Radreise in Südamerika: Anden, Küste und Hochland

Radfahren bekommt hier eine andere Dimension als auf europäischen Touren. Eine Radreise in Südamerika verbindet Fahrten durch dünne Höhenluft mit Abfahrten in subtropische Täler und Etappen an langen Küstenstraßen. Das Rad bewegt sich langsam genug, um Vegetation, Sprache und Baustil von Region zu Region wechseln zu sehen. Auf den Straßen begegnen Ihnen Kleinbusse, Viehherden und Menschen, die selbst mit dem Rad zur Arbeit fahren. Abends warten warme Suppen, frische Früchte und Quartiere, in denen sich der Tag setzen kann.

Launer-Reisen kümmert sich vorab um Streckenführung, Übernachtungen und Transfers, damit unterwegs nichts improvisiert werden muss. Nehmen Sie sich Zeit für die Auswahl, jede Tour hat ihren eigenen Charakter.

Radreise in Südamerika: Zahlen & Fakten

Länge und Reiseprofil:

Radreise Peru mit Inca Trail: ca. 116 km

★★★★☆

Länder auf den Radtouren durch Südamerika:

  • Ecuador
  • Peru

Diese Reisen führen Sie mit dem Fahrrad durch Südamerika

Manche Landschaften wirken erst richtig, wenn man sie sich erfährt. Genau darauf sind unsere geführten Radtouren angelegt: frühe Stunden mit klarer Luft, Abfahrten, bei denen die Vegetation innerhalb weniger Kilometer wechselt, und Abende in Orten, die kaum ein Reisebus erreicht. Ob eine Radtour in Südamerika eher gemütlich oder sportlich ausfällt, verraten die Angaben zu Kilometern, Höhenmetern und Untergrund bei jeder Ausschreibung. Zwischen den Etappen bleibt Raum für Märkte, Ruinen, heiße Quellen oder ein langes Mittagessen. Begleitet werden Sie von Guides, die in der Region zu Hause sind und wissen, wann sich ein Umweg lohnt.

Elf Tage Peru: im Sattel und zu Fuß durch das Hochland

Rad und Wanderschuhe teilen sich bei unserer Peru-Reise die elf Tage. Den Auftakt bildet eine gemeinsame Runde durch die Küstenviertel der Hauptstadt, bevor ein kurzer Flug die Gruppe ins Hochland bringt. Dort gewöhnen erste Ausfahrten zu den Ruinen oberhalb der Stadt Kopf und Beine an die dünne Luft. Das Herzstück für alle, die mit dem Fahrrad durch Südamerika reisen möchten, sind drei Tage im Tal des Urubamba: lange Abfahrten über Schotter, Feldwege zwischen kleinen Dörfern und Hochflächen, über denen schneebedeckte Gipfel stehen. Danach wird gewandert, wahlweise auf dem klassischen Pfad zur Ruinenstadt oder auf der ruhigeren Steinbruchvariante mit zwei Pässen jenseits von 4.300 Metern. Übernachtet wird abwechselnd in Hotels und Zelten, begleitet von Trägern und einem Küchenteam. Zum Abschluss steht eine Führung durch die Anlage an, anschließend bleibt genügend Zeit für eigene Wege. Gefragt sind Ausdauer und Höhentauglichkeit, nicht Fahrtechnik.

Höhenmeter mit Maß: verlässlich organisierte Radtouren in Südamerika

Zwei Dinge entscheiden über einen gelungenen Radurlaub auf diesem Kontinent: die richtige Dosierung der Höhenmeter und verlässliche Strukturen im Hintergrund. Launer-Reisen arbeitet seit vielen Jahren mit Partnern vor Ort zusammen, die beides kennen. Wer Südamerika per Fahrrad erlebt, soll am Nachmittag noch Kraft für einen Stadtbummel oder eine Ruine am Wegrand haben, entsprechend sind die Tagesetappen bemessen. Ein Begleitfahrzeug nimmt Gepäck und bei Bedarf auch Sie selbst mit, wenn ein Anstieg an einem Tag zu viel wird.

