Radtour Andalusien

Sevilla - Cordoba - Granada und Via Verdes

14 ½  Tage  derzeit keinen Termin - wenn Sie jedoch Interesse an dieser Reise haben oder eine Gruppe sind, dann melden Sie sich doch einfach. Gerne teilen wir Ihnen dann mit, wann die Reise wieder ins Programm kommt. Gerne unterbreiten wir für Ihre Gruppe ein Angebot.

Märchenhaft und geheimnisvoll ziehen die beeindruckenden Bauwerke orientalischer Baukunst mit ihrer Vielfalt an Bögen und Gewölben, bis ins Detail meisterhaft ausgearbeiteten Ornamenten und prachtvoll dekorierten Innenräumen in ihren Bann. Die Giralda und der Alcazar in Sevilla, die Mezquita in Cordoba und die Alhambra in Granada zeugen aber nicht nur von der beeindruckenden Kunstfertigkeit muslimischer Bauherren, sondern erzählen uns förmlich und bildlich Geschichten vom Gegen- und vom Miteinander muslimischer, christlicher und jüdischer Kulturen im Laufe einer mehr als 1000-jährigen Geschichte. In der weiten Ebene, die der „Große Fluß" Guadalquivir, geformt hat, werden wir auf einigen der autofreien Via Verdes (Grüne Wege) genußvoll die Weiten des dünn besiedelten Zentralandalusiens durchqueren - begleitet vom Duft der Orangenblüten und mit Blick auf Sonnenblumenfelder und weiße Dörfer. Wir werden Carmona, eine der ältesten Städte Andalusiens, deren glanzvolle Vergangenheit sich an prachtvollen Palästen, herrschaftlichen Häusern und stillen Klöstern noch ablesen läßt, besuchen, sowie reizvolle Stadt Ecija mit seinen weithin sichtbaren 11 Kirchtürmen. Die Berge der Sierra Subbietica werden wir mit realtiv geringer Anstrengung bewältigen, da wir von der gutausgebauten Bahntrasse des Via Verde de la Subbietica mit „eisenbahngerechter" Steigung und einigen Viadukten über den Tälern profitieren. Dort tun sich traumhafte Ausblicke über die nicht enden wollenden Olivenhaine und Mandelbäume auf, während wir die ehemaligen Bahnstationen Cabra, Zuheros und Luque passieren. Der Via Verde del Aceite bringt uns in die Olivenstadt Jaen, von der aus wir uns in Richtung Granada auf den Weg machen. Auf den letzten Etappen werden Bergradler auf ihre Kosten kommen. Wer sich weniger plagen möchte wird eine genussvolle Fahrt mit dem Bus über die Sierra de la Pandera erleben. Als Dreingabe können wir bei Granada zu guter Letzt den nur 6km langen malerischen Via Verde de Sierra Nevada erradeln oder erwandern.

 


1. Tag:
Anfahrt an die Costa Brava/Llanca.

2. Tag: Llanca - Nähe Albacete.

3. Tag: Ankunft in Sevilla und Stadtrundgang durch die Hauptstadt Andalusiens. Eine beeindruckend junge und lebendige Stadt mit altem Kulturerbe maurischen, christlichen und jüdischen Ursprungs. Die größte Kathedrale Spaniens mit dem imposanten Turm des ehemaligen Minarettes der Almohaden-Moschee, die eine die Kraft des Glaubens symbolisierende Skulptur, die „La Giralda" krönt, ruft ebenso Staunen hervor wie der nebenan gelegene Monumentalbezirk Reales Alcazares, der mit seinen maurischen und christlichen Bauten die Geschichte Sevillas seit dem 8. Jahrhundert erzählen kann. Abendessen und Übernachtung in Sevilla.


