Fahrrad

Taiwan-Radreise: Inselrunde zwischen Meer und Bergen

Eine Taiwan-Radreise führt durch ein abwechslungsreiches Stück Asien. Auf engem Raum treffen Küstenlandschaften, bewaldete Höhenzüge, Reisfelder und Teeanbaugebiete aufeinander, sodass sich das Bild schon nach kurzer Zeit wandelt. Die Insel gilt als ausgesprochen fahrradfreundlich: Die Wege sind gut ausgebaut und übersichtlich beschildert, Werkstätten und Servicestationen finden sich nahezu überall. Auch topografisch zeigt sich Taiwan zweigeteilt: flaches Küstenland, ausgeprägte Höhenlagen im Inselinneren. Tempel, kleine Werkstätten und Obststände prägen das Bild entlang der Straßen. Für Erholung sorgen anschließend heiße Quellen, Teehäuser und die Vielfalt der Nachtmärkte.

Launer-Reisen richtet Ihre Radreise durch Taiwan auf machbare Tagesdistanzen, geprüfte Unterkünfte und genügend Pausen aus. Wie ruhig oder sportlich Ihre Taiwan-Fahrradtour ausfällt, entscheiden Sie. Bewegung, Natur und echte Einblicke in die Inselkultur gehen dabei zusammen.

Radreise Taiwan: Zahlen & Fakten

Länge und Reiseprofil:

Radreise Taiwan – Asien Radtour: ca. 752 km

★★★★☆☆

Besonderheiten bei einer Taiwan-Radreise:

  • Radkultur: Mit Giant und Merida stammen zwei Weltmarken von der Insel, die Taiwan Bike-Szene ist entsprechend präsent
  • Untergrund: überwiegend gut ausgebauter Asphalt, dafür anspruchsvolle Höhenprofile im Landesinneren
  • Reisezeit: angenehm zwischen Oktober und März, die Regenzeit dauert von Mai bis September

Taiwan mit dem Fahrrad: Insel der kurzen Wege

Die Insel im westlichen Pazifik empfängt Radreisende mit offenen Armen. Das Rad gehört hier zum Alltag, vom Pendlerrad bis zur Rennrad-Szene, die Taiwan für sich entdeckt hat; spürbar an gepflegten Wegen, klarer Beschilderung und Werkstätten auch in kleinen Orten. Subtropische Küsten, bewaldete Berge und grüne Teegärten liegen so dicht beieinander, dass sich das Bild fast stündlich wandelt. Einprägsam ist die Freundlichkeit unterwegs, die ohne große Geste auskommt: ein Platz im Schatten, ein Becher Tee, ein guter Hinweis. Geht der Tag zur Neige, warten heiße Quellen und der Duft der Nachtmärkte. Eine Taiwan-Radreise ergänzt unser Programm für Fahrradreisen um ein Fernziel mit eigenem Charakter.

Vom Norden in den tropischen Süden

Taiwan by Bike, drei Wochen lang: von der Hauptstadt im Norden bis zu den Palmenstränden im Süden. Nach den ersten Tagen in Taipeh nimmt die Taiwan-Fahrradtour Kurs auf die Nordküste und erreicht den Pazifik, wo sich die Straße zwischen Steilhang und Brandung entlangzieht. Weiter südlich warten die Marmorfelsen der Taroko-Schlucht, das weite East Rift Valley und die heißen Quellen der Ostküste. Zum Abschluss stehen der tropische Süden und die Tempelstadt Tainan auf dem Programm, dazu eine Fahrt mit der Schmalspurbahn ins Alishan-Gebirge. Nach Taipeh zurück geht es anschließend mit dem Hochgeschwindigkeitszug.

Anspruchsvoll wird es unterwegs immer wieder, denn die Tagesetappen reichen von kurzen Runden bis zu langen Distanzen, führen über einige Bergstrecken und verlangen eine solide Grundkondition, verlaufen dafür fast durchgehend auf gutem Asphalt, wie ihn Rennradfahrer in Taiwan schätzen. Begleitet wird die Gruppe von einem englischsprachigen Guide aus der Region und einem Fahrzeug, das Gepäck und Werkzeug transportiert und auf Wunsch auch Sie mitnimmt. Die Nächte verbringen Sie in Hotels und Gästehäusern, eine davon bei den Ami an der Ostküste. Räder stellen wir. Wer Taiwan per Fahrrad erkunden möchte, reist am besten zwischen Oktober und März.

Mit dem Fahrrad durch Taiwan, den Rest übernehmen wir

Je weiter das Ziel, desto mehr hängt vom Vorlauf ab. Launer-Reisen plant für Taiwan eine Radreise deshalb lückenlos vom Ankunftstag bis zur Abreise, unterstützt von Partnern, die die Insel aus eigener Anschauung kennen.

Fester Bestandteil jeder Tour:

  • eine Reiseleitung von der Insel, die Wege und Sprache kennt
  • detaillierte Reiseunterlagen schon vor der Abreise
  • Stadthotels und familiäre Gästehäuser, das Rad sicher verstaut
  • Routen abseits der großen Durchgangsstraßen
  • Bahnabschnitte und Transfers, wo sie der Reise guttun
  • geprüfte Mieträder statt Radtransport im Flugzeug
  • ein Begleitfahrzeug für Gepäck, Ersatzteile und müde Beine

Flüge, Etappen und Quartiere greifen ineinander, unterwegs muss nichts mehr organisiert werden. Für Taiwan ist Ihre Radreise bis ins Detail durchgeplant, bevor Sie aufbrechen, und unterwegs bleibt Ihre Aufmerksamkeit dort, wo sie hingehört: bei dem, was zwischen den Kilometern passiert.

Nachtmärkte: Taiwans Küche spielt sich draußen ab

Sobald die Hitze nachlässt, erwachen die Gassen zum Leben. Nachtmärkte gehören in Taiwan so selbstverständlich dazu wie das Rad im Straßenbild, und zwischen dampfenden Töpfen und Grills probiert man sich von Stand zu Stand durch die Inselküche, meist im Stehen und für wenig Geld. Bezahlt wird in bar, und wo das Englisch an seine Grenzen stößt, genügt ein Fingerzeig auf den Teller am Nebentisch.

  • Rindfleisch-Nudelsuppe, das inoffizielle Nationalgericht
  • gedämpfte Bao, gefüllt mit Fleisch oder Gemüse
  • Ananaskuchen als beliebtes Mitbringsel
  • Bubble Tea, auf der Insel erfunden und endlos variiert
  • Austern-Omelett mit süß-salziger Soße
  • stinkender Tofu für alle, die sich trauen

Manches schmeckt völlig anders, als es aussieht. Genau darin liegt der Reiz eines Abends auf dem Nachtmarkt.

Tempel als Orte des Alltags

In Taiwan sind Tempel keine Sehenswürdigkeiten zum Abhaken, sondern gelebter Alltag. Buddhistisches, Daoistisches und Volksreligiöses teilt sich häufig denselben Raum, dazu kommen regionale Gottheiten mit ganz eigenen Zuständigkeiten. Weil die Kulturrevolution die Insel nie erreichte, haben hier Bräuche überdauert, die auf dem Festland verloren gingen. Geschwungene Dächer, Drachen aus Porzellanscherben und rot lackiertes Holz prägen die Bauten. Vor den Altären knien Menschen zwischen Einkaufstüten und Feierabend, werfen halbmondförmige Orakelblöcke auf den Boden und lesen aus ihrer Lage eine Antwort. Weihrauch liegt in der Luft, auch wenn viele Tempel ihn der Luftqualität zuliebe inzwischen sparsamer einsetzen. An Festtagen ziehen Prozessionen mit Trommeln, Löwentänzern und getragenen Götterfiguren durch die Straßen. Wer eintritt, darf schauen und mitgehen; erwartet wird nur, niemanden beim Beten zu stören.

Ihre Taiwan-Reise nach eigenen Vorstellungen

Auf Wunsch planen wir die Tour als E-Bike-Reise, dann fällt auch der längste Anstieg leichter. Sie möchten nicht auf eigene Faust losziehen? Die Reise ist als Gruppentour mit fester Reiseleitung angelegt. Streckenplanung, Hotelbuchungen und Reiseunterlagen übernimmt Launer-Reisen lange vor dem Abflug, damit Ihr Fahrradurlaub ohne Organisationsaufwand beginnt.

