Fahrrad

Radreise durch Polen auf ruhigen Wegen entdecken

Eine Radreise durch Polen führt durch überraschend vielfältige Landschaften, die meist ohne starke Steigungen auskommen. Im Süden prägen die Ausläufer der Karpaten und historische Königsstädte das Bild. Entlang der Weichsel öffnen sich weite Ebenen, während im Norden Seen, Kiefernwälder und die Sandstrände der Ostsee warten.

Viele Strecken nutzen ruhige Nebenstraßen, ausgeschilderte Routen oder frühere Bahntrassen. Gotische Backsteinkirchen, alte Ordensburgen und geschichtsträchtige Marktplätze sorgen unterwegs für kulturelle Abwechslung. Für eine entspannte Fahrradreise durch Polen verbindet Launer-Reisen ausgewogene Tagesdistanzen mit geprüften Unterkünften und gut gewählten Pausenorten. Dadurch bleibt genügend Zeit, Landschaften bewusst wahrzunehmen und die Städte abseits des Fahrrads zu entdecken.

Reiseüberblick-Polen

Radreise Polen: Zahlen & Fakten

Länge und Reiseprofil:

Radreise Ostseeküste und Pommern Radtour individuell: ca. 238 km                     

Radtour Weichsel von Krakau nach Warschau: ca. 270 km            

Radreise Masurische Seen: ca. 271 km        

★★★☆☆

★★★☆☆

★★★☆☆

Besonderheiten beim Radfahren in Polen:

  • Verkehr: außerhalb der Städte sehr geringes Verkehrsaufkommen auf den Nebenstrecken
  • Naturschutz: mehrere Nationalparks und Reservate liegen direkt an den Routen
  • Tierbeobachtung: Störche, Biber und Fischotter zeigen sich häufig unmittelbar am Weg

Radtouren in Polen zwischen Ostsee, Seen und Weichsel

Radtouren durch Polen überzeugen durch die Verbindung aus weiten Naturräumen, gut befahrbaren Flusswegen und Städten mit bewegter Geschichte. Charakteristisch sind ruhige Etappen entlang der Weichsel, entspannte Runden zwischen den masurischen Seen und lange Küstenabschnitte an der Ostsee. Mehrere Fernradwege in Polen erschließen diese Regionen über Hunderte Kilometer. Dazwischen liegen Krakau, Warschau und Danzig, deren Altstädte jeweils einen eigenen Charakter haben.

Der besondere Reiz einer Radtour in Polen liegt im ständigen Wechsel der Eindrücke. Kiefernwälder und stille Dörfer, Ordensburgen und barocke Kirchen sowie markante Naturschauplätze wie die Wanderdünen im Slowinski-Nationalpark machen den Fahrradurlaub besonders abwechslungsreich. Kaum ein Tag gleicht dabei dem vorherigen.

Von Warschau ins masurische Seenland

Weite Wasserflächen, dichte Wälder und Störche auf den Dächern prägen die Masurische Seenplatte. Die neuntägige Radreise durch Masuren findet ohne feste Reisegruppe statt. Nach der individuellen Ankunft in Warschau werden am nächsten Morgen die Altstadt und die Parkanlagen bei einer Rundfahrt erkundet. Durch die Kiefernwälder der Puszcza Piska führt die Strecke nach Wojnowo zum Kloster am Drusensee. Eine Paddeltour auf der Krutynia leitet den folgenden Tag ein. Danach verlaufen ruhige Waldwege bis Nikolaiken, dem Venedig Masurens.

Die letzte Radtour durch Masuren führt durch ruhige Dörfer zur Burg von Reszel und zur Barockkirche Święta Lipka, die für ihre Orgelkonzerte bekannt ist. Danach bringt ein Transfer die Reisenden zurück nach Warschau. Zum Leistungsumfang gehören acht Übernachtungen mit Frühstück, größtenteils auch Abendessen, alle vorgesehenen Transfers, der Gepäcktransport und das Kartenmaterial. Wer Unterstützung am Berg schätzt, findet passende E-Bike-Reisen im Programm.