4. Tag:
1. Etappe (ca.50km) Sevilla - Carmona: Wir verlassen Sevilla per Rad - vorbei an der Universität bringt uns ein kleiner Pfad an den Fluss Guardaira, dem wir idyllisch im Grünen bis Alcala de Guardera folgen können. Dort passieren wir die kuriose Drachenbrücke und begeben uns - nach einer kleinen Stärkung - an das andere Ende der Stadt - wo wir ein kurzes Stück weit einen etwas abenteuerlichen Weg auf dem Serviceweg der Autobahn zurücklegen werden, um auf unseren ersten Via Verde zu gelangen. Der 25 km lange unbefestigte Via Verde de los Alcores führt durch Sonnenblumen- und Getreidefelder bis zum Aufstieg nach Carmona, zu einem Stadtspaziergang einlädt. Abendessen und Übernachtung in Carmona.

5. Tag: 2. Etappe (ca.45 km) Marchena - Ecija: Bustransfer nach Marchena zum Via Verde de la Campina. Autofrei und ruhig radeln wir nach Ecija, das wegen seiner extrem hohen Sommertemperaturen als „Bratpfanne" Andalusiens" bezeichnet wird - oder positiver als „Stadt der Sonne". Schon in der Römerzeit war der Ort besiedelt und wuchs 17. und 18. Jh. zu einer wohlhabenden Stadt heran und schmückt sich seit 1966 mit dem Titel einer historischen Kulturstadt. Herrliche Adelspaläste, Kirchen und Klöster im Baustil der Gotik und des Barocks schmücken bis heute ihre Innenstadt. Abendessen und Übernachtung in Ecija.

 

6.Tag: 3. Etappe (ca. 50 km) Ecija - Nähe Cordoba: Ab Ecija steigt der Via Verde de la Campina durch ein allmählich hügeliger werdendes Gelände leicht an und führt uns auf einer schön angelegten ehemaligen Bahnstrecke durch die La Campina - bis kurz vor Cordoba, wo unser Bus wartet mit dem wir Cordoba erreichen und bräuchten nun eigentlich mehrere Tage, um das römische, das jüdische, das maurische und das christliche Cordoba zu entdecken. In zahlreichen Epochen hat die Stadt eine herausragende Rolle gespielt: Als Hauptstadt der römischen Provinz Baetica, als Handelszentrum der jüdischen Kultur, als Sitz des Emirats von Cordoba und seit dem 13.Jh. als strategisches Zentrum der Reconquista. Ein abendlicher Stadtspaziergang läßt uns den Flair dieser bewegten Vergangenheit spüren und unsere Erwartung auf den nächsten Tag wecken.

 

7. Tag: Cordoba. Wir besichtigen die berühmte Mezquita. Die „Moschee-Kathedrale" zählt zu den beeindruckendsten Baudenkmälern der Welt. Ein Meisterwerk islamischer Baukunst, in dessen Herzen im 16. Jh. eine ebenfalls meisterlich gearbeitete christliche Kathedrale errichtet wurde, vereinigt wie kein zweites Bauwerk zwei Glaubenswelten und die von ihnen geschaffenen Sakralbauten. Die Mezquita bleibt unbeschreibbar - man muss sie spüren, um ihre Einzigartigkeit zu verstehen. Nach dem Besuch können wir uns noch ein wenig in Cordobas Gassen verirren - die Juderia durchqueren, das Museumsviertel, die Viertel San Andres und Santa Maria. Wir verbringen die zweite Nacht im Zauber dieser Stadt.

8.Tag: 4. Etappe (ca.50km) Lucena - Alcaudete: Transfer nach Lucena oder Naves del Selpillar. Am Rande des Naturparks de la Subbieticas de Cordoba nutzen wir wieder den gleichnamigen Via Verde, um mit wenig Mühen durch die die hügelige Landschaft zu radeln. Früher wurde die Bahnstrecke zum Transport von Oliven und des aus ihnen gewonnenen Öls benutzt. Heute zieht sie sich als „grüner Pfad" durch eine idyllische Berglandschaft über Viadukte und selbst einen befahrbaren Eisenbahntunnel. Die vormaligen Bahnstationen in Lucena, Cabra, Zuheros und Luque erzählen auf Informationstafeln die Geschichte der Ölzüge oder sind in Ausflugsrestaurants umgewandelt. Unser Etappenziel Alcaudete liegt bereits auf dem nächsten Grünen Weg, dem Via Verde del Aceite. Übernachtung in Alcaudete. (oder Baena)

 

