Hermannstadt (Sibiu) 110/170 km 700/900 HM. Heute steuern wir eine der
schönsten Kirchenburgen in Siebenbürgen Sachsen an. Diese liegt im
kleinen Ort Bazna (dt. Baassen, siebenbürgisch-sächsisch Baußen). Sie
zählt zu den schönsten Kirchenburgen des Landes. Möglichkeit zur
Besichtigung. Wer jetzt noch Kraft hat, der fährt bis nach Hermmanstadt
durch. Wer es ruhiger angehen möchte, kann gerne mit dem Bus in die
Kulturhauptstadt fahren. Am Abend erwartet uns hier noch ein schöner
Spaziergang durch die Kulturhauptstadt aus dem Jahr 2007. Insbesondere die
herrliche Altstadt mit ihren wunderschönen Gassen und auch kleinen
Wirtschaften ladet zum Verweilen ein. Der Aufenthalt in dieser
außerordentlich schönen Stadt wird Ihnen gefallen.
4. Tag: Hermannstadt - Transfagarascher Hochstraße
- Bukarest 110 km 2300 HM - Königsetappe: Heute erleben wir die
Südkarpaten mit der einzigartigen Transfagarascher Hochstraße, eine
hochalpine Gebirgsstraße durch das Fagaras-Gebirge. Hier befindet sich
übrigens der höchste Berg Rumäniens, der Moldoveanu (2544m). Vom norden
gehen wir die Passstraße an. Die Paßhöhe liegt auf der 2042 Meter hohen
Balea-Paß, er ist der höchst asphaltierte Punkt im Rumänischen
Straßennetz. Die Hochstraße wurde im Auftrag des kommunistischen
Diktators und Staatspräsidenten Nicolae Ceausescu gebaut und hatte auch
neben einen touristischen einen militärischen Zweck. Für uns Rennradler
ist die Route heute eine echte Herausforderung, denn Sie zählt zu den
schönsten Gebirgsstraßen in Rumänien. Unser Tagesziel ist Pitesti von
hier aus nehmen wir unseren Bus in die Millionenstadt Bukarest. Eine
Einfahrt mit dem Rennrad wäre mit einem "Himmelfahrtskommando"
gleich zu setzen. Übernachtung im Raum Bukarest.
5. Tag: Bukarest - Calarasi 90/120 km 600/800 hm:
Stadtführung bzw. Stadtrundfahrt. Wir sehen unter anderem den von Nicolae
Ceausescu erbauten Regierungspalast und entdecken die facettenreiche
Metropole mit zahlreichen Superlativen und einer wechselvollen Geschichte.
Endlich wieder aus der Stadt. Freuen Sie sich heute auf eine schöne
Landschaft an der Donau. Der heutige Radtag im tiefen Rumänien schenkt
uns zahlreiche Eindrücke und Kontraste zwischen arm und reich. Erleben
Sie eine liebliche Landschaft, hübsche Häuser, fröhliche Menschen und
zahlreiche Gänse die über die Straßen "stolzieren". Nicht nur
diese sondern auch die Menschen werden staunen, wenn Sie uns mit den
Rennrädern durch ihre hübschen Orte brausen sehen. Am Abend erreichen
wir Calarasi. Übernachtung.
6. Tag: Calarasi - Mamaia 80/150 km 700/1200 hm:
Heute wollen wir durch den südlichsten Teil Rumäniens und auf den Spuren
der Römer bewegen. Das römische Siegesdenkmal von Adamklissi oder
Tropaeum Traiani liegt in der Dobrudscha und wurde zur Zeiten Kaiser
Trajans gebaut. Dann geht natürlich durch zahlreiche kleine Dörfer durch
das Weinanbaugebiet des Dorbogea, welches das südlichste in Rumänien
ist. Am späten Nachmittag erreichen wir den bekanntesten Badeort am
Schwarzen Meer Mamaia. Unser Hotel liegt direkt am Strand. Somit liegt
einer Abkühlung im Schwarzen Meer nichts mehr entgegen.