Verlassen Sie sich auf:

  • Gepäck, das mit dem Begleitfahrzeug vorausreist
  • eine Reiseleitung, die Region und Sprache kennt
  • passende Unterkünfte
  • gewartete Mieträder in passender Größe

FAQ – Taiwan Radreise

Bewährt haben sich leichte Funktionskleidung, eine gepolsterte Radhose sowie Windjacke und Regenschutz. In tieferen Lagen liegen die Temperaturen bei 20 bis 25 Grad, in den Bergen um 15 Grad, eine wärmende Zwischenschicht gehört also ins Gepäck. Sonnencreme, Sonnenbrille und Kopfbedeckung sind ebenso ratsam. Einen Helm empfehlen wir ausdrücklich, Handschuhe machen lange Tage angenehmer.

Die Insel liegt in den Subtropen, die Regenzeit dauert von Mai bis September. Gut geeignet sind

deshalb die Monate Oktober bis März, wenn die Temperaturen im Flachland bei etwa 20 bis 25 Grad liegen und sich auch längere Etappen angenehm fahren lassen. In den Höhenlagen ist es mit rund 15 Grad deutlich frischer, was bei der Wahl der Kleidung eine Rolle spielt.

Die Etappen sind mittelschwer bis anspruchsvoll und enthalten auch einige Bergstrecken, eine gute Grundkondition ist daher Voraussetzung. Die Tagesdistanzen schwanken deutlich, von kurzen Runden bis zu Etappen um 90 Kilometer, die jeweilige Länge steht in der Reisebeschreibung. Wer im Vorfeld regelmäßig am Wochenende längere Touren fährt, tut sich unterwegs leichter. Der Untergrund ist dabei kein Problem, gefahren wird fast durchgehend auf gut ausgebautem Asphalt.

Pflichtimpfungen gibt es für Taiwan nicht. Sinnvoll ist es, die Standardimpfungen nach dem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts vor Ihrer Taiwan-Fahrradtour überprüfen und gegebenenfalls auffrischen zu lassen. Diese Hinweise ersetzen keine persönliche Beratung, deshalb lohnt ein Termin bei Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt einige Wochen vor Abflug. Dort lassen sich auch Fragen zur allgemeinen Reisemedizin klären.

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Rad

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Gruppenreisen. Das heißt hier reisen Sie in einer Gruppe und werden von einem Guide geführt. Die Gruppengröße variiert je nach Reise.

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Individual Reisen. Das heißt hier navigieren Sie sich selber auf der Radtour ohne Guide und ohne Gruppe. 

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind für ein E-Bike bzw. Pedelec geeignet. Das heißt, hier können Sie entweder Ihr eigenes E-Bike mitnehmen oder ein E-Bike mieten.

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind für Fahrräder ohne Elektro-Unterstützung  geeignet. Das heißt, hier können Sie entweder Ihr eigenes Fahrrad mitnehmen oder ein Fahrrad mieten

Schwierigkeitsgrad

sehr leicht
Auch für ungeübte Radler.

leicht
Für ungeübte Radler mit etwas Kondition.

mittel - mittelschwer
Für geübte Radler, mit etwas Kondition.

hoch - schwer
Für geübte Radler mit regelmäßiger Betätigung.

schwer - sehr schwer
Für Hobbysportler, mindestens 3 x wöchentliches Training.

Wandern

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Gruppenreisen. Das heißt hier reisen Sie in einer Gruppe und werden von einem Guide geführt. Die Gruppengröße variiert je nach Reise.

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Individual Reisen. Das heißt hier navigieren Sie sich selber auf der Radtour ohne Guide und ohne Gruppe. 

Schwierigkeitsgrad

sehr leicht
Auch für ungeübte Wanderer.

leicht
Für ungeübte Wanderer mit etwas Kondition.

mittel
Für geübte Wanderer, mit etwas Kondition.

hoch
Für geübte Wanderer mit regelmäßiger Betätigung.

schwer
Für Hobbysportler, mindestens 3 x wöchentliches Training.

