Fahrrad

Radreisen in Ungarn zwischen Weinhängen und Thermen

Eine Radreise durch Ungarn verbindet abwechslungsreiche Landschaften mit kulturellen Entdeckungen und erholsamen Pausen. Auf gut befahrbaren Wegen führt die Strecke durch weite Ebenen, sanfte Hügel, stille Flussauen und sonnige Weinhänge. Eine Radtour um den Balaton zählt neben der Donauroute zu den bekanntesten Strecken des Landes. Auch ohne sportlichen Ehrgeiz lassen sich die Etappen angenehm bewältigen. Unterwegs laden traditionsreiche Städte, ländliche Gasthäuser und regionale Spezialitäten zum Verweilen ein. Nach einem Tag im Sattel bieten Thermalquellen willkommene Entspannung.

Ob Donauetappe oder Plattensee-Radtour: Launer-Reisen gestaltet abwechslungsreiche Radreisen durch Ungarn mit gut machbaren Tagesetappen, sorgfältig ausgewählten Unterkünften und ausreichend Zeit für Pausen.

Radreise Tschechien: Zahlen & Fakten

Länge und Reiseprofil:

Rad und Schiff Höhepunkte der Donau: ca. 353 km                     

Neusiedlersee Radrundfahrt: ca. 260 km

Radreise Plattensee Balaton – individuell: ca. 262 km

Radreise zum Donaudelta: ca. 467 km

Radreise Donauradweg von Wien nach Budapest: ca. 327 km

★☆☆☆☆

★★☆☆☆

★★☆☆☆

★★★★☆

★★☆☆☆

 Besonderheiten beim Radfahren in Ungarn:

  • Landschaft: Donauufer, Tiefebene mit Paprikafeldern, Weinhänge und Auwälder
  • Terrain: fast durchgehend flach, einzelne Steigungen am Donauknie
  • Anforderung: für Einsteiger ebenso geeignet wie für erfahrene Radreisende
  • Wegbeschaffenheit: Donauradweg, ruhige Nebenstraßen und asphaltierte Uferwege
  • Beste Reisezeit: Mai bis September, Heideblüte und Erntezeit im Spätsommer

Was das Radfahren in Ungarn so reizvoll macht

Ebene Streckenprofile, gut befahrbare Radwege in Ungarn entlang der Donau und Städte, in denen sich Jahrhunderte überlagern: Das erwartet Sie hier. Der Strom gibt dabei die Richtung vor: An seinen Ufern reihen sich Győr, Esztergom und die Hauptstadt Budapest auf. Manche Touren enden dort, andere ziehen weiter durch Südosteuropa bis zum Schwarzen Meer.

Eine Fahrradtour durch Ungarn lebt von spannenden Kontrasten. Belebte Altstädte wechseln sich mit ruhigen Feldern, stillen Auwäldern und weiten Ausblicken am Donauknie ab.

Quer durch Südosteuropa bis ans Meer

Zwölf Tage, vier Länder und die Donau als Begleiterin: Diese Aktivreise zählt zu den weitreichendsten Radreisen in Europa und führt von Ungarn bis zur Mündung ins Schwarze Meer. Radstrecken und Busfahrten wechseln sich flexibel ab, sodass sich einzelne Etappen auf Wunsch bequem auslassen lassen. Das Radfahren durch Ungarn beginnt mit einer kurzen Eingewöhnungsrunde bei Győr. Darauf folgen Budapest und eine Tour durch die Paprikafelder zwischen Kalocsa und Baja. Eine flache Donauetappe berührt drei Staatsgebiete, bevor bei Mohács die Fähre übersetzt und Belgrad am Abend erkundet wird.

Im Nationalpark Djerdap wird das Gelände welliger. Zwischen den Karpaten verengt sich der Strom, über dem die mittelalterliche Festung Golubac thront. Auf rumänischer Seite prägen Felder, Storchennester und Pferdefuhrwerke die Walachei. Weiter östlich bietet die Alte Donau eine Vielzahl an Vogelarten geschützte Rückzugsräume. Ab Tulcea führt eine Schifffahrt ins Donaudelta, bevor Constanța am Schwarzen Meer erreicht wird.

Den kulturellen Abschluss bilden Bukarest mit seiner Altstadt und dem Parlamentspalast sowie das geschichtsträchtige Hermannstadt. Deutschsprachige Reiseleitung, Halbpension, Fahrrad- und Gepäcktransport und der mitfahrende Reisebus begleiten die Radreise durch Ungarn und Südosteuropa.