7. Tag: Mamaia - Tulcea (Donaudelta) 120 km/600 HM:
Das Meer hat uns gut getan. Die Spannung steigt, denn unser Endziel ist
bald erreicht. Auf verkehrsarmen Straßen mit Blick auf den Razim-See und
eine beeindruckende Naturlandschaft erreichen wir am späten Nachmittag
Tulcea, welches als Tor zum Donaudelta bekannt ist. Bei einem Rundgang
lernen wir Tulcea (sprich: Tultscha), das schon zur Zeiten der Römer ein
wichtiger Flusshafen war kennen. Hier leben Rumänen, Lipovaner und
Türken. So verwundert es nicht, dass neben orthodoxen Kirchen auch eine
türkische Moschee das Stadtbild von Tulcea schmückt. Am Nullstein (hier
endet die Donau) machen wir ein Foto. Hotelbezug. Anschließend erwartet
uns heute ein weiterer Höhepunkt: Eine Schifffahrt ins Delta: Schifffahrt
auf dem breiten Tulcea-Arm ostwärts. Vom Schiff aus lässt sich das
Landleben am Ufer gut beobachten. Kleine Ruderboote schaukeln am Ufer und
auf den Wiesen grasen Kühe, Schafe und Pferde. Die Bewohner des Deltas -
meist Lipovaner, die ihre Heimat, Russland, aus religiösen Gründen vor
200 Jahren verlassen haben - sind Fischer, Schilfbauern oder Imker. Auf
dem Schiff erhalten wir ein landestypisches Abendessen. Übernachtung in
Tulcea.
8. Tag: Ruhetag - Rückfahrt mit dem Bus nach
Drobeta Turnu Severin. Nach 6 Tagen Rennradspaß wollen wir heute unseren
Muskeln etwas Erholung gönnen. Mit unserem Fernreisebus geht es auf der
Autobahn bequem zurück. Über Craiova durch die Kleine Walachei erreichen
wir den Grenzort Drobetea Turnu Severein. Hier beziehen wir unser Hotel
und schauen uns am Abend noch das Städtchen an.
9. Tag: Eisernes Tor - Donaudurchbruch - Belgrad -
90/130 Kilometer - 700/900 HM - Königsetappe 2: Unsere Rennradtour ist
eine Erlebnistour und für viele Radfahrer ist die Durchfahrt das Eiserne
Tor und den Donaudurchbruch in Serbien, welches wohl die schönste Region
der Donau darstellt, ein absoluter Wunschtraum. Wir erfüllen uns diesen
und fahren die Donau "hinauf". Links der Donau führt heute
unsere Fantastische Radstrecke auf einem sehr gut ausgebauten,
verkehrsarmen Straße Richtung Belgrad. Ca. 40 Kilometer vor Belgrad
nehmen wir den Bus um in die Hauptstadt Serbiens einzufahren. Am Abend
erwartet uns noch eine Rundfahrt durch die interessante Stadt. Durch seine
Lage an der Mündung der Save in die Donau ist Belgrad ein
Verkehrsknotenpunkt zwischen Mittel- und Südosteuropa und dem Vorderen
Orient. Aufgrund dessen trägt die Stadt den Beinamen "Tor zum
Orient". Die hoch über der Donau thronende Festung ist das
Wahrzeichen Belgrads.
10. Tag: Belgrad - Novisad - Vukova: 100/180 km
300/700 hm: Der Donau entlang durch unzählig viele schöne Dörfer in
Serbien und später Kroatien erreichen wir am Abend bereits Vukova in
Kroatien. Abendessen und Übernachtung.
11. Tag: Ausradeln in der Ungarischen Tiefebene: 100
Kilometer: Am 9. Radtag lassen wir es langsam auslaufen. Das Land der
Magyaren per Rad entdecken - das ist mehr als Gulasch und Paprika! Freuen
Sie sich heute noch einmal beim Ausradeln auf eine Unberührte Natur, die
Herzlichkeit der ungarischen Bevölkerung und auf die unendliche Weite der
Ungarischen Tiefebene. Übernachtung im Raum Budapest.
12. Tag: Heimfahrt. Mit unserem Fernreisebus geht es
in ruhiger und bequemer, schneller Fahrt Richtung Heimat. Die Rückkehr am
Ausgangsort ist gegen 22.00 Uhr vorgesehen.
Leistungen: