Mann auf einem Fahrrad

Die perfekte Fahrradkleidung – für Wind und Wetter

Bevor ich auf die perfekte Fahrradkleidung im Detail eingehe, möchte ich eine allgemeine und dringliche Empfehlung zur Radbekleidung geben. Fast jeder Fahrradfahrer ist in seinem anderen Leben auch Autofahrer. Wie oft haben Sie im letzten Moment noch einen Radfahrer gesehen, der bei schlechter Sicht in „Tarnfarben“ wie schwarz, anthrazit, grau, dunkelblau, braun, dunkelgrün etc. unterwegs war? Derart dunkle Farben sind alles andere als die perfekte Fahrradkleidung. Unter Umständen können sie sogar gefährlich sein.

Obwohl die Anbieter immer noch viel Radoberbekleidung in diesen Farben anbieten, rate ich dringend zu weit sichtbaren Signalfarben, auch wenn die nicht wie zum Beispiel schwarz mit allem gut kombinierbar sind. Besonders reflektierendes gelb setzt sich mehr und mehr durch und erhöht die passive Sicherheit erheblich. Eine derart grelle Farbe lässt sich mithin als perfekte Fahrradkleidung in Punto Sicherheit betrachten. Aber auch viele andere weithin sichtbare Farben sind entsprechend geeignet. Diese gut sichtbaren Farben sollten für alle Oberbekleidungsstücke gelten, die außen getragen werden wie Trikots, Windstopper und Regenjacken. Das erhöht die passive Sicherheit erheblich und sollte vor modischem Schnickschnack stehen.

Die perfekte Fahrradkleidung - Allgemeines

Ansonsten noch die allgemeine Empfehlung für die perfekte Fahrradkleidung nicht zu dicke Kleidungsstücke zu wählen, sondern lieber mehrere leichte und funktionelle Kleidungsstücke im Zwiebelsystem übereinander. Dann kann man sich unterwegs gut an wechselnde Witterungsbedingungen anpassen. Die Luftpolster zwischen den einzelnen Schichten erwärmen sich und bieten einen guten Kälteschutz.

Ein letzter Tipp für die perfekte Fahrradkleidung: Wirklich gute Radbekleidung ist nicht billig. Sparen Sie jedoch keinesfalls bei der Qualität! Wer sparen will, kann das problemlos tun, indem er im Einzelhandel im Sale kauft oder über spezialisierte Online-Portale wie Sport-Pursuit, die Restposten und Auslaufmodelle teilweise für weniger als 50 % der ursprünglichen unverbindlichen Preisempfehlung verkaufen. Wer sich bezüglich der Qualität nicht sicher ist, sieht sich den einen oder anderen Test an. Diese sind problemlos im Internet zu finden.

Im Folgenden wird nicht nach Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Winterkleidung unterschieden. Auch im Hochsommer kann es auf Pässen Temperaturen um den Gefrierpunkt und Schnee haben. Dann ist auch im Hochsommer „Winterbekleidung“ erforderlich.

Nun die Launer-Reisen-Empfehlungen für die perfekte Fahrradkleidung

  • Perfekte Fahrradkleidung – Unterwäsche:
    Unabhängig von der Temperatur empfiehlt es sich ein Funktionsunterhemd zu tragen. Das kann bei hohen Temperaturen ärmellos sein und bei Kälte langärmlig. So wird der Schweiß gut vom Körper abtransportiert. Da man bei langen und, wie bei Launer-Reisen, auch mehrtägigen Radtouren unbedingt eine Radhose mit Polster tragen sollte, wird von einer Radunterhose abgeraten. Die Radhose wird direkt auf der Haut getragen und kann so den Vorteil des ausgeklügelten Polsters optimal zum Wirken bringen.