9. Tag: 5. Etappe (50 km) Alcaudete - Jaen: Sanft und langsam steigen wir weiter in Richtung der Sierra de la Grana, wo wir in Martos unseren vorläufigen Gipfel bei 660m erreichen. Der Via Verde del Aceite läßt uns auch heute mit 2 Tunneln und 9 Brücken genüßlich am Rande der auf immerhin 1200 ansteigenden Berge dahinrollen. Wir passieren Torredonjimeno und Torre del Campo, ehe wir unser Etappenziel nach 50 km erreichen. Jaen ist in sü dlicher Richtung halbmondförmig von den Ausläufern der Sierra de Jabalcuz umschlossen und liegt am Fuße des Cerro de Santa Catalina. Auch hier finden wir eindrucksvolle Bauwerke aus der maurischen Zeit ebenso wie eine beeindruckende Renaissance-Kathedrale - ein harmonisches Nebeneinander von Alt und Neu von Al-Andalus und Andalucia.

 

10.Tag: 6. Etappe: Jaen - Alcala La Real, Bus nach Granada.
(Etappenlänge optional zwischen 0 u 60 km)
Nun haben wir endgültig die Ebene verlassen. Die Sierra de la Pandera (ca. 1800m) und der Sierra de Alta Coloma (ca. 1600 m) stehen als lange und bergige 60km zwischen uns und unserem Ziel. Die Bergradler kommen auf 60km Steigungen und Abfahrten in idyllischer Berglandschaft sicher nicht zu kurz. Einige werden weniger fahren wollen und einige möchten die Berge vielleicht vollständig aus dem Bus genießen. Wir werden individuelle Lösungen suchen und finden. Ab Alcala La Real werden wir in den Bus umsteigen und so Granada erreichen.

 

 

 

11.Tag: Granada. Stadtbesichtigung in Granada und Besuch der weltberühmten Alhambra.
Al Sabika nannte man im Mittelalter den höchsten Hügel Granadas. Auf diesem ist die Alhambra errichtet. Der Poet Ibn Zamrak drückte dies so aus: „Al-Sabika ist eine Krone auf Granadas Haupt und die Alhambra - Gott schütze sie - ist der Rubin auf der Krone." Und dieser Rubin wird unsere Belohnung am Ende unserer Tour und wir werden den Gedanken an seine Schönheit mit nach Hause nehmen dürfen.

 

12. Tag: Schlußetappe (21km) Fahrt am Fuße des Pico del Veleta:
Der 3.396 m hohe Pico del Veleta ist Europas höchster - über eine Asphaltstraße zugänglicher - Punkt. Die anspruchsvolle - mehr als 50km lange Berganfahrt in die Sierra Nevada ist ein Muss für Rennradprofis und solche, die es werden wollen. Wenn einzenle Teilnehmer sich dieser außergewöhnlichen Herausforderung stellen möchten - ist dies in Absprache mit der Reiseleitung möglich. Die Gruppe fährt mit dem Bus zum Hotel Santa Cruz, das malerisch über dem Stausee des Rio Gentil gelegen ist. Von hier aus führt eine Nebenstraße in 21km mit mehr Abfahrten als Steigungen um den Stausee über Pinos Genil herum. Wir steigen in Cenes de Vega wieder in den Bus und lassen uns an die Costa de Almeria bringen. Übernachtung nahe Almeria.

13. Tag: Rückfahrt bis Barcelona.

14. Tag: Heimreise.

15. Tag: Ankunft an den Abfahrtsorten in den Morgenstunden gegen 8.00 Morgens.

 


Leistungen

• Fahrt im Fernreisebus mit Wc, Klimaanlage, Bordküche und mit Fahrradanhänger
• 13 x Übernachtung/Halbpension in guten Mittelklassehotels in Zimmer mit Du/Wc
• durchgehende Radreiseleitung/Betreuung
• Fahrrad- und Gepäcktransport während der Reise

Eventuelle Eintrittspreise sind nicht inbegriffen.

Mindestteilnehmerzahl: 18 Personen

Reisepreis im Doppelzimmer p.P.  

Einzelzimmerzuschlag

 
 
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