogen ist. An weit abgelegenen Bergbaudörfern vorbei begeben Sie sich auf den Weg in Richtung der hoch aufragenden Sanddünen an der Costa Verde, der grünen Küste, wo das Abenteuer offiziell beginnt. In den nächsten fünf Tagen führt Sie die Route vorbei an Olivenhainen und Weinbaugebieten, einzigartigen archäologischen Stätten, durch üppig bewachsene Eichenwälder und hoch hinaus auf berauschende Berglandschaften. Die Höhepunkte Ihres Fahrradabenteuers sind ein anspruchsvoller Aufstieg zum atemberaubenden Gennargentu-Gebirgszug und ein großartiges Finale, dem Erlebnis mit dem Fahrrad im Kalksteingebirge der Supramonte-Bergregion bei Dorgali zu fahren. Abschließend fahren Sie hinunter zum überwältigenden Golf von Orosei, wo ein Bad im smaragdgrünen Meer Ihre Belohnung ist!

Leistungen

  • Übernachtung in Agriturismen, kleinen Hotels oder Pensionen (Zweibettzimmer)
  • detaillierte Tourbeschreibung in Buchform
  • Gepäcktransfer
  • alle Mahlzeiten laut Reiseverlauf (F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
  • Örtliche Reisebetreuung durch unseren Partner
  • Notfallwerkzeugausrüstung, Pumpe und Schloss (falls Leihfahrrad gebucht)
  • Abholung vom Flughafen am Ankunftstag/ Rücktransport zum festgelegten Flughafen am Abreisetag

 
Nicht eingeschlossene Leistungen:

– Anreise
– Getränke
– sonstige Aktivitäten/Eintritte usw.
– Fahrradmiete

Allgemeines zur Reise

Reiseprofil


Schwere Radreise – sie benötigen gute Kondition: Gelände – Sie fahren auf vielen unterschiedlichen Wegen. In Küstennähe machen asphaltierte Straßen Platz für ebene Schotterpisten, die ins Landesinnere führen. Dann werden Sie auf Landstraßen über sanfte Hügel fahren. Ferner werden Sie in eine Gebirgsregion eindringen und auf höheres Territorium gelangen. Jeden Tag werden Sie durch atemberaubende Landschaften fahren, die Anstiege sind dabei nie zu steil oder anspruchsvoll, im Gegenteil, wir fahren oft auf weitläufigen, sanften Straßen. Eine graduelle 25 km lange Abfahrt vom Silana Pass (1000m) zur Ostküste ist der perfekte Abschluss Ihrer Radtour auf Sardinien. Tägliche Höhenmeter von bis zu 1.200 Meter werden Sie fordern.

Informationen


Mindestbeteiligung 2 Personen. Wenn Sie alleine sind, machen wir Ihnen gerne ein Angebot. Garantierte Durchführung. Stornostaffel D

 

Reiseroute

1. Tag: Individuelle Anreise nach Cagliari u. Transfer nach Montevecchio

Individuelle Anreise nach Cagliari. Nachdem Sie in Cagliari gelandet sind, bringt Sie unser örtliche Partner nach Montevecchio, ein verlassenes Bergbaustädtchen unterhalb des Arcuentu-Gebirgszuges. Im Anschluss genießen Sie die erste sardische Mahlzeit, die unsere Gastgeber frisch für Sie zubereitet hat. (-/-A)

