Erinnerungsseite

Pater Franz Bader SVD

1930–2001 · Ein Leben für Afrika
„Nicht nur Worte, sondern in erster Linie Taten.“

Vom Scherrenberg hinaus in die Welt

Ein stiller Mensch. Ein Praktiker. Ein Missionar.

Franz Bader wurde am 3. März 1930 in Fachsenfeld geboren. Seine Eltern waren Theodor Bader und Ida Bader, geborene Staab. Er wuchs in einer kinderreichen und religiös geprägten Familie auf. Seine Heimat war der Scherrenberg in Fachsenfeld.

Franz war ein Praktiker. Er erlernte zunächst das Schreinerhandwerk. 1946 ging er mit dem Wunsch, Priester und Missionar zu werden, als Internatsschüler in das Missionshaus St. Wendel. 1953 machte er Abitur; es folgten Ordensnoviziat sowie das Studium der Philosophie und Theologie in St. Augustin.

Am 8. Dezember 1959 wurde Franz Bader zum Priester geweiht. Am 3. Januar 1960 feierte er seine Heimatprimiz in Fachsenfeld. 1961 ging er als Steyler Missionar in den damaligen Kongo.

Diese Seite bewahrt seine Geschichte mit Originalfotos, Briefen, Zeitungsausschnitten und persönlichen Erinnerungen der Familie. Sie knüpft an eine frühere Internetseite an, die Paul Launer bereits vor vielen Jahren über Franz erstellt hatte. Das erhaltene Material wird hier neu geordnet und soll künftig um weitere Briefe, Fotografien und Erinnerungen ergänzt werden.

„Franz, Du bist immer bei uns. Wir werden Dich nie vergessen.“
Pater Franz Bader
1930Geboren in Fachsenfeld
1959Priesterweihe in St. Augustin
1961Erste Ausreise in den Kongo
1974Rückkehr nach Deutschland
1982Erneut nach Zaire
1994Endgültige Rückkehr
2001† in St. Wendel
Priesterweihe 1959
1959 / 1960

Priesterweihe und Heimatprimiz

Am 8. Dezember 1959 empfing Franz Bader in St. Augustin die Priesterweihe. Wenige Wochen später feierte er am 3. Januar 1960 seine Heimatprimiz in der Herz-Jesu-Kirche in Fachsenfeld.

Historische Originalaufnahmen aus der Familie begleiten diesen Abschnitt und machen die damalige Atmosphäre wieder sichtbar.

3. Januar 1960 · Fachsenfeld

Die Heimatprimiz in Bildern

Von diesem besonderen Tag sind in Pauls ursprünglicher Franz-Bader-Webseite außergewöhnlich viele Fotografien erhalten geblieben. Sie dokumentieren nicht nur die Messe, sondern den ganzen Weg: die Abholung in Aalen, die Autokolonne nach Fachsenfeld, den Empfang im Ort, den Festzug zur Herz-Jesu-Kirche, die Feier und schließlich Franz im Scherrenberg bei seinem Elternhaus. Gerade diese Bilder sollen auf der neuen Seite wieder ihren Platz bekommen.

03.01.1960

Ein ganzer Ort empfängt seinen jungen Priester

Die Bildfolge bleibt bewusst als zusammengehöriges historisches Dokument erhalten. Ein Klick auf ein Foto öffnet es größer.

Ein Leben für Afrika

Ein Pater baut Brücken

Franz verstand Mission nicht nur als Verkündigung. Wo etwas kaputt war, reparierte er es. Wo ein Weg fehlte, half er einen Weg anzulegen. Wo ein Fluss den Menschen den Weg versperrte, baute er mit ihnen eine Brücke. Wo eine Missionsstation verfiel, packte er selbst mit an.

Seine erste Missionszeit im Kongo dauerte von 1961 bis 1974. Nach einigen Jahren in Deutschland kehrte er 1982 nach Afrika zurück. Sein späteres Missionsgebiet lag tief im Landesinneren des damaligen Zaire, unter anderem in Dekese und Dumba in der Diözese Kole.

Seine Ausbildung als Schreiner und sein technisches Geschick wurden im Busch zu einem wesentlichen Teil seiner Arbeit. Zeitungsberichte beschrieben ihn später treffend mit der Überschrift „Ein Pater baut Brücken“. Mit seinen Helfern errichtete er zahlreiche Brücken; im Jeep führte er Werkzeuge wie Axt, Säge, Spaten und Buschmesser mit.