Acht Tage entlang von Polens längstem Fluss

Diese Reise führt entlang der Weichsel von Krakau bis nach Warschau und verbindet vielfältige Landschaften mit historischen Orten. Zu Beginn werden bei einem Rundgang durch Krakau der Marktplatz, die Sukiennice und die Marienkirche besichtigt. Danach startet das Radfahren durch Polen in den Wäldern rund um Niepołomice.

Während der nächsten Etappen bestimmen ruhige Dörfer, Wege am Fluss und bedeutende Bauwerke das Bild. In Zalipie fallen die floral bemalten Häuserfassaden auf, wenig später folgt das Renaissanceschloss Baranów Sandomierski. Sandomierz zählt zu den ältesten Städten des Landes und lädt mit Weinkellern sowie unterirdischen Gängen zur Erkundung ein. Danach führt die Route durch Vogelschutzgebiete, Auwälder und ausgedehnte Uferzonen.

Vorbei an Obstgärten führt die Fahrradtour durch Polen nach Kazimierz Dolny. Historische Getreidespeicher erinnern dort an die Vergangenheit als Handelsstadt. Über Puławy geht es weiter bis Warschau, wo eine Führung durch die wiederaufgebaute Altstadt den Abschluss bildet.

Auf dem Ostsee-Radweg in Polen von Stettin nach Danzig

Zwischen Odermündung und Danziger Bucht bestimmen Sandstrände, Kiefernwälder und traditionsreiche Seebäder das Landschaftsbild. Die achttägige Radreise durch Polen wird individuell zurückgelegt. In Stettin, wo der Oder-Radweg in Polen endet, geben Herzogsschloss und Oderterrassen den Auftakt. Am folgenden Morgen bringt ein Bus die Reisenden nach Swinemünde. Weite Strände und Wälder begleiten die nächsten Abschnitte. In Cammin steht die gotische Kathedrale, bei Trzęsacz erhebt sich eine Kirchenruine über der Steilküste. Am nächsten Tag führen Sümpfe, ein Vogelreservat und der Leuchtturm von Gąski durch die Küstenlandschaft.

Verkehrsfreie Waldwege, das Freilichtmuseum in Kluki und die Wanderdünen prägen den Slowinski-Nationalpark. Dort verschieben sich die Dünen jedes Jahr weiter in Richtung Landesinneres. In Łeba ist ein kompletter Tag zur freien Verfügung vorgesehen. Abschließend geht es über die Halbinsel Hela. Eine Schiffspassage führt nach Danzig, wo Langgasse und Marienkirche den Abschluss bilden.

Ihre Vorteile bei einer Fahrradreise durch Polen mit Launer-Reisen

Gut abgestimmte Abläufe sorgen unterwegs für unbeschwerte Radtage. Bei der Planung von Fahrradreisen greift Launer-Reisen auf langjährige Erfahrung und fundierte Kenntnisse der verschiedenen Regionen Polens zurück.

Darauf können Sie vertrauen:

  • sorgfältig ausgewählte Unterkünfte
  • zuverlässiger Gepäcktransfer von Quartier zu Quartier
  • geführte Gruppenreise oder selbstständig absolvierte Tour
  • Streckenführung fernab stark frequentierter Straßen
  • detaillierte Karten und verständliche Beschreibungen der Tagesabschnitte

Von der Ostseeküste über die Weichsel bis zum Karpatenvorland bleibt mehr Zeit für das eigentliche Reiseerlebnis. Ihre Radreise durch Polen folgt dabei einem verlässlichen und übersichtlichen Ablauf.