Wer eine Radtour in Südamerika bucht, profitiert außerdem von einer Reiseleitung, die die Region weit über die Strecke hinaus kennt. Sie erklärt, warum Terrassenfelder ausgerechnet an diesem Hang liegen, achtet auf Anzeichen der Höhenkrankheit und findet den Stand mit den besten Empanadas. Übernachtet wird in kleinen, geprüften Häusern statt in austauschbaren Hotelketten. Frühstück, Transfers und Eintritte laufen ohne Ihr Zutun, sodass Sie sich auf das Fahren und das Schauen konzentrieren können. Wer lieber im eigenen Tempo und mit eigener Routenwahl unterwegs ist, findet bei uns ebenso individuelle Radreisen.

Gut vorbereitet auf die Radtour in Südamerika

Einiges lohnt die Vorbereitung, wenn Sie Südamerika mit dem Fahrrad entdecken möchten:

  • Planen Sie vor Etappen über 3.000 Metern zwei bis drei ruhige Tage zur Akklimatisierung ein und trinken Sie deutlich mehr als gewohnt
  • Kleiden Sie sich nach dem Zwiebelprinzip, denn in den Anden folgt auf Frost am Morgen oft Sommerwärme am Mittag
  • Schützen Sie sich auch bei Bewölkung vor der intensiven Höhensonne, mit hohem Lichtschutzfaktor, Sonnenbrille und Kopfbedeckung
  • Führen Sie Bargeld in kleinen Scheinen mit, denn Bergdörfer haben selten Automaten oder Kartenlesegeräte
  • Legen Sie Andenetappen in die Trockenzeit zwischen Mai und September, weil Pisten in der Regenzeit kaum befahrbar sind

Pass, Vorsorge, Rücktransport: das Formale vor der Buchung

Deutsche Reisende kommen in der Region meist ohne Visum aus, benötigen jedoch einen Reisepass mit sechs Monaten Restgültigkeit über das Reiseende hinaus. Klären Sie mit einer tropenmedizinischen Praxis, welche Impfungen sinnvoll sind; neben den Standardimpfungen kommen je nach Route Hepatitis A, Typhus oder ein Gelbfieberschutz für tiefer gelegene Waldgebiete infrage. Wer eine Radtour in Südamerika mit Höhenlagen plant, bespricht dort auch, ob eine medikamentöse Vorbeugung sinnvoll ist.

Prüfen Sie vor Vertragsabschluss, ob Ihre Auslandskrankenversicherung Bergregionen jenseits der 4.000 Meter sowie den Rücktransport abdeckt. Wer Südamerika mit dem Fahrrad bereist, packt am besten Kleidung, die sich schnell an Wetterumschwünge anpassen lässt, dazu Regenjacke und gepolsterte Radhose. Räder werden bei den geführten Touren gestellt, eigene Pedale oder ein vertrauter Sattel lassen sich problemlos mitnehmen. Nach der langen Anreise tut ein ruhiger erster Tag gut.

Klare Preise, gewartete Räder: unsere Radreisen in Südamerika

Aktive Reisen prägen unser Programm seit Jahrzehnten, vom Nahziel bis zur Fernreise. Unsere Fahrradreisen sind auf allen Kontinenten zu Hause und in vielen Regionen ebenso als E-Bike-Reisen buchbar. Diese Erfahrung fließt in jede Etappenplanung ein, von der Streckenlänge über die Höhenprofile bis zur Auswahl der Häuser, in denen Sie schlafen. Preise bleiben nachvollziehbar, weil Gepäcktransport, Transfers, Pannenhilfe und Reiseleitung nicht als Zusatzposten auftauchen. Ein eigenes Rad müssen Sie nicht einchecken, denn für die Mountainbike-Etappen in Südamerika stellen wir gewartete Räder bereit.

Gefragt ist bei uns weniger das Abhaken bekannter Namen als die Zeit dazwischen: die Rast an einer Lagune, das Gespräch an einem Marktstand, die Abfahrt in ein Tal, das auf keiner Postkarte auftaucht. Fragen zu Kondition, Terminen oder Verlängerungsnächten beantwortet unser Team persönlich. Rufen Sie an oder schreiben Sie uns, gemeinsam finden wir Ihre passende Radreise in Südamerika.

