Azoren und Lissabon – Radreise oder Wanderreise

Mit dem Fahrrad oder zu Fuß durch Portugal. Wir haben Lissabon und die Azoren für Sie erkundet

Unsere Reise begann in Lissabon. Eine Stadt, die uns mit ihrer Schönheit begeisterte: enge Gassen, Kopfsteinpflaster, das Klackern der Straßenbahnen und der Blick auf den Tejo, der sich weit in den Atlantik öffnet. 

Nach diesen ersten Tagen in der portugiesischen Hauptstadt führte uns der Weg weiter hinaus in den Atlantik – auf die Azoren. Der Kontrast hätte größer kaum sein können. Statt umtriebiges Treiben und Stadtlärm empfingen uns grüne Weiten, Vulkankrater, Nebelschwaden und eine Natur, die den Takt vorgibt. Ob zu Fuß oder mit dem Rad: Bewegung wurde hier zum natürlichen Bestandteil des Tages, eingebettet in eine Landschaft, die Ruhe ausstrahlt, ohne langweilig zu sein.

Die Azoren fordern Aufmerksamkeit, aber nicht Tempo. Man bleibt stehen, schaut, hört zu. Seen, Küsten und kleine Ortschaften erzählen ihre eigenen Geschichten – leise, aber eindrücklich. 

Mit der Hauptstadt, welche zu den schönsten europäischen Städten gehört und den wunderschönen Azoren haben wir ein Ziel gefunden, welches uns absolut begeistert hat.

Lissabon

Lissabon – Kultur, Geschichte & Lebensgefühl

Freitag, 10.10.2025 – Anreise & Belém

Flug von Frankfurt (FRA) nach Lissabon (LIS). Nach pünktlicher Ankunft am Flughafen wurde die Uhr um eine Stunde zurückgestellt. Die Taxifahrt vom Flughafen ins Zentrum kostete 27 €. Der freundliche Taxifahrer gab uns erste Tipps, unter anderem einen Besuch in Sintra sowie eine Fahrt mit der berühmten Tram 28.

Bereits um 9:00 Uhr portugiesischer Zeit erreichten wir unser Hotel, das JAM Hotel. Die Zimmer waren noch nicht bezugsfertig, das Gepäck konnten wir problemlos deponieren. Nach einem kurzen Umziehen machten wir uns direkt auf den Weg und stiegen spontan in eine Straßenbahn Richtung Belém – eine gute Entscheidung. Fahrkarten lassen sich unkompliziert an Automaten oder direkt mit Kreditkarte bezahlen. 

Am Torre de Belém stiegen wir aus. Der Turm war zwar eingerüstet, dennoch lohnten sich einige Fotos. Anschließend spazierten wir am Tejo entlang bis zum Padrão dos Descobrimentos (Seefahrerdenkmal), das 1940 zur Portugiesischen Weltausstellung errichtet wurde.

Danach besuchten wir das Hieronymus-Kloster. Wichtig zu wissen: Der Eintritt in die Kirche ist kostenlos, nur das Museum kostet extra. Entsprechend groß ist die Schlange am Museum, während man zur Kirche meist nur kurz wartet. Im Inneren wird derzeit renoviert, sodass der Hochaltar nicht vollständig sichtbar war. Fotografieren ist erlaubt – allerdings ohne Blitz oder Stativ. In der Klosterkirche befinden sich die Grabstätten bedeutender Persönlichkeiten, darunter der berühmte Seefahrer Vasco da Gama.

Unmittelbar danach ging es zu den legendären Pastéis de Belém. Nach etwa fünf Minuten Wartezeit betraten wir eines der bekanntesten Cafés und Backhäuser der Welt – ein Pflichtbesuch in Lissabon. Oft warten Besucher hier bis zu einer Stunde. Wir bekamen sofort einen Tisch. Die Bedienung war schnell und freundlich. Cappuccino wird hier anders interpretiert als bei uns, daher empfiehlt sich klassisch: Espresso und Pastéis de Nata. Die berühmten Törtchen mit Vanillecreme stammen ursprünglich aus der Rezeptur der Mönche des Hieronymus-Klosters. Die Preise empfanden wir als überraschend moderat. Besonders interessant: Durch ein Fenster kann man bei der Herstellung der Pastéis zusehen.

Am Bahnhof Cais do Sodré, nahe unserem Hotel, kauften wir eine 3-Tages-Fahrkarte für zwei Personen für 43 €. Sie gilt für Tram, Bus und historische Bahnen. Zwar ist auch Kreditkartenzahlung möglich, doch das Ticket ist günstiger. Wichtig: In allen Verkehrsmitteln muss die Karte an den Entwerter gehalten werden.

