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4. Tag: 1. Etappe (ca.50km) Sevilla - Carmona: Wir verlassen Sevilla per Rad
- vorbei an der Universität bringt uns ein kleiner Pfad an den Fluss Guardaira,
dem wir idyllisch im Grünen bis Alcala de Guardera folgen können. Dort
passieren wir die kuriose Drachenbrücke und begeben uns - nach einer kleinen
Stärkung - an das andere Ende der Stadt - wo wir ein kurzes Stück weit einen
etwas abenteuerlichen Weg auf dem Serviceweg der Autobahn zurücklegen werden,
um auf unseren ersten Via Verde zu gelangen. Der 25 km lange unbefestigte Via
Verde de los Alcores führt durch Sonnenblumen- und Getreidefelder bis zum
Aufstieg nach Carmona, zu einem Stadtspaziergang einlädt. Abendessen und
Übernachtung in Carmona.
5. Tag: 2. Etappe (ca.45
km) Marchena - Ecija: Bustransfer nach Marchena zum Via Verde de la Campina.
Autofrei und ruhig radeln wir nach Ecija, das wegen seiner extrem hohen
Sommertemperaturen als „Bratpfanne" Andalusiens" bezeichnet wird -
oder positiver als „Stadt der Sonne". Schon in der Römerzeit war der Ort
besiedelt und wuchs 17. und 18. Jh. zu einer wohlhabenden Stadt heran und
schmückt sich seit 1966 mit dem Titel einer historischen Kulturstadt. Herrliche
Adelspaläste, Kirchen und Klöster im Baustil der Gotik und des Barocks
schmücken bis heute ihre Innenstadt. Abendessen und Übernachtung in Ecija.
6.Tag: 3. Etappe (ca. 50
km) Ecija - Nähe Cordoba: Ab Ecija steigt der Via Verde de la Campina durch ein
allmählich hügeliger werdendes Gelände leicht an und führt uns auf einer
schön angelegten ehemaligen Bahnstrecke durch die La Campina - bis kurz vor
Cordoba, wo unser Bus wartet mit dem wir Cordoba erreichen und bräuchten nun
eigentlich mehrere Tage, um das römische, das jüdische, das maurische und das
christliche Cordoba zu entdecken. In zahlreichen Epochen hat die Stadt eine
herausragende Rolle gespielt: Als Hauptstadt der römischen Provinz Baetica, als
Handelszentrum der jüdischen Kultur, als Sitz des Emirats von Cordoba und seit
dem 13.Jh. als strategisches Zentrum der Reconquista. Ein abendlicher
Stadtspaziergang läßt uns den Flair dieser bewegten Vergangenheit spüren und
unsere Erwartung auf den nächsten Tag wecken.
7. Tag: Cordoba. Wir
besichtigen die berühmte Mezquita. Die „Moschee-Kathedrale" zählt zu
den beeindruckendsten Baudenkmälern der Welt. Ein Meisterwerk islamischer
Baukunst, in dessen Herzen im 16. Jh. eine ebenfalls meisterlich gearbeitete
christliche Kathedrale errichtet wurde, vereinigt wie kein zweites Bauwerk zwei
Glaubenswelten und die von ihnen geschaffenen Sakralbauten. Die Mezquita bleibt
unbeschreibbar - man muss sie spüren, um ihre Einzigartigkeit zu verstehen.
Nach dem Besuch können wir uns noch ein wenig in Cordobas Gassen verirren - die
Juderia durchqueren, das Museumsviertel, die Viertel San Andres und Santa Maria.
Wir verbringen die zweite Nacht im Zauber dieser Stadt.