Bauwerke und Städte entlang der Radwege in Polen

Polens Geschichte zeigt sich in einer großen Vielfalt an Bauwerken und historischen Orten. Unter den Radreisen in Europa gehören die polnischen Routen damit zu den kulturell dichtesten. Mittelalterliche Burgen des Deutschen Ordens, prachtvolle Barockkirchen und Renaissanceschlösser prägen zahlreiche Regionen. An der Ostseeküste erinnern die Backsteinbauten der alten Hansestädte an ihre Bedeutung als Handelszentren. Auch unterirdische Anlagen und Schauplätze des Zweiten Weltkriegs gehören zum kulturellen Erbe des Landes.

Bekannte Sehenswürdigkeiten in Polen:

  • der Krakauer Marktplatz mit Tuchhallen und gotischer Marienkirche
  • das Renaissanceschloss Baranów Sandomierski nach dem Vorbild des Krakauer Wawels
  • die Altstadt von Sandomierz mit ihren unterirdischen Korridoren
  • die Kreuzritterburg in Ryn und die mächtige Burg von Reszel
  • die Wolfsschanze als ehemaliges Hauptquartier Adolf Hitlers
  • Danzig mit Langgasse und backsteinerner Marienkirche

Wasser, Wald und weiter Himmel unterwegs

Kennzeichnend für Radtouren in Polen ist der Wechsel zwischen Wasser, Wald und weitem Himmel. Im Norden begleiten Sandstrände, Klippen und Küstenwälder die Route entlang der Ostsee, im Nordosten reihen sich die zahlreichen Seen und Kanäle der Masurischen Seenplatte aneinander. Weiter südlich bestimmt die Weichsel das Bild: ein weitgehend unregulierter Fluss, an dem neue Inseln entstehen und Vogelschutzreservate Biber und Fischotter beherbergen. Verbunden werden diese Naturräume durch schmale Landstraßen und gute Waldwege.

Immer wieder entstehen stille Momente abseits der Etappen: Wanderdünen, die sich jedes Jahr rund zehn Meter landeinwärts schieben, Storchendörfer in Masuren, Obstplantagen und blühende Gärten im Weichseltal. Diese Bandbreite macht das Radfahren in Polen landschaftlich so abwechslungsreich.

Ihre Fahrradtour in Polen individuell zusammenstellen

Zwischen Ostseestränden, weiten Flusslandschaften und stillen Waldgebieten bestimmen Sie Ihr Fahrtempo selbst. Wer lieber in Begleitung unterwegs ist, findet bei geführten Radtouren feste Etappen und Betreuung vor Ort. Launer-Reisen übernimmt im Vorfeld die Ausarbeitung der Route, die Buchung der Quartiere und die Zusammenstellung der Reiseunterlagen.

Darauf können Sie zählen:

  • frei wählbare Starttermine innerhalb der Saison
  • Gepäcktransfer bis zum nächsten Übernachtungsort
  • detaillierte Karten und Beschreibungen der Tagesstrecken

Ob entspannt am Wasser, zügig durch das Landesinnere oder gemeinsam in einer begleiteten Gruppe: Launer-Reisen richtet Ihre Radreise durch Polen nach Ihren persönlichen Vorstellungen aus.

FAQ – Radreise Polen

Die Radreise durch Masuren eignet sich für Reisende, die stille Landschaften erleben und unabhängig von einer festen Gruppe unterwegs sein möchten. Flache Waldwege und ruhige Landstraßen machen die Etappen bereits mit einer normalen Grundfitness gut machbar. Eine Paddeltour, Schifffahrten und kulturelle Besichtigungen bringen zusätzliche Abwechslung in den Reiseverlauf. Dadurch ist die Tour ebenfalls für Familien interessant.

Für eine Fahrradreise durch Polen genügt deutschen Staatsangehörigen ein gültiger Personalausweis oder Reisepass, ein Visum ist nicht erforderlich. Angehörige anderer Staaten sollten die jeweiligen Bestimmungen im Vorfeld prüfen. Sinnvoll sind zudem die europäische Krankenversicherungskarte sowie ein Nachweis über eine Reiseversicherung, falls unterwegs medizinische Hilfe benötigt wird.