  • Perfekte Fahrradkleidung – Trikots:
    Wer viel Rad fährt und dabei auch längere Touren macht, unabhängig davon, ob mit dem Rennrad, dem Mountainbike, dem Tourenrad oder auf E-Bike Reisen unterwegs ist – sollte sich Radtrikots mit Trikottaschen zulegen. In der Regel sind das drei Trikottaschen auf dem Rücken, die Platz bieten für viele Dinge, die man so problemlos mitführen kann. Abhängig von der Witterung kommen kurz- und langärmelige Trikots infrage, die mehr oder weniger „warm“ sind. Welches man wann trägt, hängt sehr vom persönlichen Kälteempfinden ab. Der Eine fährt schon mit Langarmtrikot und Windstopper, während sich der andere noch „kurz“ wohl fühlt.

  • Perfekte Fahrradkleidung – Windstopper:
    Die nächste Schicht für die perfekte Fahrradkleidung sollte ein Windstopper sein. Dieser schützt vor kaltem Wind im flachen Gelände und natürlich erst recht bei längeren Abfahrten von dem einen oder anderen Pass herunter. Der Windstopper eignet sich auch grandios bei Rennradreisen. Dieser sollte winddicht, wasserabweisend, atmungsaktiv und möglichst leicht sein. Das hat natürlich seinen Preis. Ordentliche Windstopper kosten um € 200, — und mehr. Auch hier kann man im Sale viel Geld sparen.

  • Perfekte Fahrradkleidung – Radregenjacke:
    Bei Regen ist über dem Trikot oder bei kälterem und windigerem Wetter über Trikot und Windstopper eine Radregenjacke erforderlich. Diese hat, wie der Windstopper auch, in der Regel ein verlängertes Rückenteil zum Schutz gegen Regenwasser. Gute Regenjacken sollten atmungsaktiv und trotzdem weitestgehend wasserdicht sein. Hier empfehlen wir eine Wassersäule von mindestens 20.000 mm. Je höher die Wassersäule, je besser ist der Regenschutz. Auch das hat seinen Preis. Gute Regenjacken sind noch etwas teurer als gute Windstopper. Sparen Sie auch hier nicht an der Qualität. Nicht empfohlen werden reine Kunststoffjacken oder Kunststoffponchos, die zwar zuverlässig die Nässe von außen abhalten aber zu einem Wärmestau am Körper führen, was zu starkem Schwitzen und erheblicher Nässe am Körper führt, die dann nicht abgeleitet werden kann.

  • Perfekte Fahrradkleidung – Radhosen:
    Es gibt für Damen und Herren Radhosen mit speziellen Polstern, die sich an der unterschiedlichen Anatomie orientieren. Ein gutes Polster in der Radhose ist fast der wichtigste Kleidungsbestandteil für die perfekte Fahrradkleidung. Daher ist eine Radhose vom Discounter keine gute Wahl, wenn man viele und lange Radtouren macht. Auch hier ist unbedingt auf Qualität zu achten.
    Bei Radhosen unterscheidet man grundsätzlich zwischen trägerlosen Hosen und solchen mit Trägern. Die trägerlosen Hosen haben im Hüft- und Bauchbereich eine Art Gummizug, der die Hose am Rutschen hindert. Das ist bei Trägerhosen nicht der Fall, wodurch sie sich mehr und mehr durchgesetzt haben, weil sie etwas angenehmer zu tragen sind und das eine oder andere überflüssige Kilo nicht so auffällt. Trotzdem ist zu überlegen, ob das einen wichtigen praktischen Nachteil aufwiegt. Bei längeren Touren kann auch einmal ein Toilettenstopp in der freien Natur erforderlich werden. Insbesondere für die Damenwelt ist es dann besonders bei schlechtem Wetter sehr unangenehm, wenn man zuerst Regenjacke, Windstopper und Trikot ausziehen muss, bevor man die Hose herunterziehen kann. Darüber hinaus sind die Trägerhosen bei sonst gleicher Qualität deutlich teurer. Insbesondere für die Damen ist daher die trägerlose Radhose eine gute Wahl. Je nach Witterung gibt es dann kurze Hosen, ¾-Hosen bis über das Knie und lange Hosen. Besonders die langen Hosen gibt es dann noch mehr oder weniger gefüttert. Welche die perfekte Fahrradkleidung ist, entscheiden Witterung und persönliche Empfindlichkeit.
    Wer viel fährt, braucht eigentlich für jede Bedingung die geeignete Kleidung. Neben Händen und Füssen, die schnell kalt werden, ist das Knie eine empfindliche Stelle am Körper. Bei Kälte und Nässe und längeren Touren besteht die Gefahr, dass sich eine Schleimbeutelentzündung bildet. Daher ist bei Temperaturen unter 15 Grad Celsius ein Schutz der Knie zum Beispiel durch eine ¾-Hose zu überlegen. Gute Radhosen mit guten Polstern beginnen im Bereich von € 100, — für die trägerlose Radhose und bei € 150, — für die Trägerhose, was die UVP angeht. Längere Hosen sind etwas teurer.

