Familienchronik Launer

Wurzeln, Lebenswege und die Geschichte einer Unternehmerfamilie. Eine Familiengeschichte auf Grundlage der überlieferten Kirchenbuchrecherche von Eugen Launer, des historischen Familienbuchs der Gemeinde Wört und persönlicher Erinnerungen.

Wo unsere Geschichte beginnt

Die Wurzeln der überlieferten Launer-Linie führen nach Forstweiler bei Tannhausen und später nach Obermeizen und Wört.

Eugen Launer trug in den 1970er-Jahren Angaben aus Kirchenbüchern für eine Familien- und Wappenchronik zusammen. Sie bildet bis heute den Ausgangspunkt unserer Spurensuche.

Diese Geschichte ist nicht nur eine Folge von Namen und Jahreszahlen. Sie erzählt von Handwerk und Landwirtschaft, von neun Kindern, die in bewegten Zeiten aufwuchsen, von zwei Bauunternehmen und schließlich von einem Fuhrbetrieb, aus dem später Launer-Reisen entstand.

Die ältere Launer-Linie

Die von Eugen Launer, dem Firmengründer von Launer-Reisen überlieferte Kirchenbuchlinie nennt Johannes Launer (um 1790), danach Johannes Launer (* 22. März 1821) und Johannes Launer (* 1. Mai 1849). Über Josef Launer (* 26. Juli 1887) führt diese Linie nach Wört. 

Am 16. Februar 1920 heirateten Josef Launer und Josefine Frank in Wört. Das Datum ist im historischen Familienbuch der Gemeinde Wört verzeichnet. Es liegt ein originaler Registerauszugs vor. 

Josef Launer wurde am 26. Juli 1887 geboren und starb am 9. April 1969. Er war Maurermeister in Wört. Josefine Frank wurde am 30. Juni 1891 geboren und starb am 5. Januar 1953. Sie war Mutter von neun Kinder. Eugen Launer – Firmengründer von Launer-Reisen war davon das jüngste Kind. 

Die Eltern von Josef Launer
Johannes Launer, Maurer in Wört
Kreszhentia Launer, geb. Baumann

Die Eltern von Josefine Launer (geb. Frank)
Anton Frank, in Fremdingen
Theresia Frank, geb. Sienz (vor 1920 verstorben).

Die Namen der vier Eltern stammen aus der Auswertung des Familienbuchs durch die Gemeinde Wört. Die Gemeinde weist ausdrücklich darauf hin, dass die Lesung der alten Handschrift unter Vorbehalt erfolgt.

Das historische Familienbuch der Familie Launer – Seite 178 der Gemeinde Wört – Seite mit Eltern und Eheschließung

Neun Kinder – neun Lebenswege

Zwischen 1920 und 1932 wurden Josef und Josefine neun Kinder geboren. Die Familie war eng mit Wört verbunden; mehrere Kinder gründeten später eigene Familien und fanden ihren Lebensmittelpunkt in anderen Orten der Region.

Name

Lebensdaten

Späterer Lebensweg

Josefine (genannte „Fena“

21.11.1920 – 08.04.1995

Feifel; Bilsenhof, Weiler in den Bergen

Theresia (genannt „Theres“)

13.10.1921 – 07.11.1981

Preuß; Gasthaus Mondschein, Weiler in den Bergen

Ida

28.09.1922 – 21.09.2002

Schmid, Weiler i.d.B.

Josef

17.11.1923 – 07.03.1991

Bauunternehmen Wört

Anna

30.05.1925 – 12.04.2009

Krieg, Bargau

Alfons

23.02.1927 – 06.02.2013

Bauunternehmen Villersbronn

Paula

28.05.1928 – 30.10.2007

Fuchs, Bettringen

Gertrud (genannt „Trudel“)

25.03.1930 – 01.12.2014

Reinhardt, Wört

Eugen

21.09.1932 – 26.04.2006

Fuhrunternehmen und später Launer-Reisen

Das Familienfoto von 1942

Sitzend von links: Gertrud, Mutter Josefine, Vater Josef und der jüngste Sohn Eugen. Stehend von links: Paula, Anna, Ida, Josef, Alfons, Josefine und Theresia (Theres).