Für Radtouren in Polen können Mieträder mit Naben- oder Kettenschaltung gebucht werden. Eine Satteltasche für das Tagesgepäck ist jeweils inbegriffen. Gegen Aufpreis stehen außerdem E-Bikes zur Verfügung. Da deren Anzahl limitiert ist, empfiehlt sich eine rechtzeitige Reservierung. Je nach Reise besteht auch die Möglichkeit, das eigene Fahrrad mitzunehmen.

Übernachtet wird in Drei-Sterne-Hotels, landestypischen Familienpensionen und gelegentlich in Schlosshotels. Alle Zimmer verfügen über Dusche und WC, das Frühstück ist inbegriffen, meist auch das Abendessen. Für das Radfahren durch Polen ist besonders interessant: Jedes Haus bietet einen abschließbaren Raum, in dem die Räder über Nacht sicher stehen.

In Masuren prägen zahlreiche Seen, Wasserwege und weitläufige Kiefernwälder das Landschaftsbild. Der Ostsee-Radweg durch Polen verläuft hingegen an breiten Sandstränden, markanten Steilküsten und eindrucksvollen Wanderdünen entlang. Im Weichseltal steht der größtenteils naturbelassene Fluss mit Sandbänken, Auwäldern und geschützten Vogelgebieten im Mittelpunkt.

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Rad

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Gruppenreisen. Das heißt hier reisen Sie in einer Gruppe und werden von einem Guide geführt. Die Gruppengröße variiert je nach Reise.

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Individual Reisen. Das heißt hier navigieren Sie sich selber auf der Radtour ohne Guide und ohne Gruppe. 

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind für ein E-Bike bzw. Pedelec geeignet. Das heißt, hier können Sie entweder Ihr eigenes E-Bike mitnehmen oder ein E-Bike mieten.

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind für Fahrräder ohne Elektro-Unterstützung  geeignet. Das heißt, hier können Sie entweder Ihr eigenes Fahrrad mitnehmen oder ein Fahrrad mieten

Schwierigkeitsgrad

sehr leicht
Auch für ungeübte Radler.

leicht
Für ungeübte Radler mit etwas Kondition.

mittel - mittelschwer
Für geübte Radler, mit etwas Kondition.

hoch - schwer
Für geübte Radler mit regelmäßiger Betätigung.

schwer - sehr schwer
Für Hobbysportler, mindestens 3 x wöchentliches Training.

Wandern

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Gruppenreisen. Das heißt hier reisen Sie in einer Gruppe und werden von einem Guide geführt. Die Gruppengröße variiert je nach Reise.

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Individual Reisen. Das heißt hier navigieren Sie sich selber auf der Radtour ohne Guide und ohne Gruppe. 

Schwierigkeitsgrad

sehr leicht
Auch für ungeübte Wanderer.

leicht
Für ungeübte Wanderer mit etwas Kondition.

mittel
Für geübte Wanderer, mit etwas Kondition.

hoch
Für geübte Wanderer mit regelmäßiger Betätigung.

schwer
Für Hobbysportler, mindestens 3 x wöchentliches Training.

Mountainbike - MTB

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen, sind Gruppenreisen. Das heißt hier reisen Sie in einer Gruppe und werden von einem Guide geführt. Die Gruppengröße variiert je nach Reise.

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Individual Reisen. Das heißt hier navigieren Sie sich selber auf der Radtour ohne Guide und ohne Gruppe. 

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind für Fahrräder ohne Elektro-Unterstützung  geeignet. Das heißt, hier können Sie entweder Ihr eigenes Fahrrad mitnehmen oder ein Fahrrad mieten

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Individual Reisen. Das heißt hier navigieren Sie sich selber auf der Radtour ohne Guide und ohne Gruppe. 