Von Melk über Bratislava nach Budapest

Von Wien bis Budapest verbindet diese einwöchige Tour drei europäische Hauptstädte. Schon die Busanreise bietet mit dem Barockkloster Melk ein erstes Highlight. Am darauffolgenden Morgen wird Wien per Rad erkundet. Anschließend weisen die Schlösser Orth und Eckartsau den Weg nach Bratislava, wo Burg und Altstadtplatz zu einer Besichtigung einladen.

Vorbei an den Schüttinseln und dem Kraftwerk Gabčíkovo rückt die ungarische Grenze näher. Beim Radfahren durch Ungarn ist Győr das erste Ziel. Ein Rundgang führt durch das sehenswerte Zentrum der viertgrößten Stadt des Landes. Danach begleiten das Fort Monostor, die Doppelstadt Komárom/Komárno und Esztergom mit der imposanten Sankt-Adalbert-Kathedrale die Strecke. Den landschaftlichen Höhepunkt bildet das Donauknie, bevor Budapest erreicht und am Folgetag ausführlich besichtigt wird.

Da die Strecke kaum Steigungen aufweist, ist die Radreise durch Ungarn auch für Gäste mit weniger Raderfahrung gut geeignet. Leihräder stehen bereit, und wer zusätzliche Unterstützung wünscht, findet passende E-Bike-Reisen im Programm.

Weshalb Ihr Radurlaub in Ungarn bei Launer-Reisen gut aufgehoben ist

Langjährige Erfahrung in der Planung von Fahrradreisen und umfassende Kenntnisse der Region schaffen verlässliche Rahmenbedingungen. Ihre Radreise durch Ungarn ist damit von der Ankunft bis zum letzten Reisetag gut organisiert.

Folgende Leistungen gehören zum Angebot:

  • gründlich geplante Routen fernab stark befahrener Straßen
  • Gepäcktransport von einer Unterkunft zur nächsten
  • überschaubare Tagesetappen für das jeweils passende Fahrtempo
  • persönliche Betreuung in landestypischen Hotels und Pensionen
  • individuelle Reisegestaltung oder geführte Tour in der Gruppe
  • detaillierte Unterlagen mit Karten und Höhenprofilen

Während die organisatorischen Abläufe bereits geregelt sind, bleibt mehr Raum für Ungarns besondere Seiten: offene Landschaften, wohltuende Thermalquellen und herzliche Begegnungen entlang des Weges.

Ungarische Küche zwischen Feldern und Flussufer

Kaum ein Land wird so stark über ein einzelnes Gewürz definiert. Rund um Kalocsa befindet sich das größte Paprika-Anbaugebiet der Welt, und im Spätsommer hängen die Schoten zum Trocknen an den Hauswänden. Am Abend erscheint der Paprika wieder auf dem Teller: in Gulyás, das in Ungarn als Suppe serviert wird, in Pörkölt oder in der kräftigen Fischsuppe Halászlé aus frischem Donaufang.

Radfahren macht hungrig, und Ungarn kommt diesem Umstand entgegen. In den Gasthäusern der Kleinstädte wird bodenständig und reichlich aufgetischt, oft für wenig Geld. Wer zwischendurch etwas braucht, findet an Straßenständen frisch gebackenes Lángos, dazu Palatschinken oder süßen Strudel als Nachmittagspause. Und in den Weinregionen entlang der Route lohnt abends ein Glas Landwein, der außerhalb Ungarns wenig bekannt ist.

Warum sich Ungarn so entspannt fährt

Ausgedehnte Ebenen und überwiegend geringe Steigungen machen Radtouren in Ungarn zu einem entspannten Vergnügen. Viele Strecken führen direkt am Wasser entlang und passieren Flussinseln, Auwälder sowie offene Felder. Für einen Fahrradurlaub ohne sportlichen Druck sind das ideale Voraussetzungen. Auch wer nur gelegentlich im Sattel sitzt, kommt gut voran und hat abends noch Kraft für einen Stadtbummel. Südlich der Hauptstadt öffnet sich schließlich die ungarische Tiefebene mit Anbauflächen bis zum Horizont und kleinen Ortschaften, in denen nur wenige Autos unterwegs sind.

Nördlich von Budapest zeigt sich Ungarn von seiner atemberaubenden Seite. Am Donauknie zwingen bewaldete Höhenzüge den Strom in eine scharfe Kurve nach Süden. Diesen Abschnitt planen wir bewusst als Höhepunkt ein, damit Sie ihn im eigenen Tempo erleben können.