Mountainbike - MTB

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen, sind Gruppenreisen. Das heißt hier reisen Sie in einer Gruppe und werden von einem Guide geführt. Die Gruppengröße variiert je nach Reise.

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Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind für Fahrräder ohne Elektro-Unterstützung  geeignet. Das heißt, hier können Sie entweder Ihr eigenes Fahrrad mitnehmen oder ein Fahrrad mieten

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Individual Reisen. Das heißt hier navigieren Sie sich selber auf der Radtour ohne Guide und ohne Gruppe. 

Schwierigkeitsgrad

Level 1 – Einsteiger

  • Tagesleistung und Kondition: < 80 km, < 1500 Hm:
  • Fahrzeit: Bis zu 4 Stunden solltest Du schon im Sattel sitzen können
  • Gelände: Diese Touren finden oft auch schon im alpinen Bereich statt.
  • MTB-Fahrtechnik: Leicht: Auch als Anfänger schaffst Du das. Du solltest Wiesenwege, Schotterstraßen und auch gut ausgebaute Wanderwege fahren können. Kleine Hindernisse wie Stufen, oder eine hervorstehende Wurzel kann vorkommen. Über Wasserrinnen zu fahren erfordert Deine Aufmerksamkeit.
  • Kurven: Die Kurven sind im Normalfall leicht zu nehmen.
  • Gefälle und Steigung: Gut zu meistern. Wenn es mal steil wird Beispielweise 70% dann haben wir minimale Schiebestrecken.

Level 3 – Könner

  • Tagesleistung und Kondition: < 100 km, < 2100 Hm: Gute körperliche Fitness setzen wir voraus. Bis zu 600 Höhenmeter (aufwärts) in einer Stunde sollten Sie schaffen. Ein regelmäßiges Training ist notwendig, dass Sie Freude an der Tour haben.

  • Fahrzeit: Zwischen 3 bis 5 Stunden im Sattel sitzen können sollten Dir keine Probleme bereiten.

  • Gelände:  Meist alpines Gelände – Da wo Mountainbiken Spaß macht. Im Mittelgebirge oder Gebirge.

  • MTB-Fahrtechnik: Mittel bis schwer: Du solltest Dein Fahrrad schon gut im Griff haben. Wir gehen davon aus, dass Du im Jahr mit Deinem MTB im Gelände mindestens 1000 und mehr Kilometer fährst. Über Steine, Geröll, Wurzeln, Stufen und Treppen zu fahren machen Dir Spaß. Auch die Trailabfahrten erfordern hohe Konzentration und Kraft.

  • Kurven: mit engen Kurven wie Spitzkehren ist oft zu rechnen.  

  • Gefälle und Steigung: Anstiege auch mal 2 Stunden am Stück zu fahren ist für Sie keine „Überleistung“. Das Fahrrad schieben oder tragen stellt ebenso kein Problem für Sie da, wenn es zu steil aufwärts oder abwärts geht.

Level 4 – „Profis“

  • Tagesleistung und Kondition: > 100 km, > 2500 Hm: Sehr gute körperliche Fitness setzen wie voraus. 600 Höhenmeter (aufwärts) und vielleicht noch darüber innerhalb einer Stunde stellt für Sie kein Problem dar. Zur Kondition sei zu sagen: Natürlich sind wir keine Mountainbike-Profi-Sportler. Aber unser Anspruch ist schon hoch. Ein regelmäßiges Training auch im Winter ist notwendig, damit Sie Freude an der Tour haben.

  • Fahrzeit: Zwischen 4 bis 7 Stunden im „Sattel“ bzw. mit dem Rad im Gelände zu sein sollte Ihnen keine Probleme bereiten.

    Gelände:  Alpines Gelände – Da wo Mountainbiken Spaß macht. Im Mittelgebirge oder Gebirge. Mit Geröll, schweren Steinblöcken, Stufen, Spitzkehren, umgefallene Bäume, Hindernisse jeglicher Art usw. kennen Sie sich aus.