Drei Söhne – drei Wege in die Selbstständigkeit

Josef Launer, einer der Söhne, führte nach Familienüberlieferung das väterliche Bauunternehmen in Wört weiter. Die Firma entwickelte sich über die nächsten Generationen; heute wird die Linie unter dem Namen LaunerBau mit Christoph Launer verbunden.

Sein Bruder Alfons heiratete nach Villersbronn und baute dort nach Familienüberlieferung etwa 1960 bis 1965 ein eigenes Baugeschäft auf. Später führte sein gleichnamiger Sohn Alfons die Unternehmung weiter. Alfons’ Ehefrau Hilde ist in der Familie als „Tante Hilde“ bekannt.

Der jüngste Bruder Eugen ging einen anderen Weg. Als gelernter Kfz-Mechaniker gründete er gemeinsam mit seiner Frau Elfriede 1964 einen Fuhrbetrieb in Wört. Daraus entwickelte sich das heutige Reise- und Omnibusunternehmen Launer-Reisen.

Fast alle Töchter der Launers zog es in die Schwäbisch Gmünder Gegend wie z.B. Weiler in den Bergen, Bargau und Bettringen. 

Josefine Launer heiratete Josef Feifel vom Bilsenhof bei Weiler in den Bergen. Der große Hof war in der Region besonders durch seine Kirschplantagen bekannt. Noch in den 1970er-Jahren gehörten Pferde, Kutschen und Schlitten zum Bild des Hoflebens. 

Eine besonders schöne Familiengeschichte erzählt von der jungen Josefine, die nach dem Krieg ihren Josef mit dem Fahrrad besuchte: von Wört nach Weiler in den Bergen und am selben Tag zurück. Etwa 80 Kilometer sollen es gewesen sein – mit einem einfachen Fahrrad ohne Gangschaltung. Das begeistert uns heute um so mehr, zumal die Kunden von Launer-Reisen heute mit E-Bike im Regelfall unterwegs sind. Und wenn wir noch die Höhenmeter von Wört nach Weiler mit ca. 1400 hinzunehmen, dann können wir sagen, dass die älteste Tochter Josefine sehr sportlich war.

Auch ihre Schwester Theresia, in der Familie Theres genannt, zog es nach Weiler in den Bergen. Sie heiratete Kurt Preuß, den Wirt des Gasthauses Mondschein. Die Schwestern Ida und Anna zog es ebenso in die Schwäbisch Gmünder Gegend nach Bargau und Bettringen.  

Das Familienwappen der Familie Launer aus Wört

In verschiedenen Recherchen gibt es viele verschiedene Ergebnisse und Zeugnisse.

Jeder Name hat seinen Ursprung und im Normalfall auch seine Bedeutung.

Bestes Beispiel ist der Name Müller. Hier müssen wir nicht viel hinterfragen. Beim Namen Launer wird es daher etwas schwieriger. Aber auch hier kann man in verschiedenen Verzeichnissen und Namensarchiven lesen:
Laut dem Deutschen Namenlexikon kommt unser Name von: Laun = Launer, Launhard
(aus dem „Oberdeutschen“ ): wie Lohn, Lohner, Lohnhard usw.

Ob die „Launer“ nun von den Hugenotten in Frankreich abstammen (um 1560) oder wie in einer Wappensammlung wir erfahren durften, es sich um ein sehr altes Bürger- und Handwerkergeschlecht, auch im christlichen Bauerntum stark verankert, ursprünglich aus der Alemannischen Region um Reutlingen stammend und mit einem Joseph Georg Launer zu Reutlingen im Jahre 1317 erstmals urkundlich genannt wurde, ist nicht beweisbar. 