2. Tag: Bergbaudörfer & die Costa Verde (die grüne Küste)

Die heutige erste Etappe ist durch sich verändernde Landschaften gekennzeichnet. Es ist ein richtig guter Vorgeschmack auf das, was Sardinien zu bieten hat und ein großartiger Start Ihrer Herausforderung. Sie fahren von der Unterkunft La Miniera Fiorita los und beginnen dieses Abenteuer, indem Sie einer reizvollen Strecke in den Bergen bei Montevecchio folgen. Es eröffnen sich herrliche Ausblicke auf die fruchtbare Campidano-Ebene und die verstreut daliegenden und verlassenen Bergbauruinen. Sobald Sie die Kleinstadt Arbus hinter sich gelassen haben, beginnt eine Abfahrt in Richtung der Sanddünen von Piscinas, auf der Sie die Räder rollen lassen können. Eine spektakuläre Kulisse eröffnet sich, genauso wie ein weiterer Einblick in die Bergbauhistorie dieser einzigartigen Küstenregion. Sie kommen nun am Piscinas-Strand an, wo Ihr Abenteuer, von Küste zu Küste, einmal quer durch Sardinien zu fahren, offiziell beginnt. Sie haben genügend Zeit, diese außergewöhnliche Landschaft aufzunehmen. Um Sie herum befinden sich die hoch aufgetürmten Sanddünen von Piscinas die von einer hügligen Gegend mit saftig-grüner Macchie-Vegetation umgeben ist. Nun fahren Sie in Richtung Norden weiter. Sie bleiben jedoch immer in Küstennähe. Dann schwenken Sie Richtung Osten, um unterhalb des Vulkangipfels Monte Arcuentu zu Ihrer Unterkunft zurückzufahren. Der erste Tag im Sattel endet schließlich mit einer auf Sie wartenden, köstlichen, aus frischen und lokalen Zutaten zubereiteten Mahlzeit und natürlich darf auch Wein nicht fehlen. (ca. 58 km/1.200 HM) (F/-/A). 

3. Tag: Die Campidano-Ebene und die Städte Guspini, Villacidro und Sardara

Heute fahren Sie in Richtung Osten. Der erste Teilabschnitt des Tages ist eine schöne Abfahrt in die Campidano-Ebene, die größte und ertragreichste Ebene Sardiniens, auf der Sie die Füße wieder hochnehmen können. Die heutige Fahrt wird Sie durch einige geschäftige, sardische Städte führen. Guspini und Villacidro waren einst Bergbaustädte, deren Ökonomie heute allerdings aus Landwirtschaft und Kleinindustrie besteht. Ein kurzer Abstecher unterhalb der Schieferklippen von Villacidro führt Sie zum Spendula-Wasserfall, ein idyllischer Ort zum entspannen. Danach setzen Sie Ihre Reise fort und durchqueren ohne großen Aufwand die Campidano-Ebene. Sie fahren an großen, bewirtschafteten Feldern vorbei sowie an kleinen Bauernhöfen. Sie benutzen dann eine kleine Landstraße unterhalb der Burg Montreale und kommen schließlich in Santa Maria delle Acque, einstmalig ein Römisches Bad, an. Diese ehemalige Siedlung ist heute eine der wenigen Heilbäder auf Sardinien. Kurz danach erreichen Sie Sardara, wo Sie anhalten, um die Überreste eines prähistorischen Brunnentempels und das angrenzende Museum zu besuchen. Sie bekommen hier einen Einblick in das nuraghische Bronzezeitalter, eine antike Zivilisation, die einzigartig und nur auf Sardinien anzutreffen ist. Das heutige Etappenziel ist ein gastfreundliches B&B, das in dem ruhigen Dorf Villanovaforru gelegen ist. Sie beenden einen großartigen Tag auf dem Fahrrad, indem Sie mit einem kühlen Getränk in der Hand und mit Blick auf die Dorfkirche auf der ‘piazza’ sitzen und dem Treiben der alten Leute zuschauen. Besser geht es nicht, oder? (ca. 58 km/650 HM) (F/-/-)