  • MTB-Fahrtechnik: Schwer bis sehr schwer: Du solltest Dein Fahrrad bestens im Griff haben. Wir gehen davon aus, dass Du im Jahr mit Deinem MTB im Gelände mindestens 1500 und mehr Kilometer fährst. Über Steine, Geröll, Wurzeln, Stufen und Treppen zu fahren machen Dir Spaß. Auch die Trailabfahrten erfordern hohe Konzentration und Kraft. Extreme Steilrampen bei denen auch das Kettenblatt aufsitzt kommen vor. Tragestrecken sind ebenso logisch und dabei.

  • Kurven: Mit engen Kurven wie Spitzkehren ist oft zu rechnen. Ob rauf oder runter. Fahrtechnik ist gefordert!

  • Gefälle und Steigung: Anstiege auch mal länger wie 2 Stunden am Stück zu fahren ist für Sie keine „Überleistung“. Das Fahrrad schieben oder tragen stellt ebenso kein Problem für Sie da, wenn es zu steil aufwärts oder abwärts geht. Verblockte Trails, Felsbrocken, Erdrutsche sind Herausforderungen, die Ihnen Spaß machen.

Wir weisen darauf hin, dass eine 100% exakte Klassifizierung nicht möglich ist. Mit unseren Einteilungen können Sie sich eine Vorstellung machen, was Sie erwartet. Sollten Fragen offen sein, dann rufen Sie uns bitte an.

Rennrad

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Gruppenreisen. Das heißt hier reisen Sie in einer Gruppe und werden von einem Guide geführt. Die Gruppengröße variiert je nach Reise.

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Individual Reisen. Das heißt hier navigieren Sie sich selber auf der Radtour ohne Guide und ohne Gruppe. 

Unsere Leistungsprofile sollen es Ihnen ermöglichen, einzuschätzen, ob Sie in der Lage sind, diese Rennradreise körperlich zu schaff en. Mit Ihrer Buchung melden Sie sich zu einer geführten Gruppen-Radreise an. Wir betonen hier die Gruppendynamik. In der Regel begleitet ein Rennradguide unsere geführten Rennradtouren. Der Rennradguide orientiert sich am Leistungsvermögen der jeweiligen Gruppenmitglieder. Dieses kann je nach Gruppe mehr oder weniger hoch sein. Der Guide ist immer bestrebt, die in der Ausschreibung genannten Touren durchzuführen und hinsichtlich des gefahrenen Tempos den bestmöglichen Kompromiss zu finden.

Sind Sie ein äußerst starker Radfahrer. Dann kann Ihnen das gefahrene Tempo möglicherweise zu langsam sein. Wir wollen Sie nicht ausbremsen und empfehlen daher äußerst starken Radfahrern Folgendes:
Sie sollten im Besitz eines Navigationsgerätes sein und evtl. auch von Kartenmaterial (min. 1:200.000). Mit den von Launer-Reisen zur Verfügung gestellten GPX-Dateien können Sie Ihrem Fahrspaß frönen und alleine oder mit ähnlich starken Fahrern vorweg fahren. Unser Rennradguide weist Sie zu Etappenbeginn in die Strecke mit Bushaltepunkten, Verpflegungsmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten und Ziel (Hotel oder Busverladepunkt) ein. Rennradguide und Busfahrer sind – wenn nötig und Telefonnetz vorhanden – telefonisch erreichbar.

Sind Sie der sportliche Typ, der es schafft auch am Berg den Gruppenschnitt zu übertreffen. Sie fahren in der geführten Gruppe ganz oder zeitweise mit und akzeptieren aus sportlicher Sicht ein weniger anspruchsvolles Fahren im Bewusstsein, sich für eine Gruppenreise entschieden zu haben.
Kürzere Anstiege fahren sie vorne in der Gruppe mit dem Rennradguide hinauf und warten am Scheitelpunkt auf den Rest der Gruppe. Bei längeren Anstiegen/Pässen fahren Sie Ihr eigenes Tempo und warten am Scheitelpunkt/Pass auf den Rest der Gruppe und den Rennradguide,
der lange Anstiege hinten fährt, um weniger starke Teilnehmer zu unterstützen und die Gruppe für den Fall von Pannen/Unfällen vor sich zu haben.