1974 musste Franz aus gesundheitlichen Gründen nach Deutschland zurückkehren. Er wirkte zunächst in der Seelsorge und anschließend als Pfarrer in Seekirch am Federsee. Doch Afrika ließ ihn nicht los: 1982 ging er erneut nach Zaire und blieb dort bis 1994.

Zeitungsfoto zu Pater Franz Bader
Originalquelle

Dekese, Gründonnerstag 1983

„Gewiß wartet Ihr schon lange auf meine erste Nachricht aus dem tiefen Urwald. Aber er ist so tief, daß nur ab und zu Briefe herein oder hinausgehen.“

Der Brief vom 31. März 1983 gehört zu den wertvollsten erhaltenen Zeugnissen. Franz schildert darin den Alltag in Dekese ohne nachträgliche Verklärung: schwierige Verkehrswege, Krankheit, einen alten Jeep, fehlendes Baumaterial, Reparaturen an Missionsgebäuden – aber auch Gottesdienste mit 200 bis 300 Gläubigen, Gesang und seine täglichen Begegnungen.

Er berichtet unter anderem, wie für eine Missionsstation Wasser aus einem rund 140 Meter tiefer gelegenen Urwaldtal geholt werden musste. Mit etwa 30 Arbeitern schlug er einen kilometerlangen Weg durch den Urwald, damit der Jeep schließlich bis ans Wasser gelangen konnte.

Weitere Briefe können hier später jederzeit ergänzt werden. Auf der WordPress-Seite sollen sie jeweils mit Datum, Ort, kurzer Einordnung und – soweit vorhanden – dem Originalscan erscheinen.

Brief von Pater Franz Bader
Franz, wie wir ihn kannten

Der Priester im Blaumann

Am 18. August 1990 traute Franz Barbara und Paul in der Herz-Jesu-Kirche in Fachsenfeld. Wenige Monate später, Ende Oktober/Anfang November, fuhr er als ganz normaler Gast mit einer Launer-Reisegruppe nach Rom. Barbara und Paul hatten ihn aus Dankbarkeit für die Trauung eingeladen.

Die Reise führte durch die Schweiz, vorbei an Chur über den San Bernardino, weiter über Chiasso und Mailand Richtung Rom. Am San Bernardino kam der Wintereinbruch. Franz fragte: „Paul, wie ich dich einschätze, hast Du Schneeketten dabei.“ Natürlich waren welche dabei – für die Hinterachse und zusätzlich eine Spurkette für die Lenkachse. Franz zog mit Paul den Blaumann an und beide legten die Ketten am Reisebus auf.

„Ist dieser Mann ein Mechaniker?“
„Nein. Er ist Priester – und er hat Barbara und mich getraut.“

Danach konnte Franz sich auf der Reise nicht mehr „abducken“. Die Gäste wollten wissen, wer dieser Mann war. Er erzählte von Rom, vom Glauben, von der Kirche und von seinem Leben und Arbeiten in Afrika. Im Bus und beim gemeinsamen Abendessen hörten ihm die Menschen gebannt zu. Aus einer normalen Studienreise wurde eine Reise, an die sich Barbara und Paul noch Jahrzehnte später erinnern.

Auf der ersten Internetseite über Franz stand zu dieser Begebenheit der Satz: „Nicht nur Worte, sondern in erster Linie Taten haben Dich zu diesem wunderbaren Menschen gemacht.“

Mitgebracht aus Afrika

Eine Sammlung, die weiter erforscht wird

Während seiner vielen Jahre im Kongo und späteren Zaire brachte Franz bei Heimataufenthalten Gemälde, Schnitzereien und andere Erinnerungsstücke nach Deutschland. Einige davon befinden sich bis heute in der Familie. Sie sollen nach und nach fotografiert, beschrieben und – soweit heute noch möglich – regional und zeitlich eingeordnet werden.

Dieser Bereich ist bewusst als wachsendes digitales Archiv angelegt. Neue Gegenstände und Erkenntnisse können später jederzeit ergänzt werden.

Kongolesisches Ölgemälde

Kongolesische Dorfszene

Öl auf Leinwand · ca. 70 × 50 cm · Signatur möglicherweise „A. Nt(z)inga“. Von Franz als gerollte Leinwand mitgebracht und später in Aalen gerahmt.

Afrikanische Schnitzereien

Schnitzereien und Erinnerungsstücke

Weitere Objekte aus dem Familienbesitz werden fotografiert, beschrieben und – soweit möglich – regional und zeitlich eingeordnet.