4. Tag: Das Hügelland der Marmilla

Nach einem herzhaften und gesundem Frühstück beginnen Sie die heutige Fahrt mit einer herrlichen Auswahl kurvenreicher Straßen im Hügelland der Marmilla. Vorbei an Olivenhainen, Weinbaugebieten, kleinen Bauernhöfen und verschlafenen Dörfern radeln Sie zur wichtigsten archäologischen Stätte der Insel, die Nuraghe Barumini. Ein Besuch dieser Burg ist die ideale Fahrradfahrpause. Gebaut wurde diese dreistöckige Festung vor mehr als 3500 Jahren und sie fesselt noch heute jeden zeitgenössischen Architekten! Nach einem entspannten Picknick führen Sie Ihre Reise fort und fahren allmählich zum verschlafenen Bergdorf Laconi hinauf. Unser Ziel des heutigen Tages ist ein kleines familienbetriebenes Hotel im Dorf Laconi, wo Sie genugend Zeit haben werden, den wunderschönen Park und das Schoss vor dem Abendessen zu besuchen. (ca. 45 km/900 Hm) (F/-/-)

5. Tag: Gennargentu - Gebirge und Seulo 45 km

Am heutigen Morgen haben Sie genügend Zeit, um durch die Straßen Laconis zu spazieren und die entzückenden Gärten des Stadtparks, der sich um die Überreste der Aymerich-Burg erstreckt, zu besuchen. Nachdem Sie dieses ruhige Städtchen verlassen haben, fahren Sie auf einer kurvenreichen Straße durch üppig bewachsene Eichenwälder und steigen graduell auf einer autofreien Straßen zum Gennargentu-Gebirgszug, dem Herzstück Sardiniens, auf. Wenn Sie am 1040 m hohen Pass angekommen sind, haben Sie einen der höchsten Punkte dieser Reise erreicht. Die Landschaft hat sich nun verändert und ist relativ kahl und wild. In den Lüften segeln Raubvögel, auf der Suche nach Beute, umher. Die unberührte Natur dieser Gegend ist faszinierend für Naturliebhaber, Wanderer und Radfahrer zugleich. Es ist ein Gebiet, das den antiken Charakter der Insel am anschaulichsten zeigt. Hirtenpfade und -hütten übersähen die Landschaft. Die Dörfer wurden an steilen Talseiten errichtet. Nach einem erfrischenden Mittagessen folgen Sie der Kontur des Tals des Flusses Fulmendosa. Sie überqueren die längste Brücke Sardiniens und nehmen den letzten Tagesanstieg durch eine einsame Berglandschaft und dichtem Eichenwald in Angriff. Ihr Tagesziel ist ein ‘Agriturismo’ außerhalb des Dorfes Seulo. (ca. 45 km/1200 HM) (F/-/A) 

 

6. Tag: Barbagia di Seulo - Perda Liana - Flumendosa See

Es folgt ein weiterer Tag in einer berauschenden Landschaft, an dem sich Anstiege und Abfahrten abwechseln und Sie tiefer in die Herzregion Sardiniens vordringen. Sie fahren auf Bergstraßen und werden Spaß haben, das Montarbu-Gebirge zu entdecken, während Sie sich den Weg zum faszinierenden Berggipfel Perda Liana bahnen. Ein weiteres Mal werden Sie mit herausragenden Aussichten auf die umliegenden Gebirgszüge verwöhnt. Sie erblicken auch den, in weiter Ferne, stets gut sichtbaren, höchsten Gipfel Sardiniens, Punta Lamarmora (1868 m). Die Stille wird nur durch die Geräusche der Schaf-, Kuh- und Ziegenglocken unterbrochen. Vielleicht sind Sie während Ihrer Fahrt sogar in der glücklichen Lage, einen großen Raubvogel, einen Geier, einen Steinrötel oder einen Pieper zu erblicken. Der Anstieg am Morgen wird mit einer Abfahrt am Nachmittag in Richtung des Sees Flumendosa, eins der größten Wasserreservoirs auf Sardinien, belohnt. Sie fahren nun am Rande des Sees entlang und erreichen schon bald Ihre nächste Unterkunft, ein Hotel in der Stadt Villagrande Strisaili. Ja, Sie haben richtig geraten. Sie können noch mehr hausgemachte Pasta und Wein verkosten! (ca. 60 km/1050 HM) (F/-/A)

