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Kundenrezensionen:

Silvia aus E. | Januar 2017

SCHOTTLANDREISE
11/07/16 14:39
Lowlands to Highlands,
Nessi, Turntable und Applecross!
Ein beeindruckendes, erhabenes, berauschendes Land, je weiter in den Highlands, desto einsamer und ergreifender.
12 Tage dafür sind viel zu kurz, aber Dank geführter Tour, gab es grandiose Ausblicke und Einblicke und das quer durch. Die ausgesuchten Strecken mit dem Fahrrad waren gut zu bewältigen, je nach Steigung und Landstrich 35 - 70 km am Tag, wer wollte, konnte natürlich noch mehr fahren. Allen Unkenrufen zum Trotz: wir mussten nur einmal die Regenjacke auspacken für knapp zwei Stunden Niesel, und der Wind kam uns nur am vorletzten Tag ein bisschen kräftiger entgegen. Die Reise begann in Deutschland, und wir fuhren mit dem Bus samt Fahrrädern bis Amsterdam, weiter mit der Fähre über Nacht bis Newcastle und wieder mit dem Bus nach Schottland zur ersten Tagestour. Die reinen Fahrradtage in Schottland beschränkten sich auf neun, und selbst an diesen Tagen mussten mit dem Bus manchmal längere Strecken bis zum nächsten Hotel überbrückt werden, nur so war in der Kürze der Zeit viel von Schottland zu sehen. Schade, dass für Edinburgh zum Schluss nicht wirklich Zeit blieb.
Das Schönste: die Ruhe an den Lochs.
Das Blödeste: die Caravans, die Dicken, die sich die single track roads im Highland hinauf röhrten, wegen denen wir immer wieder aus dem Tritt kamen, um ihnen Platz zu machen. Ich wäre für ein Vanxit bei einem Referendum.
Das Beste: die letzte Turntable Ferry auf der Welt, auf der wir fahren durften.
Das Zufälligste: Hogwarts Express aus der Harry Potter Verfilmung fuhr 5 Minuten nach unserer Zielankunft in Glenfinnan über das Viadukt. Was für ein Ereignis!
Nicht gesehen: Galloways und Nessie: Das Rindvieh auf dem Bild ist nur ein schottisches Highland mit stylischem Pony, und Nessie: tauchte nicht aus ihrem Loch auf, warum auch immer.
Das Erstaunlichste: in schottischer Luft ist Dudelsackmusik erträglich.
Last but not least: der Whisky schmeckt am besten pur, auch wenn die Schotten ihn mit Wasser verdünnen.
Der Veranstalter: Launer Reisen.de. Sehr empfehlenswert, mit Radfahren verbindet sich Kunst, Genuss, Kultur- selbst an den entlegensten Orten - fürstliches Picknick inbegriffen. Alles mit Herz und Verstand organisiert, besser geht’s kaum. Danke an Bernd und Jan.

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Thomas und Kordula B. aus Leipzig / Juni 2016

Jede Etappe der Radreise quer durch Schottland hat gewissermaßen einen eigenen Reiz. Es ist auch einfach ein bezaubernd schönes Land, und durch die Abgeschiedenheit des Landstrichs ist der Erholungseffekt besonders hoch. Dennoch sind die Etappen Skye und die Meerenge von Kyle Rhea und natürlich die Königsetappe auf der Halbinsel Applecross besonders hervorhebenswert. Die Fähre an der Meerenge ist ein einzigartiges Erlebnis. Schade, dass gerade diese Etappe im nächsten Jahr nicht gefahren wird. Kordula fand auch die Strecke zur „Harry-Potter“- Brücke sehr schön. Allgemein ist die alternative Möglichkeit, kürzere und etwas leichtere Tagestouren oder -abschnitte zu fahren, gut. 

Ebenso wie die Nordkap-Reise zeichnet sich auch die Schottland-Reise durch eine sehr sorgfältige Streckenauswahl aus, die ein hohes Maß an Landeskenntnis erfordert.  Nach der Reise hat man einen guten Eindruck von der Verschiedenheit der Landstriche. Verstärkt wird dies von den wohl dosierten und dennoch detaillierten Erläuterungen zu Land, Leuten, Natur und Geschichte. Hierbei gelingt Jan wirklich eine gute Balance. 