Schwierigkeitsgrad

Level 1 – Einsteiger

  • Tagesleistung und Kondition: < 80 km, < 1500 Hm:
  • Fahrzeit: Bis zu 4 Stunden solltest Du schon im Sattel sitzen können
  • Gelände: Diese Touren finden oft auch schon im alpinen Bereich statt.
  • MTB-Fahrtechnik: Leicht: Auch als Anfänger schaffst Du das. Du solltest Wiesenwege, Schotterstraßen und auch gut ausgebaute Wanderwege fahren können. Kleine Hindernisse wie Stufen, oder eine hervorstehende Wurzel kann vorkommen. Über Wasserrinnen zu fahren erfordert Deine Aufmerksamkeit.
  • Kurven: Die Kurven sind im Normalfall leicht zu nehmen.
  • Gefälle und Steigung: Gut zu meistern. Wenn es mal steil wird Beispielweise 70% dann haben wir minimale Schiebestrecken.

Level 3 – Könner

  • Tagesleistung und Kondition: < 100 km, < 2100 Hm: Gute körperliche Fitness setzen wir voraus. Bis zu 600 Höhenmeter (aufwärts) in einer Stunde sollten Sie schaffen. Ein regelmäßiges Training ist notwendig, dass Sie Freude an der Tour haben.

  • Fahrzeit: Zwischen 3 bis 5 Stunden im Sattel sitzen können sollten Dir keine Probleme bereiten.

  • Gelände:  Meist alpines Gelände – Da wo Mountainbiken Spaß macht. Im Mittelgebirge oder Gebirge.

  • MTB-Fahrtechnik: Mittel bis schwer: Du solltest Dein Fahrrad schon gut im Griff haben. Wir gehen davon aus, dass Du im Jahr mit Deinem MTB im Gelände mindestens 1000 und mehr Kilometer fährst. Über Steine, Geröll, Wurzeln, Stufen und Treppen zu fahren machen Dir Spaß. Auch die Trailabfahrten erfordern hohe Konzentration und Kraft.

  • Kurven: mit engen Kurven wie Spitzkehren ist oft zu rechnen.  

  • Gefälle und Steigung: Anstiege auch mal 2 Stunden am Stück zu fahren ist für Sie keine „Überleistung“. Das Fahrrad schieben oder tragen stellt ebenso kein Problem für Sie da, wenn es zu steil aufwärts oder abwärts geht.

Level 4 – „Profis“

  • Tagesleistung und Kondition: > 100 km, > 2500 Hm: Sehr gute körperliche Fitness setzen wie voraus. 600 Höhenmeter (aufwärts) und vielleicht noch darüber innerhalb einer Stunde stellt für Sie kein Problem dar. Zur Kondition sei zu sagen: Natürlich sind wir keine Mountainbike-Profi-Sportler. Aber unser Anspruch ist schon hoch. Ein regelmäßiges Training auch im Winter ist notwendig, damit Sie Freude an der Tour haben.

  • Fahrzeit: Zwischen 4 bis 7 Stunden im „Sattel“ bzw. mit dem Rad im Gelände zu sein sollte Ihnen keine Probleme bereiten.

    Gelände:  Alpines Gelände – Da wo Mountainbiken Spaß macht. Im Mittelgebirge oder Gebirge. Mit Geröll, schweren Steinblöcken, Stufen, Spitzkehren, umgefallene Bäume, Hindernisse jeglicher Art usw. kennen Sie sich aus.

  • MTB-Fahrtechnik: Schwer bis sehr schwer: Du solltest Dein Fahrrad bestens im Griff haben. Wir gehen davon aus, dass Du im Jahr mit Deinem MTB im Gelände mindestens 1500 und mehr Kilometer fährst. Über Steine, Geröll, Wurzeln, Stufen und Treppen zu fahren machen Dir Spaß. Auch die Trailabfahrten erfordern hohe Konzentration und Kraft. Extreme Steilrampen bei denen auch das Kettenblatt aufsitzt kommen vor. Tragestrecken sind ebenso logisch und dabei.