7. Tag: Ogliastra Supramonte von Baunei

Heute erleben Sie das große Finale Ihres Fahrradabenteuers. Das Erlebnis Fahrrad zu fahren ist in der wilden und rauen Landschaft der Supramonte-Bergregion bei Dorgali ausgezeichnet. Sie verlassen das ‘Agriturismo’ und begeben sich auf den ersten Teilabschnitt des Tages, der an der Urzulei-Bergregion vorbeiführt. Dieses Gebiet erreicht durchschnittliche Höhen von 800 m. Schließlich erreichen Sie die Hochebene oberhalb der Stadt Talana. Hier erwartet Sie eine großartige Überraschung! Mehrere Anstiege und Abfahrten führen Sie durch Urzulei und schließlich zum Genna Silana-Pass. Sie sind nun in der wahren Wildnis der Kalksteinberge, die um Sie herum thronen, während Wildschweine und wilde Pferde auf den saftigen Wiesen grasen. Genau hier, auf einer finalen 26 km langen und großartigen Abfahrt, erreicht Ihre Radtour ihren aufregenden Höhepunkt. Umgeben von felsigen Bergspitzen, hundert Jahre alten Wacholderbäumen und verlassenen Hirtenhütten führt Sie der Weg bis zur Küstenstadt Cala Gonone. Nach einem ausgiebigen Bad im Meer und genügend Zeit zum Ausspannen ist es an der Zeit, Ihr großes Abenteuer zu feiern. Es gibt keinen besseren Ort dafür, als dieses Küstenstädtchen mit seinen vielen Restaurants und Pizzerien, von deren Balkonen man den Strand überschauen kann. Ein letztes Mal genießen Sie eine saftige Mahlzeit, köstlichen Wein und den Sternenhimmel über dem Mittelmeer…..welch’ Glückseligkeit! Die Unterkunft der letzten Nacht ist in einem Vorort, in einem Hotel, von dem aus Sie die Küste überblicken. Es ist ein wahrhaftig idealer Ort, um die Tour entspannt ausklingen zu lassen. (ca. 75 km/1030 HM) (F/-/-) 

8. Tag: Abreisetag

Ihre Rückfahrt nach Cagliari beginnt heute relativ früh. Abhängig von Ihren gebuchten Flügen können Sie die Zeit nutzen, um durch die Stadt zu spazieren. Es ist der perfekte Ort, um letztmalig die Annehmlichkeiten des Urlaubs auszukosten. Sie können ganz einfach auf einen der vielen Plätze bei einem letzten Glas ‘vino rosso’ entspannen und ein paar dieser Postkarten schreiben, die Sie schon die ganze Woche schreiben wollten! (F/-/-)

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Rad

Gruppenreise

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Gruppenreisen. Das heißt hier reisen Sie in einer Gruppe und werden von einem Guide geführt.

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Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Individual Reisen. Das heißt hier navigieren Sie sich selber auf der Radtour ohne Guide und ohne Gruppe. 

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Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind für ein E-Bike bzw. Pedelec geeignet. Das heißt, hier können Sie entweder Ihr eigenes E-Bike mitnehmen oder ein E-Bike mieten.

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Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind für Fahrräder ohne Elektro-Unterstützung  geeignet. Das heißt, hier können Sie entweder Ihr eigenes Fahrrad mitnehmen oder ein Fahrrad mieten

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Für geübte Radler, mit etwas Kondition.

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Mountainbike - MTB

Gruppenreise

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen , sind Gruppenreisen. Das heißt hier reisen Sie in einer Gruppe und werden von einem Guide geführt.

Die Gruppengröße variiert je nach Reise.

Individual Reise

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Individual Reisen. Das heißt hier navigieren Sie sich selber auf der Radtour ohne Guide und ohne Gruppe. 