Wie die Symbolik es doch aus der Wappenkunde weiß. Dem stimmen wir voll und ganz zu! Schon immer war im Hause Launer in Wört eine Katze. Jetzt gerade ist es Oskar, unser Kater, der im Büro und bei uns zu Hause sein „Unwesen“ treibt.

Zur weiteren Symbolik: Die Farbe Gold soll auf den Glanz eines alten Geschlechtes hinweisen. Blau für Wahrheitsliebe, Treue und Beständigkeit. Schwarz für Bodenständigkeit. Der Sparren im Wappen ist ein Zeichen für Festigkeit und Charakterstärke. Die Kugeln sind ein Zeichen für Arbeit und Mühe aber auch für Kraft und Unerschütterlichkeit.  

Die „Busreisefamilie“ Launer heute
Die Söhne von Eugen und Elfriede Launer sind heute noch im Unternehmen tätig. 
Das sind Paul Launer und Peter Launer. Paul ist für die Verwaltung zuständig und Peter für den Betriebshof mit gesamten Fuhrpark als KFZ-Mechaniker. 
Paul hat Barbara aus Fachsenfeld 1990 geheiratet. Auch Barbara ist heute als Prokuristin und Chefin für das gesamte Personal in der Firma tätig. 

Auch die Söhne Philipp und Dominik sind im Familienunternehmen Launer-Reisen beschäftigt. Philipp ist bereits Geschäftsführer und Dominik unterstützt Peter Launer als gelernter Mechatroniker in der Werkstatt. 

Alle hier erwähnte Personen sind im Besitz des Ommnibusführerscheins. Auch das ist eine familiäre Stärke der Launers. 

Eine Geschichte, die weitergeht

Die Geschichte der Familie Launer reicht weit über das Unternehmen hinaus. Sie erzählt von Menschen, die in Wört, Forstweiler, Villersbronn und Weiler in den Bergen lebten, arbeiteten und Familien gründeten. Mit den Kirchenbuchnotizen von Eugen, den Bildern aus Familienbesitz und dem Familienbuch Wört lässt sich diese Geschichte heute wesentlich genauer erzählen.

Diese Chronik bleibt offen für weitere Dokumente und Erinnerungen. Besonders die älteren Generationen vor Josef Launer sowie die Familie Frank aus Fremdingen sollen noch näher erforscht werden. 
Wir freuen uns daher sehr, wenn Sie für unsere Geschichte etwas erzählen können. Schreiben Sie uns, nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Und wenn es der Familiengeschichte Launer dient, werden wir es hier ergänzen.


Quellen und Einordnung

  • Historisches Familienbuch Wört, Registerauszug (2 Seiten), übermittelt durch die Gemeinde Wört 
    • Familien- und Wappenchronik, in den 1970er-Jahren nach Kirchenbuchrecherchen von Eugen Launer zusammengestellt.
    • Familienfoto von 1942 von Claudia (Tochter von Josefine und Josef Feifel) und Wolfgang Pompe aus Weiler in den Bergen. 
    • Ergänzende mündliche und schriftliche Erinnerungen der Familie.
    Die Angaben zu den älteren Generationen, einzelnen Firmengründungen und persönlichen Begebenheiten beruhen teils auf Familienüberlieferung; sie sind entsprechend formuliert.
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Rad

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Schwierigkeitsgrad

sehr leicht
Auch für ungeübte Radler.

leicht
Für ungeübte Radler mit etwas Kondition.

mittel - mittelschwer
Für geübte Radler, mit etwas Kondition.

hoch - schwer
Für geübte Radler mit regelmäßiger Betätigung.

schwer - sehr schwer
Für Hobbysportler, mindestens 3 x wöchentliches Training.