  • Kurven: Mit engen Kurven wie Spitzkehren ist oft zu rechnen. Ob rauf oder runter. Fahrtechnik ist gefordert!

  • Gefälle und Steigung: Anstiege auch mal länger wie 2 Stunden am Stück zu fahren ist für Sie keine „Überleistung“. Das Fahrrad schieben oder tragen stellt ebenso kein Problem für Sie da, wenn es zu steil aufwärts oder abwärts geht. Verblockte Trails, Felsbrocken, Erdrutsche sind Herausforderungen, die Ihnen Spaß machen.

Wir weisen darauf hin, dass eine 100% exakte Klassifizierung nicht möglich ist. Mit unseren Einteilungen können Sie sich eine Vorstellung machen, was Sie erwartet. Sollten Fragen offen sein, dann rufen Sie uns bitte an.

Rennrad

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Gruppenreisen. Das heißt hier reisen Sie in einer Gruppe und werden von einem Guide geführt. Die Gruppengröße variiert je nach Reise.

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Individual Reisen. Das heißt hier navigieren Sie sich selber auf der Radtour ohne Guide und ohne Gruppe. 

Unsere Leistungsprofile sollen es Ihnen ermöglichen, einzuschätzen, ob Sie in der Lage sind, diese Rennradreise körperlich zu schaff en. Mit Ihrer Buchung melden Sie sich zu einer geführten Gruppen-Radreise an. Wir betonen hier die Gruppendynamik. In der Regel begleitet ein Rennradguide unsere geführten Rennradtouren. Der Rennradguide orientiert sich am Leistungsvermögen der jeweiligen Gruppenmitglieder. Dieses kann je nach Gruppe mehr oder weniger hoch sein. Der Guide ist immer bestrebt, die in der Ausschreibung genannten Touren durchzuführen und hinsichtlich des gefahrenen Tempos den bestmöglichen Kompromiss zu finden.

Sind Sie ein äußerst starker Radfahrer. Dann kann Ihnen das gefahrene Tempo möglicherweise zu langsam sein. Wir wollen Sie nicht ausbremsen und empfehlen daher äußerst starken Radfahrern Folgendes:
Sie sollten im Besitz eines Navigationsgerätes sein und evtl. auch von Kartenmaterial (min. 1:200.000). Mit den von Launer-Reisen zur Verfügung gestellten GPX-Dateien können Sie Ihrem Fahrspaß frönen und alleine oder mit ähnlich starken Fahrern vorweg fahren. Unser Rennradguide weist Sie zu Etappenbeginn in die Strecke mit Bushaltepunkten, Verpflegungsmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten und Ziel (Hotel oder Busverladepunkt) ein. Rennradguide und Busfahrer sind – wenn nötig und Telefonnetz vorhanden – telefonisch erreichbar.

Sind Sie der sportliche Typ, der es schafft auch am Berg den Gruppenschnitt zu übertreffen. Sie fahren in der geführten Gruppe ganz oder zeitweise mit und akzeptieren aus sportlicher Sicht ein weniger anspruchsvolles Fahren im Bewusstsein, sich für eine Gruppenreise entschieden zu haben.
Kürzere Anstiege fahren sie vorne in der Gruppe mit dem Rennradguide hinauf und warten am Scheitelpunkt auf den Rest der Gruppe. Bei längeren Anstiegen/Pässen fahren Sie Ihr eigenes Tempo und warten am Scheitelpunkt/Pass auf den Rest der Gruppe und den Rennradguide,
der lange Anstiege hinten fährt, um weniger starke Teilnehmer zu unterstützen und die Gruppe für den Fall von Pannen/Unfällen vor sich zu haben.

Sie sind der „Ausdauertyp“ (siehe 3 Räder): Für diesen Fall fahren Sie engagiert in der Gruppe das Tempo mit, das unser Guide unter Berücksichtigung
der jeweiligen Teilnehmer vorgibt.