Von der Buchung bis zur Rückkehr begleitet

Zwischen Donauknie, Plattensee und den östlichen Ebenen verbindet ein Radurlaub in Ungarn aktive Tage mit kulturellen Eindrücken. Barocke Stadtzentren, Weinberge und Thermalorte sorgen unterwegs für Abwechslung. Launer-Reisen plant dafür Unterkünfte, Tagesetappen und vollständige Reiseunterlagen.

Das ist enthalten:

  • Koffertransport zwischen den einzelnen Quartieren
  • frei wählbare Reisetermine innerhalb der Saison
  • Übernachtungen mit geschützten Abstellmöglichkeiten für Fahrräder
  • ein Roadbook mit Karten, Höhenprofilen und Notfallkontakten
  • die Launer-Garantie mit verbindlichen Zusagen und klaren Abläufen

Neben der Donau lädt auch der Plattensee zum Radfahren ein, dessen Rundweg als einer der bekanntesten Wege Ungarns gilt. Bei Launer-Reisen radeln Sie entlang der Donau, sportlich oder gemütlich, individuell oder in kleiner Gruppe. Die Radreisen durch Ungarn werden hinsichtlich Route, Betreuung und Tagespensum auf Ihre Vorstellungen und Ihr persönliches Tempo abgestimmt.

FAQ – Radreisen Ungarn

Natürlich, das Streckenprofil kommt Ungeübten entgegen. Nennenswerte Steigungen gibt es fast nur am Donauknie, ansonsten geht es nahezu eben voran. Bei den geführten Reisen fährt ein Bus mit, sodass sich Etappen jederzeit verkürzen lassen. Auch längere Tagesdistanzen wirken durch das flache Gelände deutlich moderater als in bergigen Regionen.

E-Bikes lassen sich bei den geführten Touren auf Anfrage dazubuchen, sollten aber früh angemeldet werden, da die Stückzahl begrenzt ist. Sinnvoll sind sie vor allem bei längeren Etappen oder wenn Sie unterschiedlich trainiert unterwegs sind. Die Ladung erfolgt in den Unterkünften, die auf Radgäste eingerichtet sind.

Der Donauradweg ist auf ungarischer Seite durchgehend befahrbar und in den touristisch erschlossenen Abschnitten zuverlässig markiert. Er verläuft meistens auf asphaltierten Uferwegen und ruhigen Nebenstraßen. Abseits davon fällt die Beschilderung uneinheitlicher aus, weshalb zu jeder Reise Kartenmaterial und ausführliche Wegbeschreibungen gehören. Bei den geführten Varianten übernimmt zusätzlich die Reiseleitung die Orientierung.

Am Donauknie drücken bewaldete Höhenzüge den Fluss in eine scharfe Kurve, wodurch dort die einzigen längeren Anstiege der Donauroute liegen. Die Höhenmeter bleiben mit rund 200 bis 300 pro Etappe überschaubar und verteilen sich auf mehrere kurze Wellen.

Bei den geführten Reisen begleitet ein Bus mit Radanhänger die Gruppe und übernimmt sowohl Gepäck als auch Räder bei den geplanten Transfers. Sie fahren also nur mit leichtem Tagesgepäck. Bei individuellen Touren wird der Koffer morgens abgeholt und wartet abends im nächsten Quartier.

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Rad

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Gruppenreisen. Das heißt hier reisen Sie in einer Gruppe und werden von einem Guide geführt. Die Gruppengröße variiert je nach Reise.

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Individual Reisen. Das heißt hier navigieren Sie sich selber auf der Radtour ohne Guide und ohne Gruppe. 

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind für ein E-Bike bzw. Pedelec geeignet. Das heißt, hier können Sie entweder Ihr eigenes E-Bike mitnehmen oder ein E-Bike mieten.

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind für Fahrräder ohne Elektro-Unterstützung  geeignet. Das heißt, hier können Sie entweder Ihr eigenes Fahrrad mitnehmen oder ein Fahrrad mieten

Schwierigkeitsgrad

sehr leicht
Auch für ungeübte Radler.

leicht
Für ungeübte Radler mit etwas Kondition.

mittel - mittelschwer
Für geübte Radler, mit etwas Kondition.

hoch - schwer
Für geübte Radler mit regelmäßiger Betätigung.

schwer - sehr schwer
Für Hobbysportler, mindestens 3 x wöchentliches Training.