Wir waren als Einzelfahrer vor unserer ersten Gruppenreise, die uns im vergangenen Jahr zum Nordkap führte, durchaus skeptisch, ob uns das gemeinsame Radeln mit anderen gefällt. Bei unserer Skepsis spielten mögliche unterschiedliche Leistungsvermögen und Zwang zum Zusammenbleiben in der Gruppe durchaus eine Rolle. Es macht keinen Spaß, wenn man sich ständig über- oder unterfordert fühlt. Bei beiden Touren hat uns daher die freie Gestaltungsmöglichkeit der Etappen besonders gefallen. Es ist schön, die Freiheit zu haben, gemeinsam mit anderen oder auch mal zu zweit oder allein zu radeln. Jeder kann sein Tempo fahren. Und es ist schön, gemeinsam mit Gleichgesinnten auf Tour zu sein! Auch das Zusammengehörigkeitsgefühl und die gegenseitige Verantwortung haben uns beeindruckt.

Hervorzuheben ist die hervorragende Organisation der Reisen. So konnten stets die Zimmer schnell bezogen werden. Die Verpflegung ist exzellent, auch natürlich tagsüber während der Radetappe. Hier ist Bernd sehr zu loben! Das Besichtigungsprogramm fügt sich harmonisch ein. Sicher ist der Aufenthalt in Edinburgh viel zu kurz, aber organisatorisch auch nicht anders zu bewerkstelligen. Er macht aber Lust auf mehr …

Wir sind jedenfalls von den beiden Gruppenreisen, die wir unter Jans Reiseleitung unternommen haben, sehr begeistert. Daher werden wir auch im nächsten Jahr mit Launer-Reisen und ihm unterwegs sein, diesmal zu den norwegischen Fjorden.

 

Herzliche Grüße, 
Kordula und Thomas

Petra W. / Juni 2016

Schottland „querdurch“

Schottland mit dem Rad zu erkunden, verspricht schon per se eine erlebnisreiche Tour durch eine eindrucksvolle Landschaft. Diese Rad-Reise war jedoch weit mehr als „nur“ eine Rad-Reise.

Die von unserem Reiseleiter Dr. Jan Altmann bis ins Detail ausgeklügelte Radroute führte uns „querdurch“ bzw. im wahrsten Sinne des Wortes „up and down“, also von Süd nach Nord, durch die faszinierendsten Landeschaften Schottlands.

Bereits an der schottisch-englischen Grenze stiegen wir auf unsere Räder und fuhren durch die Southern Uplands. Eine Region im Schatten der bekannten Highlands, die zu  jeder Schottland-Reise dazu gehören sollte. An der Westküste angekommen,  ging es über die Inseln Arran und Skye, die Halbinsel Applecross und durch das urtümliche Assynt an der Westküste entlang in den immer einsamer werdenden hohen Norden, bis wir schließlich mit Durness unseren nördlichsten Punkt erreichten. Über die Hochebene bei Altnaharra und am Loch Ness entlang gelangten wir wieder nach Süden in die schottische Hauptstadt Edinburgh.

An den 9 Radeltagen erlebten wir die einzigartige Natur Schottlands, querten Lochs und Meerengen, bewältigten Pässe und besuchten sehr berühmte und weniger berühmte Castles. Und natürlich durften eine Whisky-Distillerie und die Glenfinnan-Eisenbahnbrücke (bekannt aus der Harry-Potter-Verfilmung) nicht fehlen. Nach eigenem Gusto radelten wir auf den sorgfältig ausgewählten und meist wenig befahrenen Wegen allein, zu zweit oder in der Gruppe und erklommen auf diese Weise die doch überraschend vielen schottischen “Hügel“.

Unvergesslich sind Jans lebendige Erzählungen zu Schottlands Kultur, seiner bewegten Geschichte und den Schotten mit ihren Gebräuchen von Dudelsack über Killt bis Whisky, gleichsam ein Eintauchen in eine andere Kultur oder in eine andere Zeit oder eine andere Welt. Mit seinem schier unendlichen Wissensschatz blieb keine Frage und mit seinem Blick fürs Detail kein Wunsch offen!

Den Bus steuerte Bernd Neber, der den Linksverkehr mit seiner großen Gelassenheit mit Links meisterte und uns sicher und souverän von A nach B brachte. Ohne seine gute kulinarische Tourenverpflegung hätten wir die eine oder andere herausfordernde Tagesetappe vermutlich nicht bewältigt.

Allein das viel gepriesene schottische Wetter fehlte. Die Regenkleidung hätten wir getrost zuhause lassen können.

Alles in allem war es eine Reise, wie sie abwechslungsreicher und vielfältiger hätte kaum sein können. Viel mehr als „nur“ eine Rad-Tour!

Großes Lob an Jan und Bernd und vielen Dank für die wunderbaren Tage.

Petra W.
Juni 2016

 

 

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