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8.Tag: 4. Etappe (ca.50km)
Lucena - Alcaudete: Transfer nach Lucena oder Naves del Selpillar. Am Rande des
Naturparks de la Subbieticas de Cordoba nutzen wir wieder den gleichnamigen Via
Verde, um mit wenig Mühen durch die die hügelige Landschaft zu radeln. Früher
wurde die Bahnstrecke zum Transport von Oliven und des aus ihnen gewonnenen Öls
benutzt. Heute zieht sie sich als „grüner Pfad" durch eine idyllische
Berglandschaft über Viadukte und selbst einen befahrbaren Eisenbahntunnel. Die
vormaligen Bahnstationen in Lucena, Cabra, Zuheros und Luque erzählen auf
Informationstafeln die Geschichte der Ölzüge oder sind in Ausflugsrestaurants
umgewandelt. Unser Etappenziel Alcaudete liegt bereits auf dem nächsten Grünen
Weg, dem Via Verde del Aceite. Übernachtung in Alcaudete. (oder Baena)
9. Tag: 5. Etappe (50 km)
Alcaudete - Jaen: Sanft und langsam steigen
wir weiter in Richtung der Sierra de la Grana, wo wir in Martos unseren
vorläufigen Gipfel bei 660m erreichen. Der Via Verde del Aceite läßt uns auch
heute mit 2 Tunneln und 9 Brücken genüßlich am Rande der auf immerhin 1200
ansteigenden Berge dahinrollen. Wir passieren Torredonjimeno und Torre del
Campo, ehe wir unser Etappenziel nach 50 km erreichen. Jaen ist in sü dlicher
Richtung halbmondförmig von den Ausläufern der Sierra de Jabalcuz umschlossen
und liegt am Fuße des Cerro de Santa Catalina. Auch hier finden wir
eindrucksvolle Bauwerke aus der maurischen Zeit ebenso wie eine beeindruckende
Renaissance-Kathedrale - ein harmonisches Nebeneinander von Alt und Neu von
Al-Andalus und Andalucia.
10.Tag: 6. Etappe: Jaen -
Alcala La Real, Bus nach Granada.
(Etappenlänge optional zwischen 0 u 60 km) Nun
haben wir endgültig die Ebene verlassen. Die Sierra de la Pandera (ca. 1800m)
und der Sierra de Alta Coloma (ca. 1600 m) stehen als lange und bergige 60km
zwischen uns und unserem Ziel. Die Bergradler kommen auf 60km Steigungen und
Abfahrten in idyllischer Berglandschaft sicher nicht zu kurz. Einige werden
weniger fahren wollen und einige möchten die Berge vielleicht vollständig aus
dem Bus genießen. Wir werden individuelle Lösungen suchen und finden. Ab
Alcala La Real werden wir in den Bus umsteigen und so Granada erreichen.
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11.Tag: Granada.
Stadtbesichtigung in Granada und Besuch der weltberühmten Alhambra.
Al Sabika nannte man im Mittelalter den höchsten Hügel Granadas. Auf diesem
ist die Alhambra errichtet. Der Poet Ibn Zamrak drückte dies so aus: „Al-Sabika
ist eine Krone auf Granadas Haupt und die Alhambra - Gott schütze sie - ist der
Rubin auf der Krone." Und dieser Rubin wird unsere Belohnung am Ende
unserer Tour und wir werden den Gedanken an seine Schönheit mit nach Hause
nehmen dürfen.
12. Tag: Schlußetappe
(21km) Fahrt am Fuße des Pico del Veleta:
Der 3.396 m hohe Pico del Veleta ist Europas höchster - über eine
Asphaltstraße zugänglicher - Punkt. Die anspruchsvolle - mehr als 50km lange
Berganfahrt in die Sierra Nevada ist ein Muss für Rennradprofis und solche, die
es werden wollen. Wenn einzenle Teilnehmer sich dieser außergewöhnlichen
Herausforderung stellen möchten - ist dies in Absprache mit der Reiseleitung
möglich. Die Gruppe fährt mit dem Bus zum Hotel Santa Cruz, das malerisch
über dem Stausee des Rio Gentil gelegen ist. Von hier aus führt eine
Nebenstraße in 21km mit mehr Abfahrten als Steigungen um den Stausee über
Pinos Genil herum. Wir steigen in Cenes de Vega wieder in den Bus und lassen uns
an die Costa de Almeria bringen. Übernachtung nahe Almeria.
13. Tag: Rückfahrt bis
Barcelona.
14. Tag: Heimreise.
15. Tag: Ankunft an den
Abfahrtsorten in den Morgenstunden gegen 8.00 Morgens.
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Leistungen
• Fahrt im Fernreisebus mit Wc,
Klimaanlage, Bordküche und mit Fahrradanhänger
• 13 x Übernachtung/Halbpension in guten Mittelklassehotels in Zimmer mit Du/Wc
• durchgehende Radreiseleitung/Betreuung
• Fahrrad- und Gepäcktransport während der Reise
Eventuelle Eintrittspreise sind
nicht inbegriffen.
Mindestteilnehmerzahl: 18
Personen
| Reisepreis im Doppelzimmer
p.P. |
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Einzelzimmerzuschlag |
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