Die Jakobskapelle Klotzhöfe bei Schechingen 
am Fränkisch - Schwäbischen Jakobsweg


Jakobusfigur bzw. Jakobsfigur von Josef Haas aus Leinweiler bei Schechingen 2007 haben Corina und Adelbert Ott ein Gelübde abgelegt. "Wenn wir das Haus in der Nähe von Schechingen kaufen können, dann bauen wir eine Kapelle!" Eine Jakobuskapelle. Denn das Haus liegt direkt am Fränkisch - Schwäbischen Jakobsweg, der vom fränkischen Rothenburg ob der Tauber durch Hohenlohe führt und im Schwäbischen über Hohenberg - Wöllstein - Schechingen - Böhmenkirch bis nach Ulm verläuft.

Es war eine völlig private Initiative vom Ehepaar Ott. Keinerlei öffentliche Gelder sind für den Bau der schmucken Kapelle geflossen.

Im Oktober 2009 war es so weit. Die neue Kapelle wurde feierlich vom Schechinger Pfarrer Bernhard Weiß zusammen mit 80 Gästen eingesegnet. 

Vor der Kapelle steht eine Bank, damit die vorübergehenden Pilger ein Päuschen machen können. 

Die Kapelle selbst ist ein Oktagon. „Wie ein Taufbecken,“ soll sie sein, so Corina Ott in den ersten Gesprächen bei der Planung. Und das ist sie auch geworden. Ein wunderschöner achteckiger Bau. Sie hat einem Durchmesser von 3,50 Metern und eine Höhe von 5,30 Metern, inklusive eines pittoresken Türmchens samt Glocke und wurde dem heiligen Jakobus geweiht. 

Im Inneren der Kapelle steht exakt in der Mitte ein geschnitzter Jakobus. Josef Haas aus dem Schechinger Teilort Leinweiler hat diese schöne Figur geschnitzt. Die Figur steht auf einen kleinen Sockel, und die Kapellenbesucher können um sie herumgehen.

Seit 2010 befindet sich im innern der Kapelle der gesamte Pilgerweg bis Santiago de Compostela als Bild. Mit Airbrush-Technik hat dieses Bild mit den wichtigsten Stationen des Weges, Markus Schick aus Untergröningen aufgebracht. (siehe Galerie unten). So können die Kapellenbesucher zumindest visuell den kompletten Weg gehen. Das Ehepaar Ott hat schon wieder Pläne. Eine Pilgerherberge ist ihr nächstes Ziel. Drücken wir den Initiatoren die Daumen, dass auch das noch in Erfüllung geht.
 
Landkarte Fränkisch - Schwäbischer Jakobsweg von Würzburg über Klotzhöfe nach Ulm - Klicke für eine größere Karte auf das Bild
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"Endlich habe ich es auch einmal zeitlich auf die Reihe bekommen nach Klotzhöfe einen kleinen Ausflug zu machen. Zusammen mit meiner Frau Barbara, meiner Mutter Elfriede und Schwiegermutter Maria sind wir im Januar 2011 an einem herrlichen Wintertag "auf den Spuren des Jakobsweges" wieder einmal unterwegs gewesen. 

Selber war ich bereits x-mal im Ziel in Santiago de Compostela. So war es für mich fast einwenig beschämend, in dem schönen Tagebuch zu schreiben: "Oft war ich in Santiago de Compostela - aber in Klotzhöfe bin ich zum ersten mal". Klotzhoefe am Fränkisch-Schwäbischen Jakobsweg gelegen ist nur unweit von unserem Heimatort Wört entfernt. Ist es nicht so: Die Ferne, das Unbekannte, das kennen wir oft besser wie die Heimat....."
Im Januar 2011 - gez. Paul Launer

Der "Fränkische-Schwäbische Jakobsweg"
Würzburg - Rothenburg o.d. Tauber - Rosenberg - Hohenberg - Schechingen - Klotzhöfe - Ulm 

Seit mehr als tausend Jahren sind Jakobuspilger unterwegs zum Grab des Apostels Jakobus des Älteren in Santiago de Compostela in Nordwestspanien. Der Weg der Pilger aus Franken und Süddeutschland führt von Würzburg über Rothenburg ob der Tauber - Hohenberg bei Rosenberg (bekannte Jakobuskirche des Künstlerpfarrers Sieger Köder, der bereits in den 70er Jahren den Jakobsweg von Hohenberg bis nach Santiago de Compostela gegangen ist) und nun über Klotzhöfe bei Schechingen, wo Corina und Adelbert Ott eine wunderschöne Jakobuskapelle in Eigeninitiative erbaut haben, weiter nach Ulm. 

Eine weitere "Ader" des Jakobusweges im Süden von Deutschland führt zum Beispiel von Nürnberg über Nördlingen im Ries - Neresheim - Giengen an der Brenz - Ulm nach Konstanz an den Bodensee. Auch hier verläuft dieser Weg direkt an unserer Heimat vorbei. Dieser Weg ist uns natürlich ebenso bekannt und auch durch das Jakobswegle in Giengen Hürben eine Empfehlung für alle Jakobswegfreunde wert. Hierzu gibt es auch ein schönes Arrangement, welches wir in Zusammenarbeit mit den Initiatoren des Jakobswegle Giengen-Hürben, der Stadt Giengen und 3 Hoteliers aus Giengen erarbeitet haben. 

Doch nun noch einmal kurz ein paar Worte zur Jakobus-Kapelle in Schechingen - Klotzhöfe. 
Adelbert und Corina haben viel Liebe ins Detail gelegt. Die Kapelle ist ein Schmuckstück und wird auch sehr gerne von den Bürgern Schechingens und Hohenstadt bei einem Spaziergang für ein Gebet aufgesucht. Unten finden Sie einige Bilder, insbesondere Bilder von den "Airbrush-Malereien" von Markus Schick. Von Klotzhöfe nach Santiago de Compostela sind es übrigens noch 2.170 Kilometer. Lassen Sie sich von dieser kleinen Kapelle verzaubern, denn Sie macht auch für einen Nichtjakobuspilger richtig Lust es vielleicht doch einmal als Jakobspilger ob zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu versuchen. 


Corina und Adelbert Ott legten den Grundstein für die Jakobskapelle in Klotzhöfe Jakobuskapelle Klotzhöfe - Schechingen Jakobskapelle Klotzhöfe im Winter

Im Jahr 2009 konnte die kleine achteckige Jakobskapelle in Klotzhöfe eingeweiht werden. Hier ein Bild im Sommer 2009 und ein Bild im Winter 2010/2011. 


Die Jakobskapelle in Klotzhöfe bei Schechingen am Fränkisch-Schwäbischen Jakobsweg zwischen Rothenburg ob der Tauber und Ulm

Die Jakobus-Kapelle Klotzhöfe im Sommer



Die Jakobus-Kapelle Klotzhöfe im Winter (Januar 2011) 

Hier ein paar Impressionen von der Jakobuskapelle in Klotzhöfe. 


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