Fahrrad

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind für Fahrräder ohne Elektro-Unterstützung  geeignet. Das heißt, hier können Sie entweder Ihr eigenes Fahrrad mitnehmen oder ein Fahrrad mieten

LEVEL1 (EINSTEIGER)

Tagesleistung < 80 km, < 1500 Hm: Diese Touren finden oft auch schon im alpinen Bereich statt.
Fahrtechnik: Schotter- und Wanderwege sind hier auf längeren Abschnitten zu meistern. Kleine Stufen und Wurzeln sollten kein ernstes Hindernis darstellen. Schwierige, steile Passagen beschränken sich auf wenige Meter. Nach der Single-Trailskala S1, Schlüsselstellen kurz evtl. Single-Trailskala S2 (diese kann man auch mal schieben). (S1 = Auf einem mit S1 beschriebenen Weg muss man bereits kleinere Hindernisse wie flache Wurzeln und kleine Steine erwarten. Sehr häufig sind vereinzelte Wasserrinnen und Erosionsschäden Grund für den erhöhten Schwierigkeitsgrad, der Untergrund kann teilweise auch nicht verfestigt sein. Das Gefälle beträgt maximal 40%. Spitzkehren sind nicht zu erwarten. S2 = Im S-Grad
S2 muss man mit größeren Wurzeln und Steinen rechnen. Der Boden ist häufig nicht verfestigt. Stufen und flache Treppen sind zu erwarten. Oftmals kommen enge Kurven vor, die Steilheit beträgt passagenweise bis zu 70%)
Kondition: Eine Fahrleistung von 1500 Hm am Tag sollen kein Problem sein. Sie sollten bereits etwas längere Anstiege von bis zu 600 Hm am Stück bewältigen können. Orientierungshilfe für Ihr Bergauf-Tempo: 400 Hm/Stunde, die Tourenlänge kann bis zu 4 h reine Fahrzeit betragen.

LEVEL 3 (KÖNNER)

Tagesleistung < 100 km, < 2100 Hm: Lange Anstiege von bis zu 2 h am Stück zu meistern und ein gutes Bikehandling sind auszeichnend für den Könner.
Fahrtechnik: Lange Trailabfahrten mit Spitzkehren oder zu überfahrende Wurzeln und Stufen, auch auf losem Geröll. Nach der Single-Trailskala S2 bis
S3 (S2 = Im S-Grad S2 muss man mit größeren Wurzeln und Steinen rechnen. Der Boden ist häufig nicht verfestigt. Stufen und flache Treppen sind zu
erwarten. Oftmals kommen enge Kurven vor, die Steilheit beträgt passagenweise bis zu 70%) S3 = Verblockte Singletrails mit vielen größeren Felsbrocken
und/ oder Wurzelpassagen gehören zum S-Grad S3. Hohe Stufen, Spitzkehren und kniffelige Schrägfahrten kommen oft vor, entspannte
Rollabschnitte werden selten. Häufig ist auch mit rutschigem Untergrund und losem Geröll zu rechnen, Steilheiten über 70% sind keine Seltenheit.)
Kondition: Lange Anstiege von bis zu 2 h Stunden und mehr im zum Teil steilen Gelände erfordern ein hohes Maß an körperlicher Fitness. Es kommen
durchaus Schiebe- und Tragepassagen bergauf vor. Orientierungshilfe für Ihr Bergauf-Tempo: 600 Hm/Stunde.

LEVEL 4 (PROFIS)