Sie sind der „Ausdauertyp“ (siehe 3 Räder): Für diesen Fall fahren Sie engagiert in der Gruppe das Tempo mit, das unser Guide unter Berücksichtigung
der jeweiligen Teilnehmer vorgibt.

Schwierigkeitsgrad

sehr leicht
Auch für ungeübte Rennradsportler geeignet - Diese Leistungsgruppe haben wir nur im Programm, wenn wir parallel eine Trekking-Radgruppe anbieten, der Sie sich jederzeit anschließen können.

leicht
Für ungeübte Rennradfahrer mit etwas Kondition - Sie wollen nicht dauerhaft angestrengt Rennrad fahren sondern mehr die frische Luft, Land, Leute und Kultur genießen. Für diesen Fall fahren Sie, wenn in der Rennradausschreibung 2 Kilometerangaben stehen, in der Regel die kürzere Tour. Das bedeutet aber auch, dass Sie Etappen teilweise mit dem Bus überbrücken.

mittel - mittelschwer
Für geübte Rennradfahrer mit etwas Kondition - Bei dieser Tour sollten Sie vielleicht schon ca. 300 bis 600 Kilometer in den Beinen haben. Tagesleistungen bis 100 Kilometer werden vorausgesetzt. Höhenmeter bis 1500 möglich. „Sie sind eher ausdauernd. Sie können/wollen dauerhaft 23-25 km/h in der Ebene fahren und 500-650 hm/h steigen.

hoch - schwer
Für geübte und trainierte Rennradfahrer mit Kondition und regelmäßiger Betätigung. Bei dieser Tour sollten Sie mindestens 1000 bis 1500 Kilometer in den Beinen haben, damit die Tour Spaß macht! Wir gehen davon aus, dass Sie locker 5 Stunden oder auch mehr im Sattel sitzen können. Bergfahrten ob hinauf und natürlich hinunter bereiten Ihnen keine Schwierigkeiten. Tagesleistungen bis zu 150 Kilometer sind hier keine Frage...Passerfahrung zwingend, Sie sollten in der Lage sein längere Steigungen mit min. 8/10 km/h zu fahren, Rennrad erforderlich, Fahren in der Gruppe wird erwartet, auch Windschattenfahren sollte kein Problem sein. Höhenmeter bis 2000 ab und zu auch darüber möglich. „Sie sind eher sportlich. Sie können/wollen dauerhaft 26-27 km/h in der Ebene fahren und 650-800 hm/h steigen.“

schwer - sehr schwer
Für ambitionierte Hobbysportler, mindestens 3 x wöchentliches Training wird vorausgesetzt. Hier gehen wir davon aus, dass 2000 Trainingskilometer als „Maßstab“ absolviert haben. Ebenso sollten Ihnen 6 bis 8 Stunden im Sattel richtig Spaß machen. Dann sind Sie hier richtig. Bergfahrten sind für Sie kein Thema. Hauptsache bergauf! Tagesleistungen bis 150 - aber auch darüber hinaus sind „normal“. Passerfahrung zwingend, Sie sollten in der Lage sein längere Steigungen mit min. 9/10 km/h zu fahren, Rennrad erforderlich, Fahren in der Gruppe wird erwartet, auch Windschattenfahren sollte kein Problem sein. Höhenmeter bis 3000 ab und zu auch darüber möglich. „Sie sind eher leistungsorientiert. Sie können/wollen dauerhaft 28 km/h und mehr auf der Ebene fahren und 800 hm und mehr in der Stunde steigen. „

Wenn Sie nicht die von uns vorgeschlagenen Kilometer haben, dann ist das oft kein Beinbruch, denn viele unserer Teilnehmer gehen regelmäßig zum Joggen und im Winter zum Langlaufen bzw. Skaten. Oder fahren sportiv Inliner. Dies ist eine gute Ergänzung zum Radsport, die sich natürlich in der Fitness wieder spiegelt.

Die Kilometerangaben bei den Schwierigkeitsgraden sind natürlich bei unseren Trainingslagern insbesondere im Frühjahr nicht so sehr wichtig. Sie gehen ja ins Trainingslager um Kilometer zu machen und um fit zu werden. Aber dennoch sollten Sie eine Jahresleistung der angegebenen Kilometer regelmäßig erreichen.