Historisches Archiv

Fotos, Presse und Dokumente

Heimatprimiz
Heimatprimiz in Fachsenfeld · 1960
Zeitungsbericht
Zeitungsberichte über die Missionsarbeit
Pater Franz
Porträts und persönliche Fotografien
Diese Seite darf weiterwachsen

Franz, Du bist immer bei uns.

Vielleicht liegen irgendwo noch Fotografien in einer Schublade. Vielleicht gibt es Briefe von Franz, alte Zeitungsausschnitte, Dokumente oder persönliche Erinnerungen, die nicht verloren gehen sollten. Wer Pater Franz Bader gekannt hat und etwas zu dieser Seite beitragen möchte, darf sich gerne bei uns melden.

So soll dieses digitale Archiv Schritt für Schritt weiterwachsen – als Erinnerung an einen Menschen, der viele Jahre seines Lebens den Menschen in Afrika gewidmet hat.

Pater Franz Bader SVD · 1930–2001
Eine Erinnerungsseite der Familie · technisch veröffentlicht auf launer-reisen.de
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Rad

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Schwierigkeitsgrad

sehr leicht
Auch für ungeübte Radler.

leicht
Für ungeübte Radler mit etwas Kondition.

mittel - mittelschwer
Für geübte Radler, mit etwas Kondition.

hoch - schwer
Für geübte Radler mit regelmäßiger Betätigung.

schwer - sehr schwer
Für Hobbysportler, mindestens 3 x wöchentliches Training.

Wandern

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Schwierigkeitsgrad

sehr leicht
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leicht
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mittel
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hoch
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schwer
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Mountainbike - MTB

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Schwierigkeitsgrad

Level 1 – Einsteiger

  • Tagesleistung und Kondition: < 80 km, < 1500 Hm:
  • Fahrzeit: Bis zu 4 Stunden solltest Du schon im Sattel sitzen können
  • Gelände: Diese Touren finden oft auch schon im alpinen Bereich statt.
  • MTB-Fahrtechnik: Leicht: Auch als Anfänger schaffst Du das. Du solltest Wiesenwege, Schotterstraßen und auch gut ausgebaute Wanderwege fahren können. Kleine Hindernisse wie Stufen, oder eine hervorstehende Wurzel kann vorkommen. Über Wasserrinnen zu fahren erfordert Deine Aufmerksamkeit.
  • Kurven: Die Kurven sind im Normalfall leicht zu nehmen.
  • Gefälle und Steigung: Gut zu meistern. Wenn es mal steil wird Beispielweise 70% dann haben wir minimale Schiebestrecken.

Level 3 – Könner

  • Tagesleistung und Kondition: < 100 km, < 2100 Hm: Gute körperliche Fitness setzen wir voraus. Bis zu 600 Höhenmeter (aufwärts) in einer Stunde sollten Sie schaffen. Ein regelmäßiges Training ist notwendig, dass Sie Freude an der Tour haben.

  • Fahrzeit: Zwischen 3 bis 5 Stunden im Sattel sitzen können sollten Dir keine Probleme bereiten.

  • Gelände:  Meist alpines Gelände – Da wo Mountainbiken Spaß macht. Im Mittelgebirge oder Gebirge.

  • MTB-Fahrtechnik: Mittel bis schwer: Du solltest Dein Fahrrad schon gut im Griff haben. Wir gehen davon aus, dass Du im Jahr mit Deinem MTB im Gelände mindestens 1000 und mehr Kilometer fährst. Über Steine, Geröll, Wurzeln, Stufen und Treppen zu fahren machen Dir Spaß. Auch die Trailabfahrten erfordern hohe Konzentration und Kraft.

  • Kurven: mit engen Kurven wie Spitzkehren ist oft zu rechnen.  

  • Gefälle und Steigung: Anstiege auch mal 2 Stunden am Stück zu fahren ist für Sie keine „Überleistung“. Das Fahrrad schieben oder tragen stellt ebenso kein Problem für Sie da, wenn es zu steil aufwärts oder abwärts geht.

Level 4 – „Profis“

  • Tagesleistung und Kondition: > 100 km, > 2500 Hm: Sehr gute körperliche Fitness setzen wie voraus. 600 Höhenmeter (aufwärts) und vielleicht noch darüber innerhalb einer Stunde stellt für Sie kein Problem dar. Zur Kondition sei zu sagen: Natürlich sind wir keine Mountainbike-Profi-Sportler. Aber unser Anspruch ist schon hoch. Ein regelmäßiges Training auch im Winter ist notwendig, damit Sie Freude an der Tour haben.

