|
Anforderung: Die Strecke ist
flach, und verläuft vorwiegend auf separaten Wegen entlang des Flusslaufes der
Elbe, so dass sie keinen hohen Schwierigkeitsgrad darstellt. Warum elbaufwärts?
Die Elbe gehört zu den "langsamen" Flüssen. Aus diesem Grund ist es
unerheblich, ob Sie stromauf- oder abwärts radeln. Die vorherrschenden westl.
Windrichtungen und die, elbaufwärts gesehen, stetig interessanter werdende
Landschaft spricht für das Radeln stromaufwärts.
1. Tag: Anreise nach Magdeburg
Anreise mit dem Bus in die
anhaltinische Landeshauptstadt Magdeburg, der Stadt Till Eulenspiegels. Der
erühmteste Sohn der Stadt war Otto von Guericke, der die Luftpumpe erfand, und
mit seinem Experiment der "Magdeburger Halbkugeln" viel Aufsehen
erregte. Nach einem kurzen Aufenthalt in der Stadt fahren wir zu unserem Hotel.
2. Tag: Radtour von Magdeburg
nach Walternienburg (ca 42 km)
Von Magdeburg fahren wir über
Pretzien wo nicht nur die kleine Pfarrkirche, sondern vor allem das
Hochwasserwehr des Ortes von Interesse sein sollte. Vor 120 Jahren gab man 4,4
Millionen Goldmark aus, um das Sperrwerk und den zugehörigen Umflutkanal zu
errichten. Schließlich sollte die Entwicklung der Industriestadt Magdeburg
nicht von der launischen Elbe abgehalten werden. Flach und eben breitet sich die
Elbaue beiderseits des Flusses aus. Von Walternienburg fahren wir mit dem Bus
zum Hotel.
3. Tag: Radtour von
Walternienburg nach Wittenberg (ca. 62 km)
Über Aken (im 12. Jahrhundert
von flämischen Kolonisten angelegt bringt uns der Elbe-Radweg nach Dessau,
Architekturinteressierte kommen hier auf Ihre Kosten, denn unter Walter Gropius
setzte sich hier in den 20er Jahren der Bauhausstill durch. Weiter geht es über
Dessau nach Wörlitz mit seinen malerischen Parkanlagen nach Wittenberg, die als
Lutherstadt bekannt ist. Mit dem Wörlitzer Park gibt es auch auf dieser Strecke
wieder einen landschaftlichen Höhepunkt. Wittenberg ist eng mit dem Namen
Martin Luthers verbunden. Er kam 1511 in die Stadt, um zum Doktor der Theologie
zu promovieren. Wir wandeln auf den Spuren der Reformation, z. B. Lutherhaus und
Schlosskirche. Fahrt mit dem Bus zum Hotel.
|

|
4. Tag : Radtour von Wittenberg
nach Dommitzsch (ca 45 km)
Wir haben heute eine kleine Tagestour auf
dem Programm, deshalb besteht noch die Möglichkeit, die
Sehenswürdigkeiten von Wittenberg eventuell vom Vortag noch anzusehen.
Danach fahren wir über Pretzsch nach Prettin. Die Lichtenburg zu Prettin
wurde im 16. Jahrhundert als Witwensitz für die Kurfürstin Anna erbaut.
Wir gönnen uns im Schlosspark eine Ruhepause. Anschließend fahren wir zu
unserem Zielort Dommitzsch. Fahrt mit dem Bus zum Hotel. |
5. Tag: Radtour von Dommitzsch
nach Strehla/Riesa (ca. 60 km)
Über Torgau, die Stadt, in der
sich die Alliierten (Denkmal der Begegnung auf der Elbe) begegneten, hat eine
lange Geschichte. Diese wurde vor allem durch das sächsiche Adelsgeschlecht,
das Haus Wettin, geprägt, welches Torgau zur Residenz machte. Die
Renaissancebebauung im Stadtzentrum und Schloss Hartenfels künden davon. Die
Schlosskirche gilt als erster protestantischer Kirchenbau in Deutschlands und
wurde von Martin Luther eingeweiht. Der Weg führt uns weiter über Belgern,
dessen "weißer Berg "(=Bergola) der Stadt zum Namen verholfen hat.
Der überlebensgrosse Roland auf dem Marktplatz zieht seine Aufmerksamkeit auf
sich. In Strehla besichtigen wir das Schloss Strehla, anschließend Fahrt mit
dem Bus zum Hotel.
6. Tag: Radtour von Strehla/Riesa
nach Dresden (ca. 65 km )
Die Sächsische Weinstraße
führt uns entlang der Elbe, vorbei an altehrwürdigen Winzerhäusern,
terrassierten Weinbergen und stillgelegten Steinbrüchen in das traditionelle
Weindorf Diesbar-Seußlitz. Weiter geht es zur 1000 jährigen Porzellanstadt
Meißen, der Wiege Sachsens. Weltberühmt wurde Meißen jedoch nicht nur
aufgrund seiner baulichen Sehenswürdigkeiten, sondern durch die "Blauen
Schwerter", dem Markenzeichen des Meissner Porzellans. Möglichkeit zum
Rundgang durch die Schauwerkstatt, sowie Besichtigung der Albrechtsburg und des
Domes. Anschließend fahren wir über Radebeul, die Stadt in der Karl May einst
zu Hause war, und die neben Meißen das zweitgrößte Zentrum des sächsischen
Weinbau ist. Sehenswert ist das Schloss Wackerbarth mit der gleichnamigen
Sektkellerei, sowie das Sächsische Staatsweingut. Den Abend verbringen wir in
Dresden.
7. Tag: Radtour von Dresden nach
Bad Schandau (ca. 45 km)
Vorbei an den
Albrechtsschlössern fahren wir über Schloss Pillnitz nach Pirna, dem Tor zur
sächsischen Schweiz. Weiter geht es über Rathen mit seiner berühmten
Felsenbühne (Bastei) anschließend besuchen wir die Festung Königstein, bevor
wir an unserem Etappenziel Bad Schandau ankommen. Rückfahrt mit dem Bus nach
Dresden.
|