FAQ Radreise durch Südamerika

Die Streckenlänge ist selten das Entscheidende, wichtiger sind Höhe und Untergrund. Etappen verlaufen häufig über Schotter und Feldwege in Lagen, in denen die Luft deutlich dünner ist, was jeden Anstieg spürbar verlängert. Gefragt sind deshalb Grundausdauer und Höhentauglichkeit, weniger ausgefeilte Fahrtechnik. Wir bemessen die Tagesetappen so, dass am Nachmittag noch Kraft für anderes bleibt, und ein Begleitfahrzeug nimmt Sie mit, wenn ein Anstieg einmal zu viel wird.

Sinnvoll ist ein früher Termin in einer tropenmedizinischen Praxis, da die Empfehlungen von Route, Saison und Vorgeschichte abhängen. Neben den Standardimpfungen können Hepatitis A, Typhus oder eine Gelbfieberimpfung für tiefer gelegene Waldregionen zur Sprache kommen. Steht Zeit in großer Höhe an, lässt sich dort auch die Vorbeugung der Höhenkrankheit klären. Planen Sie den Termin einige Wochen vor Abreise, denn manche Impfungen brauchen mehrere Dosen.

Prüfen Sie vor Vertragsabschluss zwei Punkte besonders: ob Aufenthalte in Bergregionen jenseits der 4.000 Meter eingeschlossen sind und ob der medizinisch notwendige Rücktransport übernommen wird. Manche Policen schließen Höhenlagen oder sportliche Aktivitäten aus, was gerade bei Radreisen relevant wird. Wer kurz in die Versicherungsbedingungen schaut oder beim Anbieter nachfragt, weiß schnell, woran er ist.

Grundlegende Sicherheit im Umgang mit dem Rad genügt. Schotterpisten und Feldwege verlangen etwas Aufmerksamkeit, aber keine Trailtechnik, und die Abfahrten verlaufen auf Wegen, nicht auf technischen Passagen. Wer im Alltag regelmäßig fährt und sich auch auf unbefestigtem Untergrund wohlfühlt, ist gut aufgestellt. Wichtiger als Fahrtechnik ist die Bereitschaft, das Tempo an die Höhe anzupassen.

Ja, Verlängerungsnächte vor oder nach der Tour lassen sich in der Regel dazubuchen. Gerade nach einer langen Anreise lohnt sich ein zusätzlicher Tag zum Ankommen, ebenso am Ende, wenn Sie noch etwas vom Ausgangsort sehen möchten. Sprechen Sie uns einfach an, wir stimmen Unterkunft und Transfers entsprechend ab.

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Rad

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Gruppenreisen. Das heißt hier reisen Sie in einer Gruppe und werden von einem Guide geführt. Die Gruppengröße variiert je nach Reise.

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Individual Reisen. Das heißt hier navigieren Sie sich selber auf der Radtour ohne Guide und ohne Gruppe. 

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind für ein E-Bike bzw. Pedelec geeignet. Das heißt, hier können Sie entweder Ihr eigenes E-Bike mitnehmen oder ein E-Bike mieten.

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind für Fahrräder ohne Elektro-Unterstützung  geeignet. Das heißt, hier können Sie entweder Ihr eigenes Fahrrad mitnehmen oder ein Fahrrad mieten

Schwierigkeitsgrad

sehr leicht
Auch für ungeübte Radler.

leicht
Für ungeübte Radler mit etwas Kondition.

mittel - mittelschwer
Für geübte Radler, mit etwas Kondition.

hoch - schwer
Für geübte Radler mit regelmäßiger Betätigung.

schwer - sehr schwer
Für Hobbysportler, mindestens 3 x wöchentliches Training.

Wandern

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Gruppenreisen. Das heißt hier reisen Sie in einer Gruppe und werden von einem Guide geführt. Die Gruppengröße variiert je nach Reise.

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Individual Reisen. Das heißt hier navigieren Sie sich selber auf der Radtour ohne Guide und ohne Gruppe. 

Schwierigkeitsgrad

sehr leicht
Auch für ungeübte Wanderer.

leicht
Für ungeübte Wanderer mit etwas Kondition.

mittel
Für geübte Wanderer, mit etwas Kondition.

hoch
Für geübte Wanderer mit regelmäßiger Betätigung.

schwer
Für Hobbysportler, mindestens 3 x wöchentliches Training.