Wandern

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Gruppenreisen. Das heißt hier reisen Sie in einer Gruppe und werden von einem Guide geführt. Die Gruppengröße variiert je nach Reise.

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Individual Reisen. Das heißt hier navigieren Sie sich selber auf der Radtour ohne Guide und ohne Gruppe. 

Schwierigkeitsgrad

sehr leicht
Auch für ungeübte Wanderer.

leicht
Für ungeübte Wanderer mit etwas Kondition.

mittel
Für geübte Wanderer, mit etwas Kondition.

hoch
Für geübte Wanderer mit regelmäßiger Betätigung.

schwer
Für Hobbysportler, mindestens 3 x wöchentliches Training.

Mountainbike - MTB

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen, sind Gruppenreisen. Das heißt hier reisen Sie in einer Gruppe und werden von einem Guide geführt. Die Gruppengröße variiert je nach Reise.

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Individual Reisen. Das heißt hier navigieren Sie sich selber auf der Radtour ohne Guide und ohne Gruppe. 

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind für Fahrräder ohne Elektro-Unterstützung  geeignet. Das heißt, hier können Sie entweder Ihr eigenes Fahrrad mitnehmen oder ein Fahrrad mieten

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Individual Reisen. Das heißt hier navigieren Sie sich selber auf der Radtour ohne Guide und ohne Gruppe. 

Schwierigkeitsgrad

Level 1 – Einsteiger

  • Tagesleistung und Kondition: < 80 km, < 1500 Hm:
  • Fahrzeit: Bis zu 4 Stunden solltest Du schon im Sattel sitzen können
  • Gelände: Diese Touren finden oft auch schon im alpinen Bereich statt.
  • MTB-Fahrtechnik: Leicht: Auch als Anfänger schaffst Du das. Du solltest Wiesenwege, Schotterstraßen und auch gut ausgebaute Wanderwege fahren können. Kleine Hindernisse wie Stufen, oder eine hervorstehende Wurzel kann vorkommen. Über Wasserrinnen zu fahren erfordert Deine Aufmerksamkeit.
  • Kurven: Die Kurven sind im Normalfall leicht zu nehmen.
  • Gefälle und Steigung: Gut zu meistern. Wenn es mal steil wird Beispielweise 70% dann haben wir minimale Schiebestrecken.

Level 3 – Könner

  • Tagesleistung und Kondition: < 100 km, < 2100 Hm: Gute körperliche Fitness setzen wir voraus. Bis zu 600 Höhenmeter (aufwärts) in einer Stunde sollten Sie schaffen. Ein regelmäßiges Training ist notwendig, dass Sie Freude an der Tour haben.

  • Fahrzeit: Zwischen 3 bis 5 Stunden im Sattel sitzen können sollten Dir keine Probleme bereiten.

  • Gelände:  Meist alpines Gelände – Da wo Mountainbiken Spaß macht. Im Mittelgebirge oder Gebirge.

  • MTB-Fahrtechnik: Mittel bis schwer: Du solltest Dein Fahrrad schon gut im Griff haben. Wir gehen davon aus, dass Du im Jahr mit Deinem MTB im Gelände mindestens 1000 und mehr Kilometer fährst. Über Steine, Geröll, Wurzeln, Stufen und Treppen zu fahren machen Dir Spaß. Auch die Trailabfahrten erfordern hohe Konzentration und Kraft.

  • Kurven: mit engen Kurven wie Spitzkehren ist oft zu rechnen.  

  • Gefälle und Steigung: Anstiege auch mal 2 Stunden am Stück zu fahren ist für Sie keine „Überleistung“. Das Fahrrad schieben oder tragen stellt ebenso kein Problem für Sie da, wenn es zu steil aufwärts oder abwärts geht.

Level 4 – „Profis“

  • Tagesleistung und Kondition: > 100 km, > 2500 Hm: Sehr gute körperliche Fitness setzen wie voraus. 600 Höhenmeter (aufwärts) und vielleicht noch darüber innerhalb einer Stunde stellt für Sie kein Problem dar. Zur Kondition sei zu sagen: Natürlich sind wir keine Mountainbike-Profi-Sportler. Aber unser Anspruch ist schon hoch. Ein regelmäßiges Training auch im Winter ist notwendig, damit Sie Freude an der Tour haben.

  • Fahrzeit: Zwischen 4 bis 7 Stunden im „Sattel“ bzw. mit dem Rad im Gelände zu sein sollte Ihnen keine Probleme bereiten.