Wandern

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Schwierigkeitsgrad

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mittel
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hoch
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Mountainbike - MTB

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Schwierigkeitsgrad

Level 1 – Einsteiger

  • Tagesleistung und Kondition: < 80 km, < 1500 Hm:
  • Fahrzeit: Bis zu 4 Stunden solltest Du schon im Sattel sitzen können
  • Gelände: Diese Touren finden oft auch schon im alpinen Bereich statt.
  • MTB-Fahrtechnik: Leicht: Auch als Anfänger schaffst Du das. Du solltest Wiesenwege, Schotterstraßen und auch gut ausgebaute Wanderwege fahren können. Kleine Hindernisse wie Stufen, oder eine hervorstehende Wurzel kann vorkommen. Über Wasserrinnen zu fahren erfordert Deine Aufmerksamkeit.
  • Kurven: Die Kurven sind im Normalfall leicht zu nehmen.
  • Gefälle und Steigung: Gut zu meistern. Wenn es mal steil wird Beispielweise 70% dann haben wir minimale Schiebestrecken.

Level 3 – Könner

  • Tagesleistung und Kondition: < 100 km, < 2100 Hm: Gute körperliche Fitness setzen wir voraus. Bis zu 600 Höhenmeter (aufwärts) in einer Stunde sollten Sie schaffen. Ein regelmäßiges Training ist notwendig, dass Sie Freude an der Tour haben.

  • Fahrzeit: Zwischen 3 bis 5 Stunden im Sattel sitzen können sollten Dir keine Probleme bereiten.

  • Gelände:  Meist alpines Gelände – Da wo Mountainbiken Spaß macht. Im Mittelgebirge oder Gebirge.

  • MTB-Fahrtechnik: Mittel bis schwer: Du solltest Dein Fahrrad schon gut im Griff haben. Wir gehen davon aus, dass Du im Jahr mit Deinem MTB im Gelände mindestens 1000 und mehr Kilometer fährst. Über Steine, Geröll, Wurzeln, Stufen und Treppen zu fahren machen Dir Spaß. Auch die Trailabfahrten erfordern hohe Konzentration und Kraft.

  • Kurven: mit engen Kurven wie Spitzkehren ist oft zu rechnen.  

  • Gefälle und Steigung: Anstiege auch mal 2 Stunden am Stück zu fahren ist für Sie keine „Überleistung“. Das Fahrrad schieben oder tragen stellt ebenso kein Problem für Sie da, wenn es zu steil aufwärts oder abwärts geht.

Level 4 – „Profis“

  • Tagesleistung und Kondition: > 100 km, > 2500 Hm: Sehr gute körperliche Fitness setzen wie voraus. 600 Höhenmeter (aufwärts) und vielleicht noch darüber innerhalb einer Stunde stellt für Sie kein Problem dar. Zur Kondition sei zu sagen: Natürlich sind wir keine Mountainbike-Profi-Sportler. Aber unser Anspruch ist schon hoch. Ein regelmäßiges Training auch im Winter ist notwendig, damit Sie Freude an der Tour haben.

  • Fahrzeit: Zwischen 4 bis 7 Stunden im „Sattel“ bzw. mit dem Rad im Gelände zu sein sollte Ihnen keine Probleme bereiten.

    Gelände:  Alpines Gelände – Da wo Mountainbiken Spaß macht. Im Mittelgebirge oder Gebirge. Mit Geröll, schweren Steinblöcken, Stufen, Spitzkehren, umgefallene Bäume, Hindernisse jeglicher Art usw. kennen Sie sich aus.

  • MTB-Fahrtechnik: Schwer bis sehr schwer: Du solltest Dein Fahrrad bestens im Griff haben. Wir gehen davon aus, dass Du im Jahr mit Deinem MTB im Gelände mindestens 1500 und mehr Kilometer fährst. Über Steine, Geröll, Wurzeln, Stufen und Treppen zu fahren machen Dir Spaß. Auch die Trailabfahrten erfordern hohe Konzentration und Kraft. Extreme Steilrampen bei denen auch das Kettenblatt aufsitzt kommen vor. Tragestrecken sind ebenso logisch und dabei.