Mountainbike - MTB

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen, sind Gruppenreisen. Das heißt hier reisen Sie in einer Gruppe und werden von einem Guide geführt. Die Gruppengröße variiert je nach Reise.

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Individual Reisen. Das heißt hier navigieren Sie sich selber auf der Radtour ohne Guide und ohne Gruppe. 

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind für Fahrräder ohne Elektro-Unterstützung  geeignet. Das heißt, hier können Sie entweder Ihr eigenes Fahrrad mitnehmen oder ein Fahrrad mieten

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Individual Reisen. Das heißt hier navigieren Sie sich selber auf der Radtour ohne Guide und ohne Gruppe. 

Schwierigkeitsgrad

Level 1 – Einsteiger

  • Tagesleistung und Kondition: < 80 km, < 1500 Hm:
  • Fahrzeit: Bis zu 4 Stunden solltest Du schon im Sattel sitzen können
  • Gelände: Diese Touren finden oft auch schon im alpinen Bereich statt.
  • MTB-Fahrtechnik: Leicht: Auch als Anfänger schaffst Du das. Du solltest Wiesenwege, Schotterstraßen und auch gut ausgebaute Wanderwege fahren können. Kleine Hindernisse wie Stufen, oder eine hervorstehende Wurzel kann vorkommen. Über Wasserrinnen zu fahren erfordert Deine Aufmerksamkeit.
  • Kurven: Die Kurven sind im Normalfall leicht zu nehmen.
  • Gefälle und Steigung: Gut zu meistern. Wenn es mal steil wird Beispielweise 70% dann haben wir minimale Schiebestrecken.

Level 3 – Könner

  • Tagesleistung und Kondition: < 100 km, < 2100 Hm: Gute körperliche Fitness setzen wir voraus. Bis zu 600 Höhenmeter (aufwärts) in einer Stunde sollten Sie schaffen. Ein regelmäßiges Training ist notwendig, dass Sie Freude an der Tour haben.

  • Fahrzeit: Zwischen 3 bis 5 Stunden im Sattel sitzen können sollten Dir keine Probleme bereiten.

  • Gelände:  Meist alpines Gelände – Da wo Mountainbiken Spaß macht. Im Mittelgebirge oder Gebirge.

  • MTB-Fahrtechnik: Mittel bis schwer: Du solltest Dein Fahrrad schon gut im Griff haben. Wir gehen davon aus, dass Du im Jahr mit Deinem MTB im Gelände mindestens 1000 und mehr Kilometer fährst. Über Steine, Geröll, Wurzeln, Stufen und Treppen zu fahren machen Dir Spaß. Auch die Trailabfahrten erfordern hohe Konzentration und Kraft.

  • Kurven: mit engen Kurven wie Spitzkehren ist oft zu rechnen.  

  • Gefälle und Steigung: Anstiege auch mal 2 Stunden am Stück zu fahren ist für Sie keine „Überleistung“. Das Fahrrad schieben oder tragen stellt ebenso kein Problem für Sie da, wenn es zu steil aufwärts oder abwärts geht.

Level 4 – „Profis“

  • Tagesleistung und Kondition: > 100 km, > 2500 Hm: Sehr gute körperliche Fitness setzen wie voraus. 600 Höhenmeter (aufwärts) und vielleicht noch darüber innerhalb einer Stunde stellt für Sie kein Problem dar. Zur Kondition sei zu sagen: Natürlich sind wir keine Mountainbike-Profi-Sportler. Aber unser Anspruch ist schon hoch. Ein regelmäßiges Training auch im Winter ist notwendig, damit Sie Freude an der Tour haben.

  • Fahrzeit: Zwischen 4 bis 7 Stunden im „Sattel“ bzw. mit dem Rad im Gelände zu sein sollte Ihnen keine Probleme bereiten.

    Gelände:  Alpines Gelände – Da wo Mountainbiken Spaß macht. Im Mittelgebirge oder Gebirge. Mit Geröll, schweren Steinblöcken, Stufen, Spitzkehren, umgefallene Bäume, Hindernisse jeglicher Art usw. kennen Sie sich aus.