  • Perfekte Fahrradkleidung – Armlinge, Knielinge und Beinlinge:
    Wer nicht eine Vielzahl von Trikots und Hosen auf eine Radreise mitnehmen möchte, der hat eine gute Alternative. Besonders, wenn sich im Tagesverlauf die Temperatur und Witterung ändert bzw. laut Wetterbericht ändern soll, kann man die Anpassung der perfekten Fahrradkleidung auch auf diese Weise lösen. Durch Armlinge wird aus einem Kurzarmtrikot ein Langarmtrikot. Durch Knielinge aus einer kurzen Radhose eine ¾-Hose und durch Beinlinge mache ich aus einer kurzen Radhose eine lange Radhose. Diese Bekleidungsstücke lassen sich leicht in der Trikottasche mitführen und sehr flexibel an- und ausziehen. Bei sehr kalten Temperaturen kann man mit Knielingen unter der langen Radhose die Knie zusätzlich vor Kälte schützen.

  • Perfekte Fahrradkleidung – Radsocken:
    Spezielle Radsocken sind kein Muss für die perfekte Fahrradkleidung. Für denjenigen, der viel fährt, sind sie dennoch sinnvoll, da sie relativ warm sind und an den richtigen Stellen verstärkt. Signalfarben machen auch bei den Socken Sinn, da sie durch die ständige Bewegung sehr auffällig sind.

  • Perfekte Fahrradkleidung – Radschuhe:
    Für längere Radtouren oder eine Mountainbike-Reise empfehlen sich Rennradschuhe für den Rennradler oder Mountainbikeschuhe für alle Radler – auch für Rennradler, die während einer Radtour, die eine oder andere Besichtigung machen wollen und dann halbwegs normal gehen möchten. Die zu Rennradpedalen passenden „Cleats“ sind außenliegend. Sie bieten eine etwas bessere Kraftübertragung beim Radeln, sind aber zum Gehen nicht gut geeignet. Die zu den Mountainbikepedalen passenden Cleats (z.B.: SPD 50 von Shimano) sind innenliegend und ermöglichen, neben der direkten Verbindung zwischen Pedale und Schuh während des Radelns, ein normales Gehen.
    Wenn man also nicht nur schnell Rad fahren will, sondern auch die eine oder andere Innenstadt oder Sehenswürdigkeit besichtigen will, was bei Launer-Reisen das normale Programm ist, dann sind Mountainbikeschuhe mit den entsprechenden Cleats die erste Wahl für die perfekte Fahrradkleidung. Für Radler, die sich nicht wirklich wohl und sicher fühlen, wenn Pedale und Schuh direkt verbunden sind und man immer rechtzeitig daran denken muss „auszuklicken“, um nicht hinzufallen, empfehlen sich ohnehin normale Pedalen und Radschuhe ohne Cleats. Preislich beginnen gute Rennradschuhe im Bereich von € 200, — UVP und gute Mountainbikeschuhe im Bereich von € 100, –. Gerade Mountainbikeschuhe kann man im Sale auch für die Hälfte bekommen. Für kalte Temperaturen gibt es auch Radschuhe, die gefüttert sind und über den Köchel hinaufgehen.