Tagesleistung > 100 km, > 2500 Hm: Exzellente konditionelle Grundlagen, sehr gutes Bikehandling und Fahrten in schwierigen Geländeabschnitten sind für einen Profi mit (Marathon-) Ambitionen kennzeichnend. Nach der Single-
Trailskala S2 bis S3 in Ausnahmen S5. S4 beschreibt sehr steile und stark verblockte Singletrails mit großen Felsbrocken und/ oder anspruchsvollen
Wurzelpassagen, dazwischen häufig loses Geröll. Extreme Steilrampen, enge Spitzkehren und Stufen, bei denen das Kettenblatt unweigerlich aufsetzt,
kommen im 4. Grad häufig vor.) S5 = Der S-Grad S5 wird charakterisiert durch blockartiges Gelände mit Gegenanstiegen, Geröllfeldern und Erdrutschen,
ösenartigen Spitzkehren, mehreren hohen, direkt auf einander folgenden Absätzen und Hindernissen wie umgefallenen Bäumen – alles
oft in extremer Steilheit. Wenn überhaupt, ist wenig Auslauf bzw. Bremsweg vorhanden. Hindernisse müssen z. T. in Kombination bewältigt werden.Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Individual Reisen. Das heißt hier navigieren Sie sich selber auf der Radtour ohne Guide und ohne Gruppe. 

Rennrad

Gruppenreise

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Gruppenreisen. Das heißt hier reisen Sie in einer Gruppe und werden von einem Guide geführt.

Die Gruppengröße variiert je nach Reise.

Individual Reise

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Individual Reisen. Das heißt hier navigieren Sie sich selber auf der Radtour ohne Guide und ohne Gruppe. 

Unsere Leistungsprofile sollen es Ihnen ermöglichen, einzuschätzen, ob Sie in der Lage sind, diese Rennradreise körperlich zu schaff en. Mit Ihrer Buchung melden Sie sich zu einer geführten Gruppen-Radreise an. Wir betonen hier die Gruppendynamik. In der Regel begleitet ein Rennradguide unsere geführten Rennradtouren. Der Rennradguide orientiert sich am Leistungsvermögen der jeweiligen Gruppenmitglieder. Dieses kann je nach Gruppe mehr oder weniger hoch sein. Der Guide ist immer bestrebt, die in der Ausschreibung genannten Touren durchzuführen und hinsichtlich des gefahrenen Tempos den bestmöglichen Kompromiss zu finden.

Sind Sie ein äußerst starker Radfahrer. Dann kann Ihnen das gefahrene Tempo möglicherweise zu langsam sein. Wir wollen Sie nicht ausbremsen und empfehlen daher äußerst starken Radfahrern Folgendes:
Sie sollten im Besitz eines Navigationsgerätes sein und evtl. auch von Kartenmaterial (min. 1:200.000). Mit den von Launer-Reisen zur Verfügung gestellten GPX-Dateien können Sie Ihrem Fahrspaß frönen und alleine oder mit ähnlich starken Fahrern vorweg fahren. Unser Rennradguide weist Sie zu Etappenbeginn in die Strecke mit Bushaltepunkten, Verpflegungsmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten und Ziel (Hotel oder Busverladepunkt) ein. Rennradguide und Busfahrer sind – wenn nötig und Telefonnetz vorhanden – telefonisch erreichbar.

Sind Sie der sportliche Typ, der es schafft auch am Berg den Gruppenschnitt zu übertreffen. Sie fahren in der geführten Gruppe ganz oder zeitweise mit und akzeptieren aus sportlicher Sicht ein weniger anspruchsvolles Fahren im Bewusstsein, sich für eine Gruppenreise entschieden zu haben.
Kürzere Anstiege fahren sie vorne in der Gruppe mit dem Rennradguide hinauf und warten am Scheitelpunkt auf den Rest der Gruppe. Bei längeren Anstiegen/Pässen fahren Sie Ihr eigenes Tempo und warten am Scheitelpunkt/Pass auf den Rest der Gruppe und den Rennradguide,
der lange Anstiege hinten fährt, um weniger starke Teilnehmer zu unterstützen und die Gruppe für den Fall von Pannen/Unfällen vor sich zu haben.