Am Nachmittag fuhren wir Richtung Zentrum zum Praça do Comércio, dem größten Platz Lissabons (30.000 m²), früher der Platz des Handels. In der Mitte steht das Reiterstandbild von König José I. (Regierungszeit 1750–1777). Der Platz ist ein zentraler Treffpunkt, besonders stimmungsvoll am Abend.

Wir kehrten im Restaurant des Museu da Cerveja ein. Wer dort etwas isst oder trinkt, kann das kleine Biermuseum kostenlos besuchen. Überraschend für ein südländisches Land: Portugal hat eine ausgeprägte Bierkultur – inklusive eines Bieraltars. Die doppelwandigen Biergläser in Tulpenform waren etwas Besonderes. Danach Rückfahrt mit der Tram ins Hotel. 

Bitte besuchen Sie uns in ein paar Tagen nochmals. Dann wird dieser Bericht mit vielen Bildern und Texten fertig sein…

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Rad

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E-Bike

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Fahrrad

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sehr leicht

Auch für ungeübte Radler.

leicht

Für ungeübte Radler mit etwas Kondition.

mittel

Für geübte Radler, mit etwas Kondition.

hoch

Für geübte Radler mit regelmäßiger Betätigung.

schwer

Für Hobbysportler, mindestens 3 x wöchentliches Training.

Wandern

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Mountainbike - MTB

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Fahrrad

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LEVEL1 (EINSTEIGER)

Tagesleistung und Kondition: < 80 km, < 1500 Hm:

Fahrzeit:
Bis zu 4 Stunden solltest Du schon im Sattel sitzen können

Gelände: Diese Touren finden oft auch schon im alpinen Bereich statt.

MTB-Fahrtechnik: Leicht: Auch als Anfänger schaffst Du das. Du solltest Wiesenwege, Schotterstraßen und auch gut ausgebaute Wanderwege fahren können. Kleine Hindernisse wie Stufen, oder eine hervorstehende Wurzel kann vorkommen. Über Wasserrinnen zu fahren erfordert Deine Aufmerksamkeit.

Kurven:
Die Kurven sind im Normalfall leicht zu nehmen.

Gefälle und Steigung:
Gut zu meistern. Wenn es mal steil wird Beispielweise 70% dann haben wir minimale Schiebestrecken.

LEVEL 3 (KÖNNER)

Tagesleistung und Kondition: < 100 km, < 2100 Hm: Gute körperliche Fitness setzen wir voraus. Bis zu 600 Höhenmeter (aufwärts) in einer Stunde sollten Sie schaffen. Ein regelmäßiges Training ist notwendig, dass Sie Freude an der Tour haben.

Fahrzeit: Zwischen 3 bis 5 Stunden im Sattel sitzen können sollten Dir keine Probleme bereiten.

Gelände:  Meist alpines Gelände – Da wo Mountainbiken Spaß macht. Im Mittelgebirge oder Gebirge.

MTB-Fahrtechnik: Mittel bis schwer: Du solltest Dein Fahrrad schon gut im Griff haben. Wir gehen davon aus, dass Du im Jahr mit Deinem MTB im Gelände mindestens 1000 und mehr Kilometer fährst. Über Steine, Geröll, Wurzeln, Stufen und Treppen zu fahren machen Dir Spaß. Auch die Trailabfahrten erfordern hohe Konzentration und Kraft.

Kurven: mit engen Kurven wie Spitzkehren ist oft zu rechnen.  

Gefälle und Steigung: Anstiege auch mal 2 Stunden am Stück zu fahren ist für Sie keine „Überleistung“. Das Fahrrad schieben oder tragen stellt ebenso kein Problem für Sie da, wenn es zu steil aufwärts oder abwärts geht.

LEVEL 4 („PROFIS“)

Tagesleistung und Kondition: > 100 km, > 2500 Hm: Sehr gute körperliche Fitness setzen wie voraus. 600 Höhenmeter (aufwärts) und vielleicht noch darüber innerhalb einer Stunde stellt für Sie kein Problem dar. Zur Kondition sei zu sagen: Natürlich sind wir keine Mountainbike-Profi-Sportler. Aber unser Anspruch ist schon hoch. Ein regelmäßiges Training auch im Winter ist notwendig, damit Sie Freude an der Tour haben.