  • Kurven: Mit engen Kurven wie Spitzkehren ist oft zu rechnen. Ob rauf oder runter. Fahrtechnik ist gefordert!

  • Gefälle und Steigung: Anstiege auch mal länger wie 2 Stunden am Stück zu fahren ist für Sie keine „Überleistung“. Das Fahrrad schieben oder tragen stellt ebenso kein Problem für Sie da, wenn es zu steil aufwärts oder abwärts geht. Verblockte Trails, Felsbrocken, Erdrutsche sind Herausforderungen, die Ihnen Spaß machen.

Wir weisen darauf hin, dass eine 100% exakte Klassifizierung nicht möglich ist. Mit unseren Einteilungen können Sie sich eine Vorstellung machen, was Sie erwartet. Sollten Fragen offen sein, dann rufen Sie uns bitte an.

Rennrad

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Gruppenreisen. Das heißt hier reisen Sie in einer Gruppe und werden von einem Guide geführt. Die Gruppengröße variiert je nach Reise.

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Individual Reisen. Das heißt hier navigieren Sie sich selber auf der Radtour ohne Guide und ohne Gruppe. 

Unsere Leistungsprofile sollen es Ihnen ermöglichen, einzuschätzen, ob Sie in der Lage sind, diese Rennradreise körperlich zu schaff en. Mit Ihrer Buchung melden Sie sich zu einer geführten Gruppen-Radreise an. Wir betonen hier die Gruppendynamik. In der Regel begleitet ein Rennradguide unsere geführten Rennradtouren. Der Rennradguide orientiert sich am Leistungsvermögen der jeweiligen Gruppenmitglieder. Dieses kann je nach Gruppe mehr oder weniger hoch sein. Der Guide ist immer bestrebt, die in der Ausschreibung genannten Touren durchzuführen und hinsichtlich des gefahrenen Tempos den bestmöglichen Kompromiss zu finden.

Sind Sie ein äußerst starker Radfahrer. Dann kann Ihnen das gefahrene Tempo möglicherweise zu langsam sein. Wir wollen Sie nicht ausbremsen und empfehlen daher äußerst starken Radfahrern Folgendes:
Sie sollten im Besitz eines Navigationsgerätes sein und evtl. auch von Kartenmaterial (min. 1:200.000). Mit den von Launer-Reisen zur Verfügung gestellten GPX-Dateien können Sie Ihrem Fahrspaß frönen und alleine oder mit ähnlich starken Fahrern vorweg fahren. Unser Rennradguide weist Sie zu Etappenbeginn in die Strecke mit Bushaltepunkten, Verpflegungsmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten und Ziel (Hotel oder Busverladepunkt) ein. Rennradguide und Busfahrer sind – wenn nötig und Telefonnetz vorhanden – telefonisch erreichbar.

Sind Sie der sportliche Typ, der es schafft auch am Berg den Gruppenschnitt zu übertreffen. Sie fahren in der geführten Gruppe ganz oder zeitweise mit und akzeptieren aus sportlicher Sicht ein weniger anspruchsvolles Fahren im Bewusstsein, sich für eine Gruppenreise entschieden zu haben.
Kürzere Anstiege fahren sie vorne in der Gruppe mit dem Rennradguide hinauf und warten am Scheitelpunkt auf den Rest der Gruppe. Bei längeren Anstiegen/Pässen fahren Sie Ihr eigenes Tempo und warten am Scheitelpunkt/Pass auf den Rest der Gruppe und den Rennradguide,
der lange Anstiege hinten fährt, um weniger starke Teilnehmer zu unterstützen und die Gruppe für den Fall von Pannen/Unfällen vor sich zu haben.

Sie sind der „Ausdauertyp“ (siehe 3 Räder): Für diesen Fall fahren Sie engagiert in der Gruppe das Tempo mit, das unser Guide unter Berücksichtigung
der jeweiligen Teilnehmer vorgibt.