  • Perfekte Fahrradkleidung – Radüberschuhe:
    Gegen Nässe und Kälte kann man auch Überschuhe für die Radschuhe erwerben. Gegen Kälte bieten sie einen ordentlichen Schutz. Bei Dauerregen und Spritzwasser werden die Füße aber auch mit Überschuhen früher oder später nass.

  • Perfekte Fahrradkleidung – Piratentuch, Bufftuch:
    Um zu verhindern, dass einem der Schweiß unter dem Helm ungebremst ins Gesicht läuft, bietet sich ein Piratentuch oder Bufftuch an, dass man unter dem Helm trägt und welches den Schweiß weitgehend aufsaugt. Darüber hinaus bietet es Schutz gegen Sonnenbrand für Herren mit lichterem Haar, da die Sonne durch die Lüftungsschlitze des Helmes sonst ungefiltert auf die Kopfhaut scheint. Das Bufftuch ist zum Schutz gegen Zug auch angenehm um den Hals zu tragen.

  • Perfekte Fahrradkleidung – Sturmhaube:
    Bei Temperaturen von deutlich unter 10 Grad Celsius empfiehlt es sich, eine Sturmhaube unter dem Helm zu tragen. Diese schützt den Kopf und die Ohren gut vor Kälte.

  • Perfekte Fahrradkleidung – Fahrradhelm:
    Der Fahrradhelm sollte für jeden ambitionierten Radler eine absolute Selbstverständlichkeit für die perfekte Fahrradkleidung sein. Radfahren ist grundsätzlich sehr gesund und ermöglicht es mit eigener Kraft nennenswerte Strecken durch die schöne Natur zu fahren. Ganz ungefährlich ist das Radfahren jedoch nicht. Viele schwere Kopfverletzungen passieren auch bei Unfällen mit sehr niedriger Geschwindigkeit. Gerade beim Fahren in der Gruppe können auch Fehler anderer Gruppenmitglieder dazu führen, dass ich stürze. Beim Helm ist besonders wichtig, dass der Schließmechanismus gut ist und der Helm so relativ fest am Kopf getragen werden kann. Fahrradhelme sind sehr leicht und gut belüftet. Es gibt eigentlich keine vernünftigen Argumente Radtouren ohne Fahrradhelm zu unternehmen. Der Fahrradhelm ist also ein Muss für die perfekte Fahrradkleidung!

  • Perfekte Fahrradkleidung – Radhandschuhe:
    Radhandschuhe sollten auch bei höheren Temperaturen eine Selbstverständlichkeit für die perfekte Fahrradkleidung sein. Sie sind gepolstert, was Druckstellen zu vermeiden hilft und bieten bei einem Sturz Schutz gegen Abschürfungen der Haut oder Eindringen von Fremdkörpern in die Haut. Bei kälteren Temperaturen sind lange und weitgehend wasserdichte Radhandschuhe zu empfehlen, die im besten Fall auch noch das Bedienen des Fahrradnavigationsgerätes ermöglichen.

Die perfekte Fahrradkleidung dank Launer-Reisen

Launer-Reisen hofft Ihnen mit diesem Blog nützliche Anregungen zur Optimierung Ihrer Radbekleidung gegeben zu haben. Wir würden uns freuen, Sie auf einer unserer schönen Rad- oder Rennradreisen mit Ihrer optimierten Bekleidung begrüßen zu können.
Bei weiteren Fragen zum Thema „die perfekte Fahrradkleidung“ dürfen Sie selbstverständlich jederzeit Kontakt zu uns aufnehmen.

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Rad

Gruppenreise

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sehr leicht

Auch für ungeübte Radler.

leicht

Für ungeübte Radler mit etwas Kondition.

mittel

Für geübte Radler, mit etwas Kondition.

hoch

Für geübte Radler mit regelmäßiger Betätigung.

schwer

Für Hobbysportler, mindestens 3 x wöchentliches Training.

Wandern

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Für Hobbysportler, mindestens 3 x wöchentliches Training.