Fahrzeit: Zwischen 4 bis 7 Stunden im „Sattel“ bzw. mit dem Rad im Gelände zu sein sollte Ihnen keine Probleme bereiten.

Gelände:  
Alpines Gelände – Da wo Mountainbiken Spaß macht. Im Mittelgebirge oder Gebirge. Mit Geröll, schweren Steinblöcken, Stufen, Spitzkehren, umgefallene Bäume, Hindernisse jeglicher Art usw. kennen Sie sich aus.

MTB-Fahrtechnik: Schwer bis sehr schwer: Du solltest Dein Fahrrad bestens im Griff haben. Wir gehen davon aus, dass Du im Jahr mit Deinem MTB im Gelände mindestens 1500 und mehr Kilometer fährst. Über Steine, Geröll, Wurzeln, Stufen und Treppen zu fahren machen Dir Spaß. Auch die Trailabfahrten erfordern hohe Konzentration und Kraft. Extreme Steilrampen bei denen auch das Kettenblatt aufsitzt kommen vor. Tragestrecken sind ebenso logisch und dabei.

Kurven: Mit engen Kurven wie Spitzkehren ist oft zu rechnen. Ob rauf oder runter. Fahrtechnik ist gefordert!

Gefälle und Steigung: Anstiege auch mal länger wie 2 Stunden am Stück zu fahren ist für Sie keine „Überleistung“. Das Fahrrad schieben oder tragen stellt ebenso kein Problem für Sie da, wenn es zu steil aufwärts oder abwärts geht. Verblockte Trails, Felsbrocken, Erdrutsche sind Herausforderungen, die Ihnen Spaß machen.

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Wir weisen darauf hin, dass eine 100% exakte Klassifizierung nicht möglich ist. Mit unseren Einteilungen können Sie sich eine Vorstellung machen, was Sie erwartet. Sollten Fragen offen sein, dann rufen Sie uns bitte an.

Rennrad

Gruppenreise

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Gruppenreisen. Das heißt hier reisen Sie in einer Gruppe und werden von einem Guide geführt.

Die Gruppengröße variiert je nach Reise.

Individual Reise

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Individual Reisen. Das heißt hier navigieren Sie sich selber auf der Radtour ohne Guide und ohne Gruppe. 

Unsere Leistungsprofile sollen es Ihnen ermöglichen, einzuschätzen, ob Sie in der Lage sind, diese Rennradreise körperlich zu schaff en. Mit Ihrer Buchung melden Sie sich zu einer geführten Gruppen-Radreise an. Wir betonen hier die Gruppendynamik. In der Regel begleitet ein Rennradguide unsere geführten Rennradtouren. Der Rennradguide orientiert sich am Leistungsvermögen der jeweiligen Gruppenmitglieder. Dieses kann je nach Gruppe mehr oder weniger hoch sein. Der Guide ist immer bestrebt, die in der Ausschreibung genannten Touren durchzuführen und hinsichtlich des gefahrenen Tempos den bestmöglichen Kompromiss zu finden.

Sind Sie ein äußerst starker Radfahrer. Dann kann Ihnen das gefahrene Tempo möglicherweise zu langsam sein. Wir wollen Sie nicht ausbremsen und empfehlen daher äußerst starken Radfahrern Folgendes:
Sie sollten im Besitz eines Navigationsgerätes sein und evtl. auch von Kartenmaterial (min. 1:200.000). Mit den von Launer-Reisen zur Verfügung gestellten GPX-Dateien können Sie Ihrem Fahrspaß frönen und alleine oder mit ähnlich starken Fahrern vorweg fahren. Unser Rennradguide weist Sie zu Etappenbeginn in die Strecke mit Bushaltepunkten, Verpflegungsmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten und Ziel (Hotel oder Busverladepunkt) ein. Rennradguide und Busfahrer sind – wenn nötig und Telefonnetz vorhanden – telefonisch erreichbar.

Sind Sie der sportliche Typ, der es schafft auch am Berg den Gruppenschnitt zu übertreffen. Sie fahren in der geführten Gruppe ganz oder zeitweise mit und akzeptieren aus sportlicher Sicht ein weniger anspruchsvolles Fahren im Bewusstsein, sich für eine Gruppenreise entschieden zu haben.
Kürzere Anstiege fahren sie vorne in der Gruppe mit dem Rennradguide hinauf und warten am Scheitelpunkt auf den Rest der Gruppe. Bei längeren Anstiegen/Pässen fahren Sie Ihr eigenes Tempo und warten am Scheitelpunkt/Pass auf den Rest der Gruppe und den Rennradguide,
der lange Anstiege hinten fährt, um weniger starke Teilnehmer zu unterstützen und die Gruppe für den Fall von Pannen/Unfällen vor sich zu haben.