Schwierigkeitsgrad

sehr leicht
Auch für ungeübte Rennradsportler geeignet - Diese Leistungsgruppe haben wir nur im Programm, wenn wir parallel eine Trekking-Radgruppe anbieten, der Sie sich jederzeit anschließen können.

leicht
Für ungeübte Rennradfahrer mit etwas Kondition - Sie wollen nicht dauerhaft angestrengt Rennrad fahren sondern mehr die frische Luft, Land, Leute und Kultur genießen. Für diesen Fall fahren Sie, wenn in der Rennradausschreibung 2 Kilometerangaben stehen, in der Regel die kürzere Tour. Das bedeutet aber auch, dass Sie Etappen teilweise mit dem Bus überbrücken.

mittel - mittelschwer
Für geübte Rennradfahrer mit etwas Kondition - Bei dieser Tour sollten Sie vielleicht schon ca. 300 bis 600 Kilometer in den Beinen haben. Tagesleistungen bis 100 Kilometer werden vorausgesetzt. Höhenmeter bis 1500 möglich. „Sie sind eher ausdauernd. Sie können/wollen dauerhaft 23-25 km/h in der Ebene fahren und 500-650 hm/h steigen.

hoch - schwer
Für geübte und trainierte Rennradfahrer mit Kondition und regelmäßiger Betätigung. Bei dieser Tour sollten Sie mindestens 1000 bis 1500 Kilometer in den Beinen haben, damit die Tour Spaß macht! Wir gehen davon aus, dass Sie locker 5 Stunden oder auch mehr im Sattel sitzen können. Bergfahrten ob hinauf und natürlich hinunter bereiten Ihnen keine Schwierigkeiten. Tagesleistungen bis zu 150 Kilometer sind hier keine Frage...Passerfahrung zwingend, Sie sollten in der Lage sein längere Steigungen mit min. 8/10 km/h zu fahren, Rennrad erforderlich, Fahren in der Gruppe wird erwartet, auch Windschattenfahren sollte kein Problem sein. Höhenmeter bis 2000 ab und zu auch darüber möglich. „Sie sind eher sportlich. Sie können/wollen dauerhaft 26-27 km/h in der Ebene fahren und 650-800 hm/h steigen.“

schwer - sehr schwer
Für ambitionierte Hobbysportler, mindestens 3 x wöchentliches Training wird vorausgesetzt. Hier gehen wir davon aus, dass 2000 Trainingskilometer als „Maßstab“ absolviert haben. Ebenso sollten Ihnen 6 bis 8 Stunden im Sattel richtig Spaß machen. Dann sind Sie hier richtig. Bergfahrten sind für Sie kein Thema. Hauptsache bergauf! Tagesleistungen bis 150 - aber auch darüber hinaus sind „normal“. Passerfahrung zwingend, Sie sollten in der Lage sein längere Steigungen mit min. 9/10 km/h zu fahren, Rennrad erforderlich, Fahren in der Gruppe wird erwartet, auch Windschattenfahren sollte kein Problem sein. Höhenmeter bis 3000 ab und zu auch darüber möglich. „Sie sind eher leistungsorientiert. Sie können/wollen dauerhaft 28 km/h und mehr auf der Ebene fahren und 800 hm und mehr in der Stunde steigen. „

Wenn Sie nicht die von uns vorgeschlagenen Kilometer haben, dann ist das oft kein Beinbruch, denn viele unserer Teilnehmer gehen regelmäßig zum Joggen und im Winter zum Langlaufen bzw. Skaten. Oder fahren sportiv Inliner. Dies ist eine gute Ergänzung zum Radsport, die sich natürlich in der Fitness wieder spiegelt.

Die Kilometerangaben bei den Schwierigkeitsgraden sind natürlich bei unseren Trainingslagern insbesondere im Frühjahr nicht so sehr wichtig. Sie gehen ja ins Trainingslager um Kilometer zu machen und um fit zu werden. Aber dennoch sollten Sie eine Jahresleistung der angegebenen Kilometer regelmäßig erreichen.