  • MTB-Fahrtechnik: Schwer bis sehr schwer: Du solltest Dein Fahrrad bestens im Griff haben. Wir gehen davon aus, dass Du im Jahr mit Deinem MTB im Gelände mindestens 1500 und mehr Kilometer fährst. Über Steine, Geröll, Wurzeln, Stufen und Treppen zu fahren machen Dir Spaß. Auch die Trailabfahrten erfordern hohe Konzentration und Kraft. Extreme Steilrampen bei denen auch das Kettenblatt aufsitzt kommen vor. Tragestrecken sind ebenso logisch und dabei.

  • Kurven: Mit engen Kurven wie Spitzkehren ist oft zu rechnen. Ob rauf oder runter. Fahrtechnik ist gefordert!

  • Gefälle und Steigung: Anstiege auch mal länger wie 2 Stunden am Stück zu fahren ist für Sie keine „Überleistung“. Das Fahrrad schieben oder tragen stellt ebenso kein Problem für Sie da, wenn es zu steil aufwärts oder abwärts geht. Verblockte Trails, Felsbrocken, Erdrutsche sind Herausforderungen, die Ihnen Spaß machen.

Wir weisen darauf hin, dass eine 100% exakte Klassifizierung nicht möglich ist. Mit unseren Einteilungen können Sie sich eine Vorstellung machen, was Sie erwartet. Sollten Fragen offen sein, dann rufen Sie uns bitte an.

Rennrad

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Gruppenreisen. Das heißt hier reisen Sie in einer Gruppe und werden von einem Guide geführt. Die Gruppengröße variiert je nach Reise.

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Individual Reisen. Das heißt hier navigieren Sie sich selber auf der Radtour ohne Guide und ohne Gruppe. 

Unsere Leistungsprofile sollen es Ihnen ermöglichen, einzuschätzen, ob Sie in der Lage sind, diese Rennradreise körperlich zu schaff en. Mit Ihrer Buchung melden Sie sich zu einer geführten Gruppen-Radreise an. Wir betonen hier die Gruppendynamik. In der Regel begleitet ein Rennradguide unsere geführten Rennradtouren. Der Rennradguide orientiert sich am Leistungsvermögen der jeweiligen Gruppenmitglieder. Dieses kann je nach Gruppe mehr oder weniger hoch sein. Der Guide ist immer bestrebt, die in der Ausschreibung genannten Touren durchzuführen und hinsichtlich des gefahrenen Tempos den bestmöglichen Kompromiss zu finden.

Sind Sie ein äußerst starker Radfahrer. Dann kann Ihnen das gefahrene Tempo möglicherweise zu langsam sein. Wir wollen Sie nicht ausbremsen und empfehlen daher äußerst starken Radfahrern Folgendes:
Sie sollten im Besitz eines Navigationsgerätes sein und evtl. auch von Kartenmaterial (min. 1:200.000). Mit den von Launer-Reisen zur Verfügung gestellten GPX-Dateien können Sie Ihrem Fahrspaß frönen und alleine oder mit ähnlich starken Fahrern vorweg fahren. Unser Rennradguide weist Sie zu Etappenbeginn in die Strecke mit Bushaltepunkten, Verpflegungsmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten und Ziel (Hotel oder Busverladepunkt) ein. Rennradguide und Busfahrer sind – wenn nötig und Telefonnetz vorhanden – telefonisch erreichbar.

Sind Sie der sportliche Typ, der es schafft auch am Berg den Gruppenschnitt zu übertreffen. Sie fahren in der geführten Gruppe ganz oder zeitweise mit und akzeptieren aus sportlicher Sicht ein weniger anspruchsvolles Fahren im Bewusstsein, sich für eine Gruppenreise entschieden zu haben.
Kürzere Anstiege fahren sie vorne in der Gruppe mit dem Rennradguide hinauf und warten am Scheitelpunkt auf den Rest der Gruppe. Bei längeren Anstiegen/Pässen fahren Sie Ihr eigenes Tempo und warten am Scheitelpunkt/Pass auf den Rest der Gruppe und den Rennradguide,
der lange Anstiege hinten fährt, um weniger starke Teilnehmer zu unterstützen und die Gruppe für den Fall von Pannen/Unfällen vor sich zu haben.