Sie sind der „Ausdauertyp“ (siehe 3 Räder): Für diesen Fall fahren Sie engagiert in der Gruppe das Tempo mit, das unser Guide unter Berücksichtigung
der jeweiligen Teilnehmer vorgibt.

sehr leicht

Auch für ungeübte Rennradsportler geeignet – Diese Leistungsgruppe haben wir nur im Programm, wenn wir parallel eine Trekking-Radgruppe anbieten, der Sie sich jederzeit anschließen können.

leicht

Für ungeübte Rennradfahrer mit etwas Kondition – Sie wollen nicht dauerhaft angestrengt Rennrad fahren sondern mehr die frische Luft, Land, Leute und Kultur genießen. Für diesen Fall fahren Sie, wenn in der Rennradausschreibung 2 Kilometerangaben stehen, in der Regel die kürzere Tour. Das bedeutet aber auch, dass Sie Etappen teilweise mit dem Bus überbrücken.

mittel – mittelschwer

Für geübte Rennradfahrer mit etwas Kondition – Bei dieser Tour sollten Sie vielleicht schon ca. 300 bis 600 Kilometer in den Beinen haben. Tagesleistungen bis 100 Kilometer werden vorausgesetzt. Höhenmeter bis 1500 möglich. „Sie sind eher ausdauernd. Sie können/wollen dauerhaft 23-25 km/h in der Ebene fahren und 500-650 hm/h steigen.

hoch – schwer

Für geübte und trainierte Rennradfahrer mit Kondition und regelmäßiger Betätigung. Bei dieser Tour sollten Sie mindestens 1000 bis 1500 Kilometer in den Beinen haben, damit die Tour Spaß macht! Wir gehen davon aus, dass Sie locker 5 Stunden oder auch mehr im Sattel sitzen können. Bergfahrten ob hinauf und natürlich hinunter bereiten Ihnen keine
Schwierigkeiten. Tagesleistungen bis zu 150 Kilometer sind hier keine Frage…Passerfahrung zwingend, Sie sollten in der Lage sein längere Steigungen mit min. 8/10 km/h zu fahren, Rennrad erforderlich, Fahren in der Gruppe wird erwartet, auch Windschattenfahren sollte kein Problem sein. Höhenmeter bis 2000 ab und zu auch darüber möglich. „Sie sind eher sportlich. Sie können/wollen dauerhaft 26-27 km/h in der Ebene fahren und 650-800 hm/h steigen.“

schwer – sehr schwer

Für ambitionierte Hobbysportler, mindestens 3 x wöchentliches Training wird vorausgesetzt. Hier gehen wir davon aus, dass 2000 Trainingskilometer als „Maßstab“ absolviert haben. Ebenso sollten Ihnen 6 bis 8 Stunden im Sattel richtig Spaß machen. Dann sind Sie hier richtig. Bergfahrten sind für Sie kein Thema. Hauptsache bergauf! Tagesleistungen bis 150 – aber auch darüber hinaus sind „normal“. Passerfahrung zwingend, Sie sollten in der Lage sein längere Steigungen mit min. 9/10 km/h zu fahren, Rennrad erforderlich, Fahren in der Gruppe wird erwartet, auch Windschattenfahren sollte kein Problem sein. Höhenmeter bis 3000 ab und zu auch darüber möglich. „Sie sind eher leistungsorientiert. Sie können/wollen dauerhaft 28 km/h und mehr auf der Ebene fahren und 800 hm und mehr in der Stunde steigen. „

Wenn Sie nicht die von uns vorgeschlagenen Kilometer haben, dann ist das oft kein Beinbruch, denn viele unserer Teilnehmer gehen regelmäßig zum Joggen und im Winter zum Langlaufen bzw. Skaten. Oder fahren sportiv Inliner. Dies ist eine gute Ergänzung zum Radsport, die sich natürlich in der Fitness wieder spiegelt.
Die Kilometerangaben bei den Schwierigkeitsgraden sind natürlich bei unseren Trainingslagern insbesondere im Frühjahr nicht so sehr wichtig. Sie gehen ja ins Trainingslager um Kilometer zu machen und um fit zu werden. Aber dennoch sollten Sie eine Jahresleistung der angegebenen Kilometer regelmäßig erreichen.