Mountainbike - MTB

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Fahrrad

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LEVEL1 (EINSTEIGER)

Tagesleistung und Kondition: < 80 km, < 1500 Hm:

Fahrzeit:
Bis zu 4 Stunden solltest Du schon im Sattel sitzen können

Gelände: Diese Touren finden oft auch schon im alpinen Bereich statt.

MTB-Fahrtechnik: Leicht: Auch als Anfänger schaffst Du das. Du solltest Wiesenwege, Schotterstraßen und auch gut ausgebaute Wanderwege fahren können. Kleine Hindernisse wie Stufen, oder eine hervorstehende Wurzel kann vorkommen. Über Wasserrinnen zu fahren erfordert Deine Aufmerksamkeit.

Kurven:
Die Kurven sind im Normalfall leicht zu nehmen.

Gefälle und Steigung:
Gut zu meistern. Wenn es mal steil wird Beispielweise 70% dann haben wir minimale Schiebestrecken.

LEVEL 3 (KÖNNER)

Tagesleistung und Kondition: < 100 km, < 2100 Hm: Gute körperliche Fitness setzen wir voraus. Bis zu 600 Höhenmeter (aufwärts) in einer Stunde sollten Sie schaffen. Ein regelmäßiges Training ist notwendig, dass Sie Freude an der Tour haben.

Fahrzeit: Zwischen 3 bis 5 Stunden im Sattel sitzen können sollten Dir keine Probleme bereiten.

Gelände:  Meist alpines Gelände – Da wo Mountainbiken Spaß macht. Im Mittelgebirge oder Gebirge.

MTB-Fahrtechnik: Mittel bis schwer: Du solltest Dein Fahrrad schon gut im Griff haben. Wir gehen davon aus, dass Du im Jahr mit Deinem MTB im Gelände mindestens 1000 und mehr Kilometer fährst. Über Steine, Geröll, Wurzeln, Stufen und Treppen zu fahren machen Dir Spaß. Auch die Trailabfahrten erfordern hohe Konzentration und Kraft.

Kurven: mit engen Kurven wie Spitzkehren ist oft zu rechnen.  

Gefälle und Steigung: Anstiege auch mal 2 Stunden am Stück zu fahren ist für Sie keine „Überleistung“. Das Fahrrad schieben oder tragen stellt ebenso kein Problem für Sie da, wenn es zu steil aufwärts oder abwärts geht.

LEVEL 4 (“PROFIS”)

Tagesleistung und Kondition: > 100 km, > 2500 Hm: Sehr gute körperliche Fitness setzen wie voraus. 600 Höhenmeter (aufwärts) und vielleicht noch darüber innerhalb einer Stunde stellt für Sie kein Problem dar. Zur Kondition sei zu sagen: Natürlich sind wir keine Mountainbike-Profi-Sportler. Aber unser Anspruch ist schon hoch. Ein regelmäßiges Training auch im Winter ist notwendig, damit Sie Freude an der Tour haben.

Fahrzeit: Zwischen 4 bis 7 Stunden im „Sattel“ bzw. mit dem Rad im Gelände zu sein sollte Ihnen keine Probleme bereiten.

Gelände:  
Alpines Gelände – Da wo Mountainbiken Spaß macht. Im Mittelgebirge oder Gebirge. Mit Geröll, schweren Steinblöcken, Stufen, Spitzkehren, umgefallene Bäume, Hindernisse jeglicher Art usw. kennen Sie sich aus.

MTB-Fahrtechnik: Schwer bis sehr schwer: Du solltest Dein Fahrrad bestens im Griff haben. Wir gehen davon aus, dass Du im Jahr mit Deinem MTB im Gelände mindestens 1500 und mehr Kilometer fährst. Über Steine, Geröll, Wurzeln, Stufen und Treppen zu fahren machen Dir Spaß. Auch die Trailabfahrten erfordern hohe Konzentration und Kraft. Extreme Steilrampen bei denen auch das Kettenblatt aufsitzt kommen vor. Tragestrecken sind ebenso logisch und dabei.