    Gelände:  Alpines Gelände – Da wo Mountainbiken Spaß macht. Im Mittelgebirge oder Gebirge. Mit Geröll, schweren Steinblöcken, Stufen, Spitzkehren, umgefallene Bäume, Hindernisse jeglicher Art usw. kennen Sie sich aus.

  • MTB-Fahrtechnik: Schwer bis sehr schwer: Du solltest Dein Fahrrad bestens im Griff haben. Wir gehen davon aus, dass Du im Jahr mit Deinem MTB im Gelände mindestens 1500 und mehr Kilometer fährst. Über Steine, Geröll, Wurzeln, Stufen und Treppen zu fahren machen Dir Spaß. Auch die Trailabfahrten erfordern hohe Konzentration und Kraft. Extreme Steilrampen bei denen auch das Kettenblatt aufsitzt kommen vor. Tragestrecken sind ebenso logisch und dabei.

  • Kurven: Mit engen Kurven wie Spitzkehren ist oft zu rechnen. Ob rauf oder runter. Fahrtechnik ist gefordert!

  • Gefälle und Steigung: Anstiege auch mal länger wie 2 Stunden am Stück zu fahren ist für Sie keine „Überleistung“. Das Fahrrad schieben oder tragen stellt ebenso kein Problem für Sie da, wenn es zu steil aufwärts oder abwärts geht. Verblockte Trails, Felsbrocken, Erdrutsche sind Herausforderungen, die Ihnen Spaß machen.

Wir weisen darauf hin, dass eine 100% exakte Klassifizierung nicht möglich ist. Mit unseren Einteilungen können Sie sich eine Vorstellung machen, was Sie erwartet. Sollten Fragen offen sein, dann rufen Sie uns bitte an.

Rennrad

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Gruppenreisen. Das heißt hier reisen Sie in einer Gruppe und werden von einem Guide geführt. Die Gruppengröße variiert je nach Reise.

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Individual Reisen. Das heißt hier navigieren Sie sich selber auf der Radtour ohne Guide und ohne Gruppe. 

Unsere Leistungsprofile sollen es Ihnen ermöglichen, einzuschätzen, ob Sie in der Lage sind, diese Rennradreise körperlich zu schaff en. Mit Ihrer Buchung melden Sie sich zu einer geführten Gruppen-Radreise an. Wir betonen hier die Gruppendynamik. In der Regel begleitet ein Rennradguide unsere geführten Rennradtouren. Der Rennradguide orientiert sich am Leistungsvermögen der jeweiligen Gruppenmitglieder. Dieses kann je nach Gruppe mehr oder weniger hoch sein. Der Guide ist immer bestrebt, die in der Ausschreibung genannten Touren durchzuführen und hinsichtlich des gefahrenen Tempos den bestmöglichen Kompromiss zu finden.

Sind Sie ein äußerst starker Radfahrer. Dann kann Ihnen das gefahrene Tempo möglicherweise zu langsam sein. Wir wollen Sie nicht ausbremsen und empfehlen daher äußerst starken Radfahrern Folgendes:
Sie sollten im Besitz eines Navigationsgerätes sein und evtl. auch von Kartenmaterial (min. 1:200.000). Mit den von Launer-Reisen zur Verfügung gestellten GPX-Dateien können Sie Ihrem Fahrspaß frönen und alleine oder mit ähnlich starken Fahrern vorweg fahren. Unser Rennradguide weist Sie zu Etappenbeginn in die Strecke mit Bushaltepunkten, Verpflegungsmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten und Ziel (Hotel oder Busverladepunkt) ein. Rennradguide und Busfahrer sind – wenn nötig und Telefonnetz vorhanden – telefonisch erreichbar.

Sind Sie der sportliche Typ, der es schafft auch am Berg den Gruppenschnitt zu übertreffen. Sie fahren in der geführten Gruppe ganz oder zeitweise mit und akzeptieren aus sportlicher Sicht ein weniger anspruchsvolles Fahren im Bewusstsein, sich für eine Gruppenreise entschieden zu haben.
Kürzere Anstiege fahren sie vorne in der Gruppe mit dem Rennradguide hinauf und warten am Scheitelpunkt auf den Rest der Gruppe. Bei längeren Anstiegen/Pässen fahren Sie Ihr eigenes Tempo und warten am Scheitelpunkt/Pass auf den Rest der Gruppe und den Rennradguide,
der lange Anstiege hinten fährt, um weniger starke Teilnehmer zu unterstützen und die Gruppe für den Fall von Pannen/Unfällen vor sich zu haben.