Schwierigkeitsgrad

sehr leicht
Auch für ungeübte Rennradsportler geeignet - Diese Leistungsgruppe haben wir nur im Programm, wenn wir parallel eine Trekking-Radgruppe anbieten, der Sie sich jederzeit anschließen können.

leicht
Für ungeübte Rennradfahrer mit etwas Kondition - Sie wollen nicht dauerhaft angestrengt Rennrad fahren sondern mehr die frische Luft, Land, Leute und Kultur genießen. Für diesen Fall fahren Sie, wenn in der Rennradausschreibung 2 Kilometerangaben stehen, in der Regel die kürzere Tour. Das bedeutet aber auch, dass Sie Etappen teilweise mit dem Bus überbrücken.

mittel - mittelschwer
Für geübte Rennradfahrer mit etwas Kondition - Bei dieser Tour sollten Sie vielleicht schon ca. 300 bis 600 Kilometer in den Beinen haben. Tagesleistungen bis 100 Kilometer werden vorausgesetzt. Höhenmeter bis 1500 möglich. „Sie sind eher ausdauernd. Sie können/wollen dauerhaft 23-25 km/h in der Ebene fahren und 500-650 hm/h steigen.

hoch - schwer
Für geübte und trainierte Rennradfahrer mit Kondition und regelmäßiger Betätigung. Bei dieser Tour sollten Sie mindestens 1000 bis 1500 Kilometer in den Beinen haben, damit die Tour Spaß macht! Wir gehen davon aus, dass Sie locker 5 Stunden oder auch mehr im Sattel sitzen können. Bergfahrten ob hinauf und natürlich hinunter bereiten Ihnen keine Schwierigkeiten. Tagesleistungen bis zu 150 Kilometer sind hier keine Frage...Passerfahrung zwingend, Sie sollten in der Lage sein längere Steigungen mit min. 8/10 km/h zu fahren, Rennrad erforderlich, Fahren in der Gruppe wird erwartet, auch Windschattenfahren sollte kein Problem sein. Höhenmeter bis 2000 ab und zu auch darüber möglich. „Sie sind eher sportlich. Sie können/wollen dauerhaft 26-27 km/h in der Ebene fahren und 650-800 hm/h steigen.“

schwer - sehr schwer
Für ambitionierte Hobbysportler, mindestens 3 x wöchentliches Training wird vorausgesetzt. Hier gehen wir davon aus, dass 2000 Trainingskilometer als „Maßstab“ absolviert haben. Ebenso sollten Ihnen 6 bis 8 Stunden im Sattel richtig Spaß machen. Dann sind Sie hier richtig. Bergfahrten sind für Sie kein Thema. Hauptsache bergauf! Tagesleistungen bis 150 - aber auch darüber hinaus sind „normal“. Passerfahrung zwingend, Sie sollten in der Lage sein längere Steigungen mit min. 9/10 km/h zu fahren, Rennrad erforderlich, Fahren in der Gruppe wird erwartet, auch Windschattenfahren sollte kein Problem sein. Höhenmeter bis 3000 ab und zu auch darüber möglich. „Sie sind eher leistungsorientiert. Sie können/wollen dauerhaft 28 km/h und mehr auf der Ebene fahren und 800 hm und mehr in der Stunde steigen. „

Wenn Sie nicht die von uns vorgeschlagenen Kilometer haben, dann ist das oft kein Beinbruch, denn viele unserer Teilnehmer gehen regelmäßig zum Joggen und im Winter zum Langlaufen bzw. Skaten. Oder fahren sportiv Inliner. Dies ist eine gute Ergänzung zum Radsport, die sich natürlich in der Fitness wieder spiegelt.

Die Kilometerangaben bei den Schwierigkeitsgraden sind natürlich bei unseren Trainingslagern insbesondere im Frühjahr nicht so sehr wichtig. Sie gehen ja ins Trainingslager um Kilometer zu machen und um fit zu werden. Aber dennoch sollten Sie eine Jahresleistung der angegebenen Kilometer regelmäßig erreichen.