Kurven: Mit engen Kurven wie Spitzkehren ist oft zu rechnen. Ob rauf oder runter. Fahrtechnik ist gefordert!

Gefälle und Steigung: Anstiege auch mal länger wie 2 Stunden am Stück zu fahren ist für Sie keine „Überleistung“. Das Fahrrad schieben oder tragen stellt ebenso kein Problem für Sie da, wenn es zu steil aufwärts oder abwärts geht. Verblockte Trails, Felsbrocken, Erdrutsche sind Herausforderungen, die Ihnen Spaß machen.

— — — —

Wir weisen darauf hin, dass eine 100% exakte Klassifizierung nicht möglich ist. Mit unseren Einteilungen können Sie sich eine Vorstellung machen, was Sie erwartet. Sollten Fragen offen sein, dann rufen Sie uns bitte an.

Rennrad

Gruppenreise

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Gruppenreisen. Das heißt hier reisen Sie in einer Gruppe und werden von einem Guide geführt.

Die Gruppengröße variiert je nach Reise.

Individual Reise

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Individual Reisen. Das heißt hier navigieren Sie sich selber auf der Radtour ohne Guide und ohne Gruppe. 

Unsere Leistungsprofile sollen es Ihnen ermöglichen, einzuschätzen, ob Sie in der Lage sind, diese Rennradreise körperlich zu schaff en. Mit Ihrer Buchung melden Sie sich zu einer geführten Gruppen-Radreise an. Wir betonen hier die Gruppendynamik. In der Regel begleitet ein Rennradguide unsere geführten Rennradtouren. Der Rennradguide orientiert sich am Leistungsvermögen der jeweiligen Gruppenmitglieder. Dieses kann je nach Gruppe mehr oder weniger hoch sein. Der Guide ist immer bestrebt, die in der Ausschreibung genannten Touren durchzuführen und hinsichtlich des gefahrenen Tempos den bestmöglichen Kompromiss zu finden.

Sind Sie ein äußerst starker Radfahrer. Dann kann Ihnen das gefahrene Tempo möglicherweise zu langsam sein. Wir wollen Sie nicht ausbremsen und empfehlen daher äußerst starken Radfahrern Folgendes:
Sie sollten im Besitz eines Navigationsgerätes sein und evtl. auch von Kartenmaterial (min. 1:200.000). Mit den von Launer-Reisen zur Verfügung gestellten GPX-Dateien können Sie Ihrem Fahrspaß frönen und alleine oder mit ähnlich starken Fahrern vorweg fahren. Unser Rennradguide weist Sie zu Etappenbeginn in die Strecke mit Bushaltepunkten, Verpflegungsmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten und Ziel (Hotel oder Busverladepunkt) ein. Rennradguide und Busfahrer sind – wenn nötig und Telefonnetz vorhanden – telefonisch erreichbar.

Sind Sie der sportliche Typ, der es schafft auch am Berg den Gruppenschnitt zu übertreffen. Sie fahren in der geführten Gruppe ganz oder zeitweise mit und akzeptieren aus sportlicher Sicht ein weniger anspruchsvolles Fahren im Bewusstsein, sich für eine Gruppenreise entschieden zu haben.
Kürzere Anstiege fahren sie vorne in der Gruppe mit dem Rennradguide hinauf und warten am Scheitelpunkt auf den Rest der Gruppe. Bei längeren Anstiegen/Pässen fahren Sie Ihr eigenes Tempo und warten am Scheitelpunkt/Pass auf den Rest der Gruppe und den Rennradguide,
der lange Anstiege hinten fährt, um weniger starke Teilnehmer zu unterstützen und die Gruppe für den Fall von Pannen/Unfällen vor sich zu haben.