Sie sind der „Ausdauertyp“ (siehe 3 Räder): Für diesen Fall fahren Sie engagiert in der Gruppe das Tempo mit, das unser Guide unter Berücksichtigung
der jeweiligen Teilnehmer vorgibt.

Schwierigkeitsgrad

sehr leicht
Auch für ungeübte Rennradsportler geeignet - Diese Leistungsgruppe haben wir nur im Programm, wenn wir parallel eine Trekking-Radgruppe anbieten, der Sie sich jederzeit anschließen können.

leicht
Für ungeübte Rennradfahrer mit etwas Kondition - Sie wollen nicht dauerhaft angestrengt Rennrad fahren sondern mehr die frische Luft, Land, Leute und Kultur genießen. Für diesen Fall fahren Sie, wenn in der Rennradausschreibung 2 Kilometerangaben stehen, in der Regel die kürzere Tour. Das bedeutet aber auch, dass Sie Etappen teilweise mit dem Bus überbrücken.

mittel - mittelschwer
Für geübte Rennradfahrer mit etwas Kondition - Bei dieser Tour sollten Sie vielleicht schon ca. 300 bis 600 Kilometer in den Beinen haben. Tagesleistungen bis 100 Kilometer werden vorausgesetzt. Höhenmeter bis 1500 möglich. „Sie sind eher ausdauernd. Sie können/wollen dauerhaft 23-25 km/h in der Ebene fahren und 500-650 hm/h steigen.

hoch - schwer
Für geübte und trainierte Rennradfahrer mit Kondition und regelmäßiger Betätigung. Bei dieser Tour sollten Sie mindestens 1000 bis 1500 Kilometer in den Beinen haben, damit die Tour Spaß macht! Wir gehen davon aus, dass Sie locker 5 Stunden oder auch mehr im Sattel sitzen können. Bergfahrten ob hinauf und natürlich hinunter bereiten Ihnen keine Schwierigkeiten. Tagesleistungen bis zu 150 Kilometer sind hier keine Frage...Passerfahrung zwingend, Sie sollten in der Lage sein längere Steigungen mit min. 8/10 km/h zu fahren, Rennrad erforderlich, Fahren in der Gruppe wird erwartet, auch Windschattenfahren sollte kein Problem sein. Höhenmeter bis 2000 ab und zu auch darüber möglich. „Sie sind eher sportlich. Sie können/wollen dauerhaft 26-27 km/h in der Ebene fahren und 650-800 hm/h steigen.“

schwer - sehr schwer
Für ambitionierte Hobbysportler, mindestens 3 x wöchentliches Training wird vorausgesetzt. Hier gehen wir davon aus, dass 2000 Trainingskilometer als „Maßstab“ absolviert haben. Ebenso sollten Ihnen 6 bis 8 Stunden im Sattel richtig Spaß machen. Dann sind Sie hier richtig. Bergfahrten sind für Sie kein Thema. Hauptsache bergauf! Tagesleistungen bis 150 - aber auch darüber hinaus sind „normal“. Passerfahrung zwingend, Sie sollten in der Lage sein längere Steigungen mit min. 9/10 km/h zu fahren, Rennrad erforderlich, Fahren in der Gruppe wird erwartet, auch Windschattenfahren sollte kein Problem sein. Höhenmeter bis 3000 ab und zu auch darüber möglich. „Sie sind eher leistungsorientiert. Sie können/wollen dauerhaft 28 km/h und mehr auf der Ebene fahren und 800 hm und mehr in der Stunde steigen. „

Wenn Sie nicht die von uns vorgeschlagenen Kilometer haben, dann ist das oft kein Beinbruch, denn viele unserer Teilnehmer gehen regelmäßig zum Joggen und im Winter zum Langlaufen bzw. Skaten. Oder fahren sportiv Inliner. Dies ist eine gute Ergänzung zum Radsport, die sich natürlich in der Fitness wieder spiegelt.

Die Kilometerangaben bei den Schwierigkeitsgraden sind natürlich bei unseren Trainingslagern insbesondere im Frühjahr nicht so sehr wichtig. Sie gehen ja ins Trainingslager um Kilometer zu machen und um fit zu werden. Aber dennoch sollten Sie eine Jahresleistung der angegebenen Kilometer regelmäßig erreichen.