  • Fahrzeit: Zwischen 4 bis 7 Stunden im „Sattel“ bzw. mit dem Rad im Gelände zu sein sollte Ihnen keine Probleme bereiten.

    Gelände:  Alpines Gelände – Da wo Mountainbiken Spaß macht. Im Mittelgebirge oder Gebirge. Mit Geröll, schweren Steinblöcken, Stufen, Spitzkehren, umgefallene Bäume, Hindernisse jeglicher Art usw. kennen Sie sich aus.

  • MTB-Fahrtechnik: Schwer bis sehr schwer: Du solltest Dein Fahrrad bestens im Griff haben. Wir gehen davon aus, dass Du im Jahr mit Deinem MTB im Gelände mindestens 1500 und mehr Kilometer fährst. Über Steine, Geröll, Wurzeln, Stufen und Treppen zu fahren machen Dir Spaß. Auch die Trailabfahrten erfordern hohe Konzentration und Kraft. Extreme Steilrampen bei denen auch das Kettenblatt aufsitzt kommen vor. Tragestrecken sind ebenso logisch und dabei.

  • Kurven: Mit engen Kurven wie Spitzkehren ist oft zu rechnen. Ob rauf oder runter. Fahrtechnik ist gefordert!

  • Gefälle und Steigung: Anstiege auch mal länger wie 2 Stunden am Stück zu fahren ist für Sie keine „Überleistung“. Das Fahrrad schieben oder tragen stellt ebenso kein Problem für Sie da, wenn es zu steil aufwärts oder abwärts geht. Verblockte Trails, Felsbrocken, Erdrutsche sind Herausforderungen, die Ihnen Spaß machen.

Wir weisen darauf hin, dass eine 100% exakte Klassifizierung nicht möglich ist. Mit unseren Einteilungen können Sie sich eine Vorstellung machen, was Sie erwartet. Sollten Fragen offen sein, dann rufen Sie uns bitte an.

Rennrad

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Gruppenreisen. Das heißt hier reisen Sie in einer Gruppe und werden von einem Guide geführt. Die Gruppengröße variiert je nach Reise.

Alle Reisen, die mit diesem Symbol versehen sind, sind Individual Reisen. Das heißt hier navigieren Sie sich selber auf der Radtour ohne Guide und ohne Gruppe. 

Unsere Leistungsprofile sollen es Ihnen ermöglichen, einzuschätzen, ob Sie in der Lage sind, diese Rennradreise körperlich zu schaff en. Mit Ihrer Buchung melden Sie sich zu einer geführten Gruppen-Radreise an. Wir betonen hier die Gruppendynamik. In der Regel begleitet ein Rennradguide unsere geführten Rennradtouren. Der Rennradguide orientiert sich am Leistungsvermögen der jeweiligen Gruppenmitglieder. Dieses kann je nach Gruppe mehr oder weniger hoch sein. Der Guide ist immer bestrebt, die in der Ausschreibung genannten Touren durchzuführen und hinsichtlich des gefahrenen Tempos den bestmöglichen Kompromiss zu finden.

Sind Sie ein äußerst starker Radfahrer. Dann kann Ihnen das gefahrene Tempo möglicherweise zu langsam sein. Wir wollen Sie nicht ausbremsen und empfehlen daher äußerst starken Radfahrern Folgendes:
Sie sollten im Besitz eines Navigationsgerätes sein und evtl. auch von Kartenmaterial (min. 1:200.000). Mit den von Launer-Reisen zur Verfügung gestellten GPX-Dateien können Sie Ihrem Fahrspaß frönen und alleine oder mit ähnlich starken Fahrern vorweg fahren. Unser Rennradguide weist Sie zu Etappenbeginn in die Strecke mit Bushaltepunkten, Verpflegungsmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten und Ziel (Hotel oder Busverladepunkt) ein. Rennradguide und Busfahrer sind – wenn nötig und Telefonnetz vorhanden – telefonisch erreichbar.

Sind Sie der sportliche Typ, der es schafft auch am Berg den Gruppenschnitt zu übertreffen. Sie fahren in der geführten Gruppe ganz oder zeitweise mit und akzeptieren aus sportlicher Sicht ein weniger anspruchsvolles Fahren im Bewusstsein, sich für eine Gruppenreise entschieden zu haben.
Kürzere Anstiege fahren sie vorne in der Gruppe mit dem Rennradguide hinauf und warten am Scheitelpunkt auf den Rest der Gruppe. Bei längeren Anstiegen/Pässen fahren Sie Ihr eigenes Tempo und warten am Scheitelpunkt/Pass auf den Rest der Gruppe und den Rennradguide,
der lange Anstiege hinten fährt, um weniger starke Teilnehmer zu unterstützen und die Gruppe für den Fall von Pannen/Unfällen vor sich zu haben.

Sie sind der „Ausdauertyp“ (siehe 3 Räder): Für diesen Fall fahren Sie engagiert in der Gruppe das Tempo mit, das unser Guide unter Berücksichtigung
der jeweiligen Teilnehmer vorgibt.

Schwierigkeitsgrad

sehr leicht
Auch für ungeübte Rennradsportler geeignet - Diese Leistungsgruppe haben wir nur im Programm, wenn wir parallel eine Trekking-Radgruppe anbieten, der Sie sich jederzeit anschließen können.

leicht
Für ungeübte Rennradfahrer mit etwas Kondition - Sie wollen nicht dauerhaft angestrengt Rennrad fahren sondern mehr die frische Luft, Land, Leute und Kultur genießen. Für diesen Fall fahren Sie, wenn in der Rennradausschreibung 2 Kilometerangaben stehen, in der Regel die kürzere Tour. Das bedeutet aber auch, dass Sie Etappen teilweise mit dem Bus überbrücken.

mittel - mittelschwer
Für geübte Rennradfahrer mit etwas Kondition - Bei dieser Tour sollten Sie vielleicht schon ca. 300 bis 600 Kilometer in den Beinen haben. Tagesleistungen bis 100 Kilometer werden vorausgesetzt. Höhenmeter bis 1500 möglich. „Sie sind eher ausdauernd. Sie können/wollen dauerhaft 23-25 km/h in der Ebene fahren und 500-650 hm/h steigen.

hoch - schwer
Für geübte und trainierte Rennradfahrer mit Kondition und regelmäßiger Betätigung. Bei dieser Tour sollten Sie mindestens 1000 bis 1500 Kilometer in den Beinen haben, damit die Tour Spaß macht! Wir gehen davon aus, dass Sie locker 5 Stunden oder auch mehr im Sattel sitzen können. Bergfahrten ob hinauf und natürlich hinunter bereiten Ihnen keine Schwierigkeiten. Tagesleistungen bis zu 150 Kilometer sind hier keine Frage...Passerfahrung zwingend, Sie sollten in der Lage sein längere Steigungen mit min. 8/10 km/h zu fahren, Rennrad erforderlich, Fahren in der Gruppe wird erwartet, auch Windschattenfahren sollte kein Problem sein. Höhenmeter bis 2000 ab und zu auch darüber möglich. „Sie sind eher sportlich. Sie können/wollen dauerhaft 26-27 km/h in der Ebene fahren und 650-800 hm/h steigen.“

schwer - sehr schwer
Für ambitionierte Hobbysportler, mindestens 3 x wöchentliches Training wird vorausgesetzt. Hier gehen wir davon aus, dass 2000 Trainingskilometer als „Maßstab“ absolviert haben. Ebenso sollten Ihnen 6 bis 8 Stunden im Sattel richtig Spaß machen. Dann sind Sie hier richtig. Bergfahrten sind für Sie kein Thema. Hauptsache bergauf! Tagesleistungen bis 150 - aber auch darüber hinaus sind „normal“. Passerfahrung zwingend, Sie sollten in der Lage sein längere Steigungen mit min. 9/10 km/h zu fahren, Rennrad erforderlich, Fahren in der Gruppe wird erwartet, auch Windschattenfahren sollte kein Problem sein. Höhenmeter bis 3000 ab und zu auch darüber möglich. „Sie sind eher leistungsorientiert. Sie können/wollen dauerhaft 28 km/h und mehr auf der Ebene fahren und 800 hm und mehr in der Stunde steigen. „

Wenn Sie nicht die von uns vorgeschlagenen Kilometer haben, dann ist das oft kein Beinbruch, denn viele unserer Teilnehmer gehen regelmäßig zum Joggen und im Winter zum Langlaufen bzw. Skaten. Oder fahren sportiv Inliner. Dies ist eine gute Ergänzung zum Radsport, die sich natürlich in der Fitness wieder spiegelt.

Die Kilometerangaben bei den Schwierigkeitsgraden sind natürlich bei unseren Trainingslagern insbesondere im Frühjahr nicht so sehr wichtig. Sie gehen ja ins Trainingslager um Kilometer zu machen und um fit zu werden. Aber dennoch sollten Sie eine Jahresleistung der angegebenen Kilometer regelmäßig erreichen.