Sie sind der „Ausdauertyp“ (siehe 3 Räder): Für diesen Fall fahren Sie engagiert in der Gruppe das Tempo mit, das unser Guide unter Berücksichtigung
der jeweiligen Teilnehmer vorgibt.

sehr leicht

Auch für ungeübte Rennradsportler geeignet – Diese Leistungsgruppe haben wir nur im Programm, wenn wir parallel eine Trekking-Radgruppe anbieten, der Sie sich jederzeit anschließen können.

leicht

Für ungeübte Rennradfahrer mit etwas Kondition – Sie wollen nicht dauerhaft angestrengt Rennrad fahren sondern mehr die frische Luft, Land, Leute und Kultur genießen. Für diesen Fall fahren Sie, wenn in der Rennradausschreibung 2 Kilometerangaben stehen, in der Regel die kürzere Tour. Das bedeutet aber auch, dass Sie Etappen teilweise mit dem Bus überbrücken.

mittel – mittelschwer

Für geübte Rennradfahrer mit etwas Kondition – Bei dieser Tour sollten Sie vielleicht schon ca. 300 bis 600 Kilometer in den Beinen haben. Tagesleistungen bis 100 Kilometer werden vorausgesetzt. Höhenmeter bis 1500 möglich. „Sie sind eher ausdauernd. Sie können/wollen dauerhaft 23-25 km/h in der Ebene fahren und 500-650 hm/h steigen.

hoch – schwer

Für geübte und trainierte Rennradfahrer mit Kondition und regelmäßiger Betätigung. Bei dieser Tour sollten Sie mindestens 1000 bis 1500 Kilometer in den Beinen haben, damit die Tour Spaß macht! Wir gehen davon aus, dass Sie locker 5 Stunden oder auch mehr im Sattel sitzen können. Bergfahrten ob hinauf und natürlich hinunter bereiten Ihnen keine
Schwierigkeiten. Tagesleistungen bis zu 150 Kilometer sind hier keine Frage…Passerfahrung zwingend, Sie sollten in der Lage sein längere Steigungen mit min. 8/10 km/h zu fahren, Rennrad erforderlich, Fahren in der Gruppe wird erwartet, auch Windschattenfahren sollte kein Problem sein. Höhenmeter bis 2000 ab und zu auch darüber möglich. „Sie sind eher sportlich. Sie können/wollen dauerhaft 26-27 km/h in der Ebene fahren und 650-800 hm/h steigen.“

schwer – sehr schwer

Für ambitionierte Hobbysportler, mindestens 3 x wöchentliches Training wird vorausgesetzt. Hier gehen wir davon aus, dass 2000 Trainingskilometer als „Maßstab“ absolviert haben. Ebenso sollten Ihnen 6 bis 8 Stunden im Sattel richtig Spaß machen. Dann sind Sie hier richtig. Bergfahrten sind für Sie kein Thema. Hauptsache bergauf! Tagesleistungen bis 150 – aber auch darüber hinaus sind „normal“. Passerfahrung zwingend, Sie sollten in der Lage sein längere Steigungen mit min. 9/10 km/h zu fahren, Rennrad erforderlich, Fahren in der Gruppe wird erwartet, auch Windschattenfahren sollte kein Problem sein. Höhenmeter bis 3000 ab und zu auch darüber möglich. „Sie sind eher leistungsorientiert. Sie können/wollen dauerhaft 28 km/h und mehr auf der Ebene fahren und 800 hm und mehr in der Stunde steigen. „

Wenn Sie nicht die von uns vorgeschlagenen Kilometer haben, dann ist das oft kein Beinbruch, denn viele unserer Teilnehmer gehen regelmäßig zum Joggen und im Winter zum Langlaufen bzw. Skaten. Oder fahren sportiv Inliner. Dies ist eine gute Ergänzung zum Radsport, die sich natürlich in der Fitness wieder spiegelt.
Die Kilometerangaben bei den Schwierigkeitsgraden sind natürlich bei unseren Trainingslagern insbesondere im Frühjahr nicht so sehr wichtig. Sie gehen ja ins Trainingslager um Kilometer zu machen und um fit zu werden. Aber dennoch sollten Sie eine Jahresleistung der angegebenen Kilometer regelmäßig erreichen.