Sie sind der „Ausdauertyp“ (siehe 3 Räder): Für diesen Fall fahren Sie engagiert in der Gruppe das Tempo mit, das unser Guide unter Berücksichtigung
der jeweiligen Teilnehmer vorgibt.

Schwierigkeitsgrad

sehr leicht
Auch für ungeübte Rennradsportler geeignet - Diese Leistungsgruppe haben wir nur im Programm, wenn wir parallel eine Trekking-Radgruppe anbieten, der Sie sich jederzeit anschließen können.

leicht
Für ungeübte Rennradfahrer mit etwas Kondition - Sie wollen nicht dauerhaft angestrengt Rennrad fahren sondern mehr die frische Luft, Land, Leute und Kultur genießen. Für diesen Fall fahren Sie, wenn in der Rennradausschreibung 2 Kilometerangaben stehen, in der Regel die kürzere Tour. Das bedeutet aber auch, dass Sie Etappen teilweise mit dem Bus überbrücken.

mittel - mittelschwer
Für geübte Rennradfahrer mit etwas Kondition - Bei dieser Tour sollten Sie vielleicht schon ca. 300 bis 600 Kilometer in den Beinen haben. Tagesleistungen bis 100 Kilometer werden vorausgesetzt. Höhenmeter bis 1500 möglich. „Sie sind eher ausdauernd. Sie können/wollen dauerhaft 23-25 km/h in der Ebene fahren und 500-650 hm/h steigen.

hoch - schwer
Für geübte und trainierte Rennradfahrer mit Kondition und regelmäßiger Betätigung. Bei dieser Tour sollten Sie mindestens 1000 bis 1500 Kilometer in den Beinen haben, damit die Tour Spaß macht! Wir gehen davon aus, dass Sie locker 5 Stunden oder auch mehr im Sattel sitzen können. Bergfahrten ob hinauf und natürlich hinunter bereiten Ihnen keine Schwierigkeiten. Tagesleistungen bis zu 150 Kilometer sind hier keine Frage...Passerfahrung zwingend, Sie sollten in der Lage sein längere Steigungen mit min. 8/10 km/h zu fahren, Rennrad erforderlich, Fahren in der Gruppe wird erwartet, auch Windschattenfahren sollte kein Problem sein. Höhenmeter bis 2000 ab und zu auch darüber möglich. „Sie sind eher sportlich. Sie können/wollen dauerhaft 26-27 km/h in der Ebene fahren und 650-800 hm/h steigen.“

schwer - sehr schwer
Für ambitionierte Hobbysportler, mindestens 3 x wöchentliches Training wird vorausgesetzt. Hier gehen wir davon aus, dass 2000 Trainingskilometer als „Maßstab“ absolviert haben. Ebenso sollten Ihnen 6 bis 8 Stunden im Sattel richtig Spaß machen. Dann sind Sie hier richtig. Bergfahrten sind für Sie kein Thema. Hauptsache bergauf! Tagesleistungen bis 150 - aber auch darüber hinaus sind „normal“. Passerfahrung zwingend, Sie sollten in der Lage sein längere Steigungen mit min. 9/10 km/h zu fahren, Rennrad erforderlich, Fahren in der Gruppe wird erwartet, auch Windschattenfahren sollte kein Problem sein. Höhenmeter bis 3000 ab und zu auch darüber möglich. „Sie sind eher leistungsorientiert. Sie können/wollen dauerhaft 28 km/h und mehr auf der Ebene fahren und 800 hm und mehr in der Stunde steigen. „

Wenn Sie nicht die von uns vorgeschlagenen Kilometer haben, dann ist das oft kein Beinbruch, denn viele unserer Teilnehmer gehen regelmäßig zum Joggen und im Winter zum Langlaufen bzw. Skaten. Oder fahren sportiv Inliner. Dies ist eine gute Ergänzung zum Radsport, die sich natürlich in der Fitness wieder spiegelt.

Die Kilometerangaben bei den Schwierigkeitsgraden sind natürlich bei unseren Trainingslagern insbesondere im Frühjahr nicht so sehr wichtig. Sie gehen ja ins Trainingslager um Kilometer zu machen und um fit zu werden. Aber dennoch sollten Sie eine Jahresleistung der angegebenen Kilometer regelmäßig erreichen.