Sie sind der „Ausdauertyp“ (siehe 3 Räder): Für diesen Fall fahren Sie engagiert in der Gruppe das Tempo mit, das unser Guide unter Berücksichtigung
der jeweiligen Teilnehmer vorgibt.

sehr leicht

Auch für ungeübte Rennradsportler geeignet – Diese Leistungsgruppe haben wir nur im Programm, wenn wir parallel eine Trekking-Radgruppe anbieten, der Sie sich jederzeit anschließen können.

leicht

Für ungeübte Rennradfahrer mit etwas Kondition – Sie wollen nicht dauerhaft angestrengt Rennrad fahren sondern mehr die frische Luft, Land, Leute und Kultur genießen. Für diesen Fall fahren Sie, wenn in der Rennradausschreibung 2 Kilometerangaben stehen, in der Regel die kürzere Tour. Das bedeutet aber auch, dass Sie Etappen teilweise mit dem Bus überbrücken.

mittel – mittelschwer

Für geübte Rennradfahrer mit etwas Kondition – Bei dieser Tour sollten Sie vielleicht schon ca. 300 bis 600 Kilometer in den Beinen haben. Tagesleistungen bis 100 Kilometer werden vorausgesetzt. Höhenmeter bis 1500 möglich. „Sie sind eher ausdauernd. Sie können/wollen dauerhaft 23-25 km/h in der Ebene fahren und 500-650 hm/h steigen.

hoch – schwer

Für geübte und trainierte Rennradfahrer mit Kondition und regelmäßiger Betätigung. Bei dieser Tour sollten Sie mindestens 1000 bis 1500 Kilometer in den Beinen haben, damit die Tour Spaß macht! Wir gehen davon aus, dass Sie locker 5 Stunden oder auch mehr im Sattel sitzen können. Bergfahrten ob hinauf und natürlich hinunter bereiten Ihnen keine
Schwierigkeiten. Tagesleistungen bis zu 150 Kilometer sind hier keine Frage…Passerfahrung zwingend, Sie sollten in der Lage sein längere Steigungen mit min. 8/10 km/h zu fahren, Rennrad erforderlich, Fahren in der Gruppe wird erwartet, auch Windschattenfahren sollte kein Problem sein. Höhenmeter bis 2000 ab und zu auch darüber möglich. „Sie sind eher sportlich. Sie können/wollen dauerhaft 26-27 km/h in der Ebene fahren und 650-800 hm/h steigen.“

schwer – sehr schwer

Für ambitionierte Hobbysportler, mindestens 3 x wöchentliches Training wird vorausgesetzt. Hier gehen wir davon aus, dass 2000 Trainingskilometer als „Maßstab“ absolviert haben. Ebenso sollten Ihnen 6 bis 8 Stunden im Sattel richtig Spaß machen. Dann sind Sie hier richtig. Bergfahrten sind für Sie kein Thema. Hauptsache bergauf! Tagesleistungen bis 150 – aber auch darüber hinaus sind „normal“. Passerfahrung zwingend, Sie sollten in der Lage sein längere Steigungen mit min. 9/10 km/h zu fahren, Rennrad erforderlich, Fahren in der Gruppe wird erwartet, auch Windschattenfahren sollte kein Problem sein. Höhenmeter bis 3000 ab und zu auch darüber möglich. „Sie sind eher leistungsorientiert. Sie können/wollen dauerhaft 28 km/h und mehr auf der Ebene fahren und 800 hm und mehr in der Stunde steigen. „

Wenn Sie nicht die von uns vorgeschlagenen Kilometer haben, dann ist das oft kein Beinbruch, denn viele unserer Teilnehmer gehen regelmäßig zum Joggen und im Winter zum Langlaufen bzw. Skaten. Oder fahren sportiv Inliner. Dies ist eine gute Ergänzung zum Radsport, die sich natürlich in der Fitness wieder spiegelt.
Die Kilometerangaben bei den Schwierigkeitsgraden sind natürlich bei unseren Trainingslagern insbesondere im Frühjahr nicht so sehr wichtig. Sie gehen ja ins Trainingslager um Kilometer zu machen und um fit zu werden. Aber dennoch sollten Sie eine Jahresleistung der angegebenen Kilometer